Gravitation schneller als Licht?
18. January 2010 17:31
Gravitation schneller als Licht?

Was sind eure Meinungen bzw. Quellen zu diesem Thema.
Hallo -
Selbstverständlich breitet sich die Gravitation schneller aus als das Licht.

Mir , als Theoretiker, ist das aufgefallen, als ich einmal überlegte, wie lange es eigentlicht dauert, bis auf einen
Beschleunigungsvorgang die dazugehörige Kraft in Erscheinung tritt.
Eigentlich mit unmessbarer Sofortheit.
Wenn nun die Ursache der Trägheit die anderen n-1 Massenkörper des Weltalls sind, wie der Physiker E-MACH
schon vor Hundert? Jahren vermutete, dann müsste sich die Korrespondenz zu diesen Weltkörpern des Fixstern-
horizontes mit nahezu instantaner Geschwindigkeit ausbreiten.
Man nennt das eine Fernwirkung.

Man könnte an dieser Stelle eigentlich eine ganz andere Frage stellen, nämlich:
Wie breitet sich das Licht selbst mit welchem Träger aus?
Es wäre doch naheliegend, dass es das Schwerefeld der Lichtquelle ist, was sich sofort mit der Lichtablenkung
in Schwerefeldern bestätigt - die können das Licht nämlich nur darum ablenken, weil sie das Trägerfeld des Lichtes
beeinflussen.
Andere erklären das mit der Masse der Lichtquanten.
Da wird es schwierig mit dem genauen Unterscheiden, denn eine gravitative Transporter-Theorie de Lichtes gibt
es offiziell nicht.
Das hindert aber nicht daran, eine solche Annahme zu machen, was den Vorteil brächte, dass man sofort eine
Elektro-gravitative Grundlage hätte, um Versuche zur Variation der Trägen Masse mit elektro-dynamischen
Mitteln zu beschreiben.

Gruss
Werner
Hallo -

Um noch besser zu verstehen, warum sich die Gravitation schneller als das Licht ausbreiten kann, sollte man sich einmal vor Augen führen,wie man eigentlich ein Schwerefeld bewegt.
Dazu muss nämlich erstmal die Träge Gravitationsladung ein Stück verschoben werden, also jener Körper, der auf eine Beschleunigung
mit dem erwähnten Trägheitswiderstand reagiert und sich nebenbei auch nicht schneller als das Licht bewegen kann.(Relativitäts-Theorie)

Warum sollte die Natur nun noch einmal die Ausbreitungsgeschwindigkeit des G-Feldes begrenzen, wenn das definitiv schon für die Träge Masse
geschehen ist.?

Dazu ist das Schwerefeld bereits bis auf unendliche Weiten vollständig ausgedehnt und muss sich bar jeglicher Trägheit, die ist ja schon für die
Träge Masse vergeben - wie ein verschiebestarrer Feldkörper verhalten.
Die Bewegung eines verschiebestarren Körpers, z.B einer ideal starren Stange, zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er als Objekt bereits
am Ziel - egal wie weit entfernt - vorhanden ist.

Was soll man denn da noch TRANSPORTIEREN ?
Mit anderen Worten:
Die Bewegung des Schwerefeldes ist überhaupt nicht mit den Bewegungen der übrigen trägheitsbehafteten Körper vergleichbar und verhält sich
streng genommen wie eine Phasengeschwindigkeit.
Phasengeschwindigkeiten nutzen ebenfalls das Prinzip des raum-zeitlichen Vorlaufs und weichen dem Transport von Träger Masse gesetzmässig
aus, um in den Bereich der Überlichtgeschwindigkeit zu kommen.
Damit kann man natürlich auch die dyn.Begrenzungen der RT nicht auf das Verlagern des Schwerefeldes anwenden.

In sofern ist die Tatsache, dass inzwischen die Ausbreitungsgeschwindigkeit des G-Feldes im Bereich vielfacher Überlichtgeschwindigkeit
errechnet bzw gemessen wurde, vorhersehbar gewesen.

Nebenbei:
Dass ein verschiebestarrer Feldkörper keine Wellen ausbildet, versteht sich schon fast von selbst - Instantan-Schwingungen sind aber möglich.

