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ATLAS DER SCHÖPFUNG

geschrieben von selam 
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selam
ATLAS DER SCHÖPFUNG
10. July 2007 11:45
News, Pressekonferenz, Interview und Wirkung... wer mehr zum Thema "Atlas der Schöpfung" erfahren möchte findet hier fast alles: http://www.islamaufdeutsch.de/deutsch_islam/wissenschaft_islam/Evolution/news.htm
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
10. July 2007 16:04
Hi
Mit dem Leugnen der Evolution macht sich eine Religion wissenschaftlich laecherlich.
Steht das so im Koran ? Ich bezweifle das. Evolution schliesst einen Schoepfer in keinster Weise aus. Blos ist dies kein Mann mit weissem Bart und Turban.
Genausowenig einer mit Papstmuetze. Sein Schaffen ist fuer uns ueberhaupt nicht zugaenglich.Solche Gotteserklaerungen wie auf diesem Link halte ich fuer Gotteslaesterung. Instrumentierung des Volkes.Religion als Droge.
Allah, Gottesbeweise sind nach Goedel ausgeschlossen.

[quote]
Der Darwinismus kann die Welt nicht täuschen!
Darwinismus ist keine Wissenschaft!
Die unhaltbaren Argumente der Evolutionisten
Der Darwinistische Hinterhalt ist aufgedeckt!
[/quote]

Solche Schlagworte sind unwissenschaftlich und Kennzeichnend fuer Cranck.
[quote]
Lebewesen, die seit Millionen Jahren keine wie auch immer geartete Veränderung durchlaufen haben, widerlegen die Evolutionstheorie.>
[/quote]
Ein Gegenbeispiel reicht fuer die Falsifizierung der Aussage:
Es gibt fast nur Gegenbeispiele aber nehmen wir einfach Antibiotika.
Was hat der Evolutionsheiland dazu zu berichten ?

@selam
Mit deinem Bemuehen bist du hier wahrscheinlich am falschen Platz.
Wuerde mich mal in der rechtsradikalen Szene umschauen. Die sind fuer so etwas offen und der gemeinsame Feind, der Jude, verbindet auch.
Hier gibt es eine schoene Teergrube :
[url]http://aufzurwahrheit.paraonline.de/forum/[/url]
Da kommt die Darwinverschwoerung mit Sicherheit gut an.

Wer Faehnchen schwingen und Idolen nacheifern will kann aber auch auf den Fussballplatz gehen.

Wer eine naturwissenschaftlich nicht religioes motivierte Beschreibung der rueckgekopplte Evolution sucht koennte hier fuendig werden :
http://www.engon.de/protosimplex/
Viele Gruesse



11-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.07 21:38.
islamonline
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
09. August 2007 00:13
Ja, nicht nur die Wissenschaft, sondern auhc der Koran ist auch gegen Darwinismus: http://islamaufdeutsch.de/deutsch_islam/literatur_shops/Buecher/darwin_koran_unvereinbar/darwin_k_unverinbar.htm
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
23. August 2007 00:06
Schoen :-) Und viele Nazis sind gegen die Relativitaetstheorie.
Alleine der Ausdruck "gegen etwas sein" ist unwissenschaftlich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.08.07 00:07.
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
04. September 2007 11:37
Was habt ihr denn die ganze Zeit mit den Nazis? Nur weil einer die Schöpfungslehre ablehnt und die Evolution als Faktum betrachtet, hat er noch lange nichts mit der rechten Szene zu tun!

Außerdem zeugt das Beharren auf dem Schöpfungsmythos auch nicht gerade von ideeller Neutralität. Die meisten Argumente, die in diesem Buch aufgeführt sind, sind zudem geradezu lächerlich, die Betrachtungen falsch oder stark vereinfacht. Es gibt wesentlich bessere und streitbarere Publikationen zum Thema Kreationismus und ID!

Gegen wissenschaftlich ernstzunehmende Bücher ist "Atlas der Schöpfung" das reinste Kinderbuch (Sorry). Stöbert mal ein wenig, dann findet ihr auch Autoren, die Evolutionsverfechter tatsächlich ins schwitzen bringen könnten.

