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Parallele Universen

geschrieben von Stefan 
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Mosquito
Re: Parallele Universen
23. August 2005 22:29
Hi Skynet!

Mit der Wirklichkeit meine ich das, was wir als Realität kennen, den Kosmos. Everett versuchte ihn als Wahrscheinlichkeiten splittenden Multikosmos zu beschreiben.

Natürlich muss eine Hypothese zur Multiwelt bestehen. Sie sollte auch Möglichkeiten zur Falsifizierung enthalten. Andernfalls kann man nichts beurteilen, hat nichts vor sich liegen, die vermeindliche Hypothese ist nur eine Spekulation.

Gut. Selbst wenn es eine Spekulation ist, gehört auch die Spekulation dazu, wie es funktionieren könnte. Fehlt auch das, existiert gar nichts außer einer vagen Idee. - Und zu einer vagen Idee soll ein ganzes Buch bestehen, das sogar die Anerkennung von Kennern findet? Natürlich besteht keine Möglichkeit, sich anzuschließen, zumal jede Überlegung nur in absurden Situationen landet, die so in der Natur ganz einfach nicht sind.

Gruß
Mosquito
Skynet
Re: Parallele Universen
24. August 2005 13:22
Hi Mosquito,

Ich kann nur sagen, dass du Recht hast!!!!

Gruß Skynet!
Re: Parallele Universen
25. August 2005 00:35
Hi
Paralelluniversen sind nicht nur etwas fuer die Unterhaltungsmedien.
Einige Naturkonstanten in unserem Universum besitzen scheinbar ideale
Werte.Kleine Abweichungen hiervon und es gaebe keine Sonnen, kein Leben. Entweder hat dies ein Baumeister fein saeuberlich ausgekluegelt und berechnet oder unser Universum ist das Ergebinis einer evolutionaeren Vorgangs an dem viele Multiversen beteiligt sind.
(antrosophischen Prinzip )
Diese koennten seriell auftreten, aber dies waere ein recht langwieriges, umstaendliches Prinzip. Echte Paralelluniversen scheinen vielleicht phantastisch, aber auch nicht ungeheuerlicher als der Faktor Zeit.
Hier koennen wir uns wenigstens gedanklich in Paralelluniversen versetzen. Z.B. ein Universum in dem man 1 Tag juenger ist.
Nimmt man an, dass eine Verbindung der Quantenmechanik und ART neue
physikalische Dimensionen erfordert, so kann man sich die Frage stellen
inwiefern solche Dimensionen als Paralelluniversen interpretiert werden koennen. Konkret gibt es eine solche Paralellwelttheorie als Erklaerung verborgener Variablen/Parameter in der Quantenmechanik.
(Stichwort Bellsche Ungleichung)


Hier mal als Beispiel der 6 D Raum von Heim, bzw dessen Darstellung
als Elemente eines Tensors.

ort ort ort zeit x5 x6
T11 T12 T13 T14 000 000
T21 T22 T23 T24 000 000
T31 T32 T33 T34 000 000
T41 T42 T43 T44 T45 T46
000 000 000 T54 T55 T56
000 000 000 T64 T65 T66

Die Linke Seite ist der 4 D Minkovskyraum. Rechts befinden sich zwei neue
physikalische Organisationsdimensionen, die mit der Negentropie zusammen haengen. Diese koennte man als eine Art Paralellweltdimensionen interpretieren. Bemerkenswert ist, dass dieser
6D Raum eine innere Struktur aufweist. Man darf sich diese Dimensionen also nicht so vorstellen, dass sie unsere Rauzeit unstrukturiert erweitern.
Mit Struktur meine ich Die 0-Tensorbelegungen. Hier laeuft keinerlei Information weiter. Eine Art Barriere, wie Stahlbeton.
Die Heim Paralelldimensionen bilden einen Unterraum, die sich mit
unserer Raumzeit lediglich in der Zeit ueberlappen.
Ist die Zeit die einzigste Schnittstelle zu diesen Paralellwelten ?
Folgende Geschichte hab ich mir ausgedacht um mal abzuklaeren, ob auch die Elementarteilchen in diesem Modell eine Schnittstelle zu den Paralelldimensionen bilden koennen.

