Re: Gott hat ein Problem
15. March 2006 00:10
Ich glaube nicht, dass Gott ein Problem hat! Diese Paradox gehört zu eine Reihe von paradoxen die am Anfang dieses Jahrhundert von Russel entdeckt worden. Der Barbier der sich nicht rasieren kann, der Kreter der lügt, die Menge aller Mengen,etc. Solche Paradoxen haben eine Mathematikkrise verursacht.

Das Problem ist das System in dem man die Frage stellt.

Die mathematische Formulierung diese Reihe von Paradoxen ist:


-------
M= { X | X € X}

M C M ==> M (gehört nicht zu) M
M (gehört nicht zu) M ==> M C M
-------


Also: Löse diese Paradoxen erstmal, und dann frage, ob Gott wirklich einen Problem hat oder nicht.

Re: Gott hat ein Problem
27. March 2006 15:33
Warum hat Gott ein Problem?
Wenn Gott allmächtig ist, dann muss er auch die Macht besitzen seine Allmächtigkeit auszulöschen. Dies kann er z.B. indem er einen Stein erschaft,
den er nicht mehr heben kann. Also hat er seine Allmacht aufgegeben, aber er muss es ja nicht, und kann Allmächtig bleiben. ;-)
Re: Gott hat ein Problem
28. March 2006 09:44
Ich hab mal eine kleine Definition anzubringen :

-> Axiom : Jedes System muß durch ein anderes Dargestellt werden (Glaubensfrage)

Def. Gott/Götter ist/sind in R(-1), daher das erste darstellende System dieses Systems, wobei R(0) dieses System ist.

R(-1)\R(0) ist für R(0) nicht sichtbar.

(Weitere Folgerungen daraus : R(-2), R(-3)..., unsere erschaffenen Welten sind dann R(1), die von R(1) erschaffenen R(2), es ist wie eine Ebenenadressierung im Baum)

Ok, zurück zur Fragestellung :

Gott erschafft einen Stein, der in R(0) nicht angehoben werden kann.
In R(-1) ist R(0) keine realle Welt, es gelten daher überhaupt keine Regeln.
Der Stein kann trotzdem verschoben werden.
In R(0) ist der Stein auch für ein Avatar Gottes nicht direkt anzuheben, sofern nicht auf R(-1) Befehlsgewalt zurückgegriffen wird.


Ich glaube daher an Götter, aber keinen im christlichen Sinne.
Es gibt genau unendlich viele Götter in dieser Vorstellung, und mit absoluten Werten/Moral kann auch ein Gott nicht dienen. (Nach der Def.)
Re: Gott hat ein Problem
28. March 2006 09:45
Ich hab mal eine kleine Definition anzubringen :

-> Axiom : Jedes System muß durch ein anderes Dargestellt werden (Glaubensfrage)

Def. Gott/Götter ist/sind in R(-1), daher das erste darstellende System dieses Systems, wobei R(0) dieses System ist.

R(-1)\R(0) ist für R(0) nicht sichtbar.

(Weitere Folgerungen daraus : R(-2), R(-3)..., unsere erschaffenen Welten sind dann R(1), die von R(1) erschaffenen R(2), es ist wie eine Ebenenadressierung im Baum)

Ok, zurück zur Fragestellung :

Gott erschafft einen Stein, der in R(0) nicht angehoben werden kann.
In R(-1) ist R(0) keine realle Welt, es gelten daher überhaupt keine Regeln.
Der Stein kann trotzdem verschoben werden.
In R(0) ist der Stein auch für ein Avatar Gottes nicht direkt anzuheben, sofern nicht auf R(-1) Befehlsgewalt zurückgegriffen wird.


Ich glaube daher an Götter, aber keinen im christlichen Sinne.
Es gibt genau unendlich viele Götter in dieser Vorstellung, und mit absoluten Werten/Moral kann auch ein Gott nicht dienen. (Nach der Def.)
Re: Gott hat ein Problem
28. March 2006 12:34
Und in R(-x) x>0 leben die (x-1).Übergötter, von uns aus gesehen.
Naja, da >glaub< ich aber lieber,
dass unsere Welt aus dem Nichts erschaffen wurde.


