Willkommen! Anmelden Ein neues Profil erzeugen

Erweiterte Suche

Parallele Universen

geschrieben von Stefan 
In diesem Forum können zur Zeit keine Beiträge verfasst werden. Bitte versuche es später noch einmal.
Re: Parallele Universen
28. August 2005 17:07
Hi
Wir leben auf einem durchschnittlichen Planeten der in idealer Entfernung um eine durchschnittliche Sonne kreist. Zwischen den Planeten ist nix.
Bis zur naechsten Sonne, alpha centauri benoetigt das Licht 4.4 Jahre.
Dazwischen ist so gut wie nix.
Dieses Nix ist aber wenigstens Raumzeit. Es ist also schon mehr als NICHTS. Zusammen mit etwa weiteren 300 Milliarden Sonnen ist unsere Heimat die Milchstrasse. Ein Spiralnebel von 100 000 Lichtjahre Durchmesser. Unser Nachbar ist der Andromedanebel. In etwa 2 Millionen Lichtjahre Entfernung. Die Galaxie Kann man mit einem kleineren Fernrohr schon beobachten. Tja und dann ?
Es gibt Spekulationen, dass unser Universum so ne Art Schumblase ist in einem Schaum von Multiversen. Oder die Paralelluniversen sind eben einer weiteren Dimension zuzuordnen, also doch unmittelbar in unserer Naehe.
Die Unschaerfe auf atomarer Ebene ein Aspekt dieser Multiversen.

> ist das denn das EINZIGE Leben so wie wir es kennen???
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es KEIN weiteres Leben in unserem Universum gibt. Allerdings ist es genauso unwahrscheinlich, dass wir genau zu dieser Raumzeit mit diesem Zusammentreffen koennten. Die Entfernungen sind einfach zu riesig. Wie das Leben in voellig anderen Mulitversen aussehen koennte ? Die Frage ist wohl genausowenig zu beantworten, wie die Frage was vor dem Urknall denn war. Eben NICHTS.
Dazu gibt es hier einen Thread. Das NICHTS. Eine wie gesagt ziemlich unvorstellbare Sache. So in Universum 1 bleib ich vor dem PC kleben.
Ziehe aber das Multiversum 2 vor, in dem ich jetzt im Schlossgarten mal bischen die sonne auf mich scheinen lasse.
ciao
Skynet
Re: Parallele Universen
28. August 2005 17:54
hi richy,

das ist ja richtig was du sagt, aber mit > ist das denn das EINZIGE Leben so wie wir es kennen??? , meine ich nicht uns Menschen, sprich diesen Planeten mit all seinem Leben, sondern das Universum als Ganzes. Ist denn, wenn man sagt Universum = Leben, dass das einzige Leben das es gibt??? ( DAMIT SIND KEINE PARALLEL-UNIVERSEN GEMEINT !!! )

Das LEBEN als allgemeines in diesem UNIVERSUM, oder besser in DEM Universum!!!


Skynet
Mosquito
Re: Parallele Universen
28. August 2005 19:08
Hi

Multiversen bedeutet, alle Multiversen sind gleichberechtigt und sind causal miteinander verbunden. Doch für jedes Universum sind alle anderen verborgen. Das bedarf kompletter Dimensionensätze. Nur die Wahrscheinlichkeitsdimension mag allen gemein sein.

Dann kommt das kuriose: Hier ist eine Wahrscheinlichkeit 100%, es erfolgte eine Messung. Woanders ist die Wahrscheinlichkeit dann notwendigerweise 0%. Es existiert dort also nicht, hat auch keine Wahrscheinlichkeit. Über 10% Wahrscheinlichkeit brauchen wir uns nicht unterhalten. Sie führt ja zu keiner Realität. Damit annullieren sich die Multiversen bereits im ersten Ansatz einer simplen Betrachtung von allein.


Das Universum kannte allerdings die QT, lange bevor wir sie entdeckten. Wenn die Aussagen stimmen, kann die Energie niemals NULL sein. Hatten wir das nicht schon? Oder anders: Da es Etwas gibt, kann es Nichts nicht geben. Daraus folgert das in Raum und Zeit unendliche Quantenvacuum QV.

War nicht auch schon die Annahme einer lokal höheren Spannung im QV angesprochen worden? Daraus ergäbe die Kondensierung, die eben nicht mehr nur unbestimmt bleibende Fluktuationen erbringen würde?...

Man wird sich eine einzige oder beliebig viele Kondensierungen denken können. Im Universum (QV) können beliebig viele Kosmen existieren. - So wäre mein derzeitiger Überlegungsstand. Kann es so sein? Was spricht dagegen? Kann es gar ausgeschlossen werden?