Ansonsten sollte man den Kreationismus nicht ohne zu zweifeln als der Weisheit letzten Schluß betrachten; es gibt mehr als genug Hinweise, die gegen die Schöpfung durch Gott sprechen.
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
27. September 2007 15:13
[quote]
Harun Yahya (* 1956 in Ankara) ist das Pseudonym von Adnan Oktar. Der türkische Muslim wurde in den 1980er-Jahren als Kreationist und Holocaustleugner bekannt. Oktar ist Autor zahlreicher kreationistischer Bücher, Filme und Webseiten.
[/quote]

[quote]
Bei Adnan Oktar wurde 1983 erstmalig eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert. Bei sechs weiteren Untersuchungen wurde diese Diagnose bestätigt.[1] Aus diesem Grunde wurde er für den Militärdienst ausgemustert. Die Diagnose der Schizophrenie bewahrte ihn 2005 auch vor einer Haftstrafe wegen Kokainmissbrauch.[2] Das jüngste Gerichtsverfahren gegen Oktar wegen Erpressung und Bildung einer kriminellen Vereinigung wurde 2007 wegen Verjährung eingestellt. [3] Der 8. Senat des Kassationshofes hob dieses Urteil allerdings auf und verhängte ein Ausreiseverbot gegen ihn.[4]
Entsprechend der islamischen Auffassung bestreitet er den Tod Jesu: Er sei vielmehr entrückt worden und werde in der Endzeit auf die Erde zurückkehren. Er sieht die Endzeit und das Jüngste Gericht in greifbarer Nähe.
Er vertritt weiterhin einen religiös geprägten türkischem Nationalismus und produziert Material für religiöse Unterweisungen. Regelmäßig verfasst er Kolumnen in der Milli Gazete.
[/quote]

[quote]
Wegen seiner den Holocaust leugnenden Schriften[7] wurde er scharf kritisiert. Der zeitweilige Vertrieb seiner Werke durch Milli Görüş fand Eingang in den Verfassungsschutzbericht von 2003 (Seite 77). 2003 wurden zwar von ihm holocaustleugnende Schriften entfernt und verwirft er nun den Antisemitismus. Wie der Verfassungsschutz dennoch bemerkte, bedeute das jedoch nicht, dass Yahya seine antijüdische Haltung aufgegeben habe, sondern es handle sich hierbei vielmehr nur um eine taktisch bedingte Vorsichtsmaßnahme.
[/quote]
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
28. September 2007 13:09
Na, das wirft doch ein neues Bild auf die ganze Sache.

Dem Menschen kann man Vertrauen schenken (td)(td)
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
29. September 2007 05:11
Ob sich das Aufergen lohnt ?



11-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.07 14:34.
oX
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
01. October 2007 20:38
wenn aus dem "aufregen" keine konsequenzen bezogen werden NEIN
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
05. October 2007 14:01
Solange der Typ Gesetz und Recht einhält, braucht man sich nicht aufregen.

Seine Lehren darf er meinetwegen auch verbreiten, solange keiner versucht, mir diese Ansichten aufzuzwingen (Der kann was erleben)
oX
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
05. October 2007 19:34
na dan sag doch einfach.. in paralleluniversum xyz hat er recht
aber nicht in diesem 8-))
hir
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
24. October 2007 13:47
Hier können sie den Atlas der Schöpfung lesen: http://islamaufdeutsch.de/deutsch_islam/literatur_shops/Buecher/Atlas/atlas.htm
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
12. November 2007 18:25
Hier mein Beitrag zum Thema




Evolution oder Intelligent Design?
Anton Ueberla
10.6.2007

Die Evolutionstheorie erforscht die Entstehung von Lebewesen aus der unbelebten Natur, sowie die dann folgende Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation. Diese Merkmale sind in Form von Genen kodiert, die bei der Fortpflanzung kopiert und an den Nachwuchs weitergegeben werden. Durch Mutationen entstehen unterschiedliche Varianten, sog. Allele dieser Gene, die veränderte oder neue Merkmale verursachen können. Diese führen zu erblich bedingten Unterschieden, sog. genetische Variationen zwischen Individuen. Evolution findet statt, wenn sich die Häufigkeit dieser Allele in einer Population, auch Allelfrequenzgenannt ändert, diese Merkmale in einer Population also seltener oder häufiger werden. Dies geschieht entweder durch natürliche Selektion, also unterschiedliche Überlebens- und Reproduktionsrate aufgrund dieser Merkmale, oder zufällig durch den sog. Gendrift.
Natürliche Selektion tritt auf, weil Individuen mit Merkmalen, die für das Überleben und die Fortpflanzung vorteilhaft sind, mehr Nachwuchs produzieren können, als Individuen ohne diese Merkmale. Daher werden sie mehr Kopien ihrer vererbbaren Merkmale in die nächste Generation einbringen. Dies führt dazu, dass vorteilhafte Merkmale im Laufe der Zeit häufiger werden, während unvorteilhafte seltener werden. Durch diesen Prozess können über viele Generationen unterschiedliche Anpassungen an Umweltbedingungen entstehen. Wenn genetische Differenzen innerhalb oder zwischen Populationen von Lebewesen einer Art immer zahlreicher werden, kann sich diese Art in neue Arten aufspalten. Schliesslich erklärt damit die Evolutionstheorie die Entstehung des Menschen in seiner körperlichen, seelisch-geistigen und kulturellen Entwicklung inkl. der Entstehung der Religionen.