Jedenfalls könnte es dann in der Bibel höchstens heisen, Gott ist in R(1) allmächtig.
Und ein Übergott aus R(-2) müsste ihm alles verbieten können, er könnte sogar seine Existenz beenden.
Viel interesanter finde ich die "scheinbare" Unvereinbarkeit von Allmacht und Allgütigkeit.
Wenn sich nun zwei Leute wünschen Bundeskanzler zu werden, kann es doch nur einer werden.
Er könnte wohl nur eine Kopie der Welt anfertigen und einen der beiden in die Kopie der Welt versetzten, und in "unsere" eine Kopie von diesem.
Aber was ist dann die Kopie, jedenfalls kein echter Mensch, mit echten wünschen.
Und so kommen wir schnell dazu, das in jeder Kopie nur noch ein echter Mensch leben kann. Also, da ich schon mal etwas nicht bekommen habe was ich wollte,
kann ich nicht der echte Mensch in dieser Welt sein, aber wer ist es dann-Preisfrage?;-)

Das ganze ist auch Teilproblem der Quantenmechanik, Manyworld Interpretation von Everett. Viel Spaß damit.
Re: Gott hat ein Problem
28. March 2006 13:38
Der Beitrag von Schutsch wirft aber eine andere Frage auf:

Ist Gott Atheist? Hat er sich je gefragt, wo er herkommt, und ob "da" noch mehr ist als all das, was er sieht und weiß? Was aus ihm wird am Ende aller Zeiten?

Was richtet es an, wenn man sich das alles nicht einmal fragen kann?

Wie ist Gott psychisch drauf? Hängt er in irgend einer Ecke rum und zitiert andauernd Marvin, den Roboter mit einem Gehirn von der Größe eines Planeten? Ist Marvin sein einziges gelungenes Geschöpf, Gottes naturgetreustes Abbild?

Gott, im Rückblick auf seine Schöpfung:
"Die ersten zehn Millionen Jahre waren die schlimmsten, die zweiten zehn Millionen Jahre waren auch die schlimmsten, die dritten zehn Millionen Jahre war überhaupt nichts los, und danach habe ich etwas die Lust verloren."

Ja, das paßt.

Grüsse

Grägar
Re: Gott hat ein Problem
29. March 2006 21:21
@Stephan : Ja, Verschachtelung ja oder nein, einen Beweis gibt es hier nicht.

Allerdings ist der Gedanke schwierig, mir eine in "Nichts" gelegene Welt vorzustellen. Was sorgt für die Homogenität der Zeit ? Was erlaubt es einem "Gott", diese Welt zu erschaffen ? Es ist nichts gegen das Chaos einzuwenden, welches sich selbst organisiert, und einen "Gott" (R(-1)) hervorbringt.

Allerdings löst das keinesfalls unser Problem, ob mit oder ohne Gott ?

Woher kommt die Zeit ? Aus Nichts ?

Wenn wir Zeit weniger Philosophisch, sondern mehr praktisch physikalisch definieren, ist Zeit ein Maß für die Veränderung.
Gibt es also einen Zustand "Nichts" soll aus diesem Zustand "etwas" folgen.

Zustandsmenge Z={nichts;etwas}

Die Zeit sei eine Zustandsänderung mit der Abbildung auf das Universium :
t:Z->Z

In Homogener Zeit, würde entweder :

nichts auf etwas abgebildet, das bedeutet, daß daß nichts entweder für einen diskreten Zeitschritt "existiert", oder für einen infinitisimalen Zeitbetrag.
(Je nach Zeitvorstellung)

oder :

nichts auf nichts abgebildet, was bedeutet, daß nie was raus kommt.

Nun, nach diesem Ansatz ließe sich verstehen, wieso Quasi keine Zeit vor dem Übergang "nichts" nach "etwas" bestünde.
Allerdings fragt sich, was diesen "nichts" Zustand initiert haben sollte, bzw. wieso keine Veränderung vorher stattgefunden hat. (inhomogen)

Wenn mit Inhomogener Zeit gearbeitet wird, fragt sich, wonach sich die Zeitregeln verändern, wir kommen hier im Grunde wieder auf das gleiche Problem.

Mit den Quantenmechanischen nicht-Determinismus hab ich keine Vorstellungsprobleme:

Ist die Abbildung t:Z->{Z} mit Z als statisches Essemble des Universiums *G*, ergibt sich eine Baumstruktur, in der ein Pfad einer lineare Vorstellung entspricht.
Re: Gott hat ein Problem
31. March 2006 00:12
Gregor Koch schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wie ist Gott psychisch drauf?

Eine sehr gute und sinnvolle Frage. Ihre Beantwortung hängt ganz vom Inhalt des Begriffs "Gott" ab. Ist damit ein bestimmtes Individuum gemeint, nämlich dasjenige, welches in der Bibel als Gott bezeichnet wird, so ist die Antwort einfach: nach achtsamer Lektüre des (nicht übermäßig langen) Buches Josua dürfte hinsichtlich des psychischen Zustands dieses Gottes kaum eine Frage offenbleiben. Ist mit "Gott" etwas anderes gemeint, also ausdrücklich nicht selbiges biblisches Individuum, so hängt die Antwort wiederum von der - dann ganz anderen - Definition von "Gott" ab.