******************************************************
HORIZONTALOS UND VERTIKALOS
Stellt Euch zwei unterschiedlich 2D Welten vor.
Die Horizontalos leben auf einem waagrechten Blatt Papier.
Die Vertiklos auf einem senkrechten.
Schiebt die Blaetter Gedanklich zusammen. In der Ansicht ein Kreuz.
Die Dimension die sie beide besitzen sei x3 und bildet die Schnittgerade beider Ebenen. In dieser Welt gibt es noch Elementarteilechen in Form einer Hohlkugel, deren Mittelpunkt auf x3 liegt.
Horis und Vertis sollen intelligent sein und die Zeit als Paramerter irgendwie ablaufen. Beide sehen in ihrer Welt nen Kreis als Projektion der Kugel.Die Horis haben manchmal Langeweile und schieben den Kreis (die Kugel) entlang von x3. Die Vertis sehen. Ach unser Kreis bewegt sich, die Horis haben mal wieder Langeweile. Die Horis schieben nun auch mal den Kreis senkrecht ! zu x3. Na das bleibt ein Kreis, aergern sich. Die Vertis sehen jedoch ploetzlich hey der Kreis wird ja ploetzlich kleiner. Verschwindet sogar. Teilen das den horis mittels Bitmuster ueber x3 mit . Pah, sagen die wir koennen den Kreis bewegen wie wir wollen er verschwindet nicht. Probiert es doch selber mal aus !
Die Vertis schieben den Kreis. Egal wie gross er gerade war er behaelt seine Groesse. Teilen den Horis mit : Ihr habt recht, schieben nuetzt nix ! Die sind aufgeregt . Mann bei uns hat gerade der Kreis auch seine Groesse geandert.
Was habt ihr gemacht ?
Na geschoben :-)

Das meine ich mit Infoaustausch ueber ueberlappende Dimensionen oder auch andere Unterraeume.
Jetzt der Stahlbeton, die Nullen. Verhindern die die Existenz einer
realen 3D Kugel in der Hori Verti Welt ? Was waere dann ?

INFOAUSTEISCH REIN UEBER DIE GEMEINSAME DIMENSION:
( Im 3 Dimensionalen waere dies die Zeit)
x3 waere das einzigste "Ventil" zum Infoaustausch. Die Horis basteln nen Kreis, bewegen ihn entlang x3. Die Vertis sehen zwei Punkte in gleichem Abstand sich bewegen. Jetzt schieben die Vertis den Kreis senkrecht zu x3. Die Vertis sehen wie Punkte aufeinander zuwandern. Falls die Horis gleichmaessig schieben koennten die Vertis eine Funktion messen wie die Punkte sich zeitlich zueinanderzubewegen und... Sie haben die Idee eines Kreises. Bei nem Quadrat wuerden die Punkte aufeinader zuspringen e.t.c. Die Horis koennten den Vertis also auch so durch den Kanal X3 mitteilen was sie so machen. Mit Bits waere das natuerlich einfacher.

ciao



Beitrag bearbeitet (25.08.05 09:06)
Mosquito
Re: Parallele Universen
25. August 2005 04:40
Hi richy!

Dimensional betrachtet, klappt die Vorstellung. Die Wahrscheinlichkeiten ließen sich im Modell eines Hypertorus auftragen. Allerdings kann das nur für sehr kleine Betrachtungsbereiche klappen. Wird eine nur minimal komplexe Situation betrachtet, multiplizieren sich die benötigten Darstellungen ins utpische. Addieren nützt ja nichts. Zu jedem kleinen Detail gibt es die Wahrscheinlichkeitsskala. jede Wahrscheinlichkeitenkombi muss irgendwo realisiert sei - oder nur die superpositionierte ist realisiert. Der Dimensionenbedarf wäre gigantisch. Der gesamte Kosmos sollte multidimensional undenkbar sein. Für mich ist er es zu 100%.

