Sven
Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
31. December 2005 14:47
So Leute,

erstmal möchte ich sagen, wie überrascht ich war, dieses Forum zu lesen.
Ich hätte echt nicht geglaubt, dass sich so viele noch mit Gott auseinander setzen.
Ich hab eher gedacht, dass die meisten das Denken den anderen überlassen und die Evolutionstheorie einfach so hinnehmem.



Aber jetzt zu meinem eigentlichen Beitrag.

Ich finde es zwar Klasse, dass ihr euch so viele Gedanken über Gott macht, aber sehe auch euer Problem (das, von den meisten).

Ihr versucht Gott logisch zu erklären bzw. zu widerlegen.
Aber da man Gott nicht beweisen kann, befindet ihr euch in einer Zwickmühle.
Diese, die Gottes Existenz widerlegen wollen, werden immer wieder mit ihren Argumenten Erfolg haben und diese, die ihn beweisen wollen, scheitern.



Mit Gott ist es so, wie mit der Liebe.
Man kann ihn nicht beweisen, aber trotzdem existiert er.

Wieso seit ihr denn so fest davon überzeugt, dass es die Liebe gibt?
Könnte ja auch Suggestion sein.
Sie hat noch keiner so richtig entschlüsselt, wenn überhaupt.


Die Antwort ist ganz einfach:
Man muss sie so unerforscht, wie sie ist, annehmen, und wird sie dann spüren und wissen, dass es sie gibt.

Oder wusste einer von euch schon, wie die Liebe ist, bevor er verliebt war?



Genau so, ist es mit Gott. Man kann ihn nur erleben.
Wer versucht, ihn zu beweisen, wird scheitern. So schade es auch ist.






Mfg, Sven

GBY
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
31. December 2005 17:35
Wenn Gott bewiesen werden könnte, so daß jeder mit der Kraft der Logik gezwungen werden könnte, Gottes Existenz einzusehen, so wäre das von Gott unverschämt aufdringlich. Daß er sich nicht beweisen läßt, ist taktvoll von ihm und daher erfreulich. Anscheinend hat er (im Unterschied zu vielen Religionsanhängern) Respekt vor der Lebensweise der Atheisten und läßt sie in Ruhe. Wenn er also schon im Diesseits anständigerweise so diskret und zurückhaltend ist, warum sollte er dann im Jenseits den Boss herauskehren und sich wie ein unverschämter Tyrann aufführen und den Richter spielen wollen?
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
31. December 2005 18:55
Eben, warum die Zwei-Welten-Theorie?


---
gruß,
Alldaris


... und wenn am Ende alle Stricke reissen, dann häng ich mich auf!

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Forum: http://30967-0.forum.alluwant.de/
Sven
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
03. January 2006 13:37
@nwabueze

>Wenn er also schon im Diesseits anständigerweise so diskret und zurückhaltend
>ist, warum sollte er dann im Jenseits den Boss herauskehren und sich wie ein
>unverschämter Tyrann aufführen und den Richter spielen wollen?

Weil nicht er sich von uns getrennt hat, sondern wir von ihm. Am Anfang lebten wir noch mit Gott zusammen, Stichwort Garten Eden. Nur der Mensch wollte sein wie Gott und sich nichts von einem anderen sagen lassen. Daher mussten wir gehen.

Aber durch Jesus Christus gibt er uns die Chance, wieder umzukehren und Gott wieder in unser Leben aufzunehmen.
denker
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
03. January 2006 21:52
@nwabueze

>Wenn er also schon im Diesseits anständigerweise so diskret und zurückhaltend
>ist, warum sollte er dann im Jenseits den Boss herauskehren und sich wie ein
>unverschämter Tyrann aufführen und den Richter spielen wollen?

weil es menschen gibt, die es verdient haben bestraft zu werden.

und weil es menschen gibt, die es verdient haben belohnt zu werden.

aber im diesseits können schlechte menschen völlig unbestraft davon kommen.
ich hoffe das ist dir klar. (geld ist macht).

und ich sage dir was schlecht ist:

ein mensch der dich wie ein barabr tötet, indem er dich mit einem ninjamesser
aufschlitzt, während du gemütlich schläfst.
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
04. January 2006 03:58
@ Sven

> >Wenn er also schon im Diesseits
> anständigerweise so diskret und zurückhaltend
> >ist, warum sollte er dann im Jenseits den Boss
> herauskehren und sich wie ein
> >unverschämter Tyrann aufführen und den Richter
> spielen wollen?
>
> Weil nicht er sich von uns getrennt hat, sondern
> wir von ihm.

Gut, unterstellen wir das. Wir haben uns also getrennt. Wenn wir freie Wesen sind, ist das unser gutes Recht. Offensichtlich akzeptiert Gott das. Soweit alles in Ordnung. Wenn er also so anständig ist, das zu akzeptieren, wieso sollte ich ihm dann unterstellen, daß er nachher im Jenseits so unglaublich fies ist, uns deswegen in die Pfanne zu hauen, weil wir von dem freundlichen Angebot, uns trennen zu dürfen, Gebrauch gemacht haben und dann auch dabei geblieben sind? So eine bodenlose Gemeinheit traue ich ihm nicht zu. Ich habe nämlich eine gute Meinung von Gott.


Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
04. January 2006 04:45
@ denker

> weil es menschen gibt, die es verdient haben
> bestraft zu werden.
>
> und weil es menschen gibt, die es verdient haben
> belohnt zu werden.

Ja, hier ist der Kernpunkt, genau hier trennen sich unsere Wege. Beim "Verdient haben" nämlich. Die Wahrheit ist: Niemand hat irgend etwas verdient. So etwas wie verdient haben gibt es nicht. Das Verdienthaben ist die größte und furchtbarste aller Illusionen. Aber das kann ich nicht beweisen, nicht mal erklären. Das ist eine Erfahrung, die man gemacht hat oder eben nicht. Also was anderes:

Das Diesseits ist, wie euer Prophet sagt, nicht mehr wert als der Flügel einer Mücke. Die Zeit ist sowieso eine Illusion. Wertvoll und wichtig ist nur das Jenseits. Und nun behauptest du allen Ernstes, daß mein Status im Jenseits davon abhängt, ob ich im Diesseits etwas getan oder unterlassen habe. Was im Jenseits ist, hängt davon ab, ob ich im Jahre 2006 (oder 1427 Hedschra) im Diesseits etwas getan oder unterlassen habe. Also ist die Wirklichkeit kausal von der Illusion abhängig, die Ewigkeit von der Zeit, das allein Wertvolle vom Nichtigen. Wenn das Jenseits jenseits von Zeit existiert, wie kann dann mein Status im Jenseits davon abhängen, was ich 2006 gemacht habe? Eine zeitlose Ewigkeit, deren Beschaffenheit davon abhängt, ob 2006 etwas passiert ist oder nicht, ist per Definition absurd.


denker
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
04. January 2006 19:42
"Das Diesseits ist, wie euer Prophet sagt, nicht mehr wert als der Flügel einer Mücke"

das schließt du falsch auf.

was er damit meinte ist, dass das diesseits nur im sinne von zeit bedeutungslos
ist. sonst ist eigentlich das diesseits nur wichtig und wertvoll.
im diesseits findet die strenge prüfung statt, man sollte sie bestehen.
im jenseits ist es dann bedeutungslos was man tut oder nicht.
wahrscheinlich wird man da nicht mehr tun zu brauchen, man denkt nur und man hat.
so stelle ich mir das paradies vor.
bär
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
06. January 2006 18:31
...vielleicht lässt sich diese fragen mit einer modifizierten unschärferelation beantworte: um so mehr man versucht seinen "ort" ausfindig zu machen wird die genauigkeit der bestimmung seines "impulses" immer geringer!..und umgekehrt.
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
07. January 2006 02:11
GOTT = Real

Man soll Glauben beweisen ?
-> Beweise bitte das du an Gott glaubst ?
Schwere Frage !
Gegenfrage !
-> Beweist, das ihr eure Mütter geliebt habt ?

Somit bekommt ihr die Antwort auf die zweifelsfrage "GOTT?"

PS: Gods says never OOOPS !!!11
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
15. January 2006 05:17
Fliegendes Spaghettimonster Unser

Fliegendes Spaghettimonster das DU bist im Himmel

geheiligt werden deine Anhängsel

Deine Piraten kommen

Deine Soße geschehe

wie im Himmel so auch auf hoher See

Unser täglich Pasta gib uns heute,

Und vergib uns unsere Reiskugeln

Wie auch wir vergeben unseren ... *hustnuschel*

Und führe uns nicht nach Kansas,

Sondern erlöse uns von den Kreationisten

Denn dein ist die Soße

Und der Käse

Und die Fleischklößchen

In Ewigkeit

RAmen


---
gruß,
Alldaris


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Adriqn
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
16. January 2006 12:19
Sven schrieb:
-------------------------------------------------------
Wieso seit ihr denn so fest davon überzeugt, dass es die Liebe gibt?
Könnte ja auch Suggestion sein.

---------------------------

Könnte nicht, es IST Suggestion. Genau wie alle anderen Gefühlen. Hervorgerufen, durch das Auslösen von vorgegebenen Mustern auf eine bestimmte Situation/Erinnerung etc.
Adriqn
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
16. January 2006 12:22
Sven schrieb:
-------------------------------------------------------

Weil nicht er sich von uns getrennt hat, sondern wir von ihm. Am Anfang lebten wir noch mit Gott zusammen, Stichwort Garten Eden. Nur der Mensch wollte sein wie Gott und sich nichts von einem anderen sagen lassen. Daher mussten wir gehen.
Aber durch Jesus Christus gibt er uns die Chance, wieder umzukehren und Gott wieder in unser Leben aufzunehmen.
------------------------------------------------