Hängt er in irgend
> einer Ecke rum und zitiert andauernd Marvin, den
> Roboter mit einem Gehirn von der Größe eines
> Planeten? Ist Marvin sein einziges gelungenes
> Geschöpf, Gottes naturgetreustes Abbild?

Nur dann, wenn man sich Gottes Gehirn ebenfalls als groß vorstellt. Wenn Gott aber ein räumlich ausgedehntes Gehirn hat, kollidiert das mit der Vorstellung, daß er den Raum überhaupt erst erschaffen habe. Man könnte auch sagen: Je kleiner das Gehirn, mit dem der Roboter zur Erfüllung seiner Aufgaben auskommt, desto besser ist er gebaut.
Alldaris (extern)
Re: Gott hat ein Problem
05. April 2006 01:51
"Ist der Mensch eine Erfindung Gottes, oder Gott nur eine Erfindung des Menschen?"

Von meinem Lieblingsphilosophen =)

gruß
Alldaris
Re: Gott hat ein Problem
05. April 2006 14:30
Alldaris (extern)
Re: Gott hat ein Problem
06. April 2006 23:08
www.ich-glaube-jeden-scheiss-und-belästige-damit-meine-Mitmenschen.de
Re: Gott hat ein Problem
26. April 2006 16:19
Das finde ich mal ne richtige Knobelaufgabe:)
Re: Gott hat ein Problem
21. January 2007 21:21
Ich glaube, Gott hat die Menschen erschaffen und die Menschen erschaffen mit ihren eigenen Gedanken ihre eigenen Götter, die unter den Schöpfer Gott stehen.

Gott --> Mensch --> Gott

Aber das würde ja bedeuten, das Gott ein Problem hat, dass die Menschen nur an ihre eigenen Götter glauben und der Gott, der die Menschen erschaffen hat, bekommt keinen Glauben von den Menschen.

Das ist meine Theorie zum Thema Gott hat ein "Problem".
Re: Gott hat ein Problem
21. January 2007 21:39
Zitat:

"Aber das würde ja bedeuten, das Gott ein Problem hat, dass die Menschen nur an ihre eigenen Götter glauben und der Gott, der die Menschen erschaffen hat, bekommt keinen Glauben von den Menschen."

Das Problem tritt nicht auf, wenn der Mensch selbst Gott 'ist'

Wir sind irgendwie Gott,
gefangen im Morast der Materiehaftigkeit,
weil wir etwas haben wollten, was wir anschauen können.

http://viele-welten.sub.cc
JGC
Re: Gott hat ein Problem
22. January 2007 17:40
Also ich finde, nicht Gott hat ein Problem, sondern wir!

zu:

Wir sind irgendwie Gott,
gefangen im Morast der Materiehaftigkeit,
weil wir etwas haben wollten, was wir anschauen können.

Dem kann ich nur zustimmen....

Wer mal seinen geistigen Blick mal etwas öfters nach innen richtet, der wird den Weltraum seiner Seele befahren und erkennen, das es sich nur um Selbstreflektion handelt, die den Antrieb all des Daseins ermöglicht.

Selbstreflektion bedeutet, sich seiner Existenz gewahr zu werden und sich anhand des "erlebten" Daseins zu "erinnern"

Wir können keine materiellen Güter in den Tod mitnehmen, aber unsere Erinnerungen daran, wie gut oder beschissen unser Leben war.

Diese entscheiden, wie unsere zukünftige Existenz beschaffen sein wird...

Wer seiner Seele oder der universellen Macht oder dem Leben Selbst mal begegnet ist, der weiss, das der Tod nur eine Transformation in einen anderen Zustand darstellt, der eigentlich in jeder Aggregatszustands-Veränderung in materieller Hinsicht wieder zu finden ist, so wie ein Wassertropfen verdunsten kann oder gefrieren, er ist noch immer der Tropfen Wasser (Das Grundprinzip des Dualismus)

Auch in der Physik ist dieser Vorgang das A und das O jeglichen Geschehens und nicht nur auf geistig betrachtbaren Ebenen beschränkt.

Wenn man mich fragen würde, so würde ich behaupten, das die Gesetzmässigkeiten der Geisteswissenschaften und der Physik ein und den selben Prinzipien folgen und soher eigentlich in einer Synthese zusammengefasst werden müssten, um eine wirkliche Beschreibung all der einzelnen Zusammenhänge zu erreichen, die uns eine korrekte Antwort auf Gott, die Existenz und deren Zweck liefern könnte...