Gruss
Werner
Ich habe diese Frage auch dem Wissens Magazin gestellt.
Die antwort Lautet:

Gravitation wird - genauso wie alle anderen Naturkräfte - mit Lichtgeschwindigkeit übertragen.
Jeder, der auch nur rudimental Einsteins Relativitätstheorie verstanden hat, weiß, dass das unmöglich ist, nichts kann sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.
@Thomas

Kenne das Wissens Magazin nicht - aber die dortige Antwort passt zu dem Magazin.
Wir leben in einer Interessen-Gesellschaft und da muss ein solches Magazin auf den sog. Mainstream Rücksicht nehmen und das antworten,
was die Mehrheit der Abonenten und geschulten Leser denkt und glaubt und da macht der Redakteur oder Sachbearbeiter keine Ausnahme.

Es ist eben immer ein Unterschied zwischen dem Freien Denken und der Schulweisheit, die ich aber nicht klein reden möchte.
Fazit:
Wenn wir weiter denken wollen, als die Schule mit gutem Gewissen raten kann, dann dürfen wir nicht bei der Schule nachfragen, sondern
sind auf das Risiko des selbständigen Denkens angewiesen.

Gruss
Werner
Ein Mainstreem in Naturwissenschaften sollte es doch eigentlich gar nicht geben.

In der Naturwissenschaft zählt nur die Auseinandersetzung zwischen Theorie und Experiment bzw. Beobachtung.


Geschwindigkeit ist nicht immer Weg pro Zeit?


Zwei Raumschiffe fliegen mit 60% der Lichtgeschwindigkeit in entgegengesetzte Richtungen.
Jedes der beiden Raumschiffe misst bei den jeweils anderen eine Geschwindigkeit von 120%
der Lichtgeschwindigkeit. Ist das eine Widerlegung der speziellen Relativitätstheorie?
NEIN
Das was hier passiert ist, nennt man Projektion. Bei einer Projektion gilt eben nicht die Definition: Geschwindigkeit ist Weg pro Zeit (V = s/t).

Meiner Meinung nach kann diese Definition V = s/t auf die Gravitation gar nicht angewendet werden.
Hallo -

In diesem Forum habe ich vesucht, den Geschwindigkeitsbegriff zu erweitern und auf eine Grundlage zu stellen, die weit über Einsteins Relativität
hinausgeht, aber ohne sie zu ignorieren.

Das bezieht sich auf die Einführung der Projektor-abhängigen Masse oder Phasenmasse, die sich nur in Abhängigkeit eines mitgeführten
projektiven "Wegbereiters" tatsächlich von Ortspunkt zu Ortspunkt im Raum verschieben kann.

Dabei gehe ich im wesentlichen von der Mitführung eines Schwerezentrums aus, das jeder Massenkörper mit (0) > 0 besitzt.

Die Relativität von Bewegung und Beschleunigung eines Körpers wird von Einstein übernommen und der Grenzgeschwindigkeit c untergeordnet.

Um diese Grenze zu sprengen, frage ich einfach nach der Ursache von Bewegung überhaupt, und verstehe darin zunächst das Vorhandensein
eines Weges und nicht die Existenz eines leeren Raums.
Dieser Weg ist aber nicht vohanden, solange er sich nicht materialisiert.

Um diese Grundbedingung, wenn auch historisch verspätet, einzuführen, setze ich mit dem zu verlagernden Massenkörper einen mitgeführten
Projektor als Wegbereiter ein - in gewisser Weise vergleichbar einem Sandstreuer am LKW, der die vereiste Fahrbahn wieder benutzbar macht.

Die vorrangige Präsenz der Elektrodynamik führt dabei fast zwangläufig auch zu einer latenten Elektro-magneto-äquivalenten Prägung des
Schwerefeldes im R(3) mit allen Strukturmerkmalen des EM-Feldes in daynamischer und statischer Erscheinungsform.

Die Vereinigung der Fundamentalfelder (E,H,G), soweit überhaupt vertretbar, soll sich im Transport des Lichtes (und der EM-Wellen) am anschaulichsten zeigen - obwohl in der atomistischen Materie natürlich die verdichteten E,H-Felder in korpuskularer Form schon vorher
gebunden sind.

