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Die nächsten Dimensoinen?

geschrieben von Kid1214 
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Ja die 4. Dimension kann eine 4. Raumdimension sein, aber auch die Zeit, oder auch was ganz anderes was wir uns unter Dimension garnicht vorstellen könen.
Und auch sogenante Raumkrümmung oder Raumspalten sind zusats Dimensionen.
In der "String-Theorie" oder in der "M-Theorie" gibt es sogar 11-22 Dimensionen.
Re: Die nächsten Dimensoinen?
05. June 2007 15:37
Hi
Eine gewoehnliche Raumdimension kann eine Zusatzdimension eher nicht sein, denn dann waere das Gravitationsgesetzt proprtional r^3. Die zusetzlichen Dimensionen in den Stringtheorien haben meines Wissens dieses Problem, da sie nicht imaginaer,zeitartig sind. Also leider schon im Ansatz mehr als fragwuerdig.
Richtig erkant richy_2, denn bevor wir uns über Dimensionen unterhalten, sollten wir erst mal klären, was sind überhubt Dimensionen? Es gibt ja den Begriff der der Hyperdimension. Eine Hyperfläche hat 3 Raumdimensionen und ein Hyperkörper hat 4 Raumdimension (Hyperwürfel oder auch Tesserakt). Wenn das Universum eine in sich wiederholende Hyperkugel ist, hat es eine begrenzte Ausdehnung, aber eine unbegrenzte Oberflache.
Re: Die nächsten Dimensoinen?
05. June 2007 19:10
Hi Thomas
Ich sehe einen Vektorraum als eine mathematische Beschreibungsmoeglichlkeit.
Dass unserer 3 dimensionalen raeumlichen Beschreibung auch ein realer physikalischer Hintergrund zugrundeliegt sieht man z.B. sehr schoen an den 3 Boegen unseres Gleichgewichtsorgans. Eine zeitartige zusaetzliche Dimension fuehrt zu Mutliversen, Viele Welten. Nicht unbedingt im Sinne von Everett. Diese Deutung der Wahrscheinlichkeitswelle ziehe ich der Kopengagener Deutung oder gar der Bohmschen Mechanik vor. Alles drei sind aber nur Interpretationen.
Mir erscheint dieses Modell eben am einsichtigsten:
http://www.engon.de/protosimplex/
oder die Quantenlooptheorie. Konkretes koennen die Stringtheorien bis heute nicht aufweisen, oder ?
In dem Film Cube 2 Hipercub geht es um ein multidimensionalen Wüfel. Und bei google habe ich Hyperwürfel b.z.w Tesserakt eingegeben. Es gibt eine Internet (http://home.vrweb.de/~gandalf/Quanten/VWT1.htm) das Multiversum die Viele-Welten-Theorie der Quantenphysik.
Mich beschäftigt eine Frage, müssen Dimensionen messbar sein. In der Quantenwelt sind Orte und Geschwindigkeiten nicht gleichzeitig bestimmbar. Kausale Zusammenhänge verschwinden. In der Quantenwelt sind Wellen und Teilchen dasselbe(Welle-Teilchen-Dualismus). Wellen definieren mindestens zwei Dimensionen. Null- Dimensionen gibt es in der Quantenwelt nicht.
witz
Re: Die nächsten Dimensoinen?
09. June 2007 18:50
so, jetz ersma ein zünden wa, dann stell ich mir mal all die 53 dimensionen und seine kinder vor hehehee
Re: Die nächsten Dimensoinen?
10. June 2007 02:33
Hi
@Thomas
Verstehe deine Frage nicht so recht. Was meinst du mit messbar ?
Raum oder Zeit sind nicht messbar. Nur Abstaende von Raum/Zeitpunkten.
Es existiert kein absoluter Raum oder eine absolute Zeit.
Eine weitere Interpretation von "messbar" ist der Begriff "physikalisch".
Raum und Zeit sind physikalisch.

Physikalische zusaetzliche Dimensionen koennen wir direkt nicht wahrnehmen.
Aber indirekt ueber die Elementarteilchen. Nach dem Model von Heim ist an der
Bildung eines Photons der geometrische Raum ueberhaupt nicht beteiligt.
Sondern die Zeit sowie zwei organisatorische Dimensionen, die den gravitativen
Anteil eines Teilchens ausmachen. Bei einer EM Welle messen wir zwar im Raum die
Feldstaerke. Es ist aber die Wechselwirkung der Teilchen der Antennen mit der Zeit,x5,x6 die wir nach Heim in Wahrheit messen.
Daraus resultiert meiner Meinung nach auch der sonst eigentlich nur schlecht erklaerbare Wellenwiderstand des Vakuums oder der Casimir Effekt.
Ein anderes Beispiel waere die Unschaerfe auf Quantenebene,die man als Projektion
der Moeglichkeiten in den Minkowskiraum interpretieren kann oder der Welle Teilchen Dualismus.
Zugang zu diesen zusaetzlichen Dimensionen (nach Heim) bietet also direkt die Zeit und indirekt die Elementarteilchen, sowie die Objekte die daraus zusammengesetzt sind. Z.B eine Antenne, ein Photodetektor.

