Willkommen! Anmelden Ein neues Profil erzeugen

Erweiterte Suche

Schmetterlingseffekt

geschrieben von Michel 
In diesem Forum können zur Zeit keine Beiträge verfasst werden. Bitte versuche es später noch einmal.
Re: Schmetterlingseffekt
12. August 2005 02:21
1. Schmetterlingstheorie:

→Grundbasis der Chaostheorie

„Der Schlag eines Schmetterlingsflügels irgendwo auf der Erde kann einen Hurrikan auf der anderen Seite des Globus auslösen.“

→ bedeutet dass jede kleine winzige Wirkung, im weiteren Verlauf große Wirkungen haben wird

1.1. Zufall:

Unterteilung in Pech und Glück

- Pech ist wenn man einen Zug verpasst
- Glück ist wenn der verpasste Zug einen tödlichen Unfall baut
→ so schnell kann Pech in Glück und Glück in Pech umschwanken

- so kommen wir zur kausalen Denkweise (ursächlichen Denkweise):
→ Jede Wirkung hat ihre Ursache. Jede Ursache war wiederum eine Wirkung einer vorangegangen Ursache, usw.

Ursache → Wirkung = Ursache → Wirkung = Ursache → Wirkung = Ursache → …

2. Fatalismus (Schicksalsglaubigkeit):

2 + 2 = 5
→ Bertolt Brecht :“ Ein Ganzes, das größer ist als die Summe seiner Teile.“

- die Formel enthält eine entscheidendes Element nichtlinearer komplexer Systeme
→ ein komplexes System ist mehr als die Summe seiner Teile!

Bsp.: um ein Ameisenhaufen zu schaffen reichen Erde, Stöcke, Steine und ein paar Ameisen nicht.
→ die Organisation der einzelnen Bestandteile fehlt

- komplexe Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass seine
Bestandteile durch Rückkopplungsschleifen miteinander verbunden sind
→ diese Rückkopplung fehlt beim Ameisenhaufen
→ darum 2 + 2 = 5











2.1. Rückkopplung:

Negative Rückkopplung:

- bedeutet Selbstorganisation durch Kreisprozesse
- eine Wirkung, die ursprünglichen Veränderungen hemmt / entgegenwirkt
→ führt zu einer Stabilisierung

Positive Rückkopplung:

- eine Vergrößerung oder Verkleinerung führt zur weiteren Vergrößerung oder Verkleinerung einer Variable
→ wenn man das System erkennt, hat man die Möglichkeit, es zu beeinflussen.

Zitate:
„ Aus systematischer Sicht beginnt das Verstehen des Lebens mit dem Verstehen von Mustern.“
→ dadurch entstehen einige Theorien des Lebens
„ Die Selbstorganisation ist zum zentralen Begriff der systematischen Anschauung des Lebens geworden.“ (H. R. Maturanah)

3. Selbstorganisation:

- das spontane Auftreten neuer Strukturen / Verhaltensweisen in offenen Systemen
- unabhängig vom Gleichgewicht, die durch innere Rückkopplungsschleifen charakterisiert sind
- ein ständiger Materialeinfluss durch das System ist notwendig

4. „deterministischer“ Chaos:

- H. Poincare hatte 1889 die langfristige Stabilität der Planetbahnen untersucht
→ das sich winzige gegenseitige Bahnstörungen aufschaukeln und zu drastischen Veränderungen führen könnten.
→ Universum hält noch 1000’ de von Jahren. Aber was ist danach? Vielleicht tritt Chaos ein.
→ Poincare – Szenarien:
→ Die Entwicklung eines Systems vom geordneten zum chaotischen Verhalten
→ nach Poincare gibt es keinen Zufall oder Schicksal: es wirkt einfach nur eine unbekannte Zahl nicht genau messbarer Kräfte
→ Fakten geben Poincare Recht
→ Verhaltene eines Systems ist nur voraussagbar, wenn es einfach gebaut ist.
→ bei größeren und komplizierten Dingen (Systemen), wie Motoren usw. sind grundsätzlich nur noch unscharfe Prognosen möglich
→ ein minimaler Störfaktor genügt, um es kaputt zu machen

GEGEN POINCARE:

- gegen ihn spricht Pierre Simon de Laplace
→ man kann die Zukunft aller Systeme voraussagen, wenn man alle Einzelheiten des Systems kennt (hier: mit der Laplaceschen Maschine)

→ so spricht man „deterministischen“ Chaos:
Naturgesetze gelten, doch die Entwicklung des Systems ist nicht vorhersehbar
→ ganz minimale Unterschiede → maximale Veränderungen