Mal ne Frage. Wenn du vom Garten Eden sprichst. Sprichst du dann von einem real existierten Garten Eden. Oder meinst du das metaphorisch?
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
16. January 2006 16:13
Hallo zusammen!
Kleine Anekdote:
Weil ich Zeit meines Lebens ein aufrechter und vor allem gläubiger Mensch gewesen bin, durfte ich nach meinem Ableben sofort in den Himmel fahren. Dort wurde mir zur Essenszeit eine Tütensuppe serviert, am nächsten Tag, Sonntag, das Miraculi Festagsmenü, usw. Mehr oder weniger zufällig konnte ich nach zwei Wochen einen Blick in die Hölle erhaschen: Dort wurde geschlemmt, vom aller feinsten, Kaviar, Champagner, oben ohne Bedienung, ganz großes Kino. Darauf hin fragte ich am nächsten Tag den lieben Gott:" Hör mal big Boss, da unten läuft die riesen Party, und wir hier oben im "Paradies" haben Schmalhans als Küchenmeister, was ist Sache?
Der liebe Gott meinte dazu nur mürrisch: "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mich für uns zwei auch noch fett an den Herd stelle!
Sven
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
21. January 2006 13:18
@nwabueze

>Gut, unterstellen wir das. Wir haben uns also getrennt. Wenn wir freie Wesen
>sind, ist das unser gutes Recht. Offensichtlich akzeptiert Gott das. Soweit
>alles in Ordnung. Wenn er also so anständig ist, das zu akzeptieren, wieso
>sollte ich ihm dann unterstellen, daß er nachher im Jenseits so unglaublich
>fies ist, uns deswegen in die Pfanne zu hauen, weil wir von dem freundlichen
>Angebot, uns trennen zu dürfen, Gebrauch gemacht haben und dann auch dabei
>geblieben sind? So eine bodenlose Gemeinheit traue ich ihm nicht zu. Ich habe
>nämlich eine gute Meinung von Gott.

Hey nwabueze,

dann schau doch mal bitte in die Bibel, was Gott mit Menschen tut, die nicht auf ihn hören. Kannst ja mal bei Josua anfangen. Josua hat im Auftrag von Gott ganze Städte ausgerottet, weil diese Gottes Gesetz nicht beachteten.

@Adriqn

>Mal ne Frage. Wenn du vom Garten Eden sprichst. Sprichst du dann von einem real
>existierten Garten Eden. Oder meinst du das metaphorisch?

Hi,

also, ich glaube an das, was in der Bibel steht. Deshalb glaube ich auch an den Schöpfungsbericht und somit auch daran, dass es den Garten Eden gegeben hat.


Sven
kos
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
21. January 2006 18:18
Und wieso glaubst du an das, was in der Bibel steht, Sven? Ich meine, irgendeinen Grund muss es doch dafür geben. Was ist es, das dich dazu veranlasst, diesem alten Schinken Glauben zu schenken?

Im übrigen irrst du dich natürlich -- Fliegendes Spaghetti Monster ist unser Schöpfer, das kann man doch ganz klar erkennen. Jeder andere Glaube ist dumm und töricht, erkenne die Herrlichkeit Seiner Soße, und du wirst erretet, wenn nicht, gibt es im Jenseits nur noch Kartoffel für dich. Ich habe gesprochen. Wenn du noch weitere Fragen zum Wahren Glauben hast, wende dich an Alldaris, Seinem tüchtigsten Jünger, der weiß bescheid.

Ramen.
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
22. January 2006 00:49
@ Sven

Schön, daß du mich auf das Buch Josua hinweist - dieses Buch ist nämlich ausgerechnet mein Lieblingsbuch in der Bibel. Ich habe es schon vor langer Zeit sehr sorgfältig und hingebungsvoll gelesen. Was mich besonders tief beeindruckte, war die ungeheuer systematische Gründlichkeit, mit der damals die ethnische Säuberung im Heiligen Land durchgezogen wurde. Da sind vergleichbare Bemühungen im 20. Jahrhundert nichts dagegen (die Nennung einzelner Namen der neueren Geschichte spare ich mir, es fallen dir bestimmt welche ein). Daß die Menschen, die von Josua ausgerottet wurden, "nicht auf Gott gehört hatten", ist zweitrangig. Natürlich hatten sie nicht - wie sollten sie auch; sie hatten ja ihre eigenen Götter, nämlich dieselben, die ihre Väter und Großväter auch schon gehabt hatten, und auf die hörten sie selbstverständlich, wie das damals allgemein üblich war.

Viel wichtiger war der Umstand, daß das Land, auf dem diese Menschen lebten (wie ihre Vorfahren auch schon), dringend benötigt wurde - für das Volk Gottes nämlich, das selbstverständlich, eben weil es das Volk Gottes war, absoluten Vorrang hatte. Das Volk Gottes war entschlossen, sich dort niederzulassen. Das Land wurde also für das Volk Gottes benötigt. Aber da waren leider blöderweise schon Leute, die dort lebten, weil ihre Vorfahren auch schon dort gelebt hatten. Die mußten natürlich weg, als Gottes Volk kam, und zwar vollständig und endgültig. Theoretisch hätte man sie auch vertreiben können, aber das war riskant - sie oder ihre Nachkommen könnten ja eines Tages zurückkehren und Rache nehmen. Also machte Josua reinen Tisch und sorgte dafür, daß wirklich keiner überlebte, vom ungeborenen Baby bis zum Greis. Darin unterschieden sich Josuas Leute von den Assyrern und Babyloniern, welche durchaus auch Gefangene machten. Heutzutage nennt man sowas unhöflicherweise Völkermord, aber damals war das ganz normale Kriegführung (nur gingen Josuas Leute gründlicher, systematischer vor als andere). Dazu hatten sie Befehl von Gott höchstpersönlich.