Gruß
Mosquito
Re: Parallele Universen
29. August 2005 02:10
@Mosquito
Skynet hat ne schoene Frage gestellt.
Und du hast sie als Kleingeist beantwortet.
Schade
ciao
Mosquito
Re: Parallele Universen
29. August 2005 03:07
@richy

Ich denk mal, du bist schon länger dabei. Hab noch nicht so doll zurückblättern können. Doch ich sehe, aus deinen Beiträgen spricht Hintergrund. Und nun die unspezifische Formulierung der erklärten Ungeduld zu einem nicht erkennbaren Ziel.

Und wieso hört man in dieser grauenvoll hektischen Umgebung soviel hintergrundlosen und inhaltlosen Vorwurf und Pranger? Ehrlich gesagt, mir vergeht mit Riesenschritten die Lust an der weiteren Teilnahme. Ich bin solide Quantenforenumgebung gewöhnt. Die ernsthafte Erarbeitung von Themen kann sich über mehrere Seiten hinziehen.

In der Ruhe liegt die wahre Kraft.

Jetzt üb das doch mal. Was wolltest du mir miteilen? Welche Frage meinst du? Welche Antwort ist optimierungsbedürftig?

Gruß
Mosquito
Re: Parallele Universen
30. August 2005 01:14
Hi
Na im Prinzip ist die Frage von Skynet nur philosophisch zu beantworten.
So wie ich es verstehe meint er die Frage was denn um unserer Universum aussenrum ist oder was denn vor dem Urknall war.
Ist "das Leben" eine einmalige Sache ?
Eine rein wissenschaftliche Antwort gibt es dafuer wohl nicht.
Waere dem Thema auch nicht angemessen.
Ausserdem sehe ich keinen grossen Zusammenhang in deiner Antwort zu der Frage.

> Welche Antwort ist optimierungsbedürftig?

Na ok haette vielleicht nachfragen sollen:
> Das bedarf kompletter Dimensionensätze.
> Nur die Wahrscheinlichkeitsdimension mag allen gemein sein.

Was verstehst du unter Dimension eigentlich ?
Was ist eine Wahrscheinlichkeitsdimension ?
Ich meine ja allen Multiversen ist die Zeit evtl. gemeinsam.

> Hier ist eine Wahrscheinlichkeit 100% ....
Ich denke du verwendest das falsche Wort du meinst Unschaerfe oder ?

> Damit annullieren sich die Multiversen bereits im ersten Ansatz ...
Das kann ich nicht daraus folgern: Gerade die Unschaerferelation ist doch ein Argument FUER die Multiversen.

> Wenn die Aussagen stimmen, kann die Energie niemals NULL sein .....
> Da es Etwas gibt, kann es Nichts nicht geben.
Du meinst also am Anfang war Energie ?
Wie gesagt, ich denke wissenschaftlich kann man die Frage: "Was war vor dem Urknall" nicht beantworten.Ich kenne jedenfalls keine Theorie die dies koennte. Daher bleibt eigentlich nur Spekulation und philosophisches.

> Man wird sich eine einzige oder beliebig viele Kondensierungen denken können

Du meinst damit diese Schaum-Theorie ?
Die wird ja wissenschaftlich in Erwaegung gezogen.
Ist ja auch schon ganz schoen abgefahren. Aber ich denke Skynets Frage ist die Suche nach etwas noch unvorstellbarerem.

> Ich bin solide Quantenforenumgebung gewöhnt
Glaube das Forum kenne ich auch. Man sollte es in Zarathustra.de umbenennen :-) Da finde ich den Umgangston hier jedenfalls angenehmer.
Ehrlich gesagt in dem von dir angesprochenen Forum blickt ja keine Mensch vor lauter Raumtheorie mehr durch. Was ist da solide, was ist da reine Spekulation.
Aber stimmt. Im Moment wird hier wenig konkretes behandelt.
Aber dabei stoesst man in der Chaostheorie eben auch schnell an die Grenzen.
ciao
Skynet
Re: Parallele Universen
30. August 2005 15:48
Hi Mosquito,

dein Vortrag ist echt interessant! Ich muss für mich aber erst mehr Hintergrundinformationen einholen, damit ich alles verstehen kann!!!

ich hab nämlich das Gefühl, dass ihr etwas weiter seid ( was das Wissen über diese Dinge angeht ) !!!

Wenn ich das gemacht habe, versuche ich meine Frage zu konkretisieren!!!
Es ist halt sehr schwer die richtigen Worte dafür zu finden!!!

