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Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?

geschrieben von ssmmie 
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denker
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
31. December 2005 21:11
@alldaris
>Genau das aber wird in vielen Religionen nicht gerne gesehen, weil das >selbstständige Denken eben auch Zweifel mit sich führen kann, Zweifel an >traditionellen Werten, Normen, an Gebräuchen und Gepflogenheiten oder Theorien.

jetzt wo du aber siehst, dass ich ein selbständiger denker bin und
deswegen auch so einen pseudonym habe, aber trotzdem einer religion angehöre, hoffe ich nicht, dass du auch den islam unter solchen religionen siehst.

diese religion verbietet mir das denken nicht, ganz im gegenteil,
sie fördert mich dazu meine umwelt so zu akzeptieren wie sie ist.

oder was meinst du was ich noch in so einem forum zu suchen habe?
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
31. December 2005 22:15
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das Du Deinen Weg finden wirst. Das wünsche ich im übrigen allen Menschen, und dass es immer ihr eigener Weg sein wird.
Prüfe Deine Möglichkeiten, prüfe Deine Umwelt und dann gehe Deinen Weg.
Aber hüte Dich vor falschen Versprechen, egal ob vor religiösen Versprechen oder solchen in der Wissenschaft. Denn meistens ist es so, dass es denjenigen die solche falschen Versprechen benutzen um Dich für ihre Sache zu gewinnen, nicht wirklich um Dich, sondern nur um sie selbst geht.

Bleibe kritisch, bleibe ein DENKER,

Und vor allem:

bleibe Mensch.

Egal ob im Islam, oder wo auch immer Dein Weg Dich hinführen wird.

Frohes neues Jahr!


---
gruß,
Alldaris


... und wenn am Ende alle Stricke reissen, dann häng ich mich auf!

Homepage: http://people.freenet.de/Sandy.dynalias.org/
Forum: http://30967-0.forum.alluwant.de/



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.12.05 22:18.
denker
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
31. December 2005 22:50
wie toll, dass es solche menschen wie dich gibt.
ich danke erst dem schöpfer, dass er mir dich zeigt und dann danke ich dir,
dass du so ein toller mensch bist vor dem ich sehr viel respekt habe.

es freut mich gigantisch in so einer gesellschaft mit menschen wie dir leben zu dürfen.

du bist deutschland!

ich wünsche allen einen guten rutsch ins neue jahr!



denker
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
01. January 2006 21:29

ich hatte gedacht es ist wissenschaft, die mich glücklich machen wird.

doch jetzt habe ich gemerkt, dass ich an die grenzen der wissenschaft gestoßen bin.

jetzt fühle ich mich verloren.

Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
02. January 2006 03:22
Das ist ja gerade das Schöne an der Wissenschaft, daß sie Grenzen hat und man an diese Grenzen stoßen kann und die Grenzen genau definiert sind. Und innerhalb der Grenzen ist jede Menge Platz für Leute, die Ideen haben und etwas unternehmen wollen. Keinerlei Grund, sich verloren zu fühlen - gerade in der Begrenztheit liegt der Charme. Du kannst dich ganz wie du magst innerhalb oder außerhalb der Grenzen der Wissenschaft betätigen. Wo ist das Problem?
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
07. January 2006 02:08
Das Leben ist ein Augenblick. Man erlebt so viel, wie es vorgeschrieben ist. (höhere Instanz)

Zweifel entsteht durch den Stolz der Sünde. Deswegen besitzen viele vorurteile und fassaden den heiklen Thema "Religion" gegenüber.
Das "DASEIN" kann durch ein Vakuum nachgewiesen werden. Da solches als gegensätzliche Dimension definiert wird, ist.
Außerdem besteht schon der Glaube an einer höheren präsenz.
Es gibt Gut, und es gibt Böse.
Ich glaube deswegen daran, da ich das Böse schon erleben durfte.
Wenn man irgendwann anfaengt an "zeichen" zu glauben, so wird man Wahnsinnig. Dann denkt man strange in die andere Richtung.
Deswegen, nie übertreiben mit dem denken. Es ist mitunter nicht GUT.


byebye.