@witz=clown
Es gibt nach der Heim Droescher Theorie keine 53 Dimensionen sondern
6 physikalische sowie 6 inmaterielle.

Und diese ergeben sich aus der Quantisierung des (Hyper)raumes,die wiederum aus
der Einheit von Feld und Feldursache resultiert.
Die auch anhand des Aequivalenzprinzips E=m*c^2 schluessig ist.

Die 6 inmateriellen sind z.B dafuer Verantworlich was User in Foren schreiben.
Bei dir scheint dies nicht sehr weitreichend zu sein :-)
Eine typische berliner Eigenschaft ?
ciao

BTW
Gandalf schreibt hier auch ab und zu.
Finde seine Seite auch recht beeindruckend. [url]http://home.vrweb.de/~gandalf/Quanten/VWT1.htm[/url]
Multiversen sind gerade bei den Astrophyskern nichts sonderlich exotisches.



8-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.07 02:49.
Ich meine auch, Dimension ist ein relativistischer oder auch klassischer Begriff. Wie ich schon sagte, in der Quantenwelt gibt es ja die Unschärfe (Heisenbergsche -Unschärferelation). Wenn ich Orte und Geschwindigkeiten, Raum und Zeit klassisch nicht mehr messen kann, ja was dann? Die Zeit ist ja eigentlich gar nicht genauso messbar wie der Raum. Im Raum kann ich mich beliebig bewegen, aber in der Zeit nicht. Ich messe ja eigentlich Zeitinterwalle und keine Zeiträume.
Ich muss noch was ergänzen
Der Raum hat 3 Vektoren Hohe, Lände und Breite. Wenn man sich durch den Raum bewegt, legt man kein Raum sondern eine Strecke oder ein Weg zurück. Man misst auch nicht die Zeit, sondern nur Zeitpunke oder Zeitinterwalle. Zeit - und Raummessung sind ein analoger Vergleich.
Re: Die nächsten Dimensoinen?
10. June 2007 23:58
hmm
[quote]
Wenn ich Orte und Geschwindigkeiten, Raum und Zeit klassisch nicht mehr messen kann, ja was dann?
[/quote]
Betragsquadrate von Wahrscheinlichkeiten ?

Meine Definition von "physikalisch" ueber den Begriff "messbar" ist aber vielleicht doch zu einfach. Wobei ich Interferenzmuster am Doppelspalt schon messen kann. Ich wuerde Dimensionen auch eher als Hypothesen betrachten. Vergleichbar mit mathematischen Axiomen.
Oder auch einfach die Basisvektoren in einem Koordinatensysm.
Man muss einfach akzeptieren, dass Raum und Zeit physikalisch, existent sind.
Noch eine Ebene tiefer kann man keine Betrachtung mehr anstellen.

Ansonsten kannt du schon auch Volumen oder Flaechen messen.
Dazu ist es aber immer notwendig, dass du auch Abstaende messen kannst.
Das ist also fundamentaler.

"Immer vorwaerts Schritt fuer Schritt, es gibt kein Weg zurueck."
Wenigstens koennen wir sagen in welche Richtung die Schritte gehen.
In die Richtung steigender Entropie.
Die Zeitdimension ist also mit der Raumdimension nicht direkt vergleichbar.
Ich benutze gerne die Begriffe "zeitartig" und geometrisch oder "raumartig".
Warum die Zeit so stetig voranschreitet. Das geht wohl ins Philosophische.
Ich meine es zeigt, dass unsere Welt strukturiert ist.
Also nicht einfach ein mathematischer leerer Vektorraum.
Es stecken in der Struktur schon gewisse Prinzipien drin.
ciao