Also sind die Wahrscheinlichkeiten nur mathematische Möglichkeiten. Das Superpositionsprinzip entscheidet darüber, was die Wirklichkeit ist.


Die Zeit schein gar kein so großes Rätsel zu sein. Nur hat sie im Makrokosmos nichts zu suchen. Sie dient dazu, Zustände zu trennen. Quantenvorgänge benötigen Zeit. Von den Füßen bis zum Kopf habe ich Höhe. Welche inertiale Eigenzeit gilt für mich? Die Unterschiede sind minimalst. Immerhin, ich gestatte jedem meiner Quanten die Eigenzeit.

Ich selbst (also der olle ich als Ganzes) nehme gar keine Zeit wahr. Mein Gedächtnis speichert Erinnerungen. Das sind Ereigniszusammenhänge, die relativ gleichzeitig abliefen. Meine Erinnerung setzt sich also aus vielen Einzelsituationen zusammen. Während ich sie ablege, zähle ich im groben Rahmen mit. Das meint, in der Hauptsache unterscheide ich zwischen neueren und älteren Informationen. Ich erlebe also eine fortlaufende Chronik, aber keine fortlaufende Zeit.

Auch das Quant erfährt keine fortlaufende Zeit. Läd sich ein bestimmter Kondensator über eine bestimmte Spannungsquelle auf, benötigt der Ladevorgang Zeit. Doch die Zeit ist kein festes Maß, sie ist orts- und bewegungsabhängig. Außerdem zählt kein Vorgang. In der Natur ergibt sich aus einer Ursache eine Wirkung. So genügt das. Die Natur weiß nicht, was davor war, was folgen wird. Sie arbeitet nur den momentanen Zustand ab.

Damit wäre die Zeit sicher auf ihren Wirkbereich reduziert. Kontinuierlich kann sie nicht sein, da sie ja lokal unterschiedlich wirkt. Was sie letztlich ist, wird man allerdings nicht sagen können.

Vielleicht mal die Gegenprobe: We kann sie erbringen? Zeit soll auch im Makrobereich wirken. Die inertiale Eigenzeit aller Einzelquanten wäre zu berücksichtigen.

Das meint, ich verstehe Heim ganz bestimmt nicht. Doch die Zeit hat er sicher zu allgemein aufgetragen. Läuft sie in einer Klasse oder in einem Array, bring ich sie dort nicht mehr raus. Wie sollen Vorgänge beschrieben werden, die mehr als ein Quantenobjekt betreffen? Man kann nur wie in anderen Modellen auch, eine vermittelte Situation zugrunde legen. Zeitlinien über mehr als einen Quantenvorgang stellen Chroniken dar.


Die Naturkonstanten sehe ich nicht als kritisch. Es gelangen ja (noch nicht endgültig bestätigte) Nachweise, dass sich die kosmologische Konstante langfristig ändert. Die Tatsache, dass eine nur minimale Änderung einer Konstanten die Unmöglichkeit von Sonnen und Leben bedeuten würde, hat keine Relevanz. Der Kosmos ist so entstanden, er hätte unter etwas anderen Bedingungen auch etwas anders entstehen können. Es mag keine weiteren oder beliebig viele Kosmen geben. Was mögen wohl die Lebewesen in einem Kosmos denken, in dem sie nicht existieren können?... Das meint, dann wären sie eben nicht. So ist die Natur.

Gruß
Mosquito
Re: Parallele Universen
25. August 2005 16:16
Hi Mosquito

> multiplizieren sich die benötigten Darstellungen ins utopische.
Ja, wenn man diese Paralellwelten lediglich in unserer Raumzeit annehmen wollte, gaebe das sehr schnell Platzprobleme :-)
Es muss im schlimmsten Fall jedes Elementarteilchen dazu betrachtet werden. Die Anzahl der Moeglichkeiten waechst exponentiell.