Für all Gläubige "...God bless you..." für den Rest viel Gnade und Demut.

Ich wünsch euch ein schoenes und erfuelltes leben.
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
12. January 2006 10:16
Warum argumentiert ihr immer mit Gut und Böse.
so etwas gibt es nicht. Gut und Böse kann man nicht definieren, da es immer auf den Standpunkt ankommt. Ich empfinde es nicht als Böse, wenn ein Löwe ein Gnu tötet um zu überleben. Das Gnu und seine Familie halten den Löwen aber ganz sicher für Böse (Natürlich denken Tiere nicht so, aber das Beispiel passt). Bei Menschen ist es ebenfalls so. du wirst nie jemanden finden, der die gleichen Ansichten wie du im Bezug auf die Vorstellungen von Gut und Böse hat.

"Das Leben ist ein Augenblick. Man erlebt so viel, wie es vorgeschrieben ist. (höhere Instanz)" Was ist damit gemeint? Das uns vorherbestimmt ist wie lange wir leben? Wir erleben jeden Tag neues. Das Einzige, was dieses Erleben einschränken könnte wäre der Tod. Wieder etwas das völlig unlogisch ist. Wenn Gott mein Leben geplant hat und mir hier nur die Gelegenheit gibt zu zeigen, dass ich seiner würdig bin (was der Allwissende ja schon vorher weiß) und mich dann zu sich hinauf ruft ist das Leben hier eine völlig überflüssige Zwischenstation. So wie es KOS im Forum „Die Gene der Menschen und der Affen“ geschrieben hat: „Ich muss gar nix, außer sterben. Jesus kann mir den Buckel runterrutschen. Erst einen erschaffen, ihn dann in eine beschissene Welt stecken, und dann noch Forderungen stellen. Gott ist ein Arschloch.“
Außerdem scheint er noch dumm zu sein. Die ganzen Regeln widersprechen jeder Logik und sind nichts als dumme Spielereien. Wie ein kleines Kind mit seiner Spielzeugarmee aus kleinen Plastikmännchen. Vorher steht schon fest welche Farbe gewinnt. Die Anderen werden angezündet und die anderen kommen wieder zurück in die Kiste. Bis zum nächsten Krieg bei dem der Gewinner schon am Anfang feststeht.
Alles Quatsch.
Wissenschaftliche Erklärungen stellen sich leider auch oft als Falsch heraus. Aber es geht immer weiter nach vorne. Fehler werden behoben und man kommt der Wahrheit immer näher. Und diese gefundenen Regeln lassen sich dann auch überall sonst anwenden. Was bei Religionen nicht funktioniert. Da besteht man auf Tausende von Jahren alte Regeln, die heute kaum noch passend sind.
denker
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
12. January 2006 18:42
"Da besteht man auf Tausende von Jahren alte Regeln, die heute kaum noch passend sind."

tut mir leid wenn ich das so krass sagen muss, aber in meinen augen bist du der größte trottel den es geben kann.
Hi Sefan,

tut mir leid, aber das finde ich völlig daneben.

Der Mensch stammt vielleicht vom tier ab und mag sich biologisch mit den Tieren in eine Reihe stellen lassen (meinetwegen auch auf eine Stufe), aber er ist kein Tier und sollte sich auch nicht so verstehen.

Was Gnus und Löwen tun, ist für die Beurteilung menschlichen Handelns vollkommen irrelevant.

Ich bin sogar der Auffassung, dass der Mensch erst dann diese Bezeichnung verdient, wenn er sich aktiv gegen das wehrt, was ihm die Rudimente seines biologischen Programmes eingeben. Ich gehe noch weiter und behaupte, die gesamte menschliche Kultur ist nichts weiter als der kollektive Versuch, die für Tiere geltenden Regeln (Evolution, Auslese, Recht des Stärkeren, Fressen und gefressen werden etc.) außer Kraft zu setzen, allen voran die der Evolution.

Und ich vermute, dass es genau dieses Programm ist, das den Erfolg der Spezies Mensch gegenüber allen anderen Spezies ausgemacht hat.

Was hat das mit der Frage nach Gut und Böse zu tun?

Du sagst, man könne sie nicht definieren, weil jeder eine andere Vorstellung davon hat. Aber das ist bei vielen Definitionen so, z. B. der Unterscheidung zwischen Klein- und Großstadt oder Fluß und Strom.

Definitionen sind sogar dazu da, derartige Meinungsunterschiede zu überbrücken, und setzen sie also geradezu voraus: gerade, weil jeder etwas anderes darunter versteht, muß und kann man sie definieren.

Im übrigen muss man unterscheiden zwischen Einmal-Definitionen und dauerhaften:

Das Gnu, das sich darüber beklagt, der Löwe habe seinen Bruder gefressen, würde es sich vermutlich verbitten, von Savannengräsern als Massenmörder beschimpft zu werden. Dem Gnu steht das zu, schließlich versteht es nichts von Gleichheit vor dem Gesetz und dem kategorischen Imperativ.

"Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu", dürfte eine der ersten Regeln sein, die der Mensch erfand, als er keine Lust mehr hatte, Tier zu sein.

Okay, wir sind noch nicht sonderlich weit gekommen mit dem Programm, aber immerhin gibt es schon nicht wenige, die sagen, wenn wir nicht von Tieren gefressen werden wollen, dann dürfen wir selbst auch keine Tiere essen.

Oder nimm eine andere Faustregel. "One man, one vote". Das wir das - und nur das - für richtig halten, liegt nicht daran, dass wir uns über die Jahrhunderte daran gewöhnt haben; es ist Ausdruck der Entwicklung und Ausprägung unserer Individualität. Das sieht man an der Debatte um das Kinderwahlrecht: sie folgt aus der Überzeugung, dass Kinder eigenständige Individuen sind, und nicht nur "Ableger" ihrer Eltern. (Dass ich trotzdem dagegen bin liegt daran, dass ich nichts davon halte, Kinder wie kleine Erwachsene zu behandeln. Kindsein hat seine ganz eigenen Regeln, und der Preis dafür ist u. a., noch nicht wählen und nicht Auto fahren zu dürfen.)

Das Problem ist, dass die ethischen Regeln nicht "sortenrein" auftreten. Dass man nicht vom toten Menschen essen soll, folgt keineswegs aus der Natur des Menschen oder seiner Individualität, sondern aus unserer kulturellen Vorstellung vom Tode und dem, was danach kommt. Dass man aber Menschen grundsätzlich nciht töten sollte, um von ihnen zu essen, dürfte schon eher ein der Natur des Menschen entspringendes Gebot sein. (Vergleiche übrigens dazu den Dekalog: "Du sollst nicht töten" gab Jahwe Moses mit auf den Weg, "Du sollst keine Toten essen" aber nicht. Auch im Buche Leviticus fehlt die Ächtung des Kannibalismus, und da ist schon ziemlich viel als "unrein" verdammt.)

Aber damit folgen wir wieder genau der Trennlinie zwischen Menschsein und Tiersein: anderen ungerechte Regeln aufzudrängen, ihnen ihre Rechte vorzuenthalten und sie nicht als Subjekt, sondern als Objekt zu sehen, ist tierischer Natur. Sich das nciht gefallen zu lassen, entspricht dem Menschen.

Deshalb gibt es keine Gottkönige mehr (naja, fast keine), deshalb ist Majestätsbeleidigung (in den meisten Staaten) nicht mehr mit dem Tode bedroht, deshalb ist die Folter abgeschafft (Uuups, ich hoffe, da dreht mir keiner einen antiamerikanischen Strick draus. Nachher heißt es noch, ich hätte gesagt, die seien Tiere und schlimmer als Tiere, weil sie wider besseres Wissen - oder zumindest: wider bessere Einsichtsfähigkeit - handeln. Dabei liebe ich die Amerikaner, in Maßen genossen; oder, wie der Wiener sagt: "Dör Mönsch an sich ist guat - nur die Leut san a Pack.")

Im Grunde ist Ethik wie Mathematik: man setzt einige unzubeweisende Axiome und errechnet den ganzen Rest in formalisierten Beweisverfahren; und von "2 x 2 = 4" würdest Du doch auch nicht sagen, dass sei Ansichtssache, könne jeder halten wie er wolle und sei überhaupt völlig undefinierbar, oder?

Grüße

Grägar
Re: Supersymmetrie, Weg zur Weltformel ?
12. January 2006 23:38
Stefan schrieb:
-------------------------------------------------------
> Warum argumentiert ihr immer mit Gut und Böse.
> so etwas gibt es nicht.

Sicher ist es sinnvoll hier nachzubohren und zu fragen, wie diese Begriffe definiert sind. Andrerseits: zu behaupten, daß diesen Begriffen keinerlei reale Inhalte entsprechen, ist sehr problematisch, denn:
Wenn du schreibst

> Gott ist ein
> Arschloch.“

so ist das nur deine Art genau das auszudrücken, was jemand anders ausdrücken würde mit den Worten "Gott ist böse". Anders gesagt: mit der Definition von "Arschloch" wirst du dich mindestens so schwertun wie die anderen mit der Definition von "böse". Wenn du aber das ausdrücken willst, was du meinst, kommst du ohne solche Begriffe nicht aus. Und eine neue Sprachregelung einführen und statt "böse" einfach "Arschloch" sagen bringt nicht weiter. Du sitzt im Glashaus und wirfst mit Steinen.

> Gut und Böse kann man
> nicht definieren, da es immer auf den Standpunkt
> ankommt.

Da ist was dran, aber Vorsicht: Wenn du nämlich schreibst:

> Ich empfinde es nicht als Böse, wenn ein
> Löwe ein Gnu tötet um zu überleben. Das Gnu und
> seine Familie halten den Löwen aber ganz sicher
> für Böse (Natürlich denken Tiere nicht so, aber
> das Beispiel passt).

dann kann jetzt Gott völlig analog argumentieren (falls er Lust hat) und sagen: "Sehr gut, es kommt nur auf den Standpunkt an, wie du sagst. Für mich ist natürlich nur mein Standpunkt maßgeblich, und der ist völlig klar: Du paßt mir nicht, darum vermassle ich erst dein Leben und werfe ich dich anschließend in die Hölle, und das ist von meinem Standpunkt aus voll in Ordnung. Und wenn du da was dagegen hast, interessiert mich das genauso wenig wie dich von deinem menschlichen Standpunkt aus das Schicksal des Gnus. Ich bin für dich der Löwe, denn ich betrachte dich als Gnu."

Darauf mußt du dir schon was Neues einfallen lassen. Du bestreitest nämlich einerseits die objektive Existenz ethischer Inhalte, andrerseits geht deine Kritik an der beschissenen Welt und dem göttlichen Arschloch implizit sehr wohl von einer ethischen Wertordnung aus, die du nämlich hast; und du erwartest von Gott, daß er sich an diese deine Wertordnung hält, wenn er den Anspruch hat, kein Arschloch zu sein. Du führst also die Idee einer objektiven Ethik, nachdem du sie vorn mit einem Fußtritt ins Freie befördert hast, hinten durch den Hintereingang heimlich wieder ein. Wäre es da nicht ehrlicher, sich mit "gut" und "böse" anzufreunden? Wenn du auf diese Wörter allergisch bist, kannst du ja andere verwenden, z.B. ethisch/unethisch, konstruktiv/destruktiv, oder was dir einfällt.