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Evolution als Widerspruch Gottes ?

geschrieben von Pogo 
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Evolution als Widerspruch Gottes ?
19. January 2007 13:46
Bin letze Nacht in der volldichte auf das Forum hier gestoßen und gleich mal reinversunken -_-

Was mir aufgefallen ist, ist dass (vor allem von Befürwortern der EVTheorie) zwar oft erwähnt wird dass sich Schöpfung und Evolution nicht ausschließen muss, jedoch von den Gegnern selten darauf eingegenagen wird.

Also mal konkret: Warum kann man nicht an Schöpfung Glauben und trotzdem an die EVT? Woher will jemand wissen dass die Schöpfung erst auf der Erde ansetzt und nicht in den wesentlichen Eigenschaften der Elemente selbst die ein Leben möglicherweise unausweichlich machen? Spätestens seit dem Miller & Urey Experiment dass zeigt wie sich organische Bausteine wie Aminosäuren aus anorganischen Elementen in wenigen Tagen bilden können, steht für mich ausser Frage dass wir uns langsam entwickelt haben, und nicht irgendwer auf die Erde geschissen hat und schwuppsdiwupps ist der mensch aufgestanden. Bei genauerer Beschäftigung mit der Materie, wie Biochemische prozesse, Endosymbionten Theorie, genetische Stammbaumforschung, etc. kann einfach niemand ernsthaft diese aus der Luftgegriffene Kacke aus der Bibel glauben oder?


So ich schweife ab, kurz und Bündig: Ich glaube an eine Art Schöpfung die "vor" dem Urknall ansetzt wenn man sich das ohne existente Zeit vorstellen kann, jedoch von dort an alles seinen Weg nahm, und bei der schieren unmenge an Masse im Universum einfach irgendwo Leben, in form von Evolution, entstehen MUSSTE. Was spricht dagegen?
King's Child
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
20. January 2007 00:25
Hallo Pogo,

dass diese Theorie von der religiösen Seite unhaltbar ist, ist wohl klar, aber ich denke, darauf willst du auch nicht hinaus.

Also gehen wir das Ganze mal von der wissenschaftlichen Seite an. Ich muss zugeben, dass ich nicht seh viel Ahnung von Bio und Chemie habe (in der Relation zu manch anderen hier gesehen), aber ich habe mich mal etwas damit beschäftigt. Und ich muss sagen: Der logische Menschenverstand gibt dir Recht. Meiner Meinung nach muss es irgendeine Art von Schöpfung gegeben haben. Intelligent Design. Die organischen Bausteine können sich nicht gebildet haben, wenn es keine anorganischen Elemente gab. Auch die müssen irgendwo hergekommen sein, denn von nichts kommt nichts.
Wie diese Schöpfung aussah und wie weit sie ging, kann man allerdings nicht beweisen oder widerlegen.

Allerdings solltest du, wie viele andere hier auch, von dem Standpunkt wegkommen, dass die Evolutionstheorie einwandfrei bewiesen ist. So kam dein Beitrag rüber, sorry, wenn dem nicht so ist. Jedenfalls ist die EVT nach wie vor löchrig und die Löcher werden eher mehr als weniger, so dass sich immer mehr anerkannte Wissenschaftler davon distanzieren.
Ich denke, diese Theorie wird sich in den kommenden Jahrzehnten als unhaltbar erweisen, aber wir werden sehn....

Gruß

KC
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
20. January 2007 12:28
Ich glaube auch dass die derzeitige Theorie noch modifikationen Bedarf und Löcher aufweist....aber in meinen Augen passt vieles einfach zu perfekt zusammen als dass man das komplette Konzept übern Haufen werfen könnte, modifizierung ja, aber komplett anderer Ansatz - bin sehr gespannt ob sich da noch was tun wird!
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
20. January 2007 23:19
Zitat: "Allerdings solltest du, wie viele andere hier auch, von dem Standpunkt wegkommen, dass die Evolutionstheorie einwandfrei bewiesen ist."

Was für ein Schwachfug. Jeder auch nur einigermaßen über Wissenschaften informierte Mensch weis, das es in der Naturwissenschaft keinen "Beweis" gibt (den gibt es nur in der Geisteswissenschaft)

In den Naturwissenschaften gibt immer nur eine 'vorläufig gültige Theorie', die es stets aufs neue zu hinterfragen gilt. (Dies wird z.B. auch heute noch mit der Relativitätstheorie wiederholt, obwohl es 'unzählige Beweise' dafür gibt, das sie stimmt). Nichts destotrotz kann diese den Anspruch erheben, die (momentan) Beste Erklärung für etwas zu liefern. (Meiner persönlichen Meinung nach sehe ich das Hauptmanko der Evo.-Theorie darin, daß sie die Quantenphysik überhaupt nicht berücksichtigt. Aber dieses Thema ist zu komplex, um es hier mit jemandem zu erörtern, der schon mit dem kleinen 1x1 der Wissenschaften Probleme hat)

Das sich jedwede naturwissenschaftliche Theorie (so z.B. auch eine ID-Theorie, - so es eine gäbe) beliebig mit "Beweisen" belegen lässt, heißt das nichts anderes, daß ein 'einziger Gegenbeweis' genügen würde, um die ganze Theorie selbst in Frage zu stellen. - Dieser erforderliche Gegenbeweis wurde - trotz vollmundiger Ankündigungen von 'IntelligentDesign-Anhängern' - bisher nie erbracht. (Geschweige denn, das sie eine eigene Theorie, die diesem Anspruch gerecht wird, vorstellen konnten)

Wir sind irgendwie Gott,
gefangen im Morast der Materiehaftigkeit,
weil wir etwas haben wollten, was wir anschauen können.

http://viele-welten.sub.cc
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
21. January 2007 02:15
Seit über 150 Jahren geistert die EVTheorie nun durch die Welt, und sie hat großen Einfluss darauf gehabt, wie die Menschen die Welt wahrnehmen.

