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Krieg = Fortschritt

geschrieben von dvux 
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Re: Krieg = Fortschritt
30. September 2006 16:30
Hi
Chaostheorie beschaeftigt sich mit Selbstaehnlichkeit. Die Aehnlichkeiten sind dabei gewisse Prinzipien, Grundstrukturen. Betrachte ich solche komplexen Vorgaenge wie das Verhalten einer Gesellschaft, kann ich nichts mehr berechnen.
Sehr viel mehr als der Vergleich mit aehnlichen Strukturen bleibt dann gar nicht uebrig. Ob die Evolution des Sonnensystem ein guter Vergleich fuer die Evolution des Menschen ist, klar kann man bezweifeln.
Nimm mal ein einfaches Prinzip. Gruppierung. Staubkoerner gruppieren sich zu Gesteinsteilen, diese zu Planeten, bilden ein Sonnensystem, innerhalb einer Galaxie.
Menschen bilden Familien, gruppieren sich in Doerfern, Staedten, Staaten.
In dem Teil ist der Vergleich schon noch sinnvoll.
Die "Kollision" von Staaten kann man natuerlich so nicht direkt vergleichen.

Nimm mal ein staatlich verordnetes Marktsystem, wie der real existierende Kommunismus. Das entspraeche in meinem Vergleich, in ein natuerlich entwickeltes System kuenstlich noch einige groessere Objekte, Planeten einzubauen.
Haengt von der Groesse der Objekte ab, ob das gut geht.
Auf der anderen Seite:
Wie starr die staatliche Verodnungen sind. Die Staubkoerner waeren in dem Fall ein sich selbst regulierender Markt. Viele Haendler und Kunden regeln ihre kleinen Konflikte in diesem Markt.
So ganz abwegig halte ich den Vergleich nicht.
Re: Krieg = Fortschritt
30. September 2006 21:26
sorry, aber wie gesagt du versuchst selbstaktive elemente (wie menschen) mit passiven elementen zu vergleichen

im übrigen was passiert denn mit dem staub in der mitte? genau druck und hitze ,... sag ich da nur :-)

im übrigen kleine korrektur nicht der kommunismuss sondern der marxismus würde dem entsprechen was du meinst (ist ein denk ich bedeutender unterschied) und auch nur theoretisch

die praxis hat ja auch gezeigt das die dynamik des menschlichen wechselnden bedarfs mit staatlichen planwirtschaftlichen modellen nicht abzudecken war,.. hat eben alles nicht so funktioniert eben weil wir keine staubkörner sind

natürlich könnte man sagen das die masse an menschen immer in eine bestimmte richtung geht (und somit der faktor der individualität, bzw faktor dynamik der einzelnen person wegfällt). und das mag meist ja auch zutreffen (besonders in wahlzeiten wird man daran nur alszu schmerzlich erinnert:-) aber die geschichte wurde durch einzelpersonen geprägt (undabhängig ob diese nun gut oder schlecht waren und sind,..)

das staubkorn das die richtung des felsens bestimmt zeigst mir :-)

und gerade dieser individueller faktor ist es der es nicht möglich macht in einer gleichberechtigten gesellschaft zu leben,.. hat keiner die kontrolle holt sich eben einer eben diese

lerne aus der geschichte oder sei verdammt aus den fehler der vergangenheit zu lernen
Re: Krieg = Fortschritt
30. September 2006 23:06
jo wir sind menschen und keine roboter...

und hinter jeder Masse steht ein einzellner der sie Führt und inspiriert. Ob zum gutem oder zum Schlechtem sei dahingestellt