Die Anhänger einer theistischen Evolution erkennen die Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften und damit auch den Naturalismus weitgehend an und betrachten die Evolution sozusagen als Schöpfungsmethode Gottes. Lediglich die Seele des Menschen werde direkt erschaffen. Dies ist weitgehend auch die Position der offiziellen Katholischen Kirche.

Der Kreationismus ist eine Position, die davon ausgeht, dass die wörtliche Interpretation der Heiligen Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt. Der Kreationismus erklärt beides durch den unmittelbaren Eingriff eines Schöpfergottes in natürliche Vorgänge. Dies kann sich entweder auf die Schöpfung aus dem Nichts oder die Entstehungvon Ordnung aus zuvor existierendem Chaos beziehen.

Dagegen ist die Intelligent Desing (ID) eine Variante der Evolutionskritik, wie sie insbesondere in den USA vertreten wird. Bereits nach aussen setzt sich die Bewegung klar vom „klassischen“ religiös motivierten Kreationismus ab. Ihr Ziel ist, mit wissenschaftlichen Mitteln zu zeigen, dass für die Entwicklung der Lebewesen ein Designer verantwortlich sein muss, also eine herausragende Schöpfergestalt. Dabei wird i.a. von ID-Anhängern die theistische Evolution abgelehnt.
Viele Argumente der ID-Anhänger beruhen letztendlich auf der These, es sei prinzipiell nicht möglich, die Entstehung irreduzibler komplexer Systeme auf natürliche Wege zu erklären. Solche Systeme bestehen aus einer größeren Anzahl fein aufeinander abgestimmter Komponenten, die zu der grundlegenden Funktion beitragen, wobei die Entferung irgendeiner dieser Komponenten dazu führt, dass das System nicht mehr funktioniert.
Dabei sind Wahrscheinlichkeitsrechungen ein beliebtes Argument von Evolutionsgegnern, um mit mathematischer Strenge zeigen zu können, dass irgendwelche Ereignisse nicht ohne Eingriff iner planenden Intelligenz erfolgt sein konnten.
Betrachtet man z.B. Mehr-Generationen-Systeme, für die kennzeichnend ist, dass sie in einer Generationenfolge stehen, d.h. die Generationen aus den jeweiligen Generationen hervorgegangen sind.
Dabei fand stets eine Informations-Übertragung von der "Eltern"- auf die "Nachkommen"-Generation statt. Für diese Systeme spielt daher auch die Zeit vor ihrer "Geburt" eine wesentliche Rolle, weil auf die in dieser Generationsfolge akkumulierte Information aufgebaut werden kann.
Evolutionstheoretiker kritisieren in diesem Zusammenhang ID-Anhänger, dass ihre Berechnungen von Wahrscheinlichkeiten, die sich nur auf den Sprung von der ersten zur letzten Generation beziehen, für derartige Systeme nicht angebracht sind, weil durd die Reduktion des gesamten Vorgangs auf eine Generation für jeden (kleinen) Zwischenschritt durchaus vorhandene Wahrscheinlichkeit in einen einzigen (sehr grossen) Schritt gepackt werden und fälschlicherweise behauptet und, dass diese (selbstverständlich dann sehr geringe) Wahrscheinlichkeit für den Übergang von der Ausgangs- in die Endstruktur relevant wäre. Die Notwendigkeit, die durch die Selektion über die Generationenfolge richtetend eingreift, wird dabei überhaupt nicht beachtet.

Es ist daher müßig mit den Mitteln der Naturwissenschaft die Existenz Gottes zu beweisen, aber auch umgekehrt zu negieren, weil die Frage nach Gott in der Naturwissenschaft per sé kein Thema ist.

Nimmt man jetzt den Standpunkt des Christen ein, der, wie auch z.B. Juden und Christen dran glaubt, dass es Gott als Persönlichkeit gibt und Gott is das weltliche Geschehen einwirken kann und auch tatsächlich einwirkt, dann ist die Evolutionstheorie mit ihren analytischen, experimentellen und beschreibenden Mitteln nicht ausreichend, um die Weltentwicklung vollständig wiederzugeben.
Aus christlicher Sicht ist z.B. Geburt, Leben, Tod und Auferstehung von Jesus Christus solch eine (kulturelle) Einwirkung Gottes.
Aber auch der Atheist wird eingestehen, dass die Evolutionstheorie bzw. allgemein die Naturwissenschaft die Welt nicht vollständig beschreiben kann, wenn man davon ausgeht, dass der Mensch mit seinen Vernunft- und Sinnesleistungen als Teil der Evolution, sich im übertragenen Sinne nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann.
Verbindet man also die Existenz des Schöpfergottes mit der Evolutionstheorie, vereinigen wir nach Papst Benedikt also Religion und Vernunft, so kann man als Christ die folgenden Thesen formulieren:
Die Einwirkung Gottes manifestiert sich in dem von der Naturwissenschaft angenommenen "Urknall" mit den anschließenden vorhandenen oder sich entwickelten Naturgesetzten, die ihrerseits die Entwicklung der unbelebten und belebten Welt inkl. des Menschen ermöglichte.
Während dieser natürlichen Entwicklung ist ein weiteres direktes Einwirken Gottes in das Weltgeschehen durchaus vorstellbar und widerspricht keineswegs den grundsätzlichen Aussagen der Evolutionstheorie.

Carl Friedrich von Weizsäcker schreibt in seinem Buch "Die Einheit der Natur": "Was wir Atome nennen, sind selbst formal kaum mehr etwas anderes als gewisse sich durchhaltende Gesetzmäßigkeiten in der Entscheidung einfacher experimenteller Alternativen. Das ist nun eine These über die begriffliche Struktur der heutigen Elementarteilchenphyisik. Wen sie wahr ist, dann steht, von dieser Physik aus gesehen, aber nichts der Behauptung im Wege – die allerdings auch nicht aus ihr folgt -, dass, wenn ich einmal klassische Begrifflichkeit benutzen darf, die Substanz, das Eigentliche des Wirklichen, Geist ist."
hihi
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
20. November 2007 20:55
Ich hab letztens so eine Email bekommen, ich finds interessant:

Die neuesten relevanten Forschungsergebnisse in der Evolutionstheorie

Liebe Freunde,


dass es ein schwieriges Unterfangen ist, dieses Thema in einer Mail
gerecht zu werden, war mir von Anfang an klar, weil der Umfang des
Materials einfach zu komplex ist. Ich werde es trotzdem versuchen.

Das Problem dieser Theorie ist ihr Anspruch, die alleinig Wahrheit über
die Entstehung und Entwicklung von Leben auf unseren Planeten zu
besitzen. Nicht außer acht lassen sollten wir dabei den Umstand, dass
wir über die gesamte Schulzeit mit dieser Theorie, die im
Biologieunterricht

in der Regel als Tatsache, als wissenschaftlich fundierter Fakt
dargestellt wird, konfrontiert werden.


Die präbiotische Chemie untersucht den Übergang von anorganischem
Material zu funktionsfähigen Zellstrukturen durch Simulation von
präbiotischen Umweltbedingungen im Labor, der Anfang der Biologie
beginnt bei der Untersuchung bereits vorhandener komplexer Organismen.

Im Jahre 1953 konstruierte Miller seine bekannte Apparatur, deren
Ergebnis folgendermaßen aussah: Teer 85%, Carbonsaüren 13%, Glycin
1,05%, Alanin 0,85% sowie Spuren von Leucin, Serin, Prolin und Valin.
Millers Versuch ist vielfach kopiert worden, doch konnten in den
einzelnen Versuchsansätzen von den 20 nötigen Aminosäuren nur maximal 13
synthetisiert werden, womit nun überhaupt nicht bewiesen werden
konnte.In späteren Versuchen bewies ebenfalls Miller, dass in einem
redox-neutralen oder nur leicht reduzierten Gasgemisch so gut wie keine
Aminosäuren nachgewiesen werden konnten.