Du siehst also, da war ein Mißverständnis: als ich schrieb, daß Gott rücksichtsvoll sei, meinte ich natürlich nicht den Gott Josuas. So zynisch bin ich nicht, den als rücksichtsvoll zu bezeichnen, das wär ja absurd. Der ist einfach nur Monster ganz ohne Spaghetti.


franz
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
22. January 2006 13:00
versteht ihr christen denn nur nicht dass das fliegende spaghettimonster der einzig existierende gott ist? also ich würd lieber dran glauben sonst wars das mit dem biervulkan und der stripperfabrik ...
Sven
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
22. January 2006 15:26
@kos

>Und wieso glaubst du an das, was in der Bibel steht, Sven? Ich meine,
>irgendeinen Grund muss es doch dafür geben. Was ist es, das dich dazu
>veranlasst, diesem alten Schinken Glauben zu schenken?

Hi,
schön, dass dich das interessiert.
Also, sicher hätte das Buch auch von irgendeinem Menschen geschrieben worden sein, dem einfach langweillig war. Der hat sich dann irgend ne nette Story über einen Gott ausgedacht. Wäre ihm dann ja auch gelungen.

Nur leider gibt es da so nen kleinen Haken. Zum einen wurde das Buch nachweislich über einen Zeitraum von über tausend Jahren geschrieben. Einer Person wäre das ja wohl schlecht möglich gewesen. Also müssen es mehrer Schreiber gewesen sein. Diese müssten dann widerum alle den selben Quatsch aufgeschrieben haben, aber so, dass er noch einen Sinn ergibt. Finde ich auch schon höchst unwahrscheinlich, schließlich kannten sich viele garnicht.
Und dann ist das noch so ne Sache mit den Prophetien. Die Bibel ist voll von solchen und viele sind bereits nachweislich eingetroffen, was der Prophet schon hunderte von Jahren vorher vorausgesagt hat. Irgend ein, oder auch mehrere Bestsellerautoren hätten das ja wohl kaum hinbekommen.
Das ist einer der großen Gründe, warum ich der Bibel glaube.

Aber an sich geht es ja nicht um das Buch, dem ich Glauben schenke, sondern an den Gott. Und das ist ein noch viel größerer Punkt, an dem ich meinen Glauben festmache. Ich weiss einfach, dass es dieses Gott gibt, auch wenn ich es nicht beweisen kann. Durch ihn hat sich mein Leben so grundlegend verändert, und ich kann dir noch viel krassere Lebensveränderungen anderer Menschen nennen (zBsp. der Ex-Gitarist von der Band Korn). Hätte ich ihn damals nicht kennengelernt, ich glaube ich wäre heute nicht mehr am Leben. Er hat mir schon so oft geholfen in vielen Dingen, wo ich Zweifel hatte, nicht weiter wusste, usw. Ich habe schon so viel Gebetserhörung erfahren. Viele würden jetzt wahrschenlich sagen, dass war doch alles nur Zufall. Aber für mich steht fest, dass mir dort jemand anders geholfen hat, nämlich Gott.
Und das bestätigt mir, dass die Bibel wahr ist.

Sven
Adriqn
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
22. January 2006 18:10
Sven schrieb:
Und dann ist das noch so ne Sache mit den Prophetien. Die Bibel ist voll von solchen und viele sind bereits nachweislich eingetroffen, was der Prophet schon hunderte von Jahren vorher vorausgesagt hat.

Bitte gib mal ein paar Beispiele.
kos
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
22. January 2006 19:30
Tz, tz, tz, die Bibel, die wir jetzt kennen, ist ja nicht die ganze Bibel. Ganze Evangelien wurden von der Kirche verboten, weil sie eben nicht ins Bild passten. Soviel zum selben Quatsch, der dann auch noch Sinn ergibt.

Die Bibel steckt ja auch so voller Widersprüchlichkeiten: an einer Stelle steht "halte andere Wange hin", an anderer heißt es schon "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Bibel proklamiert einen rachsüchtigen, selbstverliebten Gott, der seine Geschöpfe quält und erniedrigt, wo er nur kann. Allein bei der Geschichte um den Mann, der den Befehl erhält den eigenen Sohn zu töten, nur um seine Gottesfürchtigkeit zu beweisen, krieg ich schon Würgreflexe. Gottes Rückzieher am Ende macht die Sache nicht unbedingt besser.

Soviel zur Bibel. Und diese Propheten, die schon so viel vorausgesagt haben: alles eine Frage der Interpretation. Siehe Nostradamus, im Nachhinein kann man jedem Quatsch einen Sinn abgewinnen, man muss nur der Phantasie freien Lauf lassen. Und siehe da -- der hat ja alles vorhergesagt, das muss ein Wunder sein, lobet dem Herren! Jesus sprang auf und sang Haliluja! Also bitte...

Jetzt mal zu deinem persönlichen Gott. Du muss tatsächlich ein Glückspilz sein, ein ganzer Gott allein zu deiner Verfügung! Das ist toll! Frag ihn doch mal beim nächsten Mal, warum er dir nicht schon früher geholfen hat, als du noch nicht zu ihm gefunden hast. Was soll dieser kleinlicher Schei*? Glaub an mich, und ich helf dir -- wenn nicht, siehe alleine zu wie du klarkommst.

Jetzt mal Spaß bei Seite. Weißt du, was ich glaube? Ich glaube, du hast dir selbst geholfen. Der Glaube gibt dem Leben Sinn, besonders, wenn man ganz am Ende ist. Mit Sinn geht alles viel einfacher, es ist wie eine Krücke. Sogar Zufälle erhalten so eine Art erhabene Wichtigkeit. Aber schlussendlich muss man es selbst schaffen, Glaube und Gott hin oder her.

Nicht, dass es mich wirklich interresieren würde. Glaubt doch, an was und wen ihr wollt.
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
23. January 2006 22:30
Hallo, die Damen und Herren,
schon die These überrascht ungemein: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
Durch die Thesenstellung an sich beweist er, dass es Gott gibt. Er fragt nicht nach einem Beweis, sondern nach dem "warum". Das scheint mir legitim: Sämtliche Schriften um "Gott" klären nichts. Vielleicht haben daher die "Spaghetti-Monster" die Lücken ausgefüllt. In jedem Bereich unseres Lebens gelten Axiome, sie beweisen nichts. Und selbst Beweise führen uns niemals an das, was wir glauben. Wir glauben dennoch an Wissen, an Gefühl, an uns selbst, an etwas, was uns begleitet,...
neu
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
12. February 2006 08:23
Georg_Compes schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo zusammen!
> Kleine Anekdote:
> Weil ich Zeit meines Lebens ein aufrechter und vor
> allem gläubiger Mensch gewesen bin, durfte ich
> nach meinem Ableben sofort in den Himmel fahren.
> Dort wurde mir zur Essenszeit eine Tütensuppe
> serviert, am nächsten Tag, Sonntag, das Miraculi
> Festagsmenü, usw. Mehr oder weniger zufällig
> konnte ich nach zwei Wochen einen Blick in die
> Hölle erhaschen: Dort wurde geschlemmt, vom aller
> feinsten, Kaviar, Champagner, oben ohne Bedienung,
> ganz großes Kino. Darauf hin fragte ich am
> nächsten Tag den lieben Gott:" Hör mal big Boss,
> da unten läuft die riesen Party, und wir hier oben
> im "Paradies" haben Schmalhans als Küchenmeister,
> was ist Sache?
> Der liebe Gott meinte dazu nur mürrisch: "Du
> glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mich für uns
> zwei auch noch fett an den Herd stelle!

mark twain hat mal (sorry kein wörtliches zitat..) geschrieben dass er die hölle dem himmel alleine schon der gesellschaft wegen vorzieht ... :p
neu
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
12. February 2006 08:26
Georg_Compes schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wir glauben dennoch an Wissen, an Gefühl,
> an uns selbst, an etwas, was uns begleitet,...

nun ja .. <hust> also philosophie. das wort sagt einem doch was oder ? ^^
"cogito ergo sum"
es gibt durchaus skeptische theorien und einfach so zu behaupten wie du dass jeder irgendwie an irgendwas glaubt ist falsch.

empirischer Freizeitpsychologe
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
17. February 2006 13:55
Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
Warum bei der Coexistenz der vielen Religionen nicht schon Zweifel entstehen?

Die sind zentrale Fragen, die seit Jahren keine eindeutige Antwort bietet und durch die Empirik kann man keine eindeutigen Antworten finden.

Der Mensch macht sich Gott um gearde die Fragen zu klären, die unkklärbar sind.
Er ist wie der Zufall, den die Kausalität vieler Glaubensfragen ist nicht nachvollziehbar.

Der Mensch kann denken und will zu alles Antworten und wenn er keine findet, benutzt er Gott als Synonym für Zufall.

mfG PH_aus Dessau
Nie soweit gehe ich mit.
Nur Gott oder was auch immer würde es nie geben. Wir haben nur andere Lebewesen neben uns uns dies müst ihr nun entlich mal akzeptieren.
Wenn ihr betend in den Schlaf sinkt und das letzte woran ihr denkt Gott sein soll so war der tag umsonst. Fragt euch lieber ob ihr für alle verträglich und nach euren maßstäben gehandelt habt.
Die suche des offensichtlichen macht das was dahinterliegen mag sichtbarer.
Begreife die Welt und alles ist möglich.
Tanja 15
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
09. June 2006 19:51
Ich find es auch toll das ihr euch alle so viele Gedanken macht!!!

Ich bin (erst) 15 Jahre alt, habe aber die Bibel gelesen habe von Theorien gehört

die Gott beweiseN und habe noch viel mehr gelesen!!!

