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Glaubt hier überhaupt noch einer an die Evolutionstheorie???

geschrieben von soo 
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Hallöchen blabla,

wer behauptet denn sowas? Jedenfalls nicht die Kreationisten!
Dinos werden sogar im Buch Hiob beschrieben. Die hat es gegeben; ganz klare Sache.

Ausgestorben (wenn überhaupt?) sind sie meiner Meinung nach bei der Sintflut. Bei Bedarf kann ich diese Theorie gerne mal näher ausführen, ich habe mir nämlich mal Gedanken dazu gemacht und würde gerne wissen, was andere Leute davon halten. Allerdings nur, wenn ihr euch dass antun wollt ;-)

Gruß

KC
stand ziemlich am anfang. habe nicht aufs datum vom eintrag geachtet, sonst hätte ich das nicht geschrieben.
Re: Glaubt hier überhaupt noch einer an die Evolutionstheorie???
25. February 2007 15:54
Hallo, ich bin neu hier und kann mich nach all den Beiträgen nicht zurückhalten, auch etwas zu schreiben.

Als erstes möchte ich vormerken: ich versuche diese Kontroverse so objektiv wie möglich zu betrachten. Auch finde ich gut, dass es zu jeder Ansicht eine Gegenansicht gibt, vorausgesetzt sie ist sachlich ausreichend begründet. Schließlich hat uns das kritische Hinterfragen dorthin gebracht, wo wir heute stehen.

Es ist nicht Aufgabe der Wissenschaft, die Nichtexistenz Gottes zu beweisen oder zu religiösen Fragen Stellung zu nehmen. Im Gegenzug darf eine Religion nicht zu naturgesetzlichen Abläufen Stellung beziehen, da die Geltungsbereiche von Glauben und Naturwissenschaft nicht ineinander überführbar sind.


Die Bibel wurde in einer Zeit geschrieben als die Menschen gewisse Naturphänomene nicht erklären konnten und sie, sie deshalb personifizierten und diese einer höheren Kraft zuschrieben. Es ist arrogante Anmaßung einer konservativen Religion und einem überholten Buch, alle Naturerscheinungen zu zuschreiben?! Jeder Gott kann richtig oder falsch sein!
Selbst der letzte Papst, Johannes Paul II. erklärte, dass die Evolutionstheorie mit dem Christentum vereinbar sei.

Es ist Tatsache, dass Darwins Werk "Über die Entstehung der Arten" bezüglich Evolution sehr mangel- und fehlerhaft ist. Und jeder der versucht anhand der klassischen darwinistischen Evolutionstheorie, Evolution als Prozess zu widerlegen, sei gesagt, er/sie befinde sich im Jahr 1872, denn sie gilt, im Sinne von Darwin, schon lange als widerlegt.
Bei einigen zweifele ich jedoch auch, ob sie überhaupt Darwins Werk gelesen haben oder ob sie nur aus pseudowissenschaftlichen Literatur Passagen bzw. Aspekte wiedergeben.
Es wird auch immer wieder auf Fälschungen von Fossilien verwiesen, doch dass es Paläontologen sind, die diese Fälschungen aufdecken bleibt ungesagt bzw. "vergessen".

Ich bin kein Anhänger irgendeiner Evolutionstheorie, da jede Evolutionstheorie an ein bestimmte Frage gestellt ist und sie nicht zwangsläufig ergänzend, sondern auch teils widersprüchlich wirken. ABER Evolution als Prozess darf einfach nicht mehr angezweifelt werden, dies wäre eindeutig ein Schritt zurück in das Mittelalter.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ein rational denkender Mensch, einem Buch welches mehr als 2000 Jahre alt ist, einen höheren Stellenwert einräumen kann, als moderne wissenschaftliche Forschungen. Alles um uns herum ist einer Veränderung unterworfen, es gibt nichts was sich in Zeit und Raum nicht verändert.

Auch denke ich aufgrund einiger Antworten, dass sich nicht alle ausführlich mit dem Thema beschäftigt haben, denn bei bestimmten Fragestellungen wie z.B. Entstehung einer Zelle aus dem Nichts, Zwischenformen usw. sind die Antworten in der Literatur nachzulesen, wobei die Zelle nicht aus dem Nichts entsteht, außerdem ist es sehr dürftig, wenn man als Quelle www.wikipedia.de angibt, dies fundiert einzig und allein die Unwissenheit.
Auch glaube ich, sind hier die wenigsten bereit, Grundlagen der Biologie zu wiederholen, die bei einer solchen Diskussion vorausgesetzt werden. (s. mendelsche Regeln)
Und genau das ist die größte Tragik daran, ein Forschungsgebiet oder ganze Wissenschaftsdisziplinen, die aufgrund eines dogmatischen Glaubens, einen langen Weg zur Anerkennung hatten, anzuzweifeln ohne ausreichende bzw. Unkenntnis darüber.

Der Mensch ist immer bestrebt, an etwas zu glauben das höher als er ist, sei es der bloße Zufall oder eine übernatürliche Macht, doch blinder Glaube, so zeigt es auch die Geschichte, bringt nie etwas Gutes mit sich. Auch wenn man hinter einer Sache steht, sollte man nie vergessen, sie auch mal von einem anderen Standpunkt kritisch zu Hinterfragen.
Es wird aber wahrscheinlich auch immer vergebens sein, einen von vornherein eingenommen, an die biblische Schöpfungsgeschichte festhaltenden Menschen mit noch so eindeutigen Argumenten zu überzeugen, denn dies würde bedeuten, dass er sein vorgeprägtes Weltbild aufgeben müsse, zu dem er nicht bereit ist.
Dabei vergessen viele eins: EVOLUTION STEHT NICHT IM WIDERSPRUCH ZU EINER EXISTENZ GOTTES.

Und in dieser Welt voller Zweifel entlasse ich euch und spiele ein bisschen mit meiner Nacktkatze, die unter der Wolfsmenschenkrankheit leidet. ;o)


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Wenn man leugnet, wird dadurch eine Tatsache nicht unwahr.
Sowenig sie wahr wird, wenn man sie bestätigt.

Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.07 18:45.
zu:

Es wird aber wahrscheinlich auch immer vergebens sein, einen von vornherein eingenommen, an die biblische Schöpfungsgeschichte festhaltenden Menschen mit noch so eindeutigen Argumenten zu überzeugen, denn dies würde bedeuten, dass er sein vorgeprägtes Weltbild aufgeben müsse, zu dem er nicht bereit ist.


Eben das erfordert einfach von uns eine "lockerere" Lebenseinstellung, dann packen wir das auch, ohne daran auszuflippen
Man kann sich manchmal nur über die Unwissenheit hier wundern. Die EvoTheo erklärt natürlich auch das WARUM ! Das WARUM liegt in den ENERGIEGESETZEN ! Leben ist ein katalytischer Verbrennungsprozess.
NICHTS in der Natur kann entgegen den Energiegesetzen ablaufen.
Wer das nicht glaubt, der soll mal den Atem anhalten und damit den Verbrennungsprozess in seinem Körper anhalten.
Widerlegung der Evolutionstheorie mit den neuesten Erkenntnissen: http://www.islamaufdeutsch.de/deutsch_islam/warum_islam/Allah/Beweise_fur_Allah.htm
Erklärung der Evolutionstheorie mit den neuesten Erkenntnissen: http://de.wikipedia.org/wiki/Evolution
Man darf dabei nicht vergessen, dass es außer der Evolutionslehre keine brauchbare Erklärung für die Entwicklungen in der Flora und Fauna unseres Planeten gibt, auch die angeblichen Beweise in heiligen Schriften sind widerlegbar, allesamt!

Darwin hat als erster eine einigermaßen vernünftige Erklärung für die Entstehung des Lebens geliefert, daraus wurde die Evolutionslehre und sie ist nach wie vor das beste, was es zu diesem Thema gibt.

Mit Gott kann man das nicht erklären, zumindest nicht, wenn es einer Prüfung widerstehen soll.
hey weiss jemand wo die Bachforelle im biologischem System steht???
Re: Glaubt hier überhaupt noch einer an die Evolutionstheorie???
06. May 2010 22:05
N i e m a n d !
Man kann eben doch nicht Wissenschaft und Religion trennen, denn wenn die Wissenschaft ehrliche Antworten gibt, wird dadurch Gott nicht widerlegt, denn was die Wissenschaft heute rausfindet, hat die Bibel schon vor über einem Jahrtausend festgestellt, da Ihr Autor Gott ist, er muss es ja wissen, ebenso wie ein Mitarbeiter einer Firma sich mit dem Geräten der selben auskennen sollte!

735 v.Chr. schrieb Jesaja ein Prophet Gottes, das die Erde rund und eine Kugel ist, obwohl die Wissenschaft dieser Zeitepoche meinte die Erde werde von Elefanten auf einer Schildkröte getragen und sei eine Scheibe.

Nehmen wir ein Beispiel. Das Wasser der Erde folgt einem Zyklus, dem Wasserkreislauf. Einfach ausgedrückt, verdunstet Wasser aus den Meeren und bildet Wolken, die zum Teil über dem Festland abregnen. Von dort gelangt das Wasser schließlich wieder ins Meer. Die älteste außerbiblische Beschreibung des Wasserkreislaufs stammt aus dem 4. Jahrhundert v. u. Z. Aber schon Hunderte von Jahren vorher wurde er in Bibelbüchern erwähnt. Beispielsweise schrieb der israelitische König Salomo im 11. Jahrhundert v. u. Z.: „Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, kehren sie zurück, um wieder zu entspringen“ (Kohelet [Prediger] 1:7, Einheitsübersetzung).
Der Prophet Amos, ein einfacher Schafzüchter und Saisonarbeiter, schrieb um 800 v. u. Z., dass Jehova „nach den Wassern des Meeres ruft, damit er sie über die Oberfläche der Erde hin ausgießt“ (Amos 5:8). Salomo und Amos beschrieben mit einfachen Worten aus einer jeweils etwas anderen Sicht den Wasserkreislauf.
Die Bibel sagt auch, dass Gott „die Erde . . . an nichts“ oder nach der Einheitsübersetzung „am Nichts“ aufgehängt hat (Ijob [Hiob] 26:7). Wenn man den allgemeinen Wissensstand von 1600 v. u. Z. berücksichtigt, als diese Worte geäußert wurden, wäre es außergewöhnlich, wenn damals jemand von sich aus behauptet hätte, ein fester Körper könne sich im leeren Raum ohne stoffliche Stütze halten. Wie erwähnt, wurde das selbst noch von Aristoteles abgelehnt, der über 1 200 Jahre später lebte.
Ist es nicht erstaunlich, dass die Bibel so genaue Angaben enthält, obwohl man damals so irrige — wenn auch scheinbar logische — Ansichten vertrat? Das ist im Grunde genommen einer von vielen Beweisen dafür, dass die Bibel von Gott inspiriert wurde. Es ist daher unklug, einfach denen zu glauben, die eine unbiblische Lehre oder Theorie vertreten. Die Geschichte lehrt uns: Selbst die klügsten Philosophen kommen und gehen, aber „das von Jehova Gesagte bleibt für immer“

Quelle: http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2005241?q=wasserkreislauf&p=par