Aber so lange sich sie Elfenbein-Wissenschaft weigert, die Fäden zur Philosophie und zu den Parawissenschaften zu spinnen, solange wird niemals eine Vereinigung all der menschlichen Existenz-Aspekte möglich sein..

Es gibt auch in der "ernsten" Wissenschaft eine Menge Scharlatanerie!!

Daher wäre die Hauptaufgabe, zuerst mal ein Disziplin-Übergreifendes Gesamtkonstrukt zu entwerfen, wie all die verschiedenen Sparten zusammen unter einen Hut zu bringen wären, damit überhaupt simmvolle Aussagen zu diesem Thema getroffen werden können.

Fakt ist, das weder der Zufall noch der Schöpfer, noch das Spagettimonster noch Darwin das alleinige Sprachrecht haben, wenn es darum geht, realistische Wirklichkeitserfassungen zu betreiben..

Geben wir uns einen Ruck und fügen zusammen, was wirklich zusammengehört..

Und zwar den Geist, die Gefühle, den Körper und die Seele!! Erst alle zusammen ergeben eine vernünftige Gesamtansicht.

In diesem Sinne...................JGC
raph
Re: Gott hat ein Problem
14. March 2007 19:27
Die Gesetzmäßigkeiten von Physik und Geistigem scheinen wirklich ähnlich, ich würde es als eine Art Handschrift deuten, die sich in der Schöpfung wiedererkennen lässt.

Zum Thema der Allgütigkeit:
Ich glaube, dass wir das Gute vielleicht falsch definieren, dass wir als materiell und 3-drimensional begrenzte Wesen viel zu ahnungslos sind, um das überhaupt definieren zu können, was Gut und Güte eigentlich ist. Wobei vielleicht das menschliche Gewissen dabei interessant wäre zu beobachten, das es vielleicht weis.

Nur die Meinung eines unwissenschaftlichen Mitdenkers ;)
JGC
Re: Gott hat ein Problem
08. April 2007 21:15
Hi..

Meine Meinung zu gut und schlecht....

Gut ist alles, was "freiwillig von statten geht, schlecht ist, wenn was "Hinvergewaltigt" wird..

Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich sehr leicht eine Einschätzung der vorhandenen Geschehen treffen..

JGC
Re: Gott hat ein Problem
16. June 2007 16:46
Das Problem mit dem für Gott zu schweren Stein entspringt menschlichen Gehirnwindungen. Daher stellt sich der Mensch auch einen menschlichen, personifizierten Gott vor, der eben auch Probleme mit einem zu schweren Stein haben kann. Das ist eine kleinkindliche Vorstellung, die nichts belegt oder widerlegt. Das Problem ist höher angesiedelt: Die Spekulation über einen Gott an sich ist eine wertlose Denkschleife, aus der man sich verabschieden sollte. Eine stabile Persönlichkeit braucht dieses "Wichtigkeits-Balsam" nicht, an dem sich gläubige Menschen laben. Und auch nicht die vermeintlich aufwertende Nähe zum Alphatier. Würden wir nicht vom Affen abstammen, so gäbe es auch keinen Gott.
David
Re: Gott hat ein Problem
22. June 2007 02:22
Wie kann man behaupten, dass das Problem mit dem Stein den menschlichen Gehirnwindungen entspringt? Genau so gut könnte man auch sagen, dass Gott den menschlichen Gehirnwindungen entsprungen ist! Diesen Standpunkt vertrete Ich jedenfalls!

In der Griechischen Antike dachten die Menschen, dass Zeus die Blitze vom Himmel aus auf die Erde wirft! Auslöser für diesen absurden Gedanken war bloße Unwissenheit und der natürliche Wunsch des Menschen, diese Unwissenheit zu beseitigen. Da die Griechen es wissenschaftlich gesehen nicht erklären konnten, fingen sie eben an sich einen Gott zu erschaffen. Denn irgendetwas muss die Blitze ja erschaffen. Es konnte ja nur mit etwas übernatürlichen erklärt werden, weil man damals nicht mal wusste was Elektrizität ist. Zeig einem Menschen etwas, was er noch nie gesehen hat und wovon er noch nie etwas gehört hat. Wie wird dieser Mensch wohl darauf reagieren?