Ich weiß nicht ob man Gott beweisen kann!! ich weiß nur Wenns die Bibel (das Buch

auf das sich der Glauben an Gott ja stützt) nicht gegeben hätte,

hätten die Menschen hemmungslos gemordet und gestohlen usw. (die 10 Gebote)

Mehr als es sowieso schon war (oder ist).



Dann hab ich noch eine Frage
WER GLAUBT VON EUCH EIGENTLICH AN GOTT UND WIESO???
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
12. June 2006 18:16
Die antwort auf die frage warum gott nicht beweisbar ist ist eigentlich ziemlich easy, an einen beweisbaren gott müsste man nicht GLAUBEN, sondern man würde defentiv wissen das es ihn gibt, das entscheidende bei religion (gilt eigentlich universell, vielleicht mal abgesehen von den praktisch lehrenden religionen) ist doch das man glauben und vertrauen braucht um sich das ganze anzuhöhren. Das führt einen auch dazu warum alles und nichts in der bibel steht, "heilige" schriften sind durchgehend so aufgebaut das man wirklich alles reininterpretieren kann und für jede these ne bestätigung als auch die gegenbestätigung enthalten ist. Nimmt man nun die "dicke" des buches sowie die aufmachung wird auch klar warum manche meinen das darin vorhersagen enthalten sind. Wenn ich mir überleg was so in der zukunft alles geschen könnte das in "biblische" form verpacke sind das auch prophezeihungen weil sie früher oder später eintreffen (ich bin ja net blöde und mach zeitangaben).

So nun kommen wir mal dazu warum einige meinen gott beweisen zu müssen bzw überhaupt der durchführbarkeit eines solchen bweises (falls noch nicht genug gegenbeweise vorliegen, wie es imho der fall ist), sicher ist schon mal das wissenschaft diesen beweis niemals bringen kann und wie ich hoffe auch nicht will (wissenschaft ist einzig und allein dazu da um das leben der menschen einfacher und leidensfreiher zu getalten, genauso wie die wirtschaft letztendlich dazu dient die menschen von der arbeit zu befreien). Warum kann wissenschaft diesen beweis niemals liefern, ganz einfach schon heute ist das größte problem einen versuchsaufbau (experiment) zu finden mit dem man seine hypothese beweisen kann.

das witzige ist ja eigentlich das sowohl wissenschaft als auch religion (die bekanntermaßen nunmal keine fragen beantwortet (genauso wie z.B. religionslehrer) keine antwort/en auf die fragen geben die "uns" so brennend interresieren. Was man daran zeigen kann das wenn man mit z.B. einem pfarrer diskutiert dieser dir schnell sehr sehr viele fragen beantworten kann, genauso wie man selbst (wenn man wie ich die naturwissenschaftliche seite lebt (biologe) und vertritt) schnell sehr viele fragen nicht mehr beantworten kann.

sven:Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann! NEU
geschrieben von: Sven (IP gespeichert)
Datum: 21. Januar 2006 13:18
@nwabueze
>Gut, unterstellen wir das. Wir haben uns also getrennt. Wenn wir freie Wesen
>sind, ist das unser gutes Recht. Offensichtlich akzeptiert Gott das. Soweit
>alles in Ordnung. Wenn er also so anständig ist, das zu akzeptieren, wieso
>sollte ich ihm dann unterstellen, daß er nachher im Jenseits so unglaublich
>fies ist, uns deswegen in die Pfanne zu hauen, weil wir von dem freundlichen
>Angebot, uns trennen zu dürfen, Gebrauch gemacht haben und dann auch dabei
>geblieben sind? So eine bodenlose Gemeinheit traue ich ihm nicht zu. Ich habe
>nämlich eine gute Meinung von Gott.
Hey nwabueze,
dann schau doch mal bitte in die Bibel, was Gott mit Menschen tut, die nicht auf ihn hören. Kannst ja mal bei Josua anfangen. Josua hat im Auftrag von Gott ganze Städte ausgerottet, weil diese Gottes Gesetz nicht beachteten.

Antwort: Ach und nur weil jemand nicht auf mich höhrt bring ich ihn jetzt um oder wie? Ttoller gott an den du da glaubst, das ist sozusagen göttliche inqusition, ausrottung aller andersdenkender, mit deiner argumentation rechtfertigst du völkermord, ist dir das eigentlich klar? Mehr werd ich da nicht drauf eingehen, jetzt sollte vielleicht auch klar sein warum ich ein feind von "heiligen" schriften und kirchen bin, zum glauben braucht man weder das eine noch das andere.

Georg_Compes: Hallo, die Damen und Herren,
schon die These überrascht ungemein: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
Durch die Thesenstellung an sich beweist er, dass es Gott gibt. Er fragt nicht nach einem Beweis, sondern nach dem "warum". Das scheint mir legitim: Sämtliche Schriften um "Gott" klären nichts. Vielleicht haben daher die "Spaghetti-Monster" die Lücken ausgefüllt. In jedem Bereich unseres Lebens gelten Axiome, sie beweisen nichts. Und selbst Beweise führen uns niemals an das, was wir glauben. Wir glauben dennoch an Wissen, an Gefühl, an uns selbst, an etwas, was uns begleitet,...

