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Gott

geschrieben von Franz 
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Gott
11. October 2005 23:36
Hi

Ich möchte im Vorraus sagen dass ich mich nicht mit Physik auskenne dieses Forum und den Wissensbereich sehr spannend finde.

Es mag lächerlich klingen aber "hört" es einfach mal an:

Viele Menschen glauben an Gott. Ich frage mich jedoch: Wie kann es einen Gott geben? Wenn ich mir das Universum so anschau kann ich mir einfach nicht vorstellen wo oder wie er existieren soll. Ok in den 10 Geboten steht, dass man dies nicht machen soll. Aber rein wissenschaftlich ist es doch unmöglich dass ein Gott existiert. Ich versteh einfach nicht warum so viele Menschen so naiv sein können und solche Sachen ignorieren. (Will damit niemanden beleidigen)

Was sagt ihr dazu?
Re: Gott
12. October 2005 23:13

Die Physiker betrachten einen Sonnenaufgang mit größter Neugierde, und sogleich beginnen sie damit nach einer Antwort für dieses Phänomen zu suchen.
Sie begreifen, dass die Erde sich dreht, das die Strahlen der Sonne in unterschiedlichem Winkel durch die Erdatmosphäre strahlen, auf unsere Netzhaut treffen und dort das Bild eines Sonnaufganges erzeugen. Sie erforschen die Gesetze die diesem Phänomen zugrunde liegen und sind dabei doch recht erfolgreich. Sie erklären wie alles funktioniert, erkennen die Gesetzmäßigkeiten, und beschreiben den Sonnenaufgang wie oben beschrieben.
Ist das schon alles? Gibt es da nicht mehr? Kann man einen Sonnenaufgang auch anders beschreiben? Sind die nüchternden Fakten wirklich die einzige Realität, die man spürt, wenn man einen Sonnenaufgang beobachtet? Ist es nicht Poesie... ?
Bedeutet der Fakt, dass wir wissen "WIE" dieses Phänomen Sonnenaufgang entsteht automatisch eine Antwort auf die Frage "WARUM"??

Und dieses "WARUM" ist die zentrale Frage, auf die kein Wissenschaftler eine Antwort hat.
Und hier ist eines der Erklärungsmodelle das Modell Gott.
Von der Frage nach dem "warum" ausgehend, hat Gott genauso eine Existenzberechtigung in den Gedanken der Menschen, wie jede andere Theorie auch.
Denn es gibt keine Antwort auf die Frage "Warum".

Ein Sonnenaufgang ist mehr als eine Beschreibung physikalischer Gesetzmäßigkeiten.


gruß
Alldaris





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.10.05 19:55.
Franz
Re: Gott
12. October 2005 23:29
Lass es uns einmal so sehen: Wir sind alle Sternenstaub. Nicht mehr, nicht weniger. Ich wollte mich von spirituellen lösen und einfach mal eine ehrliche Antwort.

Also kann Gott nur Einbildung sein. Wie man diese Einbildung dann beschreibt ist ja egal. Man kann es als Hilfe oder sontiges sehen...

freu mich auf Antworten :)
Gregor Koch
Re: Gott
13. October 2005 14:16
Hallo Franz,

wissenschaftlich kann es schon per definitionem keinen Gott geben, weil er durch ihre Prämissen ausgeschlossen ist. Bestenfalls kann man sagen, dass die Wissenschaft versucht, Gottes Stil zu erkennen und zu beschreiben.

Wissenschaft ist die systematische Erklärung von Vorgängen oder Zuständen aus ihren Ursachen. Würde man in dieses System einen allmächtigen Gott als Letzt-Ursache einführen, müßte es sofort zum Stillstand kommen:

"Wieso fällt ein Apfel zu Boden?"; Gott!".
"Weshalb stehe ich immer in der Schlange, die am langsamsten abgefertigt wird?"; "Gott!".

Das hätte zur Konsequenz, dass jeder praktische Ratschlag lauten müsste: "Beten!":

"Wie verhindert man, dass sich Krankheiten ausbreiten?" "Beten!"
"Was muss ein Architekt tun, um eine Brücke über den Fluss zu spannen?" "Beten!"

Nicht hilfreich. Deshalb hat sich die Wissenschaft zur Afgabe gemacht, Gott zu ignorieren. Sie akzeptiert ihn nicht als Antwort, sie kann und will ihn aber auch nicht widerlegen. Wie gesagt: sie liest bestenfalls seine Handschrift.

Darüber hinaus ist Gott aber auch mit dem wissenschaftlichen Instrumentarium gar nicht faßbar. Um eine wissenschaftliche Aussage treffen zu können, muß man

a.) eine Hypothese aufstellten, die nachprüfbar ist, und
b.) reproduzierbare Ergebnisse erzielen.

Beides widerspricht der (zu beweisenden) Vorstellung von Gott, dessen Wege sind und der für alles, also auch für beide Teile eines kontradiktorischen Widerspruches verantwortlich ist. Stirbt meine Katze an einer schweren Krankheit, nun, so war es Gottes Wille; überlebt sie sie wunderbarer Weise, dann auch. Damit ist jeder Beweis für oder gegen Gott unmöglich.