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.06.07 17:17.
Der Raum ist in der menschlichen Erfahrung durch die Dimensionen Höhe, Breite und Tiefe bestimmt. Raum ermöglicht allen materiellen Objekten eine Ausdehnung, er selbst existiert als grundlegendes Ordnungsmodell, dies aber nur in Relation zu diesen Objekten. Ebenso spielen sich alle physikalischen Vorgänge in "Raum" ab, er ist somit eine Art „Behälter“ für Materie und Felder.
Zur physikalischen Beschreibung werden formale Eigenschaften verschiedener mathematischer Räume, meistens des euklidischen Raumes benutzt. Der Raumbegriff hat sich in der ständigen Fortentwicklung der Physik stark gewandelt.
In der klassischen Mechanik gilt die Raumdefinition von Isaac Newton:
Der Raum ist absolut, unveränderlich und unbeeinflusst von den physikalischen Vorgängen, die sich in ihm abspielen.
Der Raum ist euklidisch und dreidimensional.
Hierbei entsprechen die Dimensionen eines Raumes den von ihm realisierten kartesischen Koordinaten, üblicherweise angegeben in x-, y-, und z-Richtung. Man bezeichnet diese als Raumkoordinaten und die durch sie aufgespannten Dimensionen als Raumdimensionen, wobei keine Raumdimension einem Punkt, eine Raumdimension einer Geraden oder Kurve und zwei Raumdimensionen einer Fläche entsprechen. Die Bestimmung des Bezugspunktes eines Koordinatensystems benötigt reale Objekte. Meistens wird dazu der Schwerpunkt einer großen Masse wie der Erde oder der Sonne genommen.
Neben der Vorstellung des unabhängig von der Materie existierenden, wenngleich von diesem beeinflussten Raums, gibt es auch das Machsche Prinzip, welche besagt, dass der Raum erst durch die Materie erzeugt wird, dass also kein Raum ohne Materie existieren könnte.
Der Begriff Zeit bezeichnet die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Ordnung des Auftretens von Ereignissen. Das menschliche Empfinden von Zeit ist von ihrem Vergehen geprägt, einem Phänomen, das sich bisher einer naturwissenschaftlichen Beschreibung entzieht und als Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hin wahrgenommen wird.
In der Physik ist die Zeit die fundamentale, messbare Größe, die zusammen mit dem Raum das Kontinuum bildet, in das jegliches materielle Geschehen eingebettet ist.
Die Frage nach dem Wesen der Zeit gehört zu den ältesten Fragen der Philosophie. Zeit ist aber auch zentrales Thema der Physik, der Chronobiologie und der Zeitsoziologie. Die Psychologie untersucht die Zeitwahrnehmung und das Zeitgefühl. Die Ökonomie betrachtet Zeit auch als Wertgegenstand. In den Sprachwissenschaften bezeichnet Zeit die grammatische Zeitform, lateinisch Tempus.
In der Relativitätstheorie werden Raum und Zeit zu einer einheitlichen vierdimensionalen Struktur vereinigt, in dem die räumlichen und zeitlichen Koordinaten bei Transformationen in andere Bezugssysteme miteinander vermischt werden können. Zwar lässt sich ein absolut gültiger Abstandsbegriff für Raumzeitpunkte („Ereignisse“) definieren, jedoch ist es vom Bewegungszustand des Beobachters und der Anwesenheit von Masse und/oder Energie (z.B. in Feldern) abhängig, was davon als räumlicher und zeitlicher Abstand erscheint. Mathematisch gesehen bildet die Raumzeit eine pseudo-Riemannsche Mannigfaltigkeit.In der speziellen Relativitätstheorie (SRT) werden die dreidimensionalen Raumkoordinaten (x,y,z) um eine Zeitkomponente ct zu einem Vierervektor erweitert, also (ct,x,y,z).
Re: Die nächsten Dimensoinen?
11. June 2007 17:37
Hi
Haettest du auch den Wiki Link einfach angeben koennen. :-)
Das sind die Vorstellungen der Standardmodelle.
Vertrete ich auch, bis auf ein zwei wensentliche Punkte.
Zum einen verstehe ich unter Raum den Minkowskiraum oder Hyperraeume.
Was hier als Raum beschreiben wird nenne ich geometrischen Raum.

> Der Raum ist absolut, unveränderlich ...

Da sind die Physiker sich selbst nicht einig, ob die Naturkonstanten wirklich Konstanten sind. (Siehe auch br-online) Und das Universum expandiert.

[quote]
Ebenso spielen sich alle physikalischen Vorgänge in "Raum" ab, er ist somit eine Art „Behälter“ für Materie und Felder.
[/quote]
... und Elementarteichen erscheinen und verlassen die Raumbuehne teilweise wie aus dem Hut gezaubert :-) Nein er ist nicht der Behaelter wie es uns natuerlich vorkommt. Ein Anzeichen dass er mehr ist als ein Behaelter liefert schon die ART.
Genauso die Unschaerferelation, die Planklaenge, der Wellenwiderstand, der radioaktive Zerfall ...

[quote]
gibt es auch das Machsche Prinzip, welche besagt, dass der Raum erst durch die Materie erzeugt wird, dass also kein Raum ohne Materie existieren könnte.
[/quote]
Fast ... :-) Was ist elementarer ? Der Raum oder der Elementarteilchenzoo ?

Meine Meinung:
>
gibt es auch die Heim Theorie, welche besagt, dass Materie erst durch den Raum erzeugt wird, dass also keine Materie ohne Raum existieren könnte.
>
Dass Elementarteilchen geometrische (Hyper)raum Eigenschaften sind duerfte ziemlich sicher sein. Denn die theoretischen vorhersagen von Heim wurden in CERN verifiziert. Damit eruebrigt es sich auch diese aus dem Behaelterhut hervorzuzaubern oder verschwinden zu lassen wie bei dE=dm*c^2.
ciao



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.06.07 17:40.