Antwort: Imho ist dein entscheidender fehler das du postulierst das man an einen beweis glauben muss (ich meine hier wirkliche beweise (z.B. mathematische) und nicht weil 1000 leuten behaupten das es so ist), dem muss ich "leider" wiedersprechen, es spielt keinerlei rolle ob ich oder irgendjemand anderes an bewiesenes wissen glaub oder nicht, da man daran nicht glauben muss sondern es weis. Genausowenig muss ich an mich selber glauben, ich denke also bin ich falls dir das bekannt vorkommt (auch wenn ich den verfasser nicht abkann). Da man sich über gefühle entschieden streiten kann (und das zurecht) lass ich sie mal weg, und erklär bitte mal was du mit "was uns begleitet" meinst.

empirischer Freizeitpsychologe: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
Warum bei der Coexistenz der vielen Religionen nicht schon Zweifel entstehen?
Die sind zentrale Fragen, die seit Jahren keine eindeutige Antwort bietet und durch die Empirik kann man keine eindeutigen Antworten finden.
Der Mensch macht sich Gott um gearde die Fragen zu klären, die unkklärbar sind.
Er ist wie der Zufall, den die Kausalität vieler Glaubensfragen ist nicht nachvollziehbar.
Der Mensch kann denken und will zu alles Antworten und wenn er keine findet, benutzt er Gott als Synonym für Zufall

Antwort: Kann dir eigentlich nur zustimmen und will eigentlich nur noch etwas anfügen, man sollte sich mal genau anschauen was zu enstehung von religion (zumindest christen und juden) führt. Dann fallen einem verschiedene dinge auf, eines sticht einem jedoch geradezu ins auge, nämlich das wo. Entstanden in wüsten bzw savannen und anderen recht kargen ländern, mit viellllllllll platz zwischen dem boden (dir) und dem himmel, da überkommt einen doch das verlangen dieses nichts mit "etwas" zu füllen.

Anubis: Fragt euch lieber ob ihr für alle verträglich und nach euren maßstäben gehandelt habt.

Antwort: Du meinst es sicher gut, aber ich wäre trozdem ganz ganz vorsichtig mit sollchen aussagen, da es wiederrum sehr "biblisch" ist und dadurch rießige interpretationsräume freilässt die sowohl zum "guten" als auch zum "schlechten" ausgelegt werden können. Allerdings verstehe ich was du ausdrücken willst und empfinde recht ähnlich.

Tanja 15: Ich find es auch toll das ihr euch alle so viele Gedanken macht!!!
Ich bin (erst) 15 Jahre alt, habe aber die Bibel gelesen habe von Theorien gehört
die Gott beweiseN und habe noch viel mehr gelesen!!!
Ich weiß nicht ob man Gott beweisen kann!! ich weiß nur Wenns die Bibel (das Buch
auf das sich der Glauben an Gott ja stützt) nicht gegeben hätte,
hätten die Menschen hemmungslos gemordet und gestohlen usw. (die 10 Gebote)
Mehr als es sowieso schon war (oder ist).
Dann hab ich noch eine Frage
WER GLAUBT VON EUCH EIGENTLICH AN GOTT UND WIESO???

Antwort: Nun erstmal finde ich es gut das du dir schon gedanken machst (im gegensatz vielleicht zu manch anderem in deinem alter), ich will dir nur einen tipp geben, versuch deine gedanken wirklich auch zu ende zu denken und kritisch selbst zu überprüfen (ich hoff ihr wisst was ich mein, bissle schwer das alles in worte zu packen).
So jetzt aber zu dem was du geschrieben hast. Dein prob ist, wie das vieler anderer menschen, dass du glauben und wissen gleich setzt, du weist leider von gar nichts was ohne die bibel passiert wäre, du glaubst jedoch das es ohne sie hemmungsloses morden und stehlen gegeben hätte. Zu deiner aussage kann ich jedoch nur das zum ausdruck bringen was ich glaube bzw von dem was ich weis was wirklich (also mit bibel passiert ist), und ich GLAUBE das es ohne bibel weder schlechter noch besser gewesen wäre, das einzige wozu glauben imho gut ist, ist ethik (da diese ohne religion wertlos ist). Die 10 gebote haben weder und vor allem die christen, noch sonst jemanden vom morden abgehalten, ganz vorne dran die kirche selber. Ohne bibel wären uns jedoch eventuell (reine spekulation) weit über 1000 Jahre systhematischer verdummung, intolleranz, diskreminierung usw inklusive 7 blutigster kreuzüge (in deren verlauf ja auch die orthodoxe kirche (christen) verfolgt und soweit als möglich vernichtet wurden), über 500 jahre inqusition, von dem was alles bei der eroberung der kolonien (egal welcher nation und welchen glaubens) passiert ist will ich mal gar net anfangen, und so manches mehr erspart geblieben,. Ich will damit jedoch nicht behaupten das die menschen ohne bibel brav und alle net zueinander gewesen wären.
Dann zu deiner frage: Mein standpunkt gegenüber gott ist folgender: Ich glaube nicht nicht an gott, ich behalte mir eine meinungsbildung über ihn vor bis ich beweise habe an denen ich ermessen kann ob es gott ist oder eben nicht gott (der gott aus der bibel ist kein gott sondern ein folterknecht). Obwohl ich in meinem inneren zwar zum glauben tendiere (hoffnung stirbt zuletzt), sprechen meine erfahrungen dagegen, da vieles von dem was ich erlebt bzw erfahren habe (z.B. afrika, wo ist da gott, bzw was haben diese menschen "getan" das sie solches leid "verdienen") und im besonderen ist inzwischen die indizienlast die gegen gott spricht und von der ich sozusagen tägich als biologe mitbekomme bzw an der ich mitwirke gigantisch (ohne das diese direkt als beweis gegen gott gesucht werden). Die sache sähe mit sicherheit ohne kirche besser aus (ich werde nicht begründen warum, das sollte jedem klar sein).

