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Zeitreisen

geschrieben von hempi 
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Re: Zeitreisen
12. January 2006 13:49
Hallo Leute, liest sich alles sehr interessant.
Aber sollten wir nicht vielleicht erst mal klären, was Zeit ist, um darin herum zu reisen? Vor allem ist wichtig, daß ich, um ins Jahr 1933 zu reisen eigentlich theoretisch nur in eine bestehende Zeitmaschine eingebe welches Jahr ich erreichen will, und BUMM bin ich im All, und frage mich wo war die Erde 1933???
Ich muß mich also zwangsläufig auch im Raum bewegen, um auch bei olle Adolf zu landen. Nun denn noch: leben wir auf der Ursprungszeitlinie oder in einer bereits veränderten Zeitlinie? Wieviel Dimensionen hat die Zeit, welche Festpunkte brauche ich zur Beschreibung des Zeitpunktes wohin und wann ich will?
All das dürfte im Moment Zeitreisen dieser enormen Größe erschweren. Grundsätzlich bejahe ich die Möglichkeit von Zeitreisen, aber das dürfte für uns jetzt und hier ein enormes Problem darstellen. Theoretisch denke ich kann der Mörder Hitlers sogar zurück, vorausgesetzt er kennt die räumlichen und zeitlichen (welche Realität, wann) Koordinaten seiner Ursprungszeit. Oder er hat einen Rückholtransponder wie bei Timecop, wobei ich bei diesem Film sagen muß, daß der Autor davon ausgeht, daß die vorher existierte Zeitlinie vernichtet wird, also müßte das Universum schlagartig "wissen" was jetzt und zukünftig passiert und das wäre immer unausweichlich! Will sagen, daß derjenige, der zurückreist und alles verändert in seiner Zeit davon nichts merkt, außer er ginge in die Zukunft dieser "neu" erschaffenen Zeitlinie.
Ich denke die Zeit hat genauso wie der Raum 3 Dimensionen. Aber darüber diskutieren wir, wenn einer antworten sollte!
Thomas
Re: Zeitreisen
12. January 2006 15:37
Zeit = Veränderung (von Zuständen).

Man kann mit einer Zeitmaschine nicht weiter in die Vergangenheit reisen, als bis zu ihrer Infunktionsnahme.
Man reist also auf der Zeitlinie der Zeitmaschine (z.B. Wurmloch) zurück, kommt stets dort heraus, wo sie sich zu dieser Zeit befunden hat und das auch nicht schlagartig.
Es würde sich empfehlen eine natürliche Zeitmaschine zu benutzen, die schon seit Millionen von Jahren existiert (z.B. die Umgebung eines Schwarzen Lochs).

Mein Favorit zum Thema Zeitreisen ist ganz klar die Viele-Welten-Deutung von Hugh Everett.
Damit lassen sich die Paradoxien wunderbar auflösen.
Keine Zeitlinie ist gegenüber einer anderen ausgezeichnet. Es muss keine geschaffen oder vernichtet werden, alle existieren immer schon. Man wechselt nur zwischen ihnen, genaugenommen ist auch das schon vorher ein Bestandteil der entsprechenden Zeitlinien.