Nimm ein im Jahr 2007 geborenes Kind. Sorge dafür, dass Es niemals einen Blitz sieht, oder etwas über Blitze hört oder erfährt. Ansonsten bekommt das Kind eine ganz normale Schulbildung und lebt wie jedes andere Kind auch. Diesem Kind zeigst du im Jahr 2027 einen Blitz. Im Physikunterricht hat Es das nie gehört! Den Blitz KANN das mittlerweile erwachsene Kind nur mit etwas Übernatürlichem in Verbindung bringen. Blitze sind, wie man heute weiß, natürlicher Herkunft, aber woher soll man das wissen, wenn man es nicht natürlich erklären kann, weil einfach das Wissen fehlt? Man kann das Ereignis einfach nicht verstehen!

So entstehen und entstanden alle Götter! Welcher Grieche glaubt heute noch an Zeus? Ich kenne keinen! Wie kommt das wohl? Konnten die Menschen den Blitz irgendwann physikalisch, also natürlich erklären und hatten keinen Grund und auch keine Möglichkeit mehr das Übernatürliche ins Spiel zu bringen? Die Religion ist einfach untergegangen.

Weshalb haben die Religionen denn immer die Wissenschaft unterdrückt? Was war denn mit der Kirche los, als es hieß, die Erde sei eine Kugel? Sind da nicht zufällig Köpfe gerollt? Ich glaube schon! Warum frag ich mich? Ganz einfach! Die Kirche wollte ihre Macht nicht verlieren. Da sind alle Theorien, die Ihr widersprechen natürlich unvorteilhaft. Und da die Kirche heute keinen Menschen hinrichten darf, der Ihr widerspricht, passt die Kirche sich der Wissenschaft an.

Erst war Gott oberhalb der Wolken. Warum? Weil zu dieser Zeit kein Mensch jenseits der Wolken gewesen ist. Die Menschen wussten nicht was dort war. Also kam wie im antiken Griechenland ein Gott ins Spiel! Dank der Wissenschaft konnte der Mensch irgendwann fliegen und durchbrach die Wolkendecke. Kein Gott in Sicht! Die Kirche passte sich dieser Erkenntnis an und begründete die Existenz von Gott mit etwas anderem Unerforschtem. Und so geht es weiter und weiter....

Großer Pluspunkt für die Kirche:
Was nach dem Tod kommt wird die Menschheit wohl erstmal nicht erforschen können!
Somit kann das "Leben nach dem Tod" VORERST nicht widerlegt werden.

Fazit: Alle Religionen entstanden und entstehen durch Unwissenheit, mit dem Wunsch, diese zu beseitigen!

Nächstenliebe? Wie kann die Kirche das vertreten? Mich würde mal interessieren, wie viele 3.-Welt-Menschen nicht verhungern müssten, wenn der Vatikan all seinen Besitz oder wenigstens einen Teil davon verkaufen und den Erlös spenden würde? Wahrscheinlich verdammt viele! Tolle Nächstenliebe! Auch noch eines der 10 Gebote! Geld und Macht scheinen doch wichtiger zu sein!
Re: Gott hat ein Problem
22. June 2007 18:54
@ David. Genau das wollte ich ja damit sagen. Gott sowie alle mit diesem Begriff verbundenen Überlegungen sind das Produkt menschlicher Phantasie. Und nicht nur aus Unwissenheit, sondern auch aus Wichtigtuerei. Nicht jeder kann direkt dem Chef unterstellt und somit etwas wichtiger als der Andere sein. Also erfindet man den "Oberaffen". Jeder Gläubige kann sich nun etwas wichtiger empfinden, da er ja nun dem Vorgesetzten nahe ist. So simpel ist das.
Re: Gott hat ein Problem
14. August 2007 22:25
Leute, ihr habt echt probleme!
Der eine sagt, des Glas isch halb voll, der andere sagt, des Glas isch halb leer
Dann kommt nochmal einer, der sagt, des Glas isch weder halb voll, noch halb leer, es ist beides!!
und dann kommt so ein komischer Vogel, der sagt: alles unwesentlich, Cola schmeckt sowieso besser als aus nem Glas!

merkt ihr nicht, dass das eine Frage der Lebenseinstellung ist? Der eine sieht des Glas von oben und "sieht" erst einmal Luft, der andere sieht es von unten, und sieht deshalb erstmal den Inhalt. ein dritter sieht das Glas von der Seite, er sieht beides zu gleichen Teilen
Und der vierte beschäftigt sich mit so etwas gar nicht, der trinkt des Zeug gleich aus der Flasche

Jetzt könnte man natürlich einwenden, dass es Nachts kälter ist, als draußen, weil draußen keine Bäume stehen, aber dann verfehlt man auch wieder das wesentliche: Es ist einfach kalt im Wald!

also, viel Gerede gar kein Sinn - was ich sagen will ist: wer von den Vieren hat wohl mehr von dem halbvollen aber doch halbleeren Glas? Natürlich! der, der sich über sowas hinwegsetzt, und einfach das Leben in vollen Zügen genießt!
Das Problem an der Sache ist nur, drei Leute bekommen keinen Flaschenpfand!!!also geht unser vierter Mann zu den anderen dreien und sagt ihnen: Leute, kommt raus aus dem Wald, da isch's nämlich Kalt! lasst die Gläser liegen und trinkt aus der ergiebigsten "Flasche" überhaupt! Aus Jesus Christus! dann könnt ihr nämlich nachher zum Getränkehändler gehen und sagen, dass ihr euer Flaschenpfand wollt!

mfg, Samarium



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.07 22:54.
zwecki
Re: Gott hat ein Problem
19. August 2007 14:15
Jesus Christus ist 'ne Pfandflasche? Das war mir jetzt neu.
Re: Gott hat ein Problem
20. August 2007 20:36
tja, man lernt eben nie aus ;-)! Des isch aber nix für Relilehrer, die total auf ihrem trip sind und des ganze Zeug überhaupt nicht erklären können - nur mal so nebenbei
Re: Gott hat ein Problem
20. August 2007 23:43
Schutsch schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich hab mal eine kleine Definition anzubringen :
>
> -> Axiom : Jedes System muß durch ein anderes
> Dargestellt werden (Glaubensfrage)
>
> Def. Gott/Götter ist/sind in R(-1), daher das
> erste darstellende System dieses Systems, wobei
> R(0) dieses System ist.
>
> R(-1)\R(0) ist für R(0) nicht sichtbar.
>
> (Weitere Folgerungen daraus : R(-2), R(-3)...,
> unsere erschaffenen Welten sind dann R(1), die von
> R(1) erschaffenen R(2), es ist wie eine
> Ebenenadressierung im Baum)
>
> Ok, zurück zur Fragestellung :
>
> Gott erschafft einen Stein, der in R(0) nicht
> angehoben werden kann.
> In R(-1) ist R(0) keine realle Welt, es gelten
> daher überhaupt keine Regeln.
> Der Stein kann trotzdem verschoben werden.
> In R(0) ist der Stein auch für ein Avatar Gottes
> nicht direkt anzuheben, sofern nicht auf R(-1)
> Befehlsgewalt zurückgegriffen wird.
>
>
> Ich glaube daher an Götter, aber keinen im
> christlichen Sinne.
> Es gibt genau unendlich viele Götter in dieser
> Vorstellung, und mit absoluten Werten/Moral kann
> auch ein Gott nicht dienen. (Nach der Def.)


kleiner Denkfehler! Gott ist allgegenwärtig! er steht über Zeit und Raum und verschiedenen Welten R(O,-1,-2,-3,...) Daher gibt es nicht unendlich viele Götter in dieser Vorstellung, sondern nur einen, der zur selben Zeit, am selben Ort Gott in R(0),R(-1),R(-2)(,...) ist.
Damit kann Gott [R(0)] eine Mauer bauen, die er nicht überspringen kann, einen Stein schaffen, den er nicht heben kann, einen Raum schaffen, der zu klein ist, als das er hineinpasst,... Indem er aber auf die Befehlsgewalt von R(-1) zurückgreift kann er aber wieder über die Mauer hüpfen, den Stein heben, in den Raum hineinkriechen,... q.e.d

im übrigen solltet ihr euer bild von Gott als einem Menschen ablegen! Gott kann von Menschen nicht verstanden werden - ein Punkt der Unbeweisbarkeit Gottes, der aber nichts darüber aussagt, ob es ihn gibt oder aber nicht - letzteres ist allerdings wahrscheinlicher, nach der angewandten Mathematik sogar sicher (so ungefähr 1:10^10^123 - wahrscheinlichkeit, dass Leben nicht durch Göttliche Führung/Design entstanden ist)



