Chaospendel
15. January 2006 01:14
Guten Tag!

Ich habe eine Frage zum Chaospendel und ich wäre für wirklich für jede Antwort dankbar.
Weswegen ist das Chaospendel unberechenbar (jedenfalls auf längere Zeit)?

Gruß
Linda
Peter
Re: Chaospendel
15. January 2006 14:03
Hallo Linda,

beim herkömmlichen Pendel macht es nicht viel aus, wenn man statt mit x0 mit x0+epsilon auslenkt:

x(t)=x0*sin(t*sqrt(g/l)) wird zu x1(t)=(x0+epsilon)*sin(t*sqrt(g/l))

An der Periode ändert sich nichts und die Abweichung von x1(t) gegenüber x(t) bleibt bei jeder weiteren Schwingung gleich.

Beim Chaospendel ist das nicht so. Wenn man hier am Anfang ein Pendel mit x0+epsilon statt x0 auslenkt, wird die Abweichung von x1(t) im Vergleich zu x(t) im Laufe der Zeit schnell größer. So klein die Abweichung am Anfang auch gewesen sein mag, nach einer gewissen Zeit ist sie so groß geworden, dass man keine Aussage mehr über die Auslenkung machen kann.
Re: Chaospendel
28. September 2007 12:55
ich hab nen dicken
oX
Re: Chaospendel
29. September 2007 10:53
wenn man nicht den ort der auslenkung bestimmen kann
ich meine berechnen..
kann man vielleicht wahrscheinlichkeiten angeben?
die summe aller pendellängen wäre dann grenzwert 0%
Re: Chaospendel
29. September 2007 20:52
Hi ok
Wen man es mit der logistischen Gleichung vergleicht.
Hier kann man eine Wahrscheinlichkeit der Attraktoren angeben.
Man koennte ein zweidimensionales Feigenbaumdiagramm erstellen. D.h eperimentell aus den Ausgangsauslenkungen Attraktoren ermitteln. Auch ueber die Gleichungen waere dies moeglich. Es ist aber aufwendiger als bei der logistischen Gleichung, weil das Problem eben zweidimensional ist.
Viele Gruesse
oX
Re: Chaospendel
30. September 2007 08:55
soll das heissen das der versuch wahrscheinlichkeiten
zu ermitteln noch schwerer ist als der versuch von zeit auf ort
zu schliesen das hier als unmöglich beschrieben wird?
Re: Chaospendel
21. June 2010 10:53
Wer hat das Chaospendel erfunden??