Der zu beschleunigende Massenkörper ist somit von Anfang an durch sein Schwerezentrum mit dem erforderlichen Phasenprojektor ausgestattet,
was sich durch die Raum-Zeitlich vorgreifende Konstitution des Eigenschwerefeldes voll bestätigt.
In sofern habe ich natürlich das Instantane Ausbreitungsverhalten des Schwerefeldes schon seit ca 1975 als koexistente Eigenschaft der Materie
mit der Lichtgeschwindigkeit eingeführt und beibehalten - egal was die Einstein-Konvention dazu behauptete.

Solange der sog. Gravische Primärprojektor mit lim v = c die Grenzgeschwindigkeit eines Körpers bestimmt, spreche ich aber nur von Träger
Masse und erst im E,H-Überlagerungsfall des Projektors von einer Phasenmasse.

Was gegenwärtig durch die Partikularisierung der Quatenphysik an Abwegigen Gravitations-Modellen auf dem Markt ist, spottet jeder Beschreibung.
Zur Wechselwirkung zwischen Elektromagnetismus und Gravitation reichen die Maxwellschen Gesetze in erster Linie voll aus.
Dort ist alles enthalten und beschrieben was in Verbindung mit Newton-scher Massen-Anziehung und Einsteinscher Grenzgeschwindigkeit
der EM-Wellen von Bedeutung ist.

Was ist nun die grundlegende Projektor-Aktivität im E,H-Überlagerungsfall ?

Dem primären Gravischen Phasenlauffeld -übrigens mittelbar angezeigt durch die Expansion des Lichtes - wird einfach ein entgegengesetzt
gerichtetes Phasenlauf-Feld mit elektromagnetischen Mitteln (meist eines Hohlraumresonators kontinuierlich zusammenhängender Phasenlaufstrecke zum Massenschwerpunkt) überlagert.

Dabei werden genau berechenbare Paritätsfeldstärken eingehalten, für die sich auch die nötigen Ableitungen in meinem Besitz befinden.

Bei genauer und konsistenter Überlagerung geht die Träge Masse des überlagerten Körpers auf verschwindende Wert zurück in gleichem
Masse steigt die von ihm erreichbare Grenzgeschwindigkeit in gleicher Proportion an.
Die Einstein-Relativitä bleibt somit erhalten verlagert sich aber auf Grenzwerte von ca 500 bis 1000c.

Damit kann man dann wirklich Raumfahrt betreiben, die den Namen verdient, wenn man die Geschwindigkeit des Phasenschiffes in genügendem
Abstand von den theoretisch erreichbaren neuen Grenzwerten hält.

Gruss
Werner
Re: Gravitation schneller als Licht?
02. June 2011 12:07
Ich habe mich die letzten 5 Jahre mit Gravitationsefekten, Quantenmechanik, Elektromagnetismus und relativistischer Energie- und Impulserhaltung beschäftigt. Sowohl die Tatsache, daß eine kausale Wechselwirkung zwischen Licht (EM-Wellen) und Gravitationswellen fehlt bzw. die rein deskriptive Beschreibung durch die Raum-Zeitkrümmung unzureichend zur Beschreibung des Wesens der Gravitation darstellt und die Tatsache, daß der Träger der Gravitation ebenso eine lichtartige Welle darstellen muß haben mich nach Einsteins Zitat " es wäre eine Theorie weit vorzuziehen, die den Elektromagnetismus und die Gravitation als eine Wesenseinheit erschienen ließe.." dazu bewogen danach zu suchen.
Durch einen Zufall kam ich auf eine kuriose quantitative Relation zwischen Quantenmechanik und Gravitation unter Beachtung der speziell relativistischen Energie- und Impulsbeziehung.
Da ich kein Physiker sondern Arzt bin und mir alle Fäigkeiten und Fertigkeiten zur Erstellung dieses Buches selbst beigebracht habe suche ich nun nach Fachkundigen mit denen ich diese Ergebnisse besprechen und diskutieren kann. Der Quantitativen Zusammenhang, den man für die gravitativen Erscheinungen errechenen kann läßt sich nicht läugnen. Man kann es als Zufall bezeichenen, doch wenn die irdisch gemessenen physikalischen Konstanten aus Elektromagnetismus, Quantenmechanik und Gravitation dasselbe ausdrücken können ist das mehr als Zufall.
Ich würde mich über eine Rückantwort von Ihnen freuen. Mein Buch können Sie unter der ISBN 978-3-8440-0065-8 lesen oder ich schicke es Ihnen selbstverständlich kostenlos auf Ihre e-mail Adresse, wenn Sie möchten.