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.08.07 23:46.
lhb
Re: Gott hat ein Problem
31. August 2007 04:26
Das ist alles ja auch schon tausendmal durchgekaut letztendlich. Nein man kann nicht beweisen das Gott existiert, es gibt nicht mal den kleinsten Hinweis darauf. Man kann auch nicht wirklich widerlegen dass irgendein gottartiges Wesen existiert aber das macht ja auch nichts. Denn wenn so etwas existiert dann hält sich dieser Gott sehr zurück, so sehr dass er überhaupt keinen Einfluss auf unsere Welt nimmt, denn ansonsten würden wir Hinweise auf seine Existenz sehen können. Können wir aber nicht. Also warum seine Existenz annehmen?
An Gott zu glauben schenkt den Menschen Trost und Erleichterung da sie sich in innerlicher Verbindung zu einem anderen Bewusstsein sehen dass ihre Fehler und Schwächen aber auch Stärken kennt wie sonst kein anderer. Sie sind mit Gott verbunden wie man mit keinem Menschen verbunden sein kann. Das ist irrational wie es die Menschen nun mal sind.
Gott und Wissenschaft, oder selbst Gott und logische Argumente zu vermischen ist ungefähr so sinnvoll wie <vergleich einfügen der die Sinnlosigkeit des Unterfangens in genügendem Ausmaß darstellt>.
oX
Re: Gott hat ein Problem
04. September 2007 19:14
wollte mal kurz auf die steinproblematik eingehen

anscheinend ist die vorstellung mancher atheisten so beschränkt
dass sie darauf nicht kommen

wenn gott ein stein erschaffen will, den er nicht heben kann
ist das eine eigenschaft die er z.b. kurzeitig einnehmen kann
sagen wir er kann ihn 5 min lang nicht heben..

schon wäre die aufgabe gelöst

macht man die aufgabe schwieriger,
dass er den stein niemals heben kann
muesste er erstmal ein stein schaffen das gott überleben kann

selbst wenn es einen solchen stein gäbe
würde er eine dimension/raum/universum schaffen
in der es dies auch ewig nicht schaffen würde
indem er eine art kopie von sich erschafft
dezimiert um die macht diesen stein zu heben

allerdings wäre die allmächtigkeit eher so beschaffen
das er dem fragesteller eher eine erinnerung verpasst
das der fragesteller der meinung wäre jaa
er hat die aufgabe geschafft und nicht mehr nachfragt

allerdings rein mathematisch wäre die aufgabe sowieso schon gelöst
ja er hat es geschafft diesen stein nicht heben zu koennen
und zwar 0mal...

wenn man schon solche absurden aufgaben stellen darf
darf man auch absurde antworten geben
mit der existenz hat das noch lange nichts zu tun
Re: Gott hat ein Problem
06. September 2007 21:06
Hätte da mal ein paar Fragen!

Wenn es Gott gibt, welchen gibt es dann? Ist Jawhe gleich Jehova und Allah?
Oder sind die 3 verschieden Gottheiten?
Sind Odin, Thor & Co tot oder nur grad nicht mehr aktuell?
Dasselbe mit Ra, Osiris, Quetzalcoatl, Manitou etc.!

Sind die 33 Millionen Gottheiten der mannigfaltigen Kulturen, die bei uns als Hinduismus zusammengefasst werden, gemeinsam nicht mächtiger als die Gottheiten, die in den großen monotheistischen Glaubensgemeinschaften angebetet werden?

Meine Meinung ist: Wenn es Gott gäbe, müsste ES überall gleich sein, auf die gleiche Art verehrt werden etc. und das schon immer, zumindest aber, seit ES den Menschen erschaffen hat!

Da Gott nicht überall auf die selbe Art und Weise verehrt wird, kann ES eigentlich nur so erschaffen worden sein, wie es in der jeweiligen Kultur gepasst hat, sprich:

Nicht Gott hat den Menschen erschaffen, sondern der Mensch hat sich Gott erschaffen, um zu erklären, was er nicht versteht, bzw. sich weigert zu verstehen. Heute mehr denn je!!
oX
Re: Gott hat ein Problem
07. September 2007 14:37
denke mal das problem ist das
verschiedene kulturen verschiedene herangehensweisen haben
angenommen ich dürfte zumindest zwischen monotheistischen denkweisen
und polytheistischen denkweisen unterscheiden

dann kann uns die exaktheit der mathematik als universelle sprache helfen
vorerst aber:
viele Namen sind nur Namen von Personen die erleuchtung durchhaben
und somit da sie zur richtige zeit zur richtigen situation (umfeld) passen
eine kutlurrevolution in gang gesetzt haben (Quetzalcoatle, Manitou)
andere Personen kamen mit bereits bekanntem Wissen in neue Bereiche
und haben Neue Kulturen bereichert (Ra, Jawhe)
bzw waren im Besitz bzw. zugang zu vererbten geheimen Wissen
dazu würd ich dir auch www.zurwahrheit.de empfehlen
dort wird zwar so einiges übertrieben (eigentlich nur um
den Leser für den letzten Kapitel (sind 3) vorzubereiten / zu öffnen
und gerade da wird auch der Sachverhalt Jawhe als das Böse / Trugbild bezeichnet

