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Vorschlag für ein Thema

geschrieben von Konrad 
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Vorschlag für ein Thema
15. January 2003 16:55
Hallo

ich habe mich etwas mit der Populationsfunktion beschäftigt und dabei etwas interessantes entdeckt, das in dieser Ansicht möglicherweise noch nicht veröffentlicht wurde.

Da ich aus beruflichen Gründen nicht dazu kommen werde dieses Thema zu vertiefen, aber es andrerseits schade wäre die Entdeckung in der Schublade verschwinden zu lassen, suche ich auf diesem Wege jemanden der daraus eine eigene Arbeit ( z.B. Schulthema, Diplomarbeit oder Zeitschriftenartikel ) machen möchte.

Wenn sich jemand interessiert, so könnte ich ein Bild und einige weiteren Informationen per E-Mail schicken.

Ciao
Konrad
Hallo Konrad,

wenn das Thema so interessant ist, solltest Du Dich vielleicht an eine Universität wenden? Da es um Forschung geht, wirst Du kaum damit Geld verdienen können - Dir aber einen Namen machen ;) Natürlich sind wir auch sehr interessiert hier an Deinem Thema :)


ccm.
Re: Vorschlag für ein Thema
20. January 2003 01:34
Hallo Caspar,

Geld will ich damit nicht verdienen. Einen Namen machen, nun ja etwas eitel bin ich ja, aber es würde mir schon reichen, wenn ich in einer Arbeit zu der Sache erwähnt würde. Schade wäre wenn jemand die Idee als seine eigene ausgibt, aber dies wäre letztendlich nur dadurch zu verhindern, dass ich das Ding selbst durchziehe.

Zu Universität: Weisst Du welche Universität(en) sich mit Chaostheorie beschäftigen. Göttingen wäre mir am nächsten.

Etwas mehr Info:
Die Populationsfunktion y(n+1) = a * y(n) * (1-y(n)) wird in den meisten Abbildungen zweidimensional dargestellt. Die X-Achse stellt a dar, die y Achse die y Werte, die sich nach einer gewissen Zahl von Iterationen einstellen, z.B. y(61) bis y(100). bei kleinen a iteriert die Formel schnell zum Endergebnis. Bei grösseren a springt y plötzlich zwischen zwei Werten hin und her, dann zwischen vier. in der üblichen Darstellung stellt sich das als Verzweigung des Graphen dar. Dann wird die Sache chaotisch. Es gibt noch einen Minimal und einen Maximalwert, aber dazwischen scheint y jeden möglichen Wert anzunehmen, egal wie lange man iteriert. Nun könnte man sich einmal mit der Differenz Y(n+1) - y(n) beschäftigen. Es gibt sicher einen Grund, warum diese erst gegen Null und dann gegen einen festen Wert streben, um dann plötzlich chaotisch zu werden. Es ist auch einfach eine Lösung zu finden, bei der diese Differenz zu Null wird, die Werte also nicht mehr herumspringen.
Diese theoretischen Überlegungen und eine Textpassage in einem Buch führten bei mir zur Erkenntnis, dass die Abfolge der Iterationen auch von dem gewählten Anfangswert y(0) abhängig ist.
Führt man nun eine dritte Achse y(0) ein und stellt die Iterationsschritte nun 3dimensional dar wird es spannend...

Aber mehr verrate ich erst beim nächstenmal .... ;-)

Frage:
Kann man hier Bilder einfügen ??

Konrad