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Kreativität und Chaos

geschrieben von Michbeck 
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Kreativität und Chaos
05. June 2007 20:56
Hi, bereite gerade ein Referat über schöpferisches Chaos vor. Einen -sehr groben- Umriss will ich hier mal zur Diskussion stellen. Ich hoffe, Ihr könnt mich vorher mal kritisieren und mir Anregungen geben, bevor das zu deftig im Seminar passiert.

Unser neuronales Nervensystem bekommt verschiedenartige Einflüsse, die sich mehr oder weniger stark auswirken können, eben chaotisch. So ist anzunehmen, dass ich psychisch gesehen mich in einer anderen Verfassung befinden kann, wenn ich vor zwei Tagen statt einem Fischbrötchen mir ein Stück Kuchen gegessen hätte. Zum einen hat Fisch andere Nährstoffe (zB Omega3) als ein Stück Kuchen, was schon mal Auswirkungen auf die Versorgung des Gehirnes hat. Dann kommt hinzu, dass andere Geschmacksreize ausgelöst werden, was verschiedenartige Erinnerungen und Emotionen wachrufen kann, die den Verlauf des Denkens beeinträchtigen.

Dies ist nur ein kleines Beispiel an Reizen und Energiezufuhren von Außerhalb des neuronalen Netzes. Natürlich wirkt sich jeder auch nur minimal wahrgenommene Sinnesreiz auf die Befindlichkeit aus und damit auf die Ideen, auf die wir kommen.

Ganz erheblich arbeitet unser Denken, wenn wir kommunizieren. Es werden sehr viele Zentren angeregt, und das nicht nur durch den Inhalt dessen, worüber man sich mit jemanden unterhält, sondern auch durch das wie (Körpersprache, mit welchem Geschlecht man sich unterhält, in welchem Ton man miteinander redet, welches Niveau der Gesprächspartner hat...).

Zu einem kreativen Prozess kommt es dadurch, dass man die Entropie in seinen Gedanken zu einer Ordnung bringt. Durch die "Zerstreuung" von verschiedenen Gedanken und Gefühlen kombiniert man Dinge, die je nach Abwägung neue Ideen und Muster ergeben.


...Oh mann. Das ist totaler Bullshit, oder?