so nun zum Hilfsmittel der Mathematik..
so wie ich Gott in meiner Erleuchtung verstanden habe
will ES JEDE MÖGLICHKEIT ausSCHÖPFEN die gangbar ist
(das wäre zwingend - angenommen GOTT SUCHT/ERFORSCHT SICH SELBST)
so werden auch die Eigenschaften und Handlungstypen von Menschen in Module
einteilbar....
sprich jede Kombination und Rekombination in allem und von allem
deren Reflexion und Absorption.. usw..
ich fasse das mal als prozessierbaren einheiten (LETZEINHEITEN) zusammen

gehen wir diesen Verlauf zurück muss es kleinste stabile einheiten geben
(innerhalb eines definitionsraumes)
hierbei hilf uns die forschung von irrationalen reihen
z.b. primzahlforschung..
die frage stellung ist welche struktur ist stabil genug
um mit so wenig wie möglich letzeinheiten so viele mögliche
abbilder zu erhalten....

so haben wir erst einmal eine struktur nach der GOTT in einzelne
bereiche beschreibbar ist...
gott ist demnach ein RAUM in dem ES AUF SICH SELBST als eine KRAFT wirkt..
nicht mehr und nicht weniger..
ich könnte es künstlerisch als ein ALLUMFASSENDER EWIGER PROZESS
nicht eine person und auch kein WESEN...
aber beschränktere VORSTELLUNGEN würden es auf ein WESEN oder
eine PERSON abstrahieren/projizieren/verlustbehaftet komprimieren
man sagt ja.. man solle sich kein BILD von GOTT machen
das klingt für mich wie: mann soll nicht aus 3Dimensionen 2Dimensionen machen
in unserem un/unterbewusstsein ist zwar ein EBENBILD von Gott
verfügbar... unser verstand das RATIONALISIERT kann aber nur ABBILDER machen

wir haben nur eine möglichkeit...
aus den VERSCHIEDENEN ABBILDERN die sich kreuzen/überlagern
auf das EBENBILD zu schlussfolgern. bzw zu erahnen sprich FÜHLEN

ich betrachte GOTT als ein WISSENSNETZWERK das durch dein WILLEN
(als teilaspekt von gott) WIRKT...

als wir NICHTS wussten.. sahen und fühlten wir gott überall nur nicht IN UNS
wenn wir ALLES WISSEN haben wir GOTT in UNS transzendiert.. WIR SIND ES
nun kannst du raten wo genau wir uns dazwischen befinden und was uns davon abhält
DAHIN zu kommen..
smee
Re: Gott hat ein Problem
28. October 2008 16:00
ich werds sowieso nie verstehen...
man versucht alles was man keinem sinn geben kann gott zuzuschreiben...
aber wieso sollte das dann mehr sinn ergeben?
wieso erschafft gott uns?
was hat er davor gemacht?
wer hat gott erschaffen? (würde er sich das nicht selbst fragen?)
er erschuf das universum? womit? in welchem raum erschuf er es?
was machen wir bitte im himmel? welchen sinn hat es im himmel eine ewigkeit zu verbringen?

K - G - B brachte es schon auf den punkt.
Re: Gott hat ein Problem
29. October 2008 17:59
smee schrieb:
-------------------------------------------------------
> ich werds sowieso nie verstehen...
> man versucht alles was man keinem sinn geben kann
> gott zuzuschreiben...
> aber wieso sollte das dann mehr sinn ergeben?

Weil Gott die Aufhebung aller Widersprüche in einem Prinzip ist. Gott ist (eine Metapher für) Mann und Frau, Anfang und Ende, Jin und Yang. Gott schließt alles ein und nichts aus, deshalb ergibt in ihm alles gleichermaßen und gleichzeitig Sinn - auch das Gegenteil. Gott ist sozusagen die einzig gültige Lösung einer division durch Null.


> was machen wir bitte im himmel? welchen sinn hat
> es im himmel eine ewigkeit zu verbringen?


Ach ja, wieder Zeit für meinen Lieblingsspruch: "Marty, Du denkst nicht vierdimensional!" Oder hier treffender: Smee, Du denkst vierdimensional!

Himmel ist ein Ort außerhalb von Raum und Zeit; deshalb verbringt man dort keine "Ewigkeit", sondern eine zeitlose Nicht-Weile.

Insgesamt ist meiner Meinung nach das abschließende Urteil über die Gottes-Frage schon vor rund zweieinhalbtausend Jahren gesprochen worden:

"Es gibt nichts. Und wenn es doch etwas gäbe, so könnten wir es nicht erkennen. Und wenn wir es doch erkennen könnten, so könnten wir uns darüber nicht verständigen."

Grüße

Grägar