Sie behauptet, sie seien zufällig auf die Welt gekommen und sie seien eine verbesserte noch besser entwickelte "Tierart".
= Verbesserte Affen... Das GT Modell.

Ferner lehrt sie die Menschen, das einzige Gesetz des Lebens sei ein durch reinen Egoismus geprägter Kampf ums Überleben.

Das Unglück das der Darwinismus über die Menschheit brachte sowie
die unmenschlichen sozialen Auswirkungen der Evolutionstheorie:

Die Auswirkungen dieser Ideen wurden im 19. und 20. Jahrhundert deutlich:
Die gesteigerte Selbstsucht des einzelnen, der moralische Verfall der Gesellschaft, die rapide Ausbreitung von Eigennutz, Rücksichtslosigkeit und Gewalt, die Entwicklung totalitärer Ideologien wie Faschismus und Kommunismus und gesellschaftliche und persönliche Krisen, je mehr die Menschen sich von religiöser Ethik abwandten...
Es ist erwiesen dass die wahre Natur der Evolutionstheorie und die darwinistischen Anschauungen, die die Welt in den vergangenen 150 Jahren systematisch in Rücksichtslosigkeit, Gewalt und Grausamkeit getrieben haben.

Es ist längst enthüllt, dass diese Theorie, die den Anspruch erhebt, wissenschaftlich zu sein, in Wahrheit keinerlei wissenschaftliche Basis hat, dass sie nichts ist als ein hartnäckig gegen alle Fakten verteidigtes Szenario, das aus nichts besteht als purem Aberglauben.

Die Nichtigkeit der Evolutionstheorie von einer mehr generellen Ebenen aus betrachten:
Die Behauptungen der Evolutionisten zu bestimmten Themen werden anhand häufig gestellter Fragen untersucht werden, deren Bedeutung mitunter nicht vollständig verstanden wird. Die befürworter sind sich noch nicht einmal selber einig, fast jeder Wissenschaftler zweifelt die Theorien seines Kollegen an und findet Fehler.

Die Evolutionstheorie behauptet, das Leben auf der Erde sei zufällig aus den natürlich vorherrschenden Bedingungen, entstanden. Die Theorie ist weder ein wissenschaftliches Gesetz noch ein bewiesenes Faktum!
Ja es ist natürlich lediglich nur Beweis für die Anhänger....

Hinter ihrer wissenschaftlichen Fassade verbirgt sich eine materialistische Weltanschauung, die die Darwinisten versuchen, der Gesellschaft aufzuzwingen.
Die so genannte Theorie besteht aus Suggestionen, Propaganda, Irreführungen, Fälschungen, Widersprüchen, Betrug und Taschenspielerei.

Die Evolutionstheorie wurde in dem primitiven Wissenschaftsverständnis des 19. Jahrhunderts als reine Hypothese vorgestellt und sie wurde bis heute durch keine einzige wissenschaftliche Entdeckung oder ein wissenschaftliches Experiment bewiesen! Im Gegenteil, alle Instrumente und Methoden, die angewandt wurden, die Theorie zu bestätigen haben lediglich das Gegenteil bewiesen.

Trotzdem glauben selbst heute noch sehr viele, die Theorie sei ein bewiesenes Faktum, wie das Gravitationsgesetz oder das archimedische Prinzip.
Doch die wahre Natur der Evolutionstheorie unterscheidet sich völlig von dem, was üblicherweise angenommen wird.

Aus diesem Grund wissen einige nicht, welche verdorbenen Fundamente die Theorie hat, wie sie bei jeder Gelegenheit von der Wissenschaft widerlegt wird und wie ihre Anhänger versuchen, sie trotz ihrer Agonie am Leben zu erhalten.

Evolutionisten wissen sich nicht anders zu helfen als mit unbeweisbaren Hypothesen, Beobachtungen, die voreingenommen beurteilt werden, falschen Schlüssen, zahllosen Fälschungen und Taschenspielereien.

Heutzutage haben Fachbereiche wie die Paläontologie, die Genetik, die Biochemie und die Molekularbiologie längst bewiesen, dass es praktisch eine Unmöglichkeit ist, dass das Leben sich unter natürlichen Umständen durch Zufall entwickeln konnte.
Es herrscht Übereinstimmung in der Welt der Wissenschaft, dass die lebende Zelle die komplexeste Struktur ist, der sich die Menschheit bis heute gegenüber sieht.

Die moderne Wissenschaft hat herausgefunden, dass eine einzige lebende Zelle über eine komplexere Struktur verfügt und eine höhere Zahl an vernetzten Systemen aufweist, als mehrere Großstädte.

Solch eine komplexe Struktur kann nur dann funktionieren, wenn all ihre verschiedenen Teile zur selben Zeit und vollständig funktionstüchtig auftauchen. Andernfalls wäre eine solche Struktur nutzlos, würde im Lauf der Zeit auseinander fallen und verschwinden.

Ernsthaft: Wir können nicht erwarten, dass ihre Teile sich durch Zufall über einen Zeitraum von Millionen von Jahren hinweg entwickelt haben, wie die Evolutionstheorie behauptet. Das komplexe Design nur einer einzigen Zelle beweist eindeutig, dass ein "Schöpfer" das Leben erschaffen hat.

Doch diejenigen, die die materialistische Philosophie verteidigen, wollen die Tatsache der Schöpfung aus verschiedenen ideologischen Gründen nicht begreifen.
Obwohl Sie es aber Ahnen...
Weil:
Es liegt nicht im Interesse der Materialisten, die wundervolle Ethik und die Moral der wahren Schöpfung anzuerkennen, in deren Licht die Gesellschaft anhand von Religionen des Schöpfers Geboten und Verboten ihr Leben führen könnte.

Menschenmassen ohne geistig-moralische Werte sind ihnen lieber, denn sie können sie für ihre eigenen weltlichen Interessen missbrauchen.

Darum versuchen sie unter allen Umständen die Evolutionstheorie aufrecht zu erhalten, die die Lüge verbreitet, die Menschheit sei nicht erschaffen worden, sondern habe sich zufällig aus der Tierwelt heraus entwickelt.

Trotz der klaren wissenschaftlichen Beweislage, die die Evolutionstheorie widerlegt und die Tatsache der Schöpfung bestätigt, sind ihre Vertreter von jeder Vernunft und Logik verlassen und verteidigen diesen Unsinn bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Tatsächlich aber ist nachgewiesen worden, dass die erste lebende Zelle unmöglich durch Zufall entstanden sein kann, ja, dass noch nicht einmal auch nur ein einziges der Millionen Protein-Moleküle durch Zufall entstanden sein kann.

Dies ist nicht nur durch Experimente und Beobachtungen gezeigt worden, sondern auch durch mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Mit anderen Worten, die Evolutionstheorie versagt schon beim allerersten Schritt: der Erklärung, wie die erste lebende Zelle entstanden ist.

Die Zelle, die kleinste Einheit des Lebens, kann nicht nur unter den primitiven Bedingungen in den frühen Tagen der Erde entstanden sein, wie uns die Evolutionisten glauben machen wollen, sie kann nicht einmal in den fortschrittlichsten Laboratorien des 21. Jahrhunderts synthetisch hergestellt werden. Aminosäuren, die Bausteine der Proteine, aus denen die lebende Zelle besteht, können nicht von selbst Organellen wie Mitochondrien, Ribosomen und Zellmembranen bilden, und erst recht keine gesamte Zelle.

Aus diesem Grund unter unendlich vielen anderen Beispielen ist die Behauptung, die Evolution habe die erste Zelle zufällig hervorgebracht, reine Phantasie.
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
21. January 2007 16:46
Spar dir deine Copy - Paste Propagande, komm lieber mit Argumenten
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
22. January 2007 05:43
Danke Gandalf, ich werde Deiner Einladung gerne Folge leisten, hier ist eh jedes Wort Verschwendung.

---
gruß,
Alldaris


... und wenn am Ende alle Stricke reissen, dann häng ich mich auf!

Homepage: http://people.freenet.de/Sandy.dynalias.org/
Forum: http://30967-0.forum.alluwant.de/
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
22. January 2007 22:04
pogo. -abkopieren.... nööö, vielleicht mitgeholfen....

2. Zum Zitat vom Allandis ...hier ist eh jedes Wort Verschwendung.
Stimmt bei dir auf jeden fall, ja auch bei Gandalf und Pogo.

Denke Ihr braucht euch auch nicht unbedint zu äußern, wenn es eh Müll ist (für euch!).

Ihr gebt euch eh selber nicht die kleinste Chance, lässt auch nicht die kleinste Hintertür offen dafür zu verstehen ob der Gegner recht haben könnte.
Ohne auch je zu begreifen das hier kein Gegner von euch ist.

Denke dieses Forum ist dafür eingerichtet das jeder seine Meinung frei vertreten sollte. Denke Ihr tut es doch auch, und meint alles was Ihr schreibt und als Beispiel aufzählt muß der (Euren) Wahrheit entsprechen.
Alles andere ist doch (für euch) eh Müll oder Spinnerei.
Es kann niemals durch einen Wissenschaftler bewiesen werden ob es einen Schöpfer gibt. Mann kann Ihn nur mit vernunft und reinem Herzen erkennen.

Falls ihr die Texte etwas gelesen habt, könnte man ganz
leicht lesen und erkennen das hier keine Reli. genannt wurde.
Egal welche Glaubensrichtung, es zählt hier nur der Glaube an den einzigen Schöpfer.
Es kann und muß bestimmt nicht einzig in der Biebel oder anderen Reli. Büchern stehen. Dafür muß mann auch nicht unbedingt Bücher und Geschichten studieren.
Das kann mann mit reinem Herzen für sich alleine selber herausfinden.
Auch in der Freien Natur!

Um dies überhaupt zulassen zu können sollte man vor allem: versuchen sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, und nicht direkt kritisch und bereits mit vorurteilen vorprogrammiert an diese Sache herangehen können.
Und wenn auch später die eigene Meinung sich dann doch verfestigen sollte.