Die Chaostheorie untersucht also Systeme, deren verhalten (zumindest langfristig) nicht vorhersagbar sind, wegen ihrer Empfindlichkeit gegenüber den Anfangsbedingungen.

der menschliche Körper(begründet mit der Chaostheorie):

- unser Herz brauch ein bestimmtes Chaos als Grundzustand
- unser Gehirn verhält sich genau so:
→ kein kausaler Zusammenhang zwischen EEG – Mustern und Gedanken oder Sinneseindrücken gefunden
→ spontan und ständig entstehende neue Ordnungsmuster
→ „deterministisches Chaos“ erzeugt also Ordnung
→ ANTICHAOS:
- Aus Komplexität wird wieder Ordnung
→ ENTSTEHUNG DES LEBENS:
- das Leben selbst entstand durch unzählige solcher Schritte zu höherer Ordnung
- aus der chaotischen Masse entstanden immer komplexere Lebewesen, die dann als einfache Ganzheiten operieren
- Ich selber bestehe aus Milliarden von Zellen, die zusammenarbeiten, um z.B. nach einem Glas zu greifen.



5. Einfachheit und Komplexität:

- Reduktionismus (isolierte Betrachtung von Einzelelementen ohne ihre Verflechtung in einem Ganzen)
- Komplexe Phänomene oder Objekte wurden aus einfachen erklärt, die man auf tieferen Ebenen sucht.
→ letztlich sucht die Naturwissenschaft nach einer Ur – Formel, nach einer Theorie für Alles (TOE)
Re: Schmetterlingseffekt
12. August 2005 20:08
@ Johannes

Hi! Einstein soll mal gesagt haben: "Zufall ist das, was man nicht berechnen kann." Interessant - finde ich ... Mr. SPOCK würde wohl sagen: "Faszinierend ..." ;-)



Beitrag bearbeitet (12.08.05 20:10)

_______________________________________
Wir vermuten und tanzen im Kreis,
doch das Geheimnis sitzt in der Mitte -
und weiß. ROBERT FROST
Re: Schmetterlingseffekt
15. August 2005 23:56
Hallo allerseits!

Für mich persönlich definiert sich die Chaos-Theorie so, dass, wie bei dem Film Butterfly Effect, der dem gleichnamigen Effekt im Englischen, eine noch so kleine Entscheidung euer ganzes Leben verändern kann... Ich habe viel über diese Theorie nachgedacht... Ich will ehrlich zu euch sein: Ich habe gerade mein 6. Bier getrunken und eure Einträge nicht einmal gelesen. Also entweder nehmt ihr das, was hier steht Ernst, oder nicht. Im enteffekt ist mir das egal. Ich schreibe diese Zeilen nur um meinen Senf zum Thema Chaostheorie dazu zu geben. Die Chaostheorie besteht nicht nur aus dem Beispiel mit dem Schmetterling. Man stelle sich zum Beispiel einen Billardtisch vor. Die Kugeln liegen wie beim Anfangsstoß auf dem Tisch. Der Queue wird von einer Maschine geführt, der mit der gleichen Kraft und dem gleichen Winkel die weiße Kugel trifft. Wisst ihr was passiert wenn man dass bei angenommen 4 Versuchen macht? Die anderen Kugeln, sprich die vollen und die halbvollen werden, wenn die weiße Kugel sie trifft nie, und ich betone nie in die selbe Richtung, bzw. mit dem selben Winkel oder der selben Geschwindigkeit fortbewegen. Das versteht man unter der Chaostheorie. Man kann einen Versuch so oft widerholen wie man will, aber es kommt dennoch nie dasselbe Ergebnis raus. Das wiederrum übersteigt den Ottonormalverbraucher-Verstand und kann wirklich erst nach der 5. Halbe, wie wir Bayern sagen verstanden werden.

Jungs, nehmt mir das nicht übel wenn ich in der Hinsicht zu intellektuell war, aber ich studiere die Scheiße nicht mal, und trotdem hab ich laut meinen Lehrern und Ausbildern mehr Plan von dem Mist als irgendwer der des studiert.