Skynet
uwe
Re: Parallele Universen
18. September 2005 02:04
ist es nicht bedauerlich, dass die erkenntnisse von generationen von physikern nicht mehr über die welt erklären als man nach einem lsd-trip eh schon weiss? ich finde das forum sehr interessant, es ist wichtig und aufregend sich mit solchen themen zu beschäftigen. Doch taugen alle mathematischen beweise für die existenz von was auch immer genau auch dazu jede existenz zu verleugnen. selbst die der mathematik.ich behaupte, das in einer hohlkugel, wenn man ein photon reinschiesst, mäuse cuba libre an einer bar trinken, johnny cash hören und das photon weiter nicht beachten. aber, angenommen im zentrum der kugel läge der ursprung von raum,zeit und so und ich würde durch ein winziges loch an der oberfläche (die meine zeit darstellt) durch das zentrum sehen. Würde ich auf der gegenüberliegenden wand mich hineinsehen sehen? Wenn ich mich sehe, ist das dann die eine von ° möglichkeiten mich zu sehen? Ausgerechnet die, in der ich mich gerade befinde? gutes modell-oder? bis die tage (hehe)
Paul
Re: Parallele Universen
07. November 2005 19:20
mir kommt diese ganze sache irgendwie logisch vor mit dem parallel universum ich mein das universum is so unendlich das man sich das nicht vorstellen kann es könnte doch gut möglich sein das es uns ein paar 100mal in anderen universen gibt wie weit hat man das universum erforscht ausser unserem sonnensystem doch nicht weiter oder
Kos
Re: Parallele Universen
12. November 2005 18:01

Hi, Paul

ich glaube, du verwechselst da was. Es gibt da nähmlich die folgende Überlegung:

Angenommen, ich würde mich von der Erde in irgendeine Richtung entfernen. Es wurden Wahrscheinlichkeitsrechnungen angestellt, die besagen, dass ich in einer bestimmten Entfernung (die genauen Zahlen habe ich jetzt nicht im Kopf, aber das sind sehr, sehr, SEHR großen Zahlen) auf einen "Doppelgänger" der Erde treffen würde. Mit der gleichen Luftverpestenden Menschheit dadrauf wie bei uns auch. Und auch mir selbst könnte ich, theoretisch, die Hand schütteln. Das ist reine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung.

Mit parallelen Universen ist was anderes gemeint.

Angefangen hat alles mit der klassischen Quantentheorie. Die besagt nähmlich, dass wenn wir irgendein Ereigniss beobachten, beeinflusst unsere Beobachtung das Ereigniss selbst. Und weiter: solange wir einen Ereigniss NICHT beobachten, existieren lediglich Wahrscheinlichkeiten für dessen Ausgang.
Was ja auch logisch ist. Hier ein Beispiel in Form eines Gedankenexperiments:

Wir stellen eine Spielkarte vertikal auf eine Kante. Wir nehmen an, dass diese Kante unendlich dünn ist, sowie dass wir die Karte ziemlich vertikal aufgestellt haben. Wenn wir die Karte nun loslassen, fällt sie um, entweder nach links oder nach rechts. Bevor wir die Karte losgelassen haben, betrug die Wahrscheinlichkeit für die rechte wie für die linke Seite jeweils 50%. Nachdem sie, sagen wir mal, nach rechts umgefallen ist, steigt die Wahrscheinlichkeit für die rechte Seite auf 100%. Die QT besagt, dass wir die "Wahl" der Seite durch unsere Beobachtung (mit)bestimmt haben.

Soweit so gut. Doch dann hatte ein Typ namens Schrödinger etwas dagegen einzuwenden. Er führte ein anderes Gedankenexperiment durch:

Er sperrte (gedanklich :-)) eine Katze in eine schwarze Kiste. In der Kiste soll ein Mechanismus sein, der nach einem Zufallsprinzip einen Giftgas freisetzt oder auch nicht. Bevor man die Kiste aufmacht um nachzusehen, wie es der armen Katze so ergangen ist, steht das Ergebniss nicht fest. Das besagt die QT.
Also ist die Katze in der zwischenzeit weder tot noch lebendig, oder besser gesagt, tot und lebendig zugleich. Das kann ja wohl nicht angehen, meinte der Herr Schrödinger.

Um diesen Einwand gegen die QT aus der Welt zu schaffen, wurde (unter anderem) die Vielwelten-Theorie entwickelt.
Kehren wir nun zu unserer Spielkarte zurück. Nach dieser Theorie spaltet sich der Universum mit der noch nicht umgefallenen Karte in zwei vollwertige Universen. In dem einen fällt die Karte nach links, in dem anderen nach rechts. Nun können wir feststellen, in welchem von den beiden wir uns befinden. Unsere Beobachtung bestimmt also lediglich die "Wahl" der Universen, die Karte selbst ist sowie nach links, als auch nach rechts umgefallen.
Öffnen wir nun die Kiste mit dem bemitleidenswerten Vieh. Ist die Katze noch am Leben, befinden wir uns in einem Univerum, in dem der Mechanismus nicht ausgelöst wurde. Die Katze war also schon die ganze Zeit am leben. Das sollte den Herrn Schrödinger zum Verstummen bringen.

Übrigens, das ganze habe ich mir grad eben aus dem Ärmel geschüttelt, wenn diese Darstellung also fehlerhaft ist, mögen Leute, die mehr Ahnung davon haben als ich mich bitte berichtigen.

mgf,
Kos