Als Fazit bleibt, was einst der Kabarretist Matthias Beltz sagte:

"Die einen glauben, dass es Gott gibt, die anderen glauben, es gäbe ihn nicht. Nun, die Wahrheit wird wohl - wie so oft - in der Mitte liegen."

Grüsse

Grägar
Franz
Re: Gott
13. October 2005 14:58
ja hast irgendwie recht
danke :)
Re: Gott
14. October 2005 22:20

Ich sehe das so...

Alle Menschen werden von Geburt an mit Wissen vollgeschtopft. Daher kann man sagen, dass jeder von uns individuell geprägt wird/ist. Natürlich ist alles eine Frage der Erziehung woran und ob wir glauben. Ich denke einfach das der Glauben an Gott den Menschen Hoffnung und Kraft giebt! Die gläubigen Menschen geben sich warscheinlich deshalb mit der Gott Theorie zufrieden. Sie möchten warscheinlich garkeine andere Theorie in Frage stellen. Manche jedoch geben sich nicht mit der viel zu einfachen Gott Theorie zufrieden und denken weiter....

Trotzdem kann niemand wirklich sagen ob es ihn giebt oder nicht!

;-)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.05 22:22.
Franz
Re: Gott
14. October 2005 23:32
ich wollte das eigentlich noch mehr physikalisch unter die lupe nehmen :)
er gibt menschen hoffnungen etc. stimmt alles. trotzdem denken sie sich das nur aus..
ich will ja echt keinen beleidigen indem ich das jetzt tue aber:
selbst in den 10 geboten steckt schon ein zweifel an gott..
"Du sollst dir kein Abbild machen"
warum sollte man dies nicht? Ist es schlimm?
Ja für "Gott" wäre es schlimm, da die Menschheit erkennen würde dass "er" nicht existiert...

eure Meinung ist gefragt :)
Re: Gott
16. October 2005 19:54
1. Gott physikalisch beweisen oder widerlegen zu wollen, muss scheitern. siehe dazu den Beitrag weiter oben von GregorKoch. Gott ist eine metaphysische "Idee". Wie soll sowas physikalisch bewiesen werden?

2. Du solltest unterscheiden zwischen Religion und der Idee Gott.
Die zehn GEbote sind Religion und mit Sicherheit vom Menschen erdacht.

Trotzdem ist Gott als letzte Ursache denkbar.
Warum lebst Du?
Warum lebe ich?
Warum gibt es überhaupt ein Universum in dem wir forschen?
Was soll das alles?

Hast Du darauf eine Antwort?
Siehste, ich auch nicht.
Niemand hat eine.
Die Wissenschaft nicht, niemand.

Und hier entsteht die Idee Gott.
ER weiss warum. vieleicht.
Vieleicht auch nicht.

Wir wissen es nicht.
Wir können in dieser Richtung auch nichts beweisen.
und Gott widerlegen können wir auch nicht.

Also ist seine Existenz zumindest MÖGLICH.

gruß
Alldaris
Re: Gott
17. October 2005 22:49
hallo

gregor du sagst:Wie verhindert man, dass sich Krankheiten ausbreiten?" "Beten!"
"Was muss ein Architekt tun, um eine Brücke über den Fluss zu spannen?" "Beten!"
das ist falsch, du denkst so weil du die religion so kennst...
Ich weiss nicht wie das im Ch.tum ist, aber im Islam fordert uns der Mohammed, wenn wir krank sind , dass wir sofort uns versuchen zu heilen und dann beten..
die wissenschaft:es wurde bewiesen , dass beten bei der Bekämpfung der Kramnkheit, eine große Hilfe ist. Nach Erforschungen hat maN festgestellt, dass die Kranken die beten schneller geheilt werden..
Außerdem ist im Islamischer die Arbeit zu einem ziel ein praktischer Gebetz.
z.BSp.Das Üben für die Arbeit ist prak. gebet und das Beten danach wörtlicher.
Beide sind das Teil eines ganzen..
Der Gott fördert die menschen auf zu denken(Wissen zu lernen):
3. Er hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen. Erhaben ist Er über das, was sie Ihm zur Seite stellen.

4. Er hat den Menschen aus einem Samentropfen erschaffen. Doch siehe, er ist intelligent und streitsüchtig.

5. Und Er erschuf die Tiere für euch. Sie liefern euch Wärme und anderen Nutzen, und ihrer nährt euch von ihnen.(Sure: Biene)
Re: Gott
17. October 2005 22:55
zu Franz:deine Frage wo Gott ist nicht richtig...denn er hat das Universum durch den big bang erschaffen, dass heist Er ist unabhängig vom zeit und Raum, weil er schon vorher existiert hat..
eine frage an dich:Wo bist du?wo ist das universum?
Franz
Re: Gott
17. October 2005 23:32
der gott hat den bigbang erschaffen?^^
hör ich zum ersten mal
Re: Gott
18. October 2005 08:30
Es ist völlig überflüssig darüber zu diskutieren ob es einen Gott gibt oder nicht. die Menschheit kann nicht weit und groß genug denken um jemals eine Antwort zu finden.