Denke das haben einige hier niemals getan, und haben es auch natürlich nicht nötig. (Denke nur: schade um euch)

Und nochmals: Keine Reli. ist gegen die Wissenschaft. Keine Reli. war jemals gegen die Wissenschaft gewesen ausser die Kirche (Eigenmächtige Politische untaten) im Mittelalter.
Wissenschaft ist fast in jeder Reli. wie beten und etwas gutes.
Es wurde zu keiner Zeit gegen die Wissenschaft argumentiert!
In keinem Einzigen Satz wird die Wissenschaft als negativ beschrieben.
Ganz im Gegenteil!!

Nur gegen eine unter dem Decknamen "Wissenschaftliche Theorie" phantasievoll dargestellte sowie stets nur mit Phantasie erwiesene und auch sich selbst widerlegende EVTheorie.

na ja...
Mysvaleer
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
22. January 2007 22:49
Hallo,

Eigentlich wollte ich mich aus der Diskussion ja raushalten. Naja, egal:

@German:

"Um dies überhaupt zulassen zu können sollte man vor allem: versuchen sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, und nicht direkt kritisch und bereits mit vorurteilen vorprogrammiert an diese Sache herangehen können.
Und wenn auch später die eigene Meinung sich dann doch verfestigen sollte.

Denke das haben einige hier niemals getan, und haben es auch natürlich nicht nötig. (Denke nur: schade um euch)"

Ich wollte dich nur kurz informieren, dass deine Aussage für alle, die hier gelegentlich mitlesen, vollkommen aberwitzig wirken dürfte. Ich kann mich z.B. nicht daran erinnern, dass Alldaris sich hier schon mal sachlich fundierten und logischen Argumenten verschlossen hätte. Lies einfach mal ein paar der philosophischen Threads hier, und überleg dir dann, ob hier wirklich einfach alle anderen zu blöd und unflexibel für freies Denken sind.

Vielmehr sind die Reaktionen auf deine Beiträge hier deshalb so ablehnend, weil deine Beiträge tatsächlich so wirken, als ob du die Evolutionstheorie selbst überhaupt nicht verstanden hast. Obwohl ich kein Fachmann bin, erkenne ich in deinen Texten an allen Ecken und Enden haarsträubende Verzerrungen der EVT, und das ist nun mal keine Diskussionsbasis. Stell dir mal vor, ich würde behaupten, dass Religion blöd ist, weil die Kirchenoberhäupter nur dein Geld wollen oder der Sinn von Dogmen darin besteht, dass irgendwelche Gurus Spaß an geistlicher Machtausübung haben. Da hättest du vermutlich wenig Lust, mit mir zu diskutieren.

Insofern solltest du besser erst versuchen, die EVT richtig zu verstehen, bevor du darüber diskutierst. Und wenn du einen scheinbaren Fehler findest, dann geh erstmal davon aus, dass du die Theorie nicht richtig verstanden hast - das ist nämlich recht oft des Rätsels Lösung, und wenn man dann noch genauer nachdenkt und mehr liest, begreift man oft, warum es doch richtig ist. Ich habe z.B. schon ziemlich oft in meinen Physik-Hausaufgaben die Energieerhaltung widerlegt - bisher lag das aber immer daran, dass ich irgendeine Formel falsch angewendet habe...

Lg
Mysvaleer
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
22. January 2007 22:58
Wieso bist du eigentlich so überzeugt davon dass Gott, nachdem er das Universum erschuf, NOCHMALS eingreifen musste, um der Entstehung des Lebens einen Schub zu geben, bzw. das laut deiner auffassung NOCH IMMER tut im generieren neuer Arten. Meinst du nicht dass sein Werk von Anfang an PERFEKT war und es gar keiner nachhilfe bedurfte, da die Eigenschaften der Materie ohnehin Leben generieren MUSSTE?

Versteh mich richtig: ich glaube einfach absolut nicht dass Gott (ein viel zu unerklärbarer und unverständlicher begriff für mich) oder sonst ein metaphysisches Wesen in das bestehende und nach seinen gesetzten ablaufende Universum eingreift, um Dinge zu tun, die er nicht sowieso im vornhinein bei der erschaffung des Universums hätte tun können. Ich glaube einfach dass das Universum als geschlossenes System seinen regeln gehorcht, und keine "Weisung" von aussen bekommt, das klingt einfach total unplausibel und dumm, damit könnte man nämlich ALLES erklären was man nicht versteht.

Auch wenn ich jede Art der dogmatischen Praktizierung von Religion verabscheue, sehe ich mich selbst als tief spirituellen Menschen, und TROTZDEM glaube ich dass alles was in der Materiellen Welt passiert durch ihre Eigenschaften allein erklärbar ist. Ich glaube auch dass das Wunder Leben und Existenz mehr ist als die Summe seiner Teile, aber darüber zu mutmaßen traue ich mich nicht, denn das unterscheidet mich von den Fanatikern. Ich weiß dass ich nichts weiß, denn Glaube ist nicht Wissen!
JGC
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
17. February 2007 09:25
Ich weiß dass ich nichts weiß, denn Glaube ist nicht Wissen!




Ganz genau!!


Und selbst auf das "Wissen" ist kein Verlass, da dieses ebenso nur ein Konstrukt des Geistes ist, genauso wie all die wissenschaftlichen Betrachtungen und deren Experimente....


Was wir als "Experiment" zum Beweis anführen, kann in Wirklichkeit kuchenbacken sein, welches uns von unserem Verstand als "Atomphysik" verkauft wird...

Es hilft also nichts, manche Dinge muss man eben akzeptieren und das Erste ist nun mal die eigene Existenz! Ob Schöpfer, Zufall oder was auch immer... das kann eigentlich furzpiepegal sein.