Sry für die lange ausführung
Mfg Dr.PaWel
Re: Warum Gott nicht bewiesen werden kann!
13. June 2006 16:32
Hallo Tanja,

Zu deiner Frage

> Dann hab ich noch eine Frage
> WER GLAUBT VON EUCH EIGENTLICH AN GOTT UND
> WIESO???

habe ich schon ziemlich viel geschrieben, aber da du wohl nicht die ganzen alten Beiträge durchstudieren willst, versuche ich es kurz zusammenzufassen.

Ich glaube nicht an Gott. Der Grund ist nicht der, daß ich etwa Argumente gegen seine Existenz gut finde oder Argumente für seine Existenz schlecht finde. Der Grund ist, daß ich die ganze Haltung und Herangehensweise des "Glauibens an" für grundverkehrt halte, und zwar allgemein und was Gott betrifft ganz besonders. Sie ist verkehrt, weil man damit nichts erreicht. Du kannst jahrzehntelang bis zu deinem Tod an jemand oder etwas glauben und am Ende weißt du nicht mehr als am Anfang. Du hast aber die Zeit, in der du hättest Erfahrungen sammeln und Wissen erlangen können, mit Glauben verschwendet. Das ist schade.

Mein Vorschlag ist also, den ganzen Ballast, der "Glauben" genannt wird, abzuwerfen. Das ist gewiß nicht einfach, denn mit 15 Jahren hast du vielleicht schon ziemlich viel davon in dir drin. Beispielsweise die Vorstellung, daß Gott irgend etwas mit der Bibel zu tun hat. Das ist alles Glaube. Wirf das mal alles ab (zumindest versuchsweise), und beginne dann, völlig ungläubig, ganz befreit von jeder Art von Glauben, die Frage nach Gott zu stellen. Indem du den Glauben abwirfst, qualifizierst du dich überhaupt erst dafür, diese Frage zu stellen, denn solange du irgendwelchen Glauben in dir hast, stellst du die Frage nicht ehrlich. Denn der Glaube ist ja schon eine Antwort, und wer schon eine Antwort hat, der fragt nicht ehrlich. Solches Fragen ist nutzlos. Vergiß alle Antworten ganz und gar und frage erst dann.

Frage nicht "Hat der Glaube recht?" Das ist Zeitverschwendung. Die Antwort kann nur lauten ja, vielleicht oder nein. Lautet sie für dich "ja" oder "vielleicht", so ist diese Antwort auch wieder nur ein Glaube, und damit bist du über den Glauben keinen Millimeter hinausgekommen, sondern steckst mitten drin in einem Glauben, und da kannst du bleiben bis du stirbst oder den Glauben eines Tages verlierst. Lautet die Antwort "nein", so bist du nur zum Ergebnis gekommen, daß ein bestimmter Glaube nichts taugt, und damit bist du der Wahrheit nicht näher gekommen, sondern kannst dich jetzt fragen, ob ein anderer Glaube etwas taugt, usw. so lange du lebst. Der Fehler ist das Glauben selbst. Wenn du eine Chance hast, Gott zu finden, so besteht sie darin, zuerst ganz gründlich mit allem Glauben aufzuhören (natürlich einschließlich des Glaubens, daß Gott nicht existiert, was ja auch ein Glaube ist). Indem du aufhörst zu glauben, öffnest du dich für die Wirklichkeit. Ob du die dann Gott nennen willst oder nicht, ist deine Sache.

Nwabueze
Hallo Leute, zunächst mal hammer Forum, hätte ich vorher gewusst das es so ein Geiles Forum gibt hätte ich mich schon früher gemeldet.
Sooo um Gott dreht sich also alles. MEINE MEINUNG:

Es gibt einen Gott und wie es einen Gott gibt sonst würde es nicht die Welt geben die wir Heute kennen und ich hätte nicht so viele Wunder erlebt, das Problem ist nur das Viele Kulturen Ihre eigene auffassung von Gott haben, aber im Grunde meinen Sie alle den Gleichen Gott.(Liebe im engen Kreis von bekannten Menschen, ausserhalb des Kreises Herrscht Angst)

Später mehr ich muss jetzt weg.
Grüsse aus Hessen