Entweder man glaubt an einen Gott oder man läßt es. Man muss auch nicht darüber streiten. Zumindest hier nicht, denn die Wissenschaften lassen ja immer noh genügend Platz für die Annahme, dass es einen Gott geben könnte.

Und irgendwann wird ja jeder sehen wer mit seiner Idee richtig lag und wer nicht.
Re: Gott
18. October 2005 11:23
Erstmal will ich paar Vorurteile beseitigen.
-Man kann beweisen(es ist auch bewiesen), dass es ein Gott gibt, das Gegenteil aber nicht, dafür muss so groß wie das Universum sein, damit alles sehen kann.
-Gott ist nicht irgendwo im universum gelegen.
-Er ist unabhängig vom Zeit und Raum.

Allein Der Big Bang ist eine der größten Beweise für Gott(weswegen die Materialisten bis zur letzten Minute dagegen waren,einer von denen gab sogar zu, dass er dagegen sei, weil Der Big Bang eindeutig die Gott Hypothese unterstütze), weil einen eindeutigen Plan hatte(z.Bsp.Wie St.hawking sagt wenn die Explosien etw. schneller wäre, dann wäre die Materie im ganzen universum nur zerstreut,wenn sie langsamer wäre dann würde das Universum auch nicht entstehen).Alle explosionen sind zerstörend , aber der Big bang war nicht so, das heißt "Einer" hat ihn kontrolliert...
Das sagte Gott sogar vor 1400 Jahren so:
Big Bang: "Der Schöpfer der Himmel und erde aus dem Nichts...(Sure6:101-Al-Anam)"
Die expansion des Universums:" Den Himmel erbauten Wir mit (Unserer) Kraft und seht, wie Wir ihn (ständig) ausdehnen!(Sure 51:47-adh-Dhariyat)
Die schöpfung aus dem Gas:" Dann wandte Er sich dein Himmel zu, welcher noch Rauch war, und sprach zu ihm und zur Erde: "Kommt (ins Dasein) willig oder widerwillig." Sie antworteten: "Wir kommen willig."(Sure 41:10,11-fussilat)
Die Trennung vom Himmel und Erde:" Sehen die Ungläubigen denn nicht, dass die Himmel und die Erde eine einzige dichte Masse waren, die Wir spalteten, und dass Wir dann aus dem Wasser alles Lebendige entstehen ließen? Wollen sie denn nicht glauben?"(Sure 21:30-al-Anbiya)
und noch viele andere...
Die Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens eines universums, in dem leben möglich ist, Die berechnung eines Mathematikers(Roger Penrose), sie ist 1 zu 10^10^123.
Muss man da noch was sagen...
mit freundlichen grüßen
moslem
Re: Gott
18. October 2005 12:32
Sind das wirklich Beweise für die Existenz Gottes? Eigentlich sind deine Zitate nur Texte, die Menschen irgendwann einmal niedergeschrieben haben. Wie in jeder Religion. Natürlich findet man darin viele Wahrheiten, aber es sind keine Beweise dafür, dass ein Gott existiert.
Wenn man die Natur beobachtet, kann man daraus Rückschlisse auf die Vergangenheit ziehen. Anders machen es Naturwissenschaftler auch nicht. Bei den Naturwissenschaften ist es aber so, dass diese Entdeckungen machen, die sich auf auch andere Bereiche anwenden lassen und das Ergebnis meistens auch vorhergesagt werden kann. Deswegen gelten die Gesetze der Naturwissenschaften als bewiesen. Und diese Regeln lassen auch zu, dass man sich mit Dingen wie dem Urknall beschäftigen kann und diesen relativ genau beschreiben kann.
Zitate aus Bibeln können nicht als Beweis Gottes gezählt werden.
Ausserdem hätte Got sich auch verständlicher ausdrücken können und hätte genauer beschreiben sollen, was der Urknall denn war und wie er ablief. Wenn das in einem 1400 Jahre alten Buch stehen würde und sich mit den Entdeckungen der Naturwissenschaften decken würde, wäre das ganze vielleicht Beweiskräftiger.

"Man kann beweisen(es ist auch bewiesen), dass es ein Gott gibt, das Gegenteil aber nicht, dafür muss so groß wie das Universum sein, damit alles sehen kann."

Das Gegenteil kann man nicht beweisen. Das es einen Gott gibt aber auch nicht. Das ist alles nur eine Glaubensfrage und für jedes Beispiel, das du mir als Beweis für die Existenz Gottes gibst, kann ich dir einen Gegenbeweis liefern oder deinen Beweis widerlegen.

Eine alte STreitfrage zur Existenz Gottes ist diese:
Wenn ein Gott allmächtig ist, kann er alles tun. Es gibt nichts was er nicht kann, nicht weiß oder nicht sieht. Kann nun Gott eine Mauer bauen, die so hoch ist, dass er nicht darüber springen kann.

Er müsste über jede Mauer springen können. Dann ist er aber nicht in der Lage, eine zu hohe Mauer bauen zu können. Und umgekehrt.

Mein Geist ist zu klein um mir einen Gott vorstellen zu können. Mein Geist ist auch zu klein um zu verstehen was vor dem Urknall gewesen sein könnte. Es gibt ja so schon sehr viele kleine Dinge, die ich nicht verstehe. Und so wird es wohl jedem gehen. Es bleibt also beim Glauben. Entweder glaubt man, dass es einen Gott gibt oder man lässt es eben sein. Aber auch wenn es einen Gott gibt, sind die Naturwissenschaften nicht falsch oder überflüssig. Mit den Naturwissenschaften versuchen die Menschen nur selbst heruaszufinden wie sie hierhergekommen sind, was sie hier sollen und wo das einmal enden wird. Beantwortung von Fragen. Der Mensch denkt selber ohne sich auf einen allmächtigen Gott zu verlassen, der ja alles schon geregelt hat und ein bestimmtes Ziel hat.

Vielleicht kannst du mir ja sagen, was/wer Gott ist. Ich kenne ihn nur aus Büchern und Erzählungen. Aber nichts greifbares/wirkliches von ihm.
Franz
Re: Gott
18. October 2005 16:16
@ moslem
deine "vorurteil" beseitigung ist ja mal totaler unsinn.. (sorry aber es ist so)

- es wurde nie bewiesen dass es einen gott gibt
- warum darf man sich kein bild von ihm machen? dass es auch ja nicht auffliegt?
- "er ist nicht irgendwo im universum" wo dann?

deine "beweise" beruhen alle nur auf schriften welche von _Menschen_ geschrieben wurden.. von daher wieder ein beweis dass es nur eine erfindung der menschheit ist da sie den sinn des lebens suchen/begreifen wollen
Re: Gott
18. October 2005 16:39
Beweis ist beweis, egal vom Menschen oder vom wem auch immer...
Die Verse waren aus dem Koran, es gibt noch Hunderte von denen.Diese wurden vom Mohammed gesagt gesagt.Sie wurden vor ca.1400 Jahren gesagt. Ein Mensch, der damals lebte, kann unmöglich in der Lage sein Hunderte wissenschaftliche Fakten aus dem 20.Jahrhundert, sagen,Das heißt ihm wurde das von einem götlichen Wesen herabgesandt.
Alle religionen stammen aus der gleischen quelle, das erkennt man sehr einfach, wenn man in der Geschichte zurückgeht. Bsp.Der Noah wird in vielen Texten erwähnt, die von einander sehr entfernt(wo sie etstanden sind) sind,in Chine,finnland oder in Arabien. Aber nur der Quran entspricht den Tatsachen, die von Archeologen entdeckt wurden. Das ganze heißt einfach jedem Volk wurden Prophet geschickt, damit sie verkünden, was ihnen Gott herabgesandt hat.Aber die alle Bücher(Bibel,Tora usw.), mit Außnahme des Quran ,sind verändert, verloren etc.worden.
Tut mir leid,aber Seit ihr einer Gehirwäschung unterzogen oder was warum denkt ihr man kann nicht beweisen dass es ein Gott gibt.?
98 - DER DEUTLICHE BEWEIS (al-Bayyina)
Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen.
1. Die Ungläubigen unter den Leuten der Schrift und die Götzenanbeter werden (ihren Unglauben) nicht preisgeben bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt
2. Ein Gesandter von Allah, der aus unverfälschten Blättern vorträgt.
3. Darin sind klare Vorschriften von unveränderlicher Wahrheit.
4. Doch die, denen die Schrift gegeben wurde, spalteten sich erst dann, als der deutliche Beweis schon zu ihnen gekommen war.
5. Es war ihnen jedoch nichts anderes geboten worden als Allah zu dienen, reinen Glaubens und lauter, und das Gebet zu verrichten und die Steuer zu zahlen; denn das ist die richtige Religion.
6. Die Ungläubigen unter den Leuten der Schrift und die Götzendiener werden gewiss in das Feuer der Hölle kommen, um darin zu bleiben. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.
7. Doch die Gläubigen und die, welche das Rechte tun, sie sind fürwahr die besten der Geschöpfe
8. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen, für immer darin zu verweilen. Allah ist mit ihnen zufrieden und sie werden mit Ihm zufrieden sein. All dies erwartet denjenigen, der seinen Herrn fürchtet.

109 - DIE UNGLÄUBIGEN (al-Kafirun)
Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen.
1. Sprich: "O ihr Ungläubigen!
2. Ich verehre nicht, was ihr verehrt,
3. Und ihr verehrt nicht, was ich verehre.
4. Und ich werde kein Verehrer dessen sein, was ihr verehrt,
5. Und ihr werdet kein Verehrer dessen sein, was ich verehre.
6. Euch euer Glaube und mir mein Glaube!"
Re: Gott
18. October 2005 16:46
Die Natur ist ein design , aber nicht der Designer
Sie ist eine Kunst, aber nicht der Künstler
Sie hat viele Gesetze, aber sie ist nicht der Gesetzgeber
Re: Gott
20. October 2005 11:06
"5. Es war ihnen jedoch nichts anderes geboten worden als Allah zu dienen, reinen Glaubens und lauter, und das Gebet zu verrichten und die Steuer zu zahlen; denn das ist die richtige Religion.
6. Die Ungläubigen unter den Leuten der Schrift und die Götzendiener werden gewiss in das Feuer der Hölle kommen, um darin zu bleiben. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.
7. Doch die Gläubigen und die, welche das Rechte tun, sie sind fürwahr die besten der Geschöpfe
8. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen, für immer darin zu verweilen. Allah ist mit ihnen zufrieden und sie werden mit Ihm zufrieden sein. All dies erwartet denjenigen, der seinen Herrn fürchtet."

Wo ist der Beweis für einen Gott?

Es kann sein, dass das folgende etwas böse verstanden wird - ist aber nicht so gemeint.

Falls es wirklich einen Gott geben sollte und er mich in die Hölle schickt weil ich ein Ungläubiger bin (nicht bete und nicht an ihn glaube) und lieber selber denke als mich auf das zu verlassen, was in uralten Büchern steht und von jedem Mensch anders ausgelegt wird (meistens so, dass es ihm passt), dann kann er mich mal. Das ganze kann ich auch als Beweis für die Nichtexistenz Gottes ausbauen. Und zwar in der Art, wie ihr immer versucht uns auf die Seite der Gläubigen zu ziehen.

Wenn dieser Gott so toll ist und uns alle liebt usw. wie kann er dann zulassen, das wir an ihm zweifeln? Warum sollte er uns bestrafen, wenn er uns beigebracht hat Dinge in der Natur zu erkennen, die uns an ihm zweifeln lassen? Wenn er mich liebt, hätte er mich auch einen Affen bleiben lassen können, dann hätte ich keinen Ärger mit solchen Dingen. Das alles passt nicht zusammen. "Folge mir, tu was ich dir befehle und ich werde nett zu dir sein, wenn du keine Fehler machst!".

Dann komme ich eben in die Hölle. Aber ich folge niemanden den ich nicht kenne oder von dem ich überzeugt bin. Und das es einen Gott gibt glaube ich nicht. Mir hat er sich nie gezeigt - in welcher Form das auch immer hätte gewesen sein können. Und in der Hölle wird es ohnehin lustiger (falls es diese geben sollte). Da werde ich dann mit Hendrix Musik machen und mich lange mit Plato und all den anderen Denkern, die ihrer phantasie- und geistlosen Umwelt zur last gefallen sind unterhalten.

Es gibt in diesem Bereich 3 Unterschiedliche Arten von Menschen.
1. Denken überhaupt nicht
2. Glauben an Gott und verlassen sich auf vorgegebene Weisheiten, die sie dann so umstellen wie es ihnen gerade gefällt. Ich möchte nicht sagen, dass diese Menschen dumm sind. Natürlich gibt es sehr viele sehr intelligent Theologen die viele kluge Dinge gesagt haben, aber denen stand eben immer die Bibel im Weg. Das begrenzt irgendwann weitere Gedanken, weil sie schon durch die Bibel erklärt wurden. Und daran darf man ja nicht zweifeln (eiterdenken verboten) weil man ja sonst in die Hölle kommt.
3. Die Leute die gerne denken und versuchen Dinge und Rätsel selbst zu lösen. Philosophen, Naturwissenschaftler, ... Natürlich setzen diese Leute sich auch oft Grenzen über die sie nicht weiter hinaus denken. Aber insgesamt ist da immer ein Fortschritt zu erkennen.

Bei Gläubigen gibt es keinen wirklichen Fortschritt. Seit 2000 gibt es keine Änderung. Die Bibel wurde nicht erweitert. Warum nicht? Die Welt ist nicht mehr so wie vor 2000 Jahren. Warum kann Gott die Bibel nicht mal an heutige Zeiten anpassen? Müsste für ihn doch eine Kleinigkeit sein.

Es gibt keinen Gott. Ich kann (und will) mich nicht damit abfinden, dass mein gesamtes Leben in den Händen eines Wesens liegt, dass ich nicht kenne und sich mir nie zeigen wird. Alles was ich weiß und bisher gesehen oder erlebt habe, kann ich mit Naturwissenschaften erklären. Es gibt keinen Platz für Gott. Die Fragen, die nicht geklärt werden können, können auch von keinem Theologen erklärt werden. Da wird dann immer gesagt, es ist Gottes Wille (das Denken stoppt). Ich finde mich damit ab, dass ich nicht genug weiß oder zu dumm bin um diese Fragen zu beantworten. Aber irgendwann wird es schon jemand erklären können. Sehr wahrscheinlich wird es mich dann schon nicht mehr geben. Aber ich bin mir schon jetzt ganz sicher, dass derjenige der die Lösungen findet kein Theologe sein wird.

