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Parallele Universen

geschrieben von Stefan 
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Re: Parallele Universen
10. September 2007 01:37
Es gab mal das Experiment, wo man Elektronen durch einen Doppelspalt auf einen Schirm geschossen hatte.
Einmal verhielten die Elektronen sich wie Wellen, und bei der direkten Beobachtung wie Teilchen.

Das heißt, Teilchen haben Welleneigenschaften und Wellen Teilcheneigenschaften (Welle-Teilchen-Dualismuss).

Nur weil ein Experiment zeigt, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, heißt das nicht, dass diese auch realisierbar sind.
Alles was zählt ist das Elektron, wenn es aus der Elektronenkanone raus kommt, und wenn es auf den Schirm trifft, alles andere ist abstrakt, nur gedacht.

Niemand kann wissen ob ein Teilchen tatsächlich unendlich viele Wellenfunktionen hat oder nur eine.
Die Quantenmechanik sagt, wenn man etwas über die Natur wissen will, muss man mit ihr Wechselwirken, mit anderen Worten, ein Experiment durchführen.
Das Experiment selbst, verfälscht das Ergebnis.

Werner Heisenberg hat gesagt, man kriegt ein Experiment nur in den erpressten Zustand.
Messungen sind Erpressungen an die Natur, so zu sagen.

Die Quantenwelt ist unbestimmbar, unvorhersagbar und unberechenbar.
oX
Re: Parallele Universen
10. September 2007 17:04
also ich denke mal das eventuell ein bedeutsamer aspekt
gut übersehen wurde...

es hilft uns nicht ein komplexes system komplex zu beschreiben
und bindungslos eine komplexe vorstellung zu generieren
die eventuell auch nie falsifizierbar sein wird
dazu sind selbst die "gesicherten Erkenntnisse" nicht mächtig genug
um akut befriedigende Lösungen zu liefern..

Wir haben ein Gehirn.. und das arbeitet erst dann effizient
wenn wir Abstraktionsmethoden verwenden...
und mögliche missing links "nachholen"

sodass hier denke ich mal etwas modularer herangegangen werden muss
da sonst eine konfus erscheinende meinung nicht auf andere
"leser" (durch imitationfähigkeit übertragen werden kann)

also daher meine herangehensweise folgender art:

in der physik interessieren uns nicht die beschaffenheit
der zustände einzelner systeme sondern den regeln
und wegen von WECHSELWIRKUNGEN zwischen messbaren systemen

postuliert wurde dazu (und eindrucksvoll bestätigt)
mehrere quantelungsbeschränkungen...
planksche zeiteinheit, planksches wirkunsgquantum, planksche länge
ein zustand eines systems geht in ein anderen zustand über
und beeinflusst / beschränkt!! gleichzeitig die veränderungmöglichkeiten
anderer systeme...
wieviele verschiedene zustände können innerhalb einer pl. länge
auftreten -> X
wieviele dieser zustände erreichen überhaupt eine wechselwirkung
ausserhalb dieser p. länge (wirkungsquantum) -> Y
wieviele endzustände erreicht ein "erregtes" system
unter welchen bedingungen -> Z
wielange braucht ein system um sich zu ändern oder auf ein
anderes feld zu wechselwirken (pl. zeit) -> T

über diese eigenschaften koennen wir erst mal diskutieren wieso und warum
das ist eigentlich für die lösungsfindung relativ irrelevant
dient höchstens der unterhaltung oder dem wettbewerb von irgendwelchen egos

aber aufgrund der jetzt schon gesicherten erkenntnisse
können wir ein spektrum ausmachen um weitere schlussfolgerungen
durchzuführen, die eben nicht auf pure oder mehrheitliche spekulation basiert

wir könnten demzufolge eine mehrdimensionale tabelle A anlegen
die über eine getrennte andere tabelle B eine art übersetzungsmatrix
ergibt...

welche mechanismen dahinter liegen ist gegenstand aktueller forschung
und wird immer wieder befruchtet durch verschiedene theorien

um erstmal bei EINEM universum/kosmos zu bleiben..
können wir sagen dass das universum aus einer überaus grossen anzahl
an kombinationen von genau diesen tabellenMOMENTEN besteht
wie die gesamte sprache auch auf buchstaben oder hyroglyphen rekombiniert ist
nach der heimschen theorie werden diese kleinsten bausteine
METRONEN oder Letzteinheiten genannt, nach anderen theorien auch strings

es gibt demzufolge also X mögliche tabellenzustände
die durch zu noch erforschende mechanismen in der zeit T
in ein zustand resultiert das Y ergibt..
es existieren verschiedene zustände die auf den selben zustand zulaufen
und umgekehrt zustände die von bedingungen abhängig in mehrere
zustände resultieren koennen

nun können wir die tabellenstruktur so erweitern
ob durch zusätzliche raumergänzungen oder durch anlegen
von neuen dimensionen indem die geometrie verändert wird
so das diese a) bedingungen als eigen tabellenzustände einfliessen
und b) es uns ermöglicht die flussrichtung unabhängig von der zeitrichtung
zu gestalten..

