Willkommen! Anmelden Ein neues Profil erzeugen

Erweiterte Suche

Verschränkung

geschrieben von Adriqn 
In diesem Forum können zur Zeit keine Beiträge verfasst werden. Bitte versuche es später noch einmal.
Adriqn
Re: Verschränkung
09. February 2006 00:06
D'accord. ;-)
Re: Verschränkung
09. February 2006 20:26
Was mich aber noch beschäftigt:

Die Übertragung von Quantenzuständen geschieht 'zeitlos'
Die (notwendige) 'Abstimmung' (Festlegung) zwischen Sender und Empfänger erfolgt in 'endlicher Zeit' (maximal 'c')

Warum ist das so (... wenn doch 'alles', Sender und Empfänger, oder z.B "wir" den Gessetzmäßigkeiten der QT unterliegen)?

Ich hab zwar schon eine Idee hierzu (die mir im Laufe dieser Diskussion gekommen ist), ich würde aber erst mal Deine/Euere Antwort abwarten.

Wir sind irgendwie Gott,
gefangen im Morast der Materiehaftigkeit,
weil wir etwas haben wollten, was wir anschauen können.

http://viele-welten.sub.cc
Adriqn
Re: Verschränkung
09. February 2006 23:19
Könnte es nicht sein, dass die quantenmechanischen Systeme, die ganze "Zeit" über in Superposition "existieren". Und nur wenn sie mit einer anderen Superposition "wechselwirken" bzw. gemessen werden, fallen sie kurz in eine Nicht-Superposition, die wir dann als Messung wahrnehmen können, fallen dann aber sofort wieder in eine Superposition.
Man könnte dann dieses Auftretten einer Nicht-Superposition, als Zeitquant bezeichnen.

Und wir würden die "Zeit" nur als Unterschied zwischen zwei oder mehreren solcher Zeitquanten wahrnehmen.

Re: Verschränkung
11. February 2006 17:43
Meine Überlegungen gehen in eine ähnlich Richtung. Ich möchte jedoch die Zeit(quanten) heraushalten, da ja die Teleportation der Quantenzustände selber 'zeitlos' erfolgt.

Es hängt mit der 'weiteren Diemnsion' zusammen, die wir hier andiskutiert haben:

Wenn wir in unserem '3-D' Universum gegen Lichtgeschwindigkeit (c) beschleunigen treten zunehmend Probleme auf: Die Masse des beschleunigten Teilchens nimmt so sehr zu, daß es - wenn_es_auf_c_beschleunigt_werden_könnte - der Masse des gesamten Universums entsprechen würde. Wenn ich also dieses Unviersum verlassen möchte - muß ich es sozusagen 'vollständig mitnehmen'.

Andererseits bewegt sich ein (masseloses) Photon bereits (und ständig) mit c - von uns (also vom jeweiligen Beobachter) aus gesehen. Da aber für dieses Photon während seiner Reise 'keine Zeit vergeht' (es bewegt sich ja mit exakt 'c'), ist es mit 'unendlicher Eigen-Geschwindigkeit' unterwegs (Wie die Übertragung des einen Quantenzustandes auf das andere Quant)

Ergo: Der Versuch gegen 'c' zu beschleunigen, ist der Versuch unser Universum (in "senkrechter Richtung im Verhältnis zum 3-D Raum") in Richtung 4 D (= andere Universen) zu verlassen!

Und das ist es: (Mindestens 2) verschiedene Universen beobachten sich ständig (selbstreflektiv) gegenseitig: durch die 'spukhafte Fernwirkung' sind alle Universen (gleichzeitig) miteinandner verbunden (Die Superposition). Bei dem Versuch dies dem anderen Universum mitzuteilen (die "Absprache") muß ich 'mein Universum' vollständig mitnehmen (auf c beschleunigen). Da mir das nicht gelingen kann, "erlebe ich Zeit"

(!?)





Wir sind irgendwie Gott,
gefangen im Morast der Materiehaftigkeit,
weil wir etwas haben wollten, was wir anschauen können.

http://viele-welten.sub.cc
Adriqn
Re: Verschränkung
11. February 2006 23:16
Interessanter Ansatz.
Dies könnte man auch auf ein Teilchen anwenden, das sich nicht bewegt. Je näher man ein Teilchen gegen den absoluten Nullpunkt herunterkühlt, desto mehr wird es gezwungen sich nur noch in unserer Dimension aufzuhalten. Beim absoluten Nullpunkt, das heisst wenn keine Bewegung mehr vorhanden ist, hätte sich das Teilchen vollständig von der anderen Dimension gelöst, es würde sich nur noch in unserer (3D) Dimension befinden. Bewegt sich etwas mit c, hätte es sich vollständig von unserer Dimension gelöst.
Adriqn
Re: Verschränkung
12. February 2006 02:25
Nachtrag:

Je schneller sich ein System bewegt, desto weniger Nicht-Superpositionen resp. "Zeitquanten" (im Vergleich zu einem langsameren System) treten in unserer Dimension auf --> die Zeit vergeht langsamer. Je langsamer sich ein System bewegt, desto mehr Nicht-Superpositionen (im Vergleich zu einem schnelleren System) treten auf -->die Zeit vergeht schneller.
Bei c (absolute Geschwindigkeit) "existiert" das System als Superposition. Wenn keine Bewegung vorhanden ist (absoluter Nullpunkt) "existiert" das System als Nicht-Superposition.

Dies wäre auch eine Erklärung, warum eine beschleunigte Masse, eine um so grössere Energiemenge benötigt, je näher man gegen c kommt. Bei zunehmender Geschwindigkeit, treten weniger Nicht-Superpositionen ("Wechselwirkungen") in der Masse auf und man benötigt mehr Energie, um diese auf die Masse zu "übertragen". Erreicht eine Masse Lichtgeschwindigkeit, wären keine "Wechselwirkungen" mehr vorhanden und man könnte keine zusätzliche Energie mehr übertragen.

Man könnte auch sagen: Je mehr sich ein System an die Lichtgeschwindigkeit annähert desto Energieähnlicher wird das System. Oder je mehr sich ein System dem absoluten Nullpunkt nähert desto Masseähnlicher wird das System.

Vielleicht existieren nur zwei Dimensionen. Die eine Dimension repräsentiert die Superposition ("Energie") die andere die Nicht-Superposition ("Masse"). Beide Dimensionen überschneiden sich und bilden an diesem Schnittpunkt unsere "Dimension".

Adriqn
Re: Verschränkung
12. February 2006 04:48
Je näher man ein Teilchen gegen den absoluten Nullpunkt herunterkühlt, desto mehr wird es gezwungen sich nur noch in unserer Dimension aufzuhalten. Beim absoluten Nullpunkt, das heisst wenn keine Bewegung mehr vorhanden ist, hätte sich das Teilchen vollständig von der anderen Dimension gelöst, es würde sich nur noch in unserer (3D) Dimension befinden.
---------------------------------------
Korrektur:
Nicht in unserer Dimension, sondern in der "Nicht-Superposition-Dimension.
Re: Verschränkung
12. February 2006 11:41
Eine weiteres Bild, das vielleicht noch aufschlußreicher ist:

Die Beschleunigung gegen C (Richtung Unendlichkeit) kann man vielleicht folgendem gleichsetzen: Das erreichen (oder genauer: das 'fast erreichen') des Ereignishorizontes eines schwarzen Loches. In diesem Augenblick würde die gesamte auftreffende Materie gleichmäßig über den Ereignishorizont verteilt (=auf eine niedrigere Dimension zusammengefaltet). Interessanter Aspekt am Rande: Ich habe schon manchmal gelesen, daß Astrophysiker der Meinung sind, daß wir im 'inneren eines schwarzen Loches' leben)

Dieses "eine höhere Dimension auf die nächst niedrigere zusammenfalten" - kennen wir aus unserem alltäglichen Leben: Es ist ein Hologramm!

In der 2-D Ebene des Holgrammes sind sämtliche '3-D Information' "eingefaltet" vorhanden. Zerbreche ich eine holografische Fotoplatte, wird die 3-D Information nicht zerstört, sondern die einzelnen Splitter geben diese vollständig wieder - nur etwas "unscharf" ....



Wir sind irgendwie Gott,
gefangen im Morast der Materiehaftigkeit,
weil wir etwas haben wollten, was wir anschauen können.

http://viele-welten.sub.cc
Adriqn
Re: Verschränkung
13. February 2006 20:08
hmmm... Mal eine Frage. Wenn man zwei Photonen miteinander verschränkt, und eins davon würde in ein schwarzes Loch fallen. Was würde mit dem verbliebenen Photon resp. der Verschränkung geschehen?
Re: Verschränkung
13. February 2006 20:32
GUTE Frage!!!!!!!!!!!!

Das würde mich auch interessieren.
Rein theoretisch müssten wir dann über das verbliebene Photon erfahren können, was mit dem anderen im schwarzen Loch geschieht,oder?



---
gruß,
Alldaris


... und wenn am Ende alle Stricke reissen, dann häng ich mich auf!

Homepage: http://people.freenet.de/Sandy.dynalias.org/
Forum: http://30967-0.forum.alluwant.de/