Vielleicht bin ich da etwas engstirnig, aber irgendwie nervt es doch, dass ihr versucht uns euren Glauben näher zu bringen. Es macht Spaß über Religionen zu diskutieren oder darüber zu philosophieren wie es sein könnte, woher alles kommt und wohin es geht, aber es ist unangebracht andere davon überzeugen zu wollen, dass es einen Gott gibt. Den einzig Wahren und allmächtigen - bla bla. Das steht fast in jedem Forum mit der Ankündigung auf den ganz großen Beweis. Bisher gab es keinen Beweis. Nur Textstellen aus alten Büchern mit dem Vermerk, das man einfach GLAUBEN muss. Glauben ist nicht beweisen. Egal wie sehr ich an die Existenz einer roten Gummibärchenarmee glaube, die die versucht mit Weingummipanzern die Welt zu erobern, wird es diese Armee nie geben.

Das war es. Ich denke meine Meinung ist klar. Wenn ich jemandem weh getan habe, dann tut es mir leid. War nicht meine Absicht.
Re: Gott
20. October 2005 20:19
Du willst Beweise .dann lies bitte den teil ,,Die unwiderlegbaren Beweise für die Existens Gottes, es ist etw zu lang aber es wird sich lohnen.Lies das mal bitte , dann wirst nicht mehr so denken , wie jetzt.

Das Buch das du uralt nennst wird jeden jünger, weil es wissenschaftliche Tatsachen wie, Big bang ,Die expansion des Universums und noch hunderte ..
Solche Wiss. Daten kann ja kein Mensch vor 1400 Jahre gewust habe oder(natürlich wenn du bisschen ahnung hast wie es vor 1400 Jahren in arabien war.)
Guck mal dafür auf die Seite :

http://www.harunyahya.de/wunder.php
du kannst auch das Buch umsonst d.lo.

Bevor du dich entscheidest kannst du vielleicht auch aus einem anderen blickwinkel gucken oder...

mit freundlichen Grüßen
moslem
Re: Gott
21. October 2005 09:09
habe angefangen den beitrag zu lesen. war nicht überzeugend und mich hat schon am anfang so viel gestört, dass ich nach einigen absätzen abgebrochen habe.

da gab es nichts überzeugendes.

ich hab meine meinung und du hast deine. und du bleibst bei deiner ohne zu überlegen was andere geschrieben haben. du gehst nicht auf andere beiträge ein und redest immer nur von angeblichen beweisen.

macht keinen spass und lohnt sich nicht.
Re: Gott
21. October 2005 19:25
ok
du tust mir leid du rennst von der Wahtheit weg.
Du wirst aber irgendwann die wahrheit sehen, aber hoffentlich nicht in Jenseits. Aber glaub mir in meiner Position würdest auch dasselbe sagen.
Re: Gott
21. October 2005 23:17
@moslem:

Da Du ja auch nichts weiter kennst, ausser DEINER Position, glaub ich das gerne.



---
gruß,
Alldaris


... und wenn am Ende alle Stricke reissen, dann häng ich mich auf!

Homepage: http://people.freenet.de/Sandy.dynalias.org/
Forum: http://30967-0.forum.alluwant.de/
Re: Gott
24. October 2005 15:18
Wer nichts weiß, muss glauben.
Franz
Re: Gott
26. October 2005 16:35
da muss ich stefan recht geben... er ist nicht derjenige der vor der wahrheit davon rennt sondern du. es ist klar dass du dich jetzt mit irgendwelchen beweisen rausreden wirst naja kann man nichts machen du hast deine meinung wir unsere lassen wir das.
Re: Gott
28. November 2005 20:01
Ich kann es überhaupt nicht nach voll ziehen, wieso man nur so naiv sein kann!!!

Glauben heißt: Die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten.



Ich wünsche euch alles gute, und hoffe für euch das ihr irgendwann zu Gott findet!!!!


Der Anfang ist die hälfte vom ganzen!



Re: Gott
28. November 2005 23:38
Ich weiss nicht was Du willst.
Ich HABE doch eine Gottesvorstellung. Aber diese Vorstellung ist nicht fixiert, sie ist nicht aufgeschrieben, weder im Koran noch in der Bibel, noch weiss irgendein Mensch WIE Gott ist, WAS er will, WARUM er vieleicht die Welt erschuf, und ob er das überhaupt getan hat usw...

Ich habe einfach die Schnauze voll von Leuten, die mir erzählen wollen was ich zu glauben habe, wie ich zu sein habe, weil irgendeine idiotische Gottesvorstellung mir das angeblich gebietet.