Mit freundlichen Grüßen,

Daniele Bencivinni
Hallo Daniele -

Nach meiner Theorie kann man die QuantenTheorie nicht voll auf die Struktur des Schwerefeld anwenden, da es schon von der Definition der Proportionalität von - Träger Masse zu Schwerer Masse - von den Energie -und Trägheitsbedingungen der Masse oder Gravitationsladung getrennt ist..

Das postulierte verschiebestarre Verhalten des G-Feldes schliesst nahezu jeden Trägheitseffekt aus mit Ausnahme vielleicht eines differentiellen Restes mit der ÜbertragungsverzögerungsZeit dt.

Die Energieübertragung auf dem ausgebreiteten Schwerefeldkörper setzt somit eine modellmässig Masse-freie starre
FeldkörperVerbindung zwischen der (trägen) Sendemasse und der (trägen) Empfangsmasse voraus.

Damit geht der gravitativ übertragene Energiebetrag hauptsächlich auf die Trägheit der beteiligten Gravitationsladungen
(Sendemasse und Empfangsmasse) zurück.

Es kommt im weiteren auf die Vakuumkonstanten der Elektrodynamik an, was sich relativ leicht lösen lässt, wenn man das Vakuum mit dem kosmischen Hintergrundschwerefeld substituiert.
Dann sind die sog. Vakuumkonstanten lediglich die gesuchten verborgenen Kopplungsgrössen zwischen Gravitation
und Elektromagnetismus und die Maxwellschen Gleichungen erhalten eine definitive Aussage über die Gravitation..

Wir müssen daher stets streng unterscheiden, ob wir einen Quantenstrahler, z.B eine Lichtwelle für die Energieübertragung einsetzen oder ob wir den Übertragungsweg energiefrei halten wollen - im letzteren Fall treten Energie und Information
in die Sendemasse ein und treten danach an der Empfangsmasse wieder aus - der Zwischenraum bleibt Energiefrei.

Ihr Buch interessiert mich - vielleicht ist das Thema noch aktuell.
Die Gravitation ist doch was gegenseitiges.
Die begrenzte Geschwindigkeit bedeutet Wirkverzögerung.
Wie Viskosität oder Elastizität. Spiralarme einer Galaxie funktionieren gleich. Wie ein Strudel im Ausguss. Angezogen zur näheren Seite obwohl das Ursachensubjekt schon nicht mehr so seitlich da ist sondern schon etwas mehr zur Mitte wanderte. Rotation von Materie in der Mitte ist die Ursache.
Wir sollten uns Gedanken machen über:
Die zugewandte Seite ist stärker als die abgewandte.
Es muss einen Unterschied machen bezüglich der Gravitation bezüglich ihrer relativen Bewegung.
bei Rotation das eine vordere Viertel aufeinander zu, das andere weg.
Wie wirksam ist die Seitbewegung, tangential?
Wenn es auf Makroebene Gezeiten (mit Verzögerung!) gibt, müsste das auch über Druck, piezo ... etc. auch im atomaren Bereich der Fall sein. Da treffen sich doch alle Kräfte. Frage: macht die Nähe den Unterschied?
Das gunlösbare Problem wird wohl in der Physik sein einmal realen Raum mit virtuellen mathematischen Punkten in Einklang zu bekommen.
z.B. gibt es keine reale Ebene, auf der eine Kugel überall labil liegen kann. d.h. es gibt kein homogenes paralleles Gravitationsfeld. es ist immer radiär und bei Bewegung ständig anders. Das radiäre in Kombination mit tangentialer Bewegung ist das Interessante. Annähern, tangential und sich entfernen. Physik ist plötzlich ganz schön sexy.