MfG

Burner
Re: Schmetterlingseffekt
16. August 2005 00:46
@Burner: Ähhhh.. Kannste das Beispiel mit den Kugeln nochmal wiederholen, ich hab das nicht verstanden. Und kannste auch gleich erklären was ein "Billardtisch" ist? Bitte bitte....

gruß
Alldaris
Wisst ihr was ich denke?
Jeder hier weiß jetzt was die chaos theorie ist.
ich glaube auch an das "chaos".
ich möchte nur kurz vorher sagen was chaos für mich ist:
es ist ein system das wir mit unserer kapazität nicht erklären oder erkennen können. wie ein kleines kind auf einem großen mosaik der total fasziniert ist wenn er in einem flugzeug drüberfliegt und alles zu wissen scheint...
ich Frage Mich:
wenn der schmetterling so eine wirkung auslösen kann, was müssten die 6 milliarden menschen auf dieser erde jedentag für "stürme" auslösen???=)
sind wir nicht lebensgefährlich für unsere mitmenschen so unvorsichtig wie wir doch jeden tag sind? bringt vorsichtig sein etwas wenn man doch viel zu dumm (die menschheit) ist um auch nur einen ansatz einer gefahr zu erkennen?
fazit für mich: bei dieser betrachtung...ist es nicht glaubhaft das wir durch das system geleitet werden???
könnte es nicht sein das jemand wollen würde das der sturm entsteht aber sein system so perfekt aufgebaut ist das er nur eines seiner kleinsten geschöpfe aktivieren muss damit sein wille geschieht??? könnte es nicht sein das ein perfektionist ein system gebaut hat das ihm mit den kleinsten mitteln einen verherenden eingriff erlaubt?
ich glaube das wir menschen das system "hier" niemals erkennen werden.
Trotzdem macht es mir großen spaß und es ist mir eine große ehre das system des perfektionisten zu erkunden.

wenn meine worte nicht wahr sind sollte der nächste verkehrsunfall das universum in 2 teilen...

bye tolga (kogo)
Re: Schmetterlingseffekt
18. April 2006 12:14
Hi tolga
> Jeder hier weiß jetzt was die chaos theorie ist.
Die meisten Beitraege in dem Tread hier waren so grottenschlecht, dass es jetzt sicherlich niemand weiss :-) Besagter Schmetterling kann wenn ueberhaupt nur eine Auswirkung auf das Wetter nehmen, wenn dieses sich bereits in einer instabilen Lage befindet.
Die Chaostheorie gilt nicht nur für das Wetter!
Das kann sich jeder denken. Die Chaostheorie stellt dar in was für einem komplexen System unser "ganzes" Leben abläuft. Und deswegen würde der Verkehrsunfall das Universum teilen ohne einen Systemleiter...
Bye Tolga
Alexander Schepkauski
Re: Schmetterlingseffekt
12. June 2006 18:03
Neue beispielhafte Überlegungen zur Chaostheorie
von Alexander Schepkauski

Fragt man einen Laien, was er mit der Chaostheorie verbinde, hört man oft: den „Schmetterlingseffekt". Dieser besagt, dass wenn ein Schmetterling in Hongkong mit den Flügeln schlägt, dieser Flügelschlag wenige Tage später das Wetter z.B. in Deutschland ändere. Dies wird ausgelöst durch Gravitationskräfte, die zwischen allen Massepunkten wirksam sind.

An dieser Stelle will ich zwei eindrucksvollere Beispiele anführen.

Den ersten Effekt bin ich geneigt, „die Sekunde des Führers" zu nennen. Dachte irgendjemand z.B. ein Jahr vor Adolf Hitlers Geburt an ein rotes statt an ein blaues Auto, so hätte dies ausgereicht, dafür zu sorgen, dass Adolf Hitler niemals geboren worden wäre. Zwar bestünde noch die Möglichkeit, dass seine Eltern sich fest vorgenommen hatten, ihren Sohn ,Adolf' zu nennen, doch wäre dies niemals der Adolf Hitler gewesen, der für die Anstiftung des 2. Weltkrieges verantwortlich gewesen wäre. Folgendes sind die Ursachen dafür: Gravitative Wechselwirkungen bewirken (ausgelöst durch das wenn auch nur geringe Gewicht der an der Nervenleitung beteiligten Ladungsteilchen und Neurotransmitter), dass nicht ein bestimmtes Spermium von Vater Hitler die Eizelle von Mutter Hitler erreicht hätte, sondern ein anderes, was wie eben genannt zur Geburt einer anderen Person geführt hätte als den jedermann bekannten Kriegsverbrecher. Selbst wenn - und dieses ist sehr unwahrscheinlich - das gleiche Spermium die gleiche Eizelle erreicht hätte, hätte auch dieses zur Geburt einer anderen Person Hitler geführt. Denn die Anordnung der Zellorganellen wäre eine andere gewesen. Man kann sogar noch weiter gehen und sagen, dass die verschiedene Anordnung der einzelnen Moleküle, aus der selbstverständlich die Zelle aufgebaut ist, o.g. Effekt gehabt hätte. Dieses Beispiel ist bedeutsamer als der „Schmetterlingseffekt", denn wenn es z.B. regnet, anstatt dass die Sonne scheint, nimmt man sich einfach einen Regenschirm mit und dann hat sich die Sache. Viel entscheidender ist die Frage, ob sinnloserweise 55 Mio. Menschen ums Leben gekommen sind oder nicht.

Den zweiten Effekt nenne ich einfach den „Lottozahleneffekt". Nicht selten hört man von Lottospielern, die vergessen ihren Lottoschein abzugeben und dann bei der Ziehung feststellen, dass sie bei Abgabe des Scheines einen hohen Gewinn erzielt hätten. Zum Trost kann man jenen sagen, dass wenn sie den Schein abgegeben hätten, doch ganz andere Zahlen gezogen worden wären. Auch das wird durch Gravitationskräfte bewirkt. Denn wenn schon der Flügelschlag eines Schmetterlings genügt, meteorologische Veränderungen hervorzurufen, so wird beim Gang zur Lottoannahmestelle viel mehr Masse bewegt als beim ebengenannten Flügelschlag.

Ganz platt kann man sagen, dass gemäß der Chaostheorie jeder an allem Schuld hat. So trifft jedermann die „Schuld", wenn in Frankfurt plötzlich ein Passant bei einem Autounfall getötet wird, sowie jeder daran mitbeteiligt ist, wenn in Berlin jemand vor dem Ertrinken gerettet wird.
Re: Schmetterlingseffekt
13. June 2006 14:05
Hilfe,

muss dringend für meinen Chef den genauen Wortlaut der Chaostheorie "Schmetterlingseffekt" von Edward N. Lorenz rausfinden.

Wer kann mir helfen?

LG
Franz
Re: Schmetterlingseffekt
16. June 2006 21:48
@ Burner
man merkt, dass da bereits einige bier drinnen waren..
du hast egtl. den grundgedanken nur mit einem anderen beispiel wiederholt und stellst dich als genie hin. tut mir leid aber ein wenig hast du dich selbst dumm hingestellt :)
Re: Schmetterlingseffekt
18. June 2006 14:25
Der Flügelschlag eines Schmetterlings auf der einen Halbkugel der Erde kann auf der anderen Halbkugel einen Orkan auslösen. Allerdings bewirkt dieser Flügelschlag auch, dass an einer bestimmten Stelle der Erde kein Orkan entsteht, an der einer entstanden wäre, wenn der Schmetterling zu diesem Zeitpunkt seine Flügel nicht bewegt hätte. Somit handelt es sich um ein Nullsummenspiel.

MFG
Alex_S
Vielen dank für diesen tollen beitras Alex_S das war super...
Ich habe mal wieder hier reineguckt und muss sagen Alex war der beste bis jetzt!
Peace n Love
Re: Schmetterlingseffekt
26. June 2006 16:45
BITTE BITTE!

Wer kann mir helfen, muss dringend für meinen Chef den genauen Wortlaut über den Schmetterlingseffekt von Edward N. Lorenz rausfinden.

HILFE! HILFE!

Liebe Grüße
ccm
Re: Schmetterlingseffekt
27. June 2006 09:27
@Neuling:

Den genauen Wortlaut wird hier wahrscheinlich niemand parat haben. Du solltest nach Veröffentlichungen von Lorenz sehen und Dir das entsprechende Buch in der Bibliothek ausleien... oder eine Suchmaschine Deiner wahl konsultieren. Gern kannst Du das Ergebnis hier posten.
Re: Schmetterlingseffekt
27. June 2006 10:28
Nachtrag zu meinem Artikel (vom 12.06.06, Alexander Schepkauski, s.o.)

Eben erwähnten Artikel habe ich frecherweise in ein Forum gestellt, in dem eigentlich mehr oder weniger ernsthafte Beiträge ausgetauscht werden (sorry, aber ich wusste nicht, wohin damit).

Aber nun zum Thema: Lassen wir die Menschheit undendlich lange (oder für eine sehr lange Zeit) existieren, was natürlich nicht eintreten wird (das Ende des Planeten Erde ist bekanntlich bereits errechnet). Dann spielt es "fast gar keine Rolle", ob der 2. Weltkrieg stattgefunden hat. Früher oder später hätte es kleinere oder auch grössere Kriege gegeben, vielleicht sogar einen Atomkrieg. Nach dem Gesetz der grossen Zahlen kommen letztendlich ähnlich viele Menschen bei Kriegen ums Leben, unabhängig davon, welche konkreten Kriege es in der Vergangenheit gegeben hat.

Zurück zur Butterfliege. Die durch den Flügelschlag des Schmetterlings ausgelösten und verhinderten Wirbelstürme, richten, wieder gemäss dem Gesetz der grossen Zahlen, in einer ausgedehnten Zeitspanne ähnlich grossen Schaden an (oder verhindern diesen). Dementsprechend "verschluckt" der Nullsummeneffekt jegliche moralische Bedenken hinsichtlich der "Schuld" an vergangenen, gegenwärtigen oder zukünftigen Ereignissen.

Ansonsten: Vielen Dank Mister "Physik und Philosophie" für Dein Lob zu meinem Beitrag (Love´n´Peace).

Hasta luego. Alex_S.
das mit den billardkuglen hab ich auch noch nicht ganz verstanden:
wenn man Immer EXAKT (nehmen wir an dass das möglich ist) gleich stößt und alle kugeln Immer EXAKT an der selben Stelle liegen, dann müsste doch theorethisch immer EXAKT dasselbe Ergebnis herauskommen.
[nehmen wir an , dass keine Außeneinwirkungen [wie Schmetterlinge..] im Spiel sind ]

gruß Neuling
Prinz
Re: Schmetterlingseffekt
09. January 2007 00:09
Hallo Freunde.
Ich finde zu dem Thema Schmetterlingseffekt passt der Film Butterfly Effect.
Der Streifen ist meiner Meinung nach sehr gelungen.Obwohl die "Reise in die Vergangenheit",sag ich jetzt mal,durch die Tagebücher bzw.den Diafilm unrealistisch sein mag,bewirkt der Film im Ganzen in mir etwas,was ich sehr nahe an der Wirklichkeit deute.Der Film sagt mir,dass das Leben so sehr komplex ist und nichts vorgeschrieben ist.Was ist und existiert könnte auch ganz anders sein,genauso wie:was nicht ist,hätte auch sein können.
Jedes Handeln hat eine eigene,völlig andere Auswirkung für das restliche Leben.
Wäre er,beispielsweise,nicht mit elf Jahren auf den Spielplatz gegangen und mit den anderen Jungs in der Gruppe eine Zigarette mitgepufft,sondern wäre daheim geblieben und Fussball im TV angeschaut,würde er jetzt nicht mit Lungenkrebs im Krankenhaus liegen.Dies ist ein simples aber eindeutiges Beispiel für den Effekt.
Bitte um Kommentare.
Mfg
Re: Schmetterlingseffekt
14. January 2007 22:44
Hallo Prinz und alle anderen.

Setze mich erst seit wenigen Stunden mit dem Schmetterlingseffekt auseinander und würde eigentlich gern mehr darüber erfahren.
Kennt von euch jemand die Formel zum Schmetterlingseffekt?
Prinz ich gebe dir recht mit deiner Theorie, aber mal ganz ehrlich denkst du immer erst ne halbe Stunde nach was du tun sollst, wenn dein Gefühl richtig ist???
Hab keine Ahnung, sitz selber ganz schön in der Klemme und denk darüber ein bissl anders.
Würde mich freuen wenn ihr antwortet.

Liebe Grüße Ninchen
Prinz
Re: Schmetterlingseffekt
20. January 2007 17:50
Hey Ninchen,

woher weißt du dass dein Gefühl richtig ist?
Der Punkt ist der:
das Wichtige ist nicht,immer versuchen das optimal Perfekte raus zu holen und deswegen lang nachdenken und so,sondern dass man sich bewusst macht,dass dieses Leben eben verschiedenste Seiten spielen kann und es von deinem Handeln abhängt.

Dieser Effekt ist das Leben,die individuelle Vielfältigkeit der Wirklichkeit.

Allgemeine,aber nicht mathematische,Formel:
"der Flügelschlag eines Schmetterlings,kann (auf der anderen Seite der Welt) einen tropischen Wirbelsturm bewirken" oder so ähnlich.
Janina
Re: Schmetterlingseffekt
24. January 2007 18:02
Ich lese gerade DinoPark (das Buch zu Jurassic Park) und dort gibt es einen Chaosmathematiker (Ian Malcom) und der erzählt auch etwas von einem Schmeterlingseffekt. Da ich keine Ahnung hatte was das war bin ich zu einem Freund gefahren, der ist ein richtiger Mathefreak. Der hat mir dann was von Mandelbrotmengen erzählt. Hat das auch etwas mit dem Schmetterlingsefekt zu tun?
Währe nett wenn ihr mir helft! Danke heal Janina(:P)