Gruß Tommy
Thommy
Re: Zeitreisen
12. January 2006 16:18
Ich denke eine Zeitmaschine im richtigen Sinne, würde auch das Besuchen anderer Realitäten ermöglichen, vorausgesetzt, ich kenne die zeitlichen Koordinaten der Parallelwelt!
Mit einer Zeitmaschine deiner Auslegung wäre das ja wie mit einer Art "Zeit -
Schienen" oder wie meinst du das?
Interessant ist doch die Frage: Was ist die geradlinigste Zeitlinie und sind wir auf ihr oder schon auf einer alternativen?
Ich denke Zeit sollte man sich mehr räumlich vorstellen und die Zeitlinien verschlingen sich darin und beeinflussen sich auch, bzw wir sind in der Lage zu entscheiden auf welcher Zeitlinie wir uns weiterbewegen. Die anderen Entscheidungen wären zwar auch möglich und vorhanden, jedoch ungenutzt wie eine Straße, die ich nicht entlangfahre doch real ist. Ich denke, daß die Antwort auf die Frage, was Zeit ist, einen entscheidenden Einfluß auf die Lösung vieler verzwickter Probleme wie die Stringtheorie mit ihren meiner Ansicht nach unsinnigen Extradimensionen ist. Wenn man davon ausgeht, daß die Zeit mehrdimensional ist, also andere Realitäten zuläßt, so würden sich daraus sowieso unendlich viele Raumdimensionen multiplizieren, wodurch ich das nicht mehr theorethisch errechnen müßte.
Thomas
Re: Zeitreisen
15. January 2006 16:04
Hi Tommy
Rein rechnerisch laesst sich die Zeit schon erfassen. In der ART bildet sie eine komplexe Raumdimension ict. Dabei ist i die imaginaere Einheit. Im Gegensatz zu dir halte ich zusaetzliche Dimensionen wie in der Stringtheorie nicht fuer unsinnig. Ich verfolge ein Weltbild , in der die Elementarteichen durch geometrische Eigenschaften des Raumes gebildet werden. 4 Dimensionen weaeren nicht ausreichend um den Elementarteichenzoo zu erklaeren. Allerdings finde ich es auch unsinnig wie in der Stringtheorie diese Zusatzdimensionen als raeumlich (also ohne imaginaeres Vorzeichen) anzusetzen. Dies fuehrt zu einem Widerspruch z.B. mit dem Newtonschen Gravitationsgesetz. Der Raum ist 3 D. Die Gravitation wirkt ueber eine 2 D Huellflaeche, Daher ist im Newtonschen Gravitationsgesetz die Gravitationskraft proportional zu r^2. F=g*m1*m2/r^2. In einem n-Dimensionalen Raum muesste die Kraft proportional zu r^(n-1) sein.
Eine einfache Erklaerung, warum die Stringtheorethiker ihre Zusatzdimensionen aufrollen.
Dein Thread enthaelt noch einen Widerspruch:
Du befuerwortest eine Multiversen Vorstellung. Diese ergibt sich, wenn man den 4-D Raum z.B. um eine Dimension erweitert.
Ich verstehe auch gar nicht, warum die Stringtheorie nicht auch den Ansatz verfolgt die zusaetzlichen Dimensionen "zeitartig" also imaginaer anzusetzten. Odert tut sie das doch ?
Schliesslich drueckst du es aber so aus, wie es auch die Heim Theorie beschreibt:

> Wenn man davon ausgeht, daß die Zeit mehrdimensional ist,
> also andere Realitäten zuläßt,

Genauer: es gibt neben der Zeit weitere imaginaere Dimensionen.
Ja, das halte ich auch fuer denkbar.
ciao



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.06 16:12.
Thommy
Re: Zeitreisen
23. January 2006 08:44
Warum erweiterst Du das 4D Universum nur um eine Dimension?
Re: Zeitreisen
19. February 2006 00:01
Hi Leute !!!!!!!!!!!!!
ich finde das alles richtig spannent
was passiert eigenlich wenn der Hitler Mörder auf der neuen zeitlinie ins Jahr 2005 zurück Reist und er dort Dennoch dort existiert? Sein zweites ich hat (wie schon gesagt)keinen grund mehr um in die Vergangenheit zu reisen! evtl. würde man sich selbst in die Vergangenheit schicken (damit der mord auch passiert).
Die Zeit ist da aber ganz anders verlaufen(man existirt in der vergangenheit schon einmal und ist NICHT dieses zwiete ich) evtl.wird dort von der "Mordtragödige an Hitler" gesprochen d.h.die Leute wissen nur das Hitler ihnen Arbeit und all das besorgen wollte aber nie dazu kam bzw gestopt wurde bevor er sein vorhaben beenden konnte!!!
Nun bekommt also das zwiete ich die chance die Geschichte zu "verändern"
->Was wird das zweite ich dann wohl tun?!?! (auf sich hören und allen Geschichtsuntericht vergessen??? zumal die vor einem Stehende Person nicht die Person sein kann=denn das währe man ja selbst und weil der Grund der erfindung weg ist ist das nie erfunden -------oder man erfindet sie um sich aufzuhalten!!!)und dann sind wir wieder im HIER und JETZT
ich denke auch das wenn in der Zukunft eine zeitmaschiene erfunden wird und damit zurück gereist wird (also in unsere gegenwart) weiß man ja jetzt schon das es möglich ist und diese dann sozusagen jetzt"neu zu erfinden"um wieder in die Vergangenheit zu reisen- =mal ehrlich dann oder besser wann währe denn dann die erfindung der zeitmaschiene? die aus der Zukunft orientiren sich an der vergangenheit und die vergangenheit an der Zukunft---käme die zeit kämen wir dann eigendlich noch vorwärts oder ist das alles schon gewesen und irgendjemand hat dafür gesorgt das die Zeitmaschine gar nicht erst existieren kann???
das könnte bei mir ewig so weiter gehen ganz liebe grüße aus unserer Zeit isa
Re: Zeitreisen
28. March 2006 22:08
Hi Leute
Ich denke man wird NIE Zeitreisen machen können und sie verändern.
Nehmen wir wieder Hitler als beispiel.
Wenn ich zurück reisen würde und ihn töten, hätte ich in der Zukunft überhaupt kein Grund mehr in die Zeit zu reisen um Hitler zu töten. Also wer bringt ihn dann um?.......niemand! Darum finde ich, das man nichts verändern kann. Auch nicht die Zukunft. Nehmen wir mal an, ich habe eine Vision und könnte in die Zukunft sehen und sehe in dieser Vision wie mein bester Freund von einem Auto angefahren wird und stirbt. Wie könnte ich das verhindern?.....die antwort ist ''GAR NICHT!''. Denn in der Zukunft habe ich die Vision auch schon gehabt und probiert mein Freund zu retten. Darum denke ich das wir alle unsere Zeitlinien gehen und diese in keinster Weise verändern können.
Darum hat Nostradamus sachen vorausgesagt die gerade passiert sind oder noch passieren werden ohne das wir irgendetwas verändern konnten....seine Voraussagen treffen bis heute noch zu.
Re: Zeitreisen
29. March 2006 09:34
@ siluf:

Das Argument funktioniert aber nur, wenn Du an der Vorstellung von nur einer realen Welt bzw. einem einzelnen durchgängigen Geschehnisstrang ausgehst.

Was aber, wenn die Realität sich unendlich oft verzweigt, Du aber immer nur den Strang siehst, in dem Du Dich bewegst? Dann ist Geschichte wie ein Korridor mit unendlich vielen geschlossenen Türen, hinter denen sich jeweils ein weiterer solcher Korridor befindet. Ein Zeitreisender würde dann in seinem Korridor umkehren, eine andere Tür wählen und einen anderen Korridor entlang gehen.

Der alte Korridor würde nicht aufhören, da zu sein, der neue wäre schon da gewesen, als der Reisende ihn das erste Mal unbeachtet passierte. Neu ist nur, dass der Resiende jetzt hier weitergeht statt dort.

Vielleicht begegnet er sich dort selber, vielleicht vehindert er dort seine eigene Existenz; das macht alles keinen Unterschied; denn er ist in diesem Korridor ja nicht "er selber" sonder "er noch einmal".

Und in den alten Korridor könnte er vermutlich nie zurück; dort hätte er mit seiner Abreise in die Vergangenheit einfach aufgehört zu existieren, ohne dass sich an der Gegenwart sonst irgend etwas geändert hätte.

Egal, wie viele Menschen aus diesem Korridor in die Vergangenheit zurückreisen, um Hitler zu töten, er würde stets (weiter-)leben. Nur die Zukunft würde sich langsam entvölkern, wegen der ganzen Abgänge in die anderen Korridore.

Knifflig ist nur die Frage, ob sich zwei Menschen, die nacheinander aus diesem Korridor zurückreisen, um Hitler zu töten, in der Vergangenheit begegnen könnten.

Nehmen wir an,

- Reisender 1 fliegt 2005 aus Korridor A zurück nach 1932 und tötet dort Hitler mit Erfolg. Die Zukunft in Korridor A bleibt unverändert, Reisender 1 verabschiedet sich nach Korridor B.

- Reisender 2 fliegt 2006 aus Korridor A nach 1933 zurück, um Hitler zu töten: was dann? Oder er fliegt zurück nach 1931: was dann? Oder nach 1932? Zufällig genau in denselben Moment, in dem auch Reisender 1 dort ankommt?

Ich denke, die Lösunf lautet: "die Geschichte" ist ein Geflecht mit genau so vielen Verknüpfungen, wie es Möglichkeiten gibt. Nur dass schließt Kollisionen und Zeitparadoxa aus. Sich ausschliessende Möglichkeiten existieren, nur eben parallel - im Wortsinne, also ohne Berührungspunkt.

Wirklich vorstellen kann ich mir das aber nicht. Vielleicht ist die Vorstellung eines Geflechtes auch noch zu gegenständlich, zu objektiv. vielleicht sollte ich besser unterstellen, dass die Welt nur im Verstand des Individuums real ist, und das deshalb stets das und nur das real ist, was jeder für sich "erlebt".
kos
Re: Zeitreisen
29. March 2006 19:21
Der letzte Absatz ist beachtlich: Es gibt da einen gewissen Seth (wobei "geben" mit Vorsicht zu genießen ist -- Esoterik-Schrott) und sein Modell der Wirklichkeit kommt an diesen letzten Absatz nahe dran. Das Dumme ist -- obwohl sein Modell in sich schlüssig und bis zu einem gewissen Grad auch logisch ist, lässt es sich weder beweisen noch widerlegen (außer vllt. mit anderem Esoterik-Schrott). Das Gleiche gilt bedauerlicherweise auch für die Multiversum-Theorie -- schön anzuschauen, aber leider nicht verifizierbar. Und deshalb, meiner Meinung nach, sollte man auch diese Theorie "mit Vorsicht genießen", denn letztlich bleibt es wohl eine Frage des Glaubens..
gust
Re: Zeitreisen
01. April 2006 15:13
Wen man in die Verganenheit reiste und wieder zurück dan ist dass was man tu also schon passirt und man kann nichts änder oder?