Untersuchungen von Dose (1974:74) sowie weiterer namhafter
Wissenschaftler wie Rauchfuß, Abelson, Crick, Cairns-Smith, erbrachten
den Nachweis, dass die mittlere Konzentration an freien Aminosäuren im
Urozean nicht viel höher als heute gewesen ist. Die vermutete stark
reduzierende Uratmosphäre hat es nie gegeben, sie bestand im
wesentlichen aus Stickstoff, Kohlendioxid und Wasser.

Einige Anmerkungen bekannter Wissenschaftler zur Ursuppentheorie:

Michael Denten: Eine Zelle per Zufall zu erhalten, würde voraussetzen,
dass sich mindestens einhundert funktionsfähige Proteine gleichzeitig an
einen Ort einfinden. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch nur eines
dieser funktionsfähigen Proteine erscheint, liegt wohl nicht über 10
hoch -20 ; die Wahrscheinlichkeit für das Erscheinen von einhundert
funktionsfähigen Proteinen gleichzeitig an einem bestimmten Ort beträgt
also 10 hoch -2000 .

Vollmert: Das Medium (gemeint ist das Urmeer) enthielt einen großen
Überschuss an kettenabbrechenden Molekülen und die Kettenmoleküle waren
dem Angriff von Wasser bzw. einer wässrigen Ammoniumformiatlösung
schutzlos ausgeliefert.

Sein Fazit: Dass in einem sich selbst überlassenen wässrigen Medium nach
Art einer Ursuppe langkettige Makromoleküle wie DNA und Proteine nicht
spontan (von selbst) entstehen.

Ein weiteres Problem: Bei der weiteren Kettenverlängerung wird Energie
benötigt, die nicht innerhalb des Systems vorhanden ist, wodurch eine
Kopplung an eine zuverlässige Energiequelle unabdingbar wird, weil das
chemische Gleichgewicht auf der monomeren Seite liegt,so dass die
thermodynamischen Reaktionen irreversibel nur in einer Richtung und zwar
der einer Polymerhydrolyse verlaufen. Fazit: Keine lebenden Zellen ohne
eine äußere Zufuhr von Energie!


Prof. Eigen (2007): Das Universum sei nicht alt genug für die Darstellung von lebenden Makromolekülen, er berechnet 10 hoch 130 Möglichkeiten für das Aneinanderreihen von 100 Aminosäuren, sein Fazit: Leben konnte nicht durch Zufall entstehen.

Mit einem Auszug aus meiner Webseite (http://mitglied.lycos.de/futuremann/) möchte ich die Ursuppentheorie beenden und die RNA-Welt behandeln.


Die Bereitstellung von optisch aktiver D-(+)-Ribosebausteine ist aufgrund fehlender Selektion in einem präbiotischem Modell unmöglich, weil bei der chemischen Synthese stets Racemate, also Gemische von spiegelbildlich gebauten Molekülen im Verhältnis 1:1 entstehen. Gemische führen aber unweigerlich zu Kettenabbrüchen, weil die Konformere wahllos, das heißt, auch in die verkehrte Richtung, eingebaut werden, Leben hängt aber davon ab, dass aus den beiden Formen nur die linkshändig gebauten Moleküle verwendet werden.

Um eine RNA-Welt als Vorstufe der Entwicklung von Leben zu postulieren,
muss der Ablauf der Synthese der dazu benötigten Bausteine
(Pentosezucker, Phosphorsäure sowie der Basen) unter präbiotischen
Bedingungen konkret definiert werden. Diese Hypothesen gipfeln
letztendlich in der Feststellung, sie waren einfach vorhanden.

Mit jeden weiteren Schritt, den wir unter angenommenen präbiotischen
Bedingungen nachvollziehen, wachsen die Probleme exponentiell an. Nach
der Bereitstellung der Bausteine erfolgt deren Zusammenbau zu
Polynukleotiden. Dazu ist die Herstellung einer Vorrichtung nötig, die
unser System befähigt, die Selbstorganisation in Gang zu setzen und die
korrekte Anordnung der Bausteine sowie ihren razematfreien Einbau zu
ermöglichen.

Ein weiteres Prolem,was gern unterschlagen wird,besteht darin, dass der
Zusammenbau von Nukleinsäurebasen, Phosphor und Ribosezucker zu
Polynukleotiden in präbiotischen Systemen weit außerhalb des chemischen
Gleichgewichts stattfinden muß.