Wir(unser individueller Geist und Ego) sind schliesslich diejenigen, die damit entweder ein Problem haben oder auch nicht...

JGC
JGC
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
17. February 2007 09:28
PS:

Wir(unser individueller Geist und Ego) sind schliesslich diejenigen, die damit entweder ein Problem haben oder auch nicht...


Also liegt es auch ganz alleine an uns, das so zu behandeln, damit wir keine Probleme haben!

Eine lockerere Einstellung zur Existenz kann da schon viel helfen...
scientist
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
18. February 2007 17:19
Hier habe ich die Antwort, wieso der Darwinismus im Widerspruch zu Religion steht:
http://islamonline.is.funpic.de/deutsch_islam/wissenschaft_islam/Evolution/evolution_widerspruch_religion.htm

mfg
Was seid Ihr für ein Haufen ?
Wie kann man Millionen von Fossilien-Funden leugnen ?
Nur auf der Basis Eurer Denk-Kapazität waren Kriege mit Millionen Toten möglich.
Ihr glaubt alles, weil Ihr nicht selber denken könnt, Hauptsache, ein Pfaffe oder ein Politiker behauptet es.
Hallo Freunde,
der an Schärfe zugenommene Feldzug der deutschen Evolutionsbiologen, mit der Zielstellung, gegen alle modernen Erkenntnisse von Forschung und Wissenschaft zu Felde zu ziehen und das nur aus dem Grund heraus, den persönlichen Erfolge nicht in Frage zu stellen, sollten uns alle zum Widerstand aufrufen.
Prinzipiell ist die Darwinsche Evolutionstheorie mit ihrer Grundaussage, dass natürliche Selektion und zufällige Mutationen für die Entstehung und Weiterentwicklung des Lebens verantwortlich seien, weder mit der Realität noch mit allen neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen im Einklang zu bringen, mehr noch, sie ist schlicht und einfach falsch. Sollten Sie anderer Meinung sein, verweise ich auf meine Homepage http://mitglied.lycos.de/futuremann/.
Führende Kirchenvertreter aller Konfessionen befassen sich in öffentlichen Foren mit Teilen der Evolutionstheorie und gehen dabei soweit, dass sie sich ein Nebeneinander von Schöpfung und Evolution vorstellen können, obgleich es in der Genesis keinen Spielraum für Theorien jedweder Art gibt. Natürlich stellt sich man sich die Frage nach dem warum, vielleicht haben sie ihre Bibel nicht genügend studiert, wie dem auch sei, ein führender Vertreter einer Kirche sollte diesen Unsinn einfach nicht erwähnen. Beim Bibelstudium gibt es ja auch ganz erstaunliche Ergebnisse, denn die Kreationisten, die das Alter der Erde auf 6000 Jahre berechneten, stellen damit Basiserkenntnisse der Forschung auf den Kopf.
Selbstverständlich ist die Bibel kein Dokument, aus dem man durch Addition von Zeitangaben Rückschlüsse auf das Alter der Erde, der Menschheit oder den Beginn des jüngsten Gerichts vorhersagen kann.
Das will und kann die Bibel nicht leisten.
Zum Abschluss meiner Kurzmitteilung ein abgewandeltes Zitat: „Was nützt es dem Menschen,wenn er zwar an Gott glaubt, doch seinen einzigen Sohn negiert?“

Mit freundlichen Grüßen
Ihr H.W. Spice
memo
Re: Evolution als Widerspruch Gottes ?
19. May 2007 10:06
Warum steht die Evolutionstheorie
von Charles Darwin im Widerspruch zur Religion?:
http://www.islamaufdeutsch.de/deutsch_islam/wissenschaft_islam/Evolution/evolution_widerspruch_religion.htm
Eigentlich verstehe ich das Problem irgendwie nicht.

Keiner hat ein Problem mit dem Ablauf der "Schöpfungsgeschichte", selbst die Evolutionstheoretiker bestätigen diesesen "Entstehungsablaufes".
Die einen setzen Gott an den Anfang, die anderen irgendwas anderes das irgendwie entzündet wird und explodiert - bei beiden ist eine Glaubenshandlung erforderlich.

Beim einen ist der Ablauf bestimmt, beim anderen ist es ein zufälliger Ablauf der jedoch irgendwie immer auf den richtigen Punkt kommt, damit es richtig weiter gehen kann - beides mal wird Glaube vorausgesetzt.

Es gibt jedoch noch bei beiden Punkten eine wesentliche Grundlage, die niemals ausser acht gelassen werden darf - wenn man es wissenschaftlich betrachtet, und das ist der Standpunkt der Objektivität, abwägen möglicht aller Fakten unter Betrachtung aller Wissenschaften.

Beide Abläufe müssen wissenschaftlich angesehen werden. Wir haben auf der einen Seite die Theorie von der Schöpfung und der Stammarten und auf der anderen Seite die Theorie der Evolution aus der aus einer Sache alles entsanten ist, tote Materie und Lebendes.

Die Bibel spricht im alten Testament davon, dass die Arten zur selben Zeit gelebt haben und im prinzip sich die Stammarten entsprechend verändert haben, die Evolution alles nacheinander entstanden ist und sich eine Art in eine andere Art entwickelt hat.

Ich will hier auf die Evolutionstheorie eingehen, da sie als allgemeinverbindlich erklärt ist und überall als allgemeine Wahrheit geleht wird obwohl es sich um eine bis heute nicht wissenschaftlich fundamental bewiesen wurde und bei einer Theorie reicht im Prinzip nur ein Gegenbeweis um eine Theorie zu stürzen oder sie zwingend überarbeiten zu müssen.