> Der Dimensionenbedarf wäre gigantisch.
Nein eben nicht. Stell dir nochmal 2D Lebewesen vor. Wieviele 2D Univeresen kann man in einem 3 D Universum aneinanderreihen ?
Unendlich viele, vorausgesetzt der Raum ist nicht quantisiert.
Anderseits muss die Raum-Zeit in einem Paralellweltenmodell nicht notwendigerweise quantisiert sein ? Ansonsten durchlaueft man innerhalb einer Sekunde in einem Entscheidungsbaum schon unendlich viele Ebenen. Die Frage der Maechtigkeit einer Zahlenmenge spielt hier wohl eine Rolle.

> Die Zeit schein gar kein so großes Rätsel zu sein.
> Nur hat sie im Makrokosmos nichts zu suchen
Ah ich verstehe. Du meinst deine Fuesse altern langsamer als deine Haare :-) Eigenzeit ist kein integraler Begriff. Gerade dies beschreibt
die ART. Etwas gewoehnungsbeduerftig aber damit habe ich weniger Probleme als mit der Zeit im Mikrokosmos.
Die Richtung unserer Zeit wird von der Entropie im gesammten Universum vorgegeben. Wie gelangt diese Information zu einem isolierten Elementarteilchen ? Einem einzelnen Teilchen kann man ja keine Entropie zuordnen.
Und wenn ich mir das gerade so naiv ueberlege ...
Auf welchem Weg erhaelten eigentlich die Summe der Elementarteilchen
meines Koerperst diese Information ?
9 -: nereinoitknuf uz hcon sella reba tniehcs aN

> Kontinuierlich kann sie (die Zeit) nicht sein, da sie ja lokal unterschiedlich wirkt.

Deiner Argumentation fehlt mir da bischen etwas. Eine Funktion nehmen wir exp(x) ist fuer alle x ja auch unterschiedlich und kann trotzdem kontinueierlich angenommen werden. Die Frage der Kontinuitaet reduziert sich meiner Meinung nach eher auf die Frage das Paar NULL / UNENDLICH in der Natur ueberhaupt vorkommt.

> Doch die Zeit hat er (HEIM) sicher zu allgemein aufgetragen.
...
>Läuft sie in einer Klasse oder in einem Array, bring ich sie dort nicht mehr raus.

Ja, im Gegensazt zur ART ist seine Raum-Zeit quantisiert.
Anhand des von mir aufgezeichneten Tensors ist die aber noch gar nicht
ersichtlich. Denn die Darstellung sagt ja nichts aus ueber die Elemente
dieses Tensors. Der Vektor (x1,x2,x3) kann einen quantisierten oder auch
einen kontinuierlichen Raum aufspannen. In einem Digitalrechner wird er immer quantisiert sein. Die Werte in einem Rechnerarray sind ja aber auch nicht dort "eingesperrt".
Die einzelnen Arrayzellen stehen eben in Wechselwirkung.

ciao



Beitrag bearbeitet (25.08.05 16:54)
hg
Re: Parallele Universen
25. August 2005 16:41
hört auf mir ständig diese mails zu schicken.....
ich werde langsam sauerrichy geschrieben:

> Hi Mosquito
>
> > multiplizieren sich die benötigten Darstellungen ins
> utopische.
> Ja, wenn man diese Paralellwelten lediglich in unserer Raumzeit
> annehmen wollte, gaebe das sehr schnell Platzprobleme :-)
> Es muss im schlimmsten Fall jedes Elementarteilchen dazu
> betrachtet werden. Die Anzahl der Moeglichkeiten waechst
> exponentiell.
>
> > Der Dimensionenbedarf wäre gigantisch.
> Nein eben nicht. Stell dir nochmal 2D Lebewesen vor. Wieviele
> 2D Univeresen kann man in einem 3 D Universum aneinanderreihen
> ?
> Unendlich viele, vorausgesetzt der Raum ist nicht quantisiert.
> Anderseits muss die Raum-Zeit in einem Paralellweltenmodell
> nicht notwendigerweise quantisiert sein ? Ansonsten durchlaueft
> man innerhalb einer Sekunde in einem Entscheidungsbaum schon
> unendlich viele Ebenen. Die Frage der Maechtigkeit einer
> Zahlenmenge spielt hier wohl eine Rolle.
>
> > Die Zeit schein gar kein so großes Rätsel zu sein.
> > Nur hat sie im Makrokosmos nichts zu suchen
> Ah ich verstehe. Du meinst deine Fuesse altern langsamer als
> deine Haare :-) Eigenzeit ist kein integraler Begriff. Gerade
> dies beschreibt
> die ART. Etwas gewoehnungsbeduerftig aber damit habe ich
> weniger Probleme als mit der Zeit im Mikrokosmos.
> Die Richtung unserer Zeit wird von der Entropie im gesammten
> Universum vorgegeben. Wie gelangt diese Information zu einem
> isolierten Elementarteilchen ? Einem einzelnen Teilchen kann
> man ja keine Entropie zuordnen.
> Und wenn ich mir das gerade so naiv ueberlege ...
> Auf welchem Weg erhaelten eigentlich die Summe der
> Elementarteilchen
> meines Koerperst diese Information ?
> 9 -: nereinoitknuf uz hcon sella reba tniehcs aN
>
> > Kontinuierlich kann sie (die Zeit) nicht sein, da sie ja
> lokal unterschiedlich wirkt.
>
> Deiner Argumentation fehlt mir da bischen etwas. Eine Funktion
> nehmen wir exp(x) ist fuer alle x ja auch unterschiedlich und
> kann trotzdem kontinueierlich angenommen werden. Die Frage der
> Kontinuitaet reduziert sich meiner Meinung nach eher auf die
> Frage das Paar NULL / UNENDLICH in der Natur ueberhaupt
> vorkommt.
>
> > Doch die Zeit hat er (HEIM) sicher zu allgemein aufgetragen.
> ...
> >Läuft sie in einer Klasse oder in einem Array, bring ich sie
> dort nicht mehr raus.
>
> Ja, im Gegensazt zur ART ist seine Raum-Zeit quantisiert.
> Anhand des von mir aufgezeichneten Tensors ist die aber noch
> gar nicht
> ersichtlich. Denn die Darstellung sagt ja nichts aus ueber die
> Elemente
> dieses Tensors. Der Vektor (x1,x2,x3) kann einen quantisierten
> oder auch
> einen kontinuierlichen Raum aufspannen. In einem Digitalrechner
> wird er immer quantisiert sein. Die Werte in einem Rechnerarray
> sind ja aber auch nicht dort "eingesperrt".
> Die einzelnen Array stehen eben in Wechselwirkung.
>
> ciao
Re: Parallele Universen
25. August 2005 17:01
@hg
denke du musst mal ccm fragen, ob du vielleicht neue Beitraege automatisch als Mail geschickt bekommst ? und wie man dies deaktiviert.
Ich hab dir jedenfalls keine mail gesendet, oder was meinst du ?
Mosquito
Re: Parallele Universen
25. August 2005 20:26
Hi richy!

>> Eigenzeit ist kein integraler Begriff. <<

Definition:
"In der Physik ist ein Inertialsystem ein Bezugssystem, in dem sich jedes Objekt mit Masse, auf das keine Kraft wirkt, gleichförmig geradlinig bewegt."

Bewegung wird durch Strecke * Zeit ausgedrückt.

>> Die Richtung unserer Zeit wird von der Entropie im gesammten Universum vorgegeben. <<

Kann das wirklich so sein? s.u.