Ich erinnere an den 2. Hauptsatz der Thermodynamik, in dem es heißt,
dass alle ungesteuerten, richtungsgebundenen Prozesse in einem außerhalb
des chemischen Gleichgewichts befindlichen Systems schnellstmöglich den
Zustand der größten Unordnung anstreben.

Ohne den erneuten Einsatz eines Regelmechanismusses besteht hier ein
nicht auflösbarer Widerspruch.

Noch grotesker wird die weitere Vorstellung der Evolutionsbiologen mit
der Annahme, dass in einer weiteren Entwicklungsstufe aus der RNA die
DNA hervorgegangen ist. Unsere sich selbst replizierende RNA müsste nach
den Vorstellungen der Evolutionsbiologen die DNA sowie den genetischen
Code aus sich selbst heraus synthetisieren.Wenn man dieser Annahme
zustimmt, was die meisten sicher tun, dann dürfen sie ebenfalls der nun
folgende Annahme ihre Zustimmung nicht verweigern, dass ihr Computer
sich sein Betriebssystem selbst erschaffen hat.

Fazit:

Eine wissenschaftlich begründbare Erklärung zur Entstehung von Leben auf
diesen oder einen x-beliebigen anderen Planeten gibt es nicht.

Ausgehend auf das Anliegen dieser Mail, die neuesten Erkenntnisse in der
Evolutionstheorie zu präsentieren, ist die Nachrichtenlage zur Zeit eher
spärlich, weil viele Labors ihre Möglichkeiten bereits voll ausgeschöpft
haben, ohne jedoch mit neuen relevanten Ergebnissen aufwarten zu können.
Die Probleme bei der Synthese von Makromolekülen haben inzwischen einen
derartigen Umfang erreicht, dass man doch lieber dazu übergeht,
erfolgversprechendere Aufgaben abzuarbeiten.

Der Satz von Louis Pasteur, Leben kommt nur aus Leben, ist nicht
widerlegbar.

Geben Sie Gott die Ehre, die er verdient!



Mit freundlichen Grüßen

Ihr H.W.Spice
Re: ATLAS DER SCHÖPFUNG
06. May 2010 21:23
Wann wurde jemals Makroevolution beobachtet? Wie funktioniert der Mechanismus, um neue komplexe Lebensformen wie lebenswichtige Organe zu bekommen? Falls die tausenden lebenswichtigen Organe sich durch Evolution entwickelt haben, wie konnte der ganze Organismus leben bevor er die lebenswichtigen Organe erhielt? Falls sich ein Bein eines Reptils sich in einen Flügel eines Vogels entwickeln würde, würde es nicht für eine lange Zeit ein verkrüppeltes Bein sein? Wie fand die Evolution der Metamorphose statt?
Wie konnten Organe so komplex wie das menschliche Auge, das Gehirn oder sogar ein winziger Vogel jemals durch Zufall oder einen natürlichen Prozeß entstehen? Wie entwickelte sich der Motor einer Bakterie?
Falls die Evolutiontheorie richtig ist, wo sind die Milliarden Fossilien, die von Übergangsphasen zwischen zwei Tieren zeugen? Nicht nur ein paar fragwürdige Einzelexemplare sondern Milliarden! Warum sieht man kein flüssiges Kontinuum in den Kreaturen noch in den Fossilien oder beiden?
In den Textbüchern unserer Kinder wird oft der Stammbaum der Evolution abgebildet. Warum hat dieser Baum keinen Stamm und Äste? Zum Beispiel: Was sind die Vorfahren der Insekten nach der Evolutiontheorie?
Woher kam das Leben in der ersten lebenden Zelle? Das würde noch ein größeres Wunder als die angebliche Entwicklung der Bakterie zum Menschen sein! Wie konnte sich die erste lebendige Zelle fortpflanzen?
Enthielt die Atmosphäre vor dem ersten Leben Sauerstoff oder nicht? Welche Wahl Sie auch immer treffen, es stellt die Evolutionstheorie vor ein großes Problem.
Bitte nennen mir einen rein natürlichen Prozeß, der Information schafft. Welche Beweise existieren, daß Information (wie z.B. DNA-Ketten) sich selbst zusammensetzt? Was ist mit den 4000 Büchern, die in jeder Ihrer 100 Trillionen Zellen gespeichert sind? Wenn ein Astronom ein intelligentes Signal aus eine entfernten Galaxie empfing, würden die meisten Menschen auf eine intelligente Quelle schlussfolgern. Warum ist nicht die Schlußfolgerung aus der unglaublichen Anzahl von Informationen in einer einzelnen Bakterie, daß es eine intelligente Quelle (Gott) gibt?