Was die meisten bei diesem Streit übersehen, dass ja eine "Ursuppe" auf dieser Welt angenommen wird, indem sich die Grundlagen für das lebendige Leben entwickelt hat.

Ich will hier an den Anfang gehen und etwas über die Entwicklung von Genenen / Chromosomen erzählen ohne zu tief zu gehen: Wasser (rein), wenig Strahlung, gewisse Temperaturen, gewisse Substanzen.

In der Evolution wird angenommen, dass in dieser Zeit unsere Erde erhöter UV-Strahlung und sonstiger Strahlung ausgesetzt war, da unsere Atmosphäre nicht so war wie heute. Die Entwicklung genetischen Materials wird sich - nach heutigem Stand im seichten Wasser oder in den oberen Schichten des Wasses entwickelt haben, weil nur dort die Tempraturen in Frage kommen. Das Gegenproblem spielt in diesem Moment die Strahlung in in diesen Wasserbereichen relativ hoch ist. Der andere Punkt ist, dass man eine bestimmte Art des Zuckers benötigt und zwar nur diesen und keinen anderen, da sonst das ganze nicht funktioniert. In allen bis heutigen Laborversuchen hat man eines festgestellt, wenn ich 100g dieser Zuckerform herstelle, entstehen automatisch 100g eines Zuckers, der nicht vorhanden sein darf - die andere Frage dazu ist, wie hält man in Wasser die zwei Zuckersorten auseinander.

Also, dieser Punkt allein zeigt uns, dass die Evolutionstheorie, andere Wissenschaften einfach ignoriert.

Auch heute haben wir unterschiedliche Entwicklungsepochen auf diesem Globus und ebenso ist deren Schädelbau näher zu einem Neandertaler wie zu einem Homo sapiens.
Steinzeitentwicklung und Hochtechnologie nebeneinander und bei keinen würden wir uns heute erlauben diese Menschen als Ur-Formen, als keine Homo Sapiens zu bezeichnen sondern sagen, sie leben mit einer anderen Kultur.

Auch im Altentestament der Bibel habe ich sowas gefunden, Menschen die in Städten wohnen und andere in Höhlen, Zivilisierte Menschen und Urzeitwesen.

Alles ein Standpunkt des Glaubens aber auch die anhänger der Evolutinstheorie müssen anfangen , ihren Standpunkt zu überdenken. Denn selbst renomierte Wissenschaftler fangen in der zwischzei an, einzelteile aus dieser Theorie heraus zu nehmen, da die Entwicklung für Zufälle zu komplex sind; das Auge, die Griraffe... (Giraffe? Ja, Die Giraffe hat einen Blutkreislauf. Wenn sie den Kopf senkt, platzt ihr der Schädel, damit dies nicht geschiet, wird beim Absenken der Kopfes zwei Blutkreisläufe gebildet mit unsereschiedlichem Druck; der Kopf wird vom Rumpf als Blutkreislauf abgetrennt)

[email protected]
Die neuesten relevanten Forschungsergebnisse in der Evolutionstheorie

Liebe Freunde,

dass es ein schwieriges Unterfangen ist, dieses Thema in einer Mail gerecht zu werden, war mir von Anfang an klar, weil der Umfang des Materials einfach zu komplex ist. Ich werde es trotzdem versuchen.
Das Problem dieser Theorie ist ihr Anspruch, die alleinig Wahrheit über die Entstehung und Entwicklung von Leben auf unseren Planeten zu besitzen. Nicht außer acht lassen sollten wir dabei den Umstand, dass wir über die gesamte Schulzeit mit dieser Theorie, die im Biologieunterricht
in der Regel als Tatsache, als wissenschaftlich fundierter Fakt dargestellt wird, konfrontiert werden.

Die präbiotische Chemie untersucht den Übergang von anorganischem Material zu funktionsfähigen Zellstrukturen durch Simulation von präbiotischen Umweltbedingungen im Labor, der Anfang der Biologie beginnt bei der Untersuchung bereits vorhandener komplexer Organismen.
Im Jahre 1953 konstruierte Miller seine bekannte Apparatur, deren Ergebnis folgendermaßen aussah: Teer 85%, Carbonsaüren 13%, Glycin 1,05%, Alanin 0,85% sowie Spuren von Leucin, Serin, Prolin und Valin. Millers Versuch ist vielfach kopiert worden, doch konnten in den einzelnen Versuchsansätzen von den 20 nötigen Aminosäuren nur maximal 13 synthetisiert werden, womit nun überhaupt nicht bewiesen werden konnte.In späteren Versuchen bewies ebenfalls Miller, dass in einem redox-neutralen oder nur leicht reduzierten Gasgemisch so gut wie keine Aminosäuren nachgewiesen werden konnten.
Untersuchungen von Dose (1974:74) sowie weiterer namhafter Wissenschaftler wie Rauchfuß, Abelson, Crick, Cairns-Smith, erbrachten den Nachweis, dass die mittlere Konzentration an freien Aminosäuren im Urozean nicht viel höher als heute gewesen ist. Die vermutete stark reduzierende Uratmosphäre hat es nie gegeben, sie bestand im wesentlichen aus Stickstoff, Kohlendioxid und Wasser.
Einige Anmerkungen bekannter Wissenschaftler zur Ursuppentheorie:
Michael Denten: Eine Zelle per Zufall zu erhalten, würde voraussetzen, dass sich mindestens einhundert funktionsfähige Proteine gleichzeitig an einen Ort einfinden. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch nur eines dieser funktionsfähigen Proteine erscheint, liegt wohl nicht über 10 hoch -20 ; die Wahrscheinlichkeit für das Erscheinen von einhundert funktionsfähigen Proteinen gleichzeitig an einem bestimmten Ort beträgt also 10 hoch -2000 .
Vollmert: Das Medium (gemeint ist das Urmeer) enthielt einen großen Überschuss an kettenabbrechenden Molekülen und die Kettenmoleküle waren dem Angriff von Wasser bzw. einer wässrigen Ammoniumformiatlösung schutzlos ausgeliefert.
Sein Fazit: Dass in einem sich selbst überlassenen wässrigen Medium nach Art einer Ursuppe langkettige Makromoleküle wie DNA und Proteine nicht spontan (von selbst) entstehen.
Ein weiteres Problem: Bei der weiteren Kettenverlängerung wird Energie benötigt, die nicht innerhalb des Systems vorhanden ist, wodurch eine Kopplung an eine zuverlässige Energiequelle unabdingbar wird, weil das chemische Gleichgewicht auf der monomeren Seite liegt,so dass die thermodynamischen Reaktionen irreversibel nur in einer Richtung und zwar der einer Polymerhydrolyse verlaufen. Fazit: Keine lebenden Zellen ohne eine äußere Zufuhr von Energie!