Gott schreibt mir überhaupt nichts vor, weder meine Moralvorstellungen, noch sonstirgendwas.
Rafft das endlich mal.
Und wenn ich mir Gott als kleinen Zwerg in rosa Strumpfhosen vorstellen will, dann ist das MEINE Sache. Und wenn ich mich entscheide nicht an ihn zu glauben, dann ist das auch meine Sache. Und Gott wird dann auch nicht vom Himmel steigen und mich dafür bestrafen. Es ist ihm egal.
Und mir auch.
Und mein Leben wird deshalb nicht verflucht sein, und ich komme dafür auch nicht in die Hölle und dieser ganze Schwachsinn den man mir ständig (im Jahre 2005!!!!!!) weisszumachen versucht.
Und schon gar nicht bin ich deshalb ein unvollständiger oder gar schlechter Mensch, oder ein besonders guter WENN ich an Gott glaube.

Glaubt was ihr wollt, und werdet glücklich damit, und GÖNNT es den anderen Menschen, dass sie mit dem was sie GLAUBEN glücklich werden und sind.

Wenn Gott die Welt geschaffen hat, dann ist er überall, kann ALLES sein, jede Form der Vorstellung, und es ist überhaupt nicht plausibel sich mit seiner Gottvorstellung auf irgendetwas zu beschränken was in irgendeinem Buche steht, oder von irgendeinem Prediger, der sich für erleuchtet hält, vorgeleiert wird.

Gott könnte ein Spieler sein, ein Künstler vieleicht, oder Wissenschaftler.
Gott ist vieleicht für den einen eine wunderschöne Blume, für den anderen ein widerliches Krebsgeschwür im Denken der Menschen. Gott ist alles was man sich vorstellen kann, und er ist das was sich der einzelne Mensch vorstellen will.
Das hat weder etwas mit Wahrheit zutun noch mit logik, oder mit der Ratio in irgendeiner Form. Gott muss auch nicht bewiesen werden. Und jeder fortschrittlich denkender Mensch weiss das.
Wenn ich Wissenschaft will geh ich in die UNI ins Labor.
Wenn ich nach Glauben suche, geh ich in mich, oder in die Kirche.
Diese Dinge sind sowohl geographisch als auch sinnmäßig getrennt, und das ist auch gut so.
Beides ist wunderbar, solange man die Dinge auseinanderhält.
Das ist so, und das bleibt so, auch wenn das einige nicht einsehen wollen, weil sie glauben Gott gesehen zu haben, und in Wirklichkeit NICHTS kapiert haben.
Es geht in der Religion, beim Glauben um etwas völlig anderes als in der Wissenschaft.
In der Wissenschaft kann und darf es keine Gottvorstellung geben, aufgrund der Methoden in der Wissenschaft.
Das ist aber nicht die gleiche Einstellung wie jemand der sagt: ES gibt keinen Gott.
Also hört auf ständig zu behaupten, die Wissenschaft würde Gott widerlegen wollen. DAS ist einfach nicht wahr.
Im Gegenteil: jeder Wissenschaftler weiss, dass das gar nicht geht.

Und diese Einstellung ist auch nicht naiv oder dumm oder ignorant oder blind, oder was hier sont noch so behauptet wurde über die leute die Gott aus der Wissenschaft raushalten wollen, sonder es ist eine realistische, tolerante Sichtweise, die die Möglichkeit einer Existenz Gottes offen lässt, und mit den Dingen arbeitet, die wir wissen KÖNNEN.
Und über die Existenz Gottes oder seine Natur können wir nichts mit sicherheit sagen, allenfalls erahnen.
Ahnen aber hat nichts mit Wissenschaft zu tun.


Ende der Ansprache =)

---
gruß,
Alldaris


... und wenn am Ende alle Stricke reissen, dann häng ich mich auf!

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.11.05 00:03.
Re: Gott
29. November 2005 11:40
ich bin hier und das universum ist überall um mich herum.
was soll die frage??
Re: Gott
29. November 2005 18:12
Tja, mit dem Gottesbegriff zu argumentieren ist wie durch Null zu dividieren: schlicht gegen die Regeln. Tust Du es trotzdem, kommt am Ende jedes beliebige, aber leider stets falsche Ergebnis heraus.

Grüsse

Grägar
Re: Gott
30. November 2005 19:56
Genau Gregor.

Die Wissenschaft sagt: Gott ist gegen die Regeln.
Aber sie sagt NICHT: (Gott)-Glaube hat keine Berechtigung.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Aussagen.
Wenn wir beide diesen Unterschied begreifen, warum dann die anderen nicht?
Warum wird hier ständig so argumentiert, als wolle die Wissenschaft Gott und den Glauben aus der Welt verbannen?
Das ist doch totaler Schwachsinn.
Oder?



---
gruß,
Alldaris


... und wenn am Ende alle Stricke reissen, dann häng ich mich auf!

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de Buer
Re: Gott
02. December 2005 11:06
Warum hier ständig so argumentiert wird, als wolle die Wissenschaft Gott und den Glauben aus der Welt verbannen?