jetzt haben wir einen kopplungsmechanismus geschaffen der zweifellos
in der natur auftritt also (so hoffe ich doch) kein gegenstand von
ernsthaften diskussionen sein sollte..

so haben wir bei aufschlüsselungen der möglichkeiten
3 ordnungen..
a) eingangszustände die einmalig auftreten, weil rückkehr selbst bei
zeitrichtungsumkehr nicht möglich
b) ausgangszustände die nie erreicht werden
c) kopplungszustände mit einem link zur nächsten relevanten tabelle

diese kopplungszustände können noch einmal aufgeschlüsselt werden
durch die länge bzw anzahl an ITERATIONEN bis es den ursprungszustand
wiedererreicht und demnach den zyklus von vorn beginnt...
die strukturelle beschaffenheit aller zyklusarten
ergibt nach weiteren abstraktionen koppelbare mechanismen
die ja wie schon erwähnt gegenstand der forschung sind

die oben genannte anzahl an möglichkeiten die die gesamtheit
eines quantisierten messbaren raum enthalten kann wurde auf
10 hoch 10 hoch 116 postuliert
also eine zahl die 10 hoch 116 stellen hat
zum vergleich: man schätzt das es im sichtbaren universum (hubbleblase)
10 hoch 80 neutronen gibt..
also eine zahl mit cirka 10 hoch 2 stellen
zum direkten vergleich: 2 statt 116

angenommen (und da sehe ich die meisten denkfehler) wird
dass eine parallelwelt/universum komplett zur nächsten
abgeschottet ist...
würde es bedeuten dass eine KOMPLETT andere tabellengeometrie
angelegt werden muesste

ich schliesse diese möglichkeit nicht aus
ich halte diese eigenschaft aber für erst dann zugänglich
wenn man dazwischen welten postuliert die nicht abgeschottet
zu unserer sind.. sprich als auf irgendeine weise mit unserer wechselwirkt
und somit im entferntesten sinne einer erweiterung der tabelle
dahingegen erzwingen das die ordnungen a und c (siehe oben)
der wir keine oder nur einmalige stabile ein- oder ausgangszustände
zugeordnet haben einen sinn ergeben... also die geometrie erhalten bleibt

ein wie immer auch geartetes universum wird irgendwann zustände haben
die auch in einem anderen universum existiert haben
oder noch existieren werden..

nun kommen wir zur erleichterung..
da wirkungen zwar universell sind sich im ENTSCHEIDUNGSFALL
aber lokale resultate erzwingen, die woanders, zu anderer zeit
aber schon bekannte strukturen sind..
ist die schlussfolgerung das sich mit der uns gewohnten zeitrichtung
mit jedem iterationsvorgang in jedem punkt ein neues universum aufmacht
zumindest bei aller logik ziemlich abwegig..
ich würde ein anderes wort verwenden... es öffnet sich kein neues
universum sondern wir erhalten zugang / transkriptionsmöglichkeit
zu einem schon bestehendem..

das heisst offensichtlich ist die abstraktion mächtiger
als die erscheinung der unendlichkeit...
und so ist zumindest die uns maximal vorstellbare natur aufgebaut

wie mächtig ist nun diese abstraktion bzw der komprimierungsvorgang
bzw der effizienzerfolg der verlustlosen informationsverdichtung

dazu habe ich selbst eine vermutung.. was die ursache
betrifft warum wir überhaupt verschiedene dimensionen benutzen

e ist hierbei die eulerische naturkonstante
sie verhält sich wie unendlich / e wie zu e / 1
(dimensionssprung) für lineare systeme
und für umsetzungen von linearen systemen zu kreissystemen
hat leonard euler schon eine e zu pi über den komplexen raum an -1
eine gleichung postuliert.. die auch von Peter Pflichta
nochmals aufgegriffen wurde um mechanismen im der primzahlstruktur
zu postulieren die letzendlich auch B. Heim (Heimsche Theorie)
für die Zeit zwischen t=0 (Raumentstehung) bis t=x1 (Materieentsehung)
verwendet..
Re: Parallele Universen
10. September 2007 23:17
Meiner Meinung nach, müssen Theorien, durch Experimente oder Beobachtung widerlegt oder bestätigt werden.
Theorien ohne Beweide sind in meinen Augen nichts wert.
Wenn ich in irgendwelchen Tabellen oder Gleichungen Zahlen eintrage, kann ich das Ergebnis mit meinen Werten manipulieren. Für mich sind das alles Zahlenspielereien.
Physik benötigt Fakten, Informationen, und Daten um zu funktionieren, und keine spekulativen Theorien.