Prof. Eigen (2007): Das Universum sei nicht alt genug für die Darstellung von lebenden Makromolekülen, er berechnet 10 hoch 130 Möglichkeiten für das Aneinanderreihen von 100 Aminosäuren, sein Fazit: Leben konnte nicht durch Zufall entstehen.

Mit einem Auszug aus meiner Webseite (http://mitglied.lycos.de/futuremann/) möchte ich die Ursuppentheorie beenden und die RNA-Welt behandeln.


Die Bereitstellung von optisch aktiver D-(+)-Ribosebausteine ist aufgrund fehlender Selektion in einem präbiotischem Modell unmöglich, weil bei der chemischen Synthese stets Racemate, also Gemische von spiegelbildlich gebauten Molekülen im Verhältnis 1:1 entstehen. Gemische führen aber unweigerlich zu Kettenabbrüchen, weil die Konformere wahllos, das heißt, auch in die verkehrte Richtung, eingebaut werden, Leben hängt aber davon ab, dass aus den beiden Formen nur die linkshändig gebauten Moleküle verwendet werden.

Um eine RNA-Welt als Vorstufe der Entwicklung von Leben zu postulieren, muss der Ablauf der Synthese der dazu benötigten Bausteine (Pentosezucker, Phosphorsäure sowie der Basen) unter präbiotischen Bedingungen konkret definiert werden. Diese Hypothesen gipfeln letztendlich in der Feststellung, sie waren einfach vorhanden.
Mit jeden weiteren Schritt, den wir unter angenommenen präbiotischen Bedingungen nachvollziehen, wachsen die Probleme exponentiell an. Nach der Bereitstellung der Bausteine erfolgt deren Zusammenbau zu Polynukleotiden. Dazu ist die Herstellung einer Vorrichtung nötig, die unser System befähigt, die Selbstorganisation in Gang zu setzen und die korrekte Anordnung der Bausteine sowie ihren razematfreien Einbau zu ermöglichen.
Ein weiteres Prolem,was gern unterschlagen wird,besteht darin, dass der Zusammenbau von Nukleinsäurebasen, Phosphor und Ribosezucker zu Polynukleotiden in präbiotischen Systemen weit außerhalb des chemischen Gleichgewichts stattfinden muß.
Ich erinnere an den 2. Hauptsatz der Thermodynamik, in dem es heißt, dass alle ungesteuerten, richtungsgebundenen Prozesse in einem außerhalb des chemischen Gleichgewichts befindlichen Systems schnellstmöglich den Zustand der größten Unordnung anstreben.
Ohne den erneuten Einsatz eines Regelmechanismusses besteht hier ein nicht auflösbarer Widerspruch.
Noch grotesker wird die weitere Vorstellung der Evolutionsbiologen mit der Annahme, dass in einer weiteren Entwicklungsstufe aus der RNA die DNA hervorgegangen ist. Unsere sich selbst replizierende RNA müsste nach den Vorstellungen der Evolutionsbiologen die DNA sowie den genetischen Code aus sich selbst heraus synthetisieren.Wenn man dieser Annahme zustimmt, was die meisten sicher tun, dann dürfen sie ebenfalls der nun folgende Annahme ihre Zustimmung nicht verweigern, dass ihr Computer sich sein Betriebssystem selbst erschaffen hat.
Fazit:
Eine wissenschaftlich begründbare Erklärung zur Entstehung von Leben auf diesen oder einen x-beliebigen anderen Planeten gibt es nicht.
Ausgehend auf das Anliegen dieser Mail, die neuesten Erkenntnisse in der Evolutionstheorie zu präsentieren, ist die Nachrichtenlage zur Zeit eher spärlich, weil viele Labors ihre Möglichkeiten bereits voll ausgeschöpft haben, ohne jedoch mit neuen relevanten Ergebnissen aufwarten zu können. Die Probleme bei der Synthese von Makromolekülen haben inzwischen einen derartigen Umfang erreicht, dass man doch lieber dazu übergeht, erfolgversprechendere Aufgaben abzuarbeiten.
Der Satz von Louis Pasteur, Leben kommt nur aus Leben, ist nicht widerlegbar.
Geben Sie Gott die Ehre, die er verdient!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr H.W.Spice
Lieber Spice,

der spannende Ausflug in die Biochemie zeigt in der Tat, dass die Entstehung von Leben eine ziemliche Hürde für die Evolution darstellt,
trotzdem finde ich den Schluss, dass desshalb ein Gott eingegriffen haben muss voreilig.