>> Wie gelangt diese Information zu einem isolierten Elementarteilchen ? Einem einzelnen Teilchen kann man ja keine Entropie zuordnen. <<

Die Informationen gelangen noch nicht mal gleichzeitig zu Objekten. Auch ihnen kann man keine Entropie zuordnen. Entropie kann nur im geschlossenen System ausgewertet werden. Im Bezug zum gesamten Kosmos stellt das Objekt ein offenes System dar.

Die Entropie betrachte ich als statistisches Maß für die thermische Gleichverteilung im geschlossenen System. Die Zeit ist ein Maß für die Verrichtung von Arbeit. Sie korreliert mit der Länge. Beide sind bezugssystemabhängig.

>> Auf welchem Weg erhaelten eigentlich die Summe der Elementarteilchen
meines Koerperst diese Information ? <<

Die Summe der Elementarteilchen erhält auch nicht die Information einer Masse. Zu den einzelnen Teilchen ergeben sich WegZeit-Unterschiede.

Bei Untersuchungen misst man einfach an der Position der Uhr.

>> Deiner Argumentation fehlt mir da bischen etwas. <<

Uhr A betrachte ich zu mir als ruhend. Wir befinden uns beide stationär auf der Erde. Nun donnert Uhr B mit 0,75 c kanpp an Uhr A vorbei. Sie waren einen Moment sehr dicht beieinander. Und doch galten für beide vollkommen verschiedene Eigenzeiten. Wie kann Zeit unter solchen Extrembedingungen global wirken?

Und da Uhr A nun im zweiten versuch sehr stark beschleunigt, wird es auch schwer, sich die Zeit als kontinuierlich vorzustellen. Die Länge ist ja auch nicht kontinuierlich, sie ist noch nicht einmal fließend. Sie bleibt, was sie ist und wird in der Lokalzeit t durchwandert. Würde die Zeit fließen, könnte zwischen ihr und der Länge keine Korrelation möglich sein.

>> Die einzelnen Arrayzellen stehen eben in Wechselwirkung. <<

Bei dem Vergleich mit den extremen Uhren A und B fällt sofort auf, dass das nicht klappt. Ich muss einer Funktion die spezifischen Lokalparameter übergeben und erhalte ein individuelles Ergebnis. Oder ich trag Länge und Zeit ins Array ein, dann aber nur ein Objekt.

>> Die Frage der Kontinuitaet... <<

Kontinuierlich sei die Bewegung, die ich berechnen will. Wie kann ich eine Bewegung nach einem statischen und einem bewegten Parameter berechnen?


@hg, eine Mail ist mangels e-Mails-Addy gar nicht verschickbar. Wer das geschafft hat, muss ein Künstler sein.
Skynet
Re: Parallele Universen
28. August 2005 16:37
Hi,

es gibt einen Gedanken, der mich schon immer beschäftigt...

Das soll jetzt keine Anspielung auf irgentwelche vielleicht existierenden Parallel-Universen sein...

Es ist immer die Rede von DEM Universum, in dem DAS LEBEN existiert ( wir Menschen und vielleicht auch noch anderes Leben woanders... ). Aber WO ist denn dieses Universum, bezogen auf das gesamte Universum, egal wie groß es auch sein mag. WAS und WO ist den dieser RAUM???!!!! ist das denn das EINZIGE Leben so wie wir es kennen???

was war denn vor dem besagten Urknall.... in was für einem RAUM hat sich denn das Universum gebildet???!!!

Ist das hier denn DAS LEBEN, egal wie es sich mancher vorstellen mag.

es ist verdammt schwer diesen Gedanken so zu verfassen, das andere ihn verstehen!!!


Skynet
Skynet
Re: Parallele Universen
28. August 2005 16:39
P.S. Soll auch nichts Religiöses sein, wenn das vielleicht jemand so versteht!!!!!


Skynet