Und noch etwas, das das jetzt ein für allemal klar ist, eine Zeit t=0 gibt es nicht, denn auf eine Zeit t=0 ist die Physik nicht anwendbar.
Es gibt eine Zeit t – Plank die Wellen definiert, aber keine zeit t=0.

Planck-Zeit = 5,39121 • 10^-44 s
Planck-Länge = 1,61624 • 10^-35 m

Keine Zeit die kleiner ist als die Plankzeit ist physikalisch relevant.
Keine Länge die kleiner ist als die Planklänge ist physikalisch relevant.

Das heißt wenn wir zurückgehen an den Anfang des Universums, würden wir nie zu einer Zeit t = 0, und zu einer Raumausdehnung r = 0 kommen.
oX
Re: Parallele Universen
10. September 2007 23:33
1. du willst doch nicht ernsthaft behaupten das
wenn etwas physikalisch (nach einem weltbild das unvollständig ist)
nicht in aktuell konkurrierende weltbilder passt nicht existieren kann.

2. mit den tabellenwerten habe ich nicht gemeint
das eigene zu erfindende werte zu benutzen sind
sondern das empirisch nachgewiesene werte benutzt werden

sogar das postulat der ernegieerhaltung unseres momentanen
modetrends STANDARDMODELL hat sich als falsch erwiesen
(Vakuumfluktionen, virtuelle Teilchen)..

die Heimsche theorie z.b. verschiebt dieses Postulat auf eine
6-dimensionale Beschreibung
sprich dass das energieerhaltungsgesetz im 4dimensionalen raum
(raumzeit) nicht zwingend gilt - sondern auch speziellen bedingungen
unterworfen ist..

gut wenn du den eigentlich ungenauen symbolischen ausdruck t=0
nicht magst... weil DU DAMIT nicht rechnen kannst (aber die natur)
dann nimm meinetwegen t=+-(pl. zeit/2)..
ein raumausdehnung r=0 habe ich auch nicht postuliert..
das tuhen nur die singularen urknall-sympathisanten

laut heimsche t. soll "der zeitunabhängige urraum" sogar circa
ein meter gross gewesen sein.. und eiförmig

und nochmal.. um die welt zu verstehen und beschreiben zu koennen
ist physik UNZUREICHEND... schon die quantenphysik
wird als grenze angesehen die nichts mehr mit der klassischen
physik zu tun hat.....

das novum... es existiere nur das was messbar ist. ist eine illusion
oX
Re: Parallele Universen
10. September 2007 23:46
offensichtlich gibt es zwei klassen von beweisen

beweise die man nachvollziehen kann,
weil sie einer eindeutigen logik folgen
und beweise die einer mehrdeutigen logik folgen
die aber für einige nicht nachvollziehbar ist

übrigens ich habe beobachtet das die theorie
die ich vertrete durch alle zeiten hinweg
von gewissen gruppen unabhängig ihrer kultur bestätigt wird

ist damit deine klassifizierungsbedingung als theorie erfüllt?
ich denk mal dein ego hat damit auch probleme

menschen die diese beobachtung hinter sich haben
werden wahnsinnig...
bis sie diese erneut beobachten zwecks falsifizierung
sozusagen wiederholen

die beobachtung hat verschiedene namen
eines davon nennt sich - DAS WEISSE RAUSCHEN

hierzu noch ein text der auch im dazu passendem film erwähnung findet

=======

Für die Ärzte war ich schizophren.
Für die meisten anderen einfach nur ein Spinner.
Mir war es eigentlich egal, wie die Leute mich nennen.
Wonach ich suchte, das war ein Leben
dass ich führen kann.

Das weisse Rauschen, das sind
alle Visionen
aller Menschen
zu aller Zeit
in einem Augenblick
hatte Enno mir erklärt.

Sowas wie Gott oder das ganze Universum auf einmal.
Wer das weisse Rauschen sieht hat den Zustand der höchsten Erleuchtung erreicht.

Und wisst Ihr was er noch gesagt hat?
Das weisse Rauschen sei der ultimative Trip.
Wer das weisse Rauschen sieht, wir sofort wahnsinnig.
Ausser wenn er schon wahnsinnig ist,
dann wird er normal.