Zum einem muss die extrem kleinen Wahrscheinlichkeit für eine spontane Entstehung von sich reproduzierenden Molekülen mit einigen sehr grosse Zahlen multipliziert werden:

- Es standen gigantische Mengen an potentiellem Material zur Verfügung, das sich z.B. durch Verdunstung auch konzentrieren konnte.
- Es stand eine unvorstellbar lange Zeit zur Verfügung, zwischen der Bildung der Urozeane und der Entstehung von Leben (einige 100 Mio Jahre)
- Es existieren gegen 20 Mrd G-Sterne in unserer Milchstrasse und etwa 100 Mrd Galaxien, wie unsere Milchstrasse im Universum.
Wenn nur ein Bruchteil davon Planeten in der für Leben geeigneten Zone haben, kriegt man immer noch viele Mrd. von Orten wo sich Leben bilden konnte.

Der andere Punkt betrifft die Art wie Leben entstanden ist. Wir stehen da vor dem Problem, dass wir wenig Ahnung über die Vorstufen der reproduktionsfähigen
Moleküle auf dem Weg zur ersten Zelle wissen. Dass uns bisher die Phantasie fehlt, wie der Ablauf stattfand, darf nicht zum Schluss führen, dass er nicht Möglich ist.

Mann muss sich nur mal vorstellen, jemand hätte vor einigen Zehntausend Jahren einen Stamm Urmenschen mit einfachsten Werkzeugen beobachtet,
und als nächstes unsere Hightech-Zivilisation mit Computer, Satelitten... Kennt er die Zwischenstufen nicht, liegt der Schluss sehr nahe, dass da ein Gott eingegriffen hat.
Dabei war es nur die Evolution, die technische und kulturelle Evolution über einen vergleichbar kurzen Zeitraum.

Jedenfalls verlagert die Gottes-Hypothese das Problem lediglich auf eine Ebene, wo es wissenschaftlich nicht mehr untersucht werden kann, und dafür ist es meines erachtens noch viel zu früh.
Hier ist nicht religiöser Fatalismus, sondern kreativer Forschergeist gefragt.

Grüsse vom Gnom
> Ich erinnere an den 2. Hauptsatz der
> Thermodynamik, in dem es heißt, dass alle
> ungesteuerten, richtungsgebundenen Prozesse in
> einem außerhalb des chemischen Gleichgewichts
> befindlichen Systems schnellstmöglich den Zustand
> der größten Unordnung anstreben.

Auch wenn ich mich hier wiederhole, der 2. HsdTd kann hier garnicht angewendet werden, da sowohl die betrachteten biochemischen Systeme als auch deren Umfeld im physikalischen Sinne als dissipative Nichtgleichgewichtssysteme anzusehen sind.
Der 2. HsdTd gilt jedoch nur für in sich abgeschlossene Systeme.
Es ist sogar anzunehmen, dass die selbstorganisierenden Eigenschaften die Leben hervorbringen, zwingend ein solches dissipatives Nichtgleichgewichtssystem als Umfeld vorraussetzen.
Mir ist kein Versuchsaufbau bekannt, der in der Lage wäre, die spontane Bildung von höheren organichen Substanzen zu provozieren und gleichzeitig auf die massive Zuführung von Energie (und folglich deren Abführung) verzichten zu können.

Ausserdem zeugt die Tendenz nach der "Hand Gottes" zu rufen, wenn die Wissenschaft keine oder keine schlüssigen Erklärungen liefern kann, lediglich von einem Mangel an Fantasie.

Tatsächlich weisen alle Beobachtungen heute darauf hin, dass die Neigung Leben zu entwickeln, unserem Universum bei seiner Entstehung bereits "in die Wiege gelegt" wurden.
Ich jedenfalls finde einen Gott, der von Anfanng an an alles gedacht hat sehr viel attraktiver, als einen, der dauernd in seinem eigenen Werk "herumpfuschen" muss, um die Dinge zum laufen zu bringen ;-)

taurus
Hey to all!
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Zu diesem Themenkreis hat sich auch der Goethe-Freund und Universalgelehrte Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817) geäussert bzw. wurde ihm aufgrund seiner Schriften in den Mund gelegt.
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Die Argumentation ist inhaltlich schlüssig, die sprachliche Darbietung (paarig gereimnte Jamben) kunstvoll.
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Der URL zum kostenlosen Download ist:
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[url]http://www.wiwi.uni-siegen.de/merk/stilling/downloads/nachtod_phil_jst/weltall_entstehung.pdf[/url]
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Auf einem Diskussionsboard dort kann man auch seine Meinung schreiben.
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Andy.
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E n t s ch u l d i g u n g !
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Ich habe den URL falsch eingegeben.
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Hier richtig:
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http://www.wiwi.uni-siegen.de/fb5/merk/stilling/downloads/nachtod_div_jst
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Dort auf "Weltall_Entstehung" gehen.
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