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Sensitivitätsbetrachtung??

geschrieben von Timb0 
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Sensitivitätsbetrachtung??
02. May 2008 10:06
Guten Morgen,
ich bin ein "greenhorn" in Sachen Chaostheorie. Habe micht aber schon vor etwas längerer Zeit mal Allgmein ein wenig in das Thema eingelesen.
Ich habe nun Seitens einer Facharbeit größeres Interesse an dem Thema bekommen. Dabei geht es darum, dass eine Software die über FEM-Simulationen das Verhalten dynamischer Systeme berechnet. Diese Rechnung dauert ca. 10 minuten und liefert aus 30 verschiedenen Anfangsparametern 7 interessante CSV Dateien.
Meine Aufgabe sieht nun wie folgt aus, ich soll eine Sensitivitätsanalyse für das System machen. Meine bisherige idee war einfach alle Parameter in einem bestimmten Bereich variieren und dann rechenen lassen. Mit Hilfe der gewonnen Erkenntnisse sollte danach eine Neuronales Netz trainiert werden. Das Problem ist, dass die Rechenzeit viel zu groß wären.

Meine Frage an euch wäre nun, könnte man mit Hilfe verchiedener Modelle der Chaostheorie das verhalten des System analysieren und damit vielleicht Rechenzeit sparen in dem man nur Stichproben macht ?


Vielen Dank schon mal

Timb0
Re: Sensitivitätsbetrachtung??
02. May 2008 13:02
Hi
Das mit der Variation der Eingangsgroesse ist eine gute Idee. Nichts anderes gibt auch der Ljapunovexponent an. Wenn dir die Uebertragungsfunktion des dynamischen Systems bekannt ist koenntest du den Ljapunovkoeffizienten auch analytisch berechnen.
Was sind CSV Dateien ?
Ob ein neuronales Netzwerk ein FEM Verfahren ersetzen kann bezweifle ich etwas. Es wid auf jeden Fall ungenauer sein.
Moeglichkeiten die Rechenzeit zu senken waeren die Genauigkeit des Algos zu verbessern und dafuer die Anzahl der Abtstwerte zu senken oder ein dynamisches Rechengitter zu verwenden.Dieses koennte man wiederum ueber ein neuronales Netzwerk erzeugen.
Re: Sensitivitätsbetrachtung??
02. May 2008 17:02
hallo richy_2,
schonmal danke für die schnelle Antwort. Also nochmal genau worum es mir geht. Ich kenne die Algorithmen der Software nicht. Ich soll Quasi nur die Ergebnisse Analysieren und die Sensitivität des Systems auf einzelne Parameter prüfen.
Das Problem ist, dass die Software 10 min Rechnet bis ich Ergebnisse habe. Bei 5 Parametern von 30 würde ich schon insgesammt ca 4 Tage rechnen. Ich dachte mir das
man vielleicht ein Verfahren aus der Chaostheorie verwenden könnte, das die DGL nicht benötigt oder diese Sachen umgeht.


Gruß Timb0