Der Trick besteht darin sozusagen den Pfad der Erleuchtung rückwärts zu gehen.
Am Anfang dieses Pfades da geht etwas Klares im Kopf auf.
Und dann beginnt das ganz normale Leben.
Da bin ich mir sicher.

Und ich kenn da einen...
Ich glaub der ist vom weissen Rauschen deswegen
nicht wahnsinnig geworden, weil er das weisse Rauschen selbst war und ist und immer sein wird.

Anscheinend ist das Leben nur dazu da,
dass man wahnsinnig werden muss,
weil wenn man stirbt,
und das tut jeder irgendwann einmal,
dann wird er diesem weissen Rauschen begegnen.

Und wenn man ohne wahnsinnig zu werden,
die Bühne des Lebens verlässt,
auf das weisse Rauschen trifft,
der wird auf ewig auf der anderen Seite
seiner eigenen Wahnsinnigkeit zum Opfer fallen.

So gesehen sind alle, die sich als normal bezeichnen,
die eigentlichen Wahnsinnigen,
weil sie in ein Messer laufen,
wovon nur wir,
die Wahnsinnigen, die Spinner und Verrückten
überhaupt eine Ahnung haben.

Wer rettet hier wen?
Ihr rettet uns nur im Hier und Jetzt.
Wir retten Euch überall und jederzeit.
Nicht wir sind das Problem, sondern Ihr seit es.

Aber irgendjemand muss ja so wahnsinnig normal sein,
um die normalen Wahnsinnigen im Hier und Jetzt zu retten,
sonst gibt es für die wahnsinnigen Normalen keine
normalen Wahnsinnige, die sie in der Ewigkeit retten.
oX
Re: Parallele Universen
12. September 2007 02:13
hm ja... dem hätt ich zwar einiges hinzu zufügen oder
begleitend etwas zu kommentieren..

aber ich denke man kann dies trotzdem so stehen lassen
weil der rest in der menge der problematik untergeht
wie was definiert wird und ob
das beispiel passend genug ist
oder zu relevante bereich aus dem spiel laesst

interessant ist vielleicht die frage
das worauf die erkenntnisbasis hinausläuft
haben wir das schon einmal in der menscheitgeschichte gewusst..
und / oder nur falsch verstanden bzw falsch interpretiert
was uns an überlieferungen zur verfügung steht

beispiel die kabbalah oder die indischen veden
die sich uns oberflächlich als philosophie oder religion
vorkommen.. aber schon enderkenntnisse
in unbekannter / verkannter sprache darstellen
und das ergebnis früherer exakter wissenschaften war von
vergangenen hochkulturen...
oder sogar das wissen frei verfügbar ist
aber durch geheimlogen / elitären kreisen
versteckt wird und man diese wissenlücke als vorteil ausnutzt
um desinformierte massen beherrschen zu koennen
Re: Parallele Universen
23. September 2007 13:47
Hi
Am analge Synthesizer gibt es auch immer einen Rauschgenerator.
Verrueckt gemacht hat mich der noch nie :-)
Tatsaechlich kriegt man aber Probleme, wenn das Rauschen mal fehlt.
Ich war selbst mal schon in einem schalltotet Raum. Es stellt sich tatsaechlich ein auesserst unangenehmes Schwindelgefuehl ein.
Manche grewnwissenschaftliche Gruppen versuchen auch aus dem physikalischen Rauschen
eine Information abzulesen. Bietet sich irgendwie schon an. Abert ich meine eher nicht, dass dies zum Erfolg fuehrt. Anderseits muss es tatsaechlich Groesse geben, die eine Information in unsere physikaliche Welt traegt.
Ueberhaupt, der Begriff der Information sollte neu ueberdacht werden.
Ich habe im Forum auch einige neue Wege vorgestellt.
Inzwischen meine ich, dass die Information darin zu finden ist was als morphogene Felder bezeichnet wird.
ciao
oX
Re: Parallele Universen
01. October 2007 20:33
kennt jemand noch dieses plastikspiel
wo man eine anordnung von z.b. 5*5 felder hat
aber ein loch dabei ist worüber man eben als spiel versuchen soll
die reihenfolge (durch zahlen numeriert) in eine ordnung zu bringen
hat man dies gemacht muss man das spiel umdrehen und die ordnung des
vorletzten spiels ist logisch zerstört durch die ordnung des letzten
spiels....
ordned man das chaos. wird die ordnung auf der anderen seite wieder zu chaos
so könnte man sich das weisse rauschen vorstellen das au der anderen seite
"des spiegels der realität" eine ordnung hat....

und das macht ja chaosforschung aus..