Ja, es fällt schon auf, dass sobald ein Thema es auch nur annähernd hergibt, dieses in einer religiösen Diskussion endet. Ob es dabei um Evolution, Genetik, Quanten-, Relativitäts-, Chaostheorie oder Supersymmetrie und Weltformel geht, ist völlig Schnitzel.

Ich vermute jetzt mal, dass es hier Leute gibt, die in die Kategorie „Troll“ einzuordnen sind. Das sind Leute, die Spaß daran haben, andere so lange zu reizen, bis sie platzen. Da hilft wohl nur Ignorieren. Aber leider finden die immer wieder jemanden, der sich auf sie einlässt und dummerweise sind die nicht so einfach zu erkennen.

Dann gibt es die, ich nenne sie jetzt mal „Missionare“. Die wissen was „die Wahrheit“ ist – zumindest sind sie davon überzeugt – und meinen sie müssten ihre „Wahrheit“ auch anderen mitteilen. Auch gut.
Eine dieser Kategorie zuzuordnende, aber für mich persönlich ganz üble Sorte sind diejenigen, die wissenschaftliche Theorien vergewaltigen um ihr Weltbild zu untermauern. Dann hat man plötzlich religiöse Demagogen, die mit unbewiesenen Behauptungen und verdrehten Tatsachen andere Menschen für sich und ihre Ziele zu gewinnen suchen. Und da gibt es hier schon den einen oder anderen.

Diskutieren hilft wohl auch hier nicht weiter. Da kann man nur versuchen aufzuklären, aber weniger die Missionare sondern vor allem diejenigen, denen Gutes getan werden soll. Das ist aber so verdammt mühsam.

Was macht Wissenschaft?
Wissenschaft beobachtet zuerst einmal ein Phänomen. Dann wird versucht eine Hypothese aufzustellen, die das Phänomen hinreichend beschreibt. Die so entstandene Hypothese ist natürlich auch durch geeignete Methoden zu überprüfen. Dann hat man eine Theorie, zumindest so lange bis sie widerlegt wurde. Im Idealfall kann man vielleicht auch noch verschiedene Phänomene in einen Zusammenhang bringen. Wenn man dann mit und aus diesen Erkenntnissen jemandem auch noch erklären kann wie etwas funktioniert, oder sogar eine Anwendung entwickeln kann... .
Naturwissenschaft erhebt für ihre Theorien unter anderem den Anspruch der Überprüfbarkeit, nicht jedoch einen Wahrheitsanspruch. Sie sucht auch keinen metaphysischen „Sinn“. Sie baut Schubladen, pappt Etiketten drauf und steckt Ideen über die Welt rein, vereinfachte Abbilder von Teilen der Welt sozusagen.
Ob die Anziehung zwischen Massen, auch Gravitation genannt, auf der Struktur der Raumzeit oder auf dem Austausch von Gravitonen beruht oder ob Gott höchstpersönlich an jedem Teilchen des Universums zieht, sie tun es offensichtlich alle nach einer bestimmten Regel, nämlich auf Basis des Gravitationsgesetzes.

Und wo bleibt Gott?
Ein göttliches Wesen das im und aus dem Verborgenen agiert und nur erkennbar ist wenn es sich offenbart – seinen Willen vorzugsweise einzelnen Propheten und seine Existenz vorzugsweise durch Wunder - ist wissenschaftlich natürlich nicht fassbar (man schaue sich bitte mal die Kriterien für wissenschaftliches Arbeiten an, also die Anforderungen an Theorien oder Experimente). Deswegen würde ich auch nicht sagen „Gott ist gegen die Regeln“, sondern eher „Gott steht außerhalb der Regeln“ – jedenfalls der wissenschaftlichen.

Aber da Religion auch Aussagen über die materielle Welt macht, kann es schon mal zu Konflikten mit wissenschaftlichen Aussagen kommen - zumindest zu scheinbaren. Wahr ist, dass ein Schöpfer die Welt erschaffen hat, vor rund 6000 Jahren. Überprüfbar ist das nicht. Überprüfbar sind die Vorhersagen der Evolutionstheorie. Ob die aber wahr ist – ich weiß es nicht. Funktionieren tut sie ganz gut – bis jetzt jedenfalls.

Ich denke die meisten Menschen kommen mit beiden Aussagen auch gut zurecht, aber manche sehen dadurch ihr Weltbild bedroht und das muss verteidigt werden. Das ist aber nicht so einfach, denn an Gott kann ich glauben oder ich kann seine Existenz leugnen. Weil eine wissenschaftliche Theorie überprüfbar ist – ja, sogar überprüft wurde bevor sie sich von der Hypothese zur Theorie wandelte, kann man sie nicht einfach leugnen, da müssen schon Argumente her. Und wenn ich keine habe, dann wenigstens etwas was danach klingt und davon möglichst viel und möglichst wirr vorgetragen, damit sich ja keiner die Mühe macht zu prüfen und zu widersprechen.

Also müht euch ihr Redlichen!