Woher kommt Masse? Was ist mit Raum, Zeit, Energie und den Gesetzen der Physik?

Soll nun aber aus einer Art eine andere Werden, so muss es Übergangsarten geben.
Dabei stellt sich das Problem, dass diese Übergangsarten nicht unbedingt einen Vorteil von ihrer Höherentwicklung haben, ein Vogel mit halb entwickelten Flügeln kann nicht fliegen, ein halbentwickeltes Auge nicht sehen. Durch die natürliche Auslese müsste ein solcher Organismus aussterben, bevor seine Veränderungen fruchtbar werden. Auch sind viele Eigenschaften aneinander gekoppelt. Wenn ein Fisch Füße ausbildete, müsste er auch eine Lunge haben, um an Land atmen zu können.
Ebenso verhält es sich schon mit der Urzelle. Jede Zelle ist ein äußerst komplexer Organismus, der nur durch das harmonische Zusammenwirken aller Organellen überlebensfähig ist. Allein für die zufällige Bildung passender Proteine ist die Wahrscheinlichkeit utopisch.

Dass eine Kuh nicht „aus Versehen“ ein Pferd gebären kann, ist unmittelbar einleuchtend.

Auch vom Standpunkt der Genetik aus, sieht man, wie unwahrscheinlich das Zustande kommen neuer Gene ist. Die Struktur des Erbgutes ist sehr komplex. Das Genom des Menschen zum Beispiel besteht aus 3×109 Basenpaaren. Dabei sind die verschiedenen Gene zum Beispiel für ein Organ auf verschiedene Abschnitte der DNA verteilt.

Taufliegen haben eine rasche Generationenfolge und Veränderungen zeigen sich daher sehr schnell. Da Mutationen unter normalen Bedingungen selten sind, wurden die Insekten extremen Bedingungen von Hitze, Kälte, Licht, Dunkelheit und Behandlung mit Chemikalien und Bestrahlung unterzogen. Doch die Mutationen blieben entweder belanglos oder schädlich, nicht nur entstand keine neue Spezies, es konnte nicht einmal das Aufkommen eines einzigen neuen Enzyms beobachtet werden. Die Praxis zeigte, dass Mutanten entweder starben, unfruchtbar waren, oder durch Reparaturmechanismen zum natürlichen Typus zurückkehrten.

Anhand der Fossilienfunde zeigt sich, dass Spezies abrupt auftreten und sich über lange Zeitepochen hinweg nicht verändern. Die reichen Funde aus der kambrischen Epoche zum Beispiel zeigen schon sehr komplizierte Lebewesen. Die Versteinerungsfunde des kambrischen Gesteins stammen von Schnecken, Trilobiten, Schwämmen, Erdwürmern, Quallen, Seeigeln und anderen komplexen wirbellosen Wassertieren. Die meisten weisen komplexe Organsysteme wie Augen, Kiemen, Kreislauf usw. auf. Diese voll ausgebildeten wirbellosen Wassertiere erschienen unmittelbar, ohne irgend welche Übergangsformen, die sie mit den einzelligen Organismen, den einzigen früheren Lebensformen, in Verbindung setzen könnten ("kambrische Explosion").

Das Dilemma der Naturwissenschaft ist wohl die Angst, in Unwissenschaftlichkeit abzugleiten, wenn sie eine Schöpferintelligenz postuliert. Anstatt die logische Konsequenz aus den Tatsachen zu ziehen, stützt sie ihre Welterklärung also lieber auf eine utopische Wahrscheinlichkeit. Wenn die wissenschaftliche Denkweise aber zu dem Ergebnis führt, dass eine Schöpferintelligenz existiert, die, soll es eine biologische Entwicklung geben, auch noch heute eine wichtige Rolle im Weltgeschehen spielt, ist es inkonsequent, diese Folgerung als unwissenschaftlich zu erklären und in den Bereich der Religion zu verweisen. Wissenschaft ist eine Methode, kein begrenzter Forschungsbereich.