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Philosophisches Forum

geschrieben von oX 
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oX
Philosophisches Forum
08. September 2007 09:06
Da in Religion ein Forum fuer Reliogionen erwähnt wird

möchte ich hier ein Forum für Philosophie erwähnen

viel Spass beim Durchstöbern

www.psychonautix.de
Re: Philosophisches Forum
18. January 2008 00:58
.."Wer immer glücklich ist und sich wohlfühlt, wird nie philosophieren".

Treibt mich das vielleicht her? Irgendeinen Sinn wird es sicherlich haben. Wenn dem so ist, dann steht dieser noch in den Sternen. Nach dieser Erkenntnis, fällt mir nur noch "Schicksal" ein. An was soll man auch sonst glauben wenn man den Sinn nicht finden kann?.
"Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen". Ist in meinen Augen durchaus etwas Wahres dran. Ich kann es mir auf jeden Fall nicht erklären, wieso ich hier belanglose Dinge von mir gebe.
Vielmehr fällt mir zu dieser doch recht späten Uhrzeit nicht ein. Und mit der Zeit schwindet auch der kleine Rest meiner guten Laune (wenn man das überhaupt so beschreiben kann). Am Ende würde ich noch darüber nachdenken wieso "die Weltgeschichte auch nur die Summe dessen war, was vermeidbar gewesen wäre".
Und das möchte ich meinen Mitmenschen natürlich nicht zumuten (gesetz dem Fall, sie haben diesen Text überhaupt bis hierher gelesen).

Deshalb wird es auch immer Menschen geben, die das, worüber sie nachdenken, mit Recht Philosophie nennen.

deja
Re: Philosophisches Forum
15. September 2008 19:17
hallo,

Philosophie ist ein großes und verbrauchtes Wort. Eigentlich heißt es wohl, die Wahrheit entdecken zu wollen, also Wissenschaft zu betreiben.

Doch was ist die Wahrheit?

Hierfür habe ich eine umfassend vernünftige und logische Theorie entwickelt, die ich gern` auf Anfrage bekannt gebe, bzw. zumaile.

Gruß enne
Re: Philosophisches Forum
22. September 2008 11:23
othmar ennemoser schrieb:
-------------------------------------------------------
> hallo,
>
> Philosophie ist ein großes und verbrauchtes Wort.
> Eigentlich heißt es wohl, die Wahrheit entdecken
> zu wollen, also Wissenschaft zu betreiben.

Eigentlich heißt Philosophie "Liebe (oder: Neigung) zur Weisheit". Es gibt mehrere Wege, zur Weisheit zu streben; Wissenschaft (in dem Wort-Sinne, wie es in westlichen Universitäten gebraucht wird), ist nur einer davon - und möglicherweise nicht unbedingt der Beste. Denn die erste Aufgabe der Philosophie hieß (wenn man es zeitlich faßt; ich könnte aber auch sagen: heißt) ja: "Erkenne dich selbst!" Da hilft es wenig, sich physikalisch zu quantifizieren (neueste Meßgröße: BMI), biochemisch zu analysieren oder evolutionstheoretisch von Einzellern abzuleiten; besser, man liest ein gutes Kinderbuch ("Das kleine Ich bin Ich") - aber Vorsicht: wer zu dem Schluß gelangt: "Ich bin, der ich bin", hat möglicherweise etwwas falsch gemacht! (Hängt von der Religionszugehörigkeit ab)

Immanuel Kant hat der Philosophie drei Hauptfragen ins Aufgabenheft geschrieben:

Was kann ich wissen?
Was darf ich hoffen?
Was soll ich tun?

Auch da läßt einen die "Wissenschaft" des akademischen Betriebes (außerhalb der philosophischen Fakultäten, die es ja noch vereinzelt geben soll) eher ratlos.
Re: Philosophisches Forum
27. September 2008 19:46
antwort zu gregor koch:

Natürlich gibt es immer und überall Definitionsprobleme - Wortglaubereien. Und natürlich macht dies auch Sinn. Und doch ist die vernünftige Antwort auf die Frage, was denn nun etwa die Vernunft selbst und damit halt auch ihre Produkte als alltägliche Gedanken oder wissenschaftlichen Theorien und Modelle - oder gar als Religionen - denn im grunde sei, ganz sicherlich ein fundamentales Ereignis, das grundlegende Erkenntnis leistet und so zu einer nachhaltigen und verbindlichen Weisheit führt.
Gleichwohl ist dies nicht mit ein paar mystischen Worten zu erledigen, sondern es verlangt eine völlig neue und absolut innovative Sicht auf die Dinge, die so endlich paradigmatisch neu geordnet werden müssen.

Gruß enne
Re: Philosophisches Forum
30. September 2008 12:51
Definitionsprobleme gibt es nur da, wo man an etwas unabhängig von der Bezeichnung bestehendes Objektives glaubt, dem die Definition gerecht werden muss.

Ist das aber wirklich so?

Beginnt Erkenntnis nicht damit, dass man das Mannigfaltige in einzelne Phänome unterteilt, indem man sie von einander abgrenzt?

Dann ist Definition kein Problem, sondern die Lösung zu einem solchen; dann muss nicht die Definition der Sache gerecht werden, sondern die Sache der Definition - kraft deren Definitionsmacht.

Ich als der Definierende bestimme den Umfang der Sachen, indem ich ihnen Grenzen zuweise, denen sie sich fügen müssen, so lange sie Inhalt meines Bewußtseins sind.

Fraglich ist allenfalls, was mir meine Definitionen nützen. Ist da überhaupt etwas - und wenn ja: kann man es erkennen? Und bejahendenfalls wiederum: kann man sich vernünftig darüber austauschen?

Wie unterscheidet mein Bewußtsein zwischen Wahrnehmung und Einbildung; was stellt die Realität mir vor, was "nur" ich mir?

Gruß

Grägar

PS: "Wortglauberei" gefällt mir gut, sogar sehr gut. Chapeau!
Re: Philosophisches Forum
02. October 2008 19:40
Zu Grägar:
Nun gut! Die Analyse verlangt Begrenzung. Eine Ode an die reverse Emergenz. Von sensiblen Humanisten auch Reduktion genannt. Bezogen auf den menschlichen Geist natürlich. Aber was ist er mit dem sich alle brüsten. Darin liegt des Geheimnis pralle Offenbarung. Alles andre ist schnöder Kampf zwischen Subjekt und Objekt, die keine Definitionen vertragen.
Oder wer bin ich und wer ist die Welt? - außer meinem Dasein und Sein.

Gruß enne
Re: Philosophisches Forum
06. October 2008 15:13
Menschlicher Geist, sagst Du? Wie interessant ...

Gibt es denn auch anderen? Oder überhaupt: andere?

Wenn ja: was interessieren sie mich? Ich hab mein Sach auf mich gestellt.

Wer bin ich, das ist meine Frage - und, ach Gott! sie bringt mich zurück auf Start?

Sieht einer irgendwo 4.000,- Euro?

Gruß

Grägar
Re: Philosophisches Forum
29. January 2011 20:54
hallo allerseits,
auch wenn ich gerade nichtso genau weiß wo ich hier gelandet bin, auf der suche nach der antwort.
es geht um das allseitsbekannte zitat horaz' "carpe diem"
nun steht in dem (wikipedia)artikel, "Die Intention [dieses ausspruchs] ist epikureistisch und nicht, wie oft gemeint, hedonistisch."
natürlich ist mir die bedeutung von hedonismus bekannt, allerdings bin ich vollkommen unschlüssig der bedeutung des wortes 'epikuristisch' gegenüber. wenn ich versuche nachzusehen, stolpere ich wieder über den hedonismus, meine frage also: wo ist der unterschied zwischen epikuristisch und hedonistisch.
ich hoffe jemand kann mir helfen
vielen dank
nova
Re: Philosophisches Forum
12. July 2015 12:30
Die Unvorhersehbarkeit komplexer Systeme
Ich denke also bin ich....