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theorie: parallele universen

geschrieben von chris 
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chris
theorie: parallele universen
13. September 2005 13:10
ich hab mir grad einen sehr interessanten bericht durchgelesen:

http://www.rodiehr.de/g_06_senk_parallele_universen.htm




ich bin mir zwar nicht sicher ob ich alles so verstanden hab wie es gemeint war aber ich hab mir doch so einige gedanken dazu gemacht..naja oder halt
nur einen meiner möglichen wege gewählt...das hört sich im ersten moment
vielleicht etwas komisch an...ihr solltet erst den link besuchen sonst
könnten euch meine gedanken evtl. nur wirr erscheinen und keinen zusammenhang haben...also wenn ich das richtig verstanden habe dann
ist unser leben in gewisser weise schon vorbestimmt...nicht der konkrete ablauf aber wir können nicht frei entscheiden sondern lediglich aus schier
endlos erscheinenden jedoch vorgeschriebenen möglichkeiten wählen
man beschreitet in seinem "leben" also ein riesiges netz von wegen..jede einzelne strecke führt an einen "entscheidungspunkt" von dem wiederum neue wege abzweigen..es "existiert" also kein "direkter" weg und auch keine "freie entscheidung" in dem sinne...das is quasi wie in einem "adventure" auf dem pc...nur das man in unserer "realität" "ein paar" mehr auswahlmöglichkeiten hat...
soweit so ..gut jetzt werdet ihr euch fragen was zum geier hat diese ganze scheiße die dieser scheinbar kranke typ (um verwechslungen vor zu beugen damit mein ich mich ;) hier von sich gibt nun mit "parallelen universen" zu tun...also nehmen wir mal an es gibt eine vierte dimension die durch die zeit definiert ist...oder nein besser...nehmen wir mal an das dieses oben genannte "wegenetz" existiert...und nehmen wir an das unendlich viele dieser wegenetze als kopierte folien übereinander liegen und zeitgleich...jedoch zeitversetzt ablaufen...(langsam wirds kompliziert oder?)..also diese folien liegen quasi leicht verschoben übereinander...um es sich noch einiger maßen vorstellen zu können betrachten wir das ganze nur auf eine einzige person bezogen...diese person ist jedoch unendliche male "kopiert" damit wir sie auf jede der einzelnen unendlichen folien an den ausgangspunkt plazieren können...nun gut da diese netze ja wie in einem computerspiel der handlungsrahmen "vorgeschrieben" ist (wahrscheinlich von einem höheren wesen mit extrem viel langer weile;) ist es gut möglich das die person auf mehreren folien den gleichen weg wählt...bezieht man das jetzt auch auf seine umgebung (also die der person) ist es also theoretisch durchaus möglich das sich mehrere dimensionen ähneln..besonders wenn man davon ausgeht das es unendlich viele gibt...
(ich geh kurz n kaffe trinken sonst komm ich selbst nichmehr mit;)
so wo war ich...achja es gibt also keine wirkliche "realität" jedenfalls nicht
wie wir sie definieren würden...es existieren unendliche parallele realitäten...quasi übereinander (und zeitlich versetzt..)...verblüffend finde ich wenn man dieser..durch mich etwas abgewandelten theorie glauben schenkt...ist zeitreisen theoretisch möglich ist...indem man die dimension wechseln würde würde sich automatisch auch die zeit nach vorn oder nach hinten verschieben (je nachdem auf welcher "folie" man landet)...
ein dimensionswechsel wäre garnicht ohne eine zeitverschiebung möglich ...
da die folien ja versetzt übereinander liegen...(falls ihr noch nachvollziehen könnt was ich damit meine)...das ist wie bei 2 versetz übereinander gelegten tonspuren in einem musikprogramm...das tempo und die frequenz ist die selbe aber sie laufen zu unterschiedlichen zeiten ab...bezieht man das nun auf die zeitlich versetz übereinander liegenden universen und einem "sprung" zwischen ihnen...so landet man in der zukunft oder halt in der vergangenheit...ich hoffe das war einiger maßen greifbar...

um es nochmal ins gedächtnis zu rufen:

1.)wir haben also keinen freien willen...
2.)alles ist vorher bestimmt...wir können nur wählen welchen vordefinierten
weg wir wählen

da stellt sich mir die frage sind unsere gedanken dann die auswahlmöglichkeiten (wie in einem text-adventure) die uns eine höhere
macht (mit extremer langer weile) schon vorprogramiert hat...(das wär noch einiger maßen greifbar)...oder zeigen uns unsere gedanken bei einer entscheidung wie es in einem anderen pU ablaufen wird oder abgelaufen
ist...
oder (jetz denkt ihr sicher jetzt ist er wirklich reif für´n jagtschein;)
ist es gar so das die wege auf den "folien" von anfang bis ende vordefiniert
sind und sobald man den weg verlässt auch unbemerkt auf eine andere "folie"(also in ein pU) wechselt...und man im eigenen durch die gleich aussehende aber vollig anders "denkende" person ersetzt wird
(mal ehrlich das würde das verhalten einiger frauen erklären oder?;)...
Mosquito
Re: theorie: parallele universen
13. September 2005 15:08
@chris

Wie bringst du es mit deiner realistischen Einstellung fertig, in einer esoterischen Seite zu lesen? Verkürz mal den Link. Das ergibt http://www.rodiehr.de/ . Transkommunikation, Reinkarnation, Existieren gestorbene Menschen irgendwie weiter, Gibt es schon genügend Erfahrungen mit instrumenteller Transkommunikation, Worum geht es im Leben auf der Erde, Und wie kann man das alles mit der Zeit in Einklang bringen. Was willst du da? "Worum geht es im Leben auf der Erde" = maßt sich da jemand an, mir den Weg vorschreiben zu wollen?

Geh den Punkten nach, und du findest ganz einfach nur Ausschweifungen. Nichts geht auf einen Punkt wirklich ein. Wovon wird denn das Foliensystem hergeleitet?

Jau, deine Phanthasie wurde angeregt. Der Autor hat kein Wort darüber verloren, was wie funktioniert. Und doch hast du nun eine Vorstellung. Schlecht scheint sie gar nicht mal zu sein. Ich bin natürlich nicht besonders ausgezeichnet. Meine verschiedenen Entscheidungssituationen gibt es in allen Zeitebenen, sofern statt meiner dort nicht ein alter Goggo existiert.

Und wir krabbeln hinternander her, haben die Entscheidungsfreiheit zwischen verschiedenen Folienwegen. - Das ist aber nur, wenn man oberflächlich betrachtet.

Die Folien, die statt deiner den Goggo enthalten, sind dir nicht zugänglich, obwohl sie voraus als gleichberechtigte Möglichkeit existieren. Du selbst tust übrigens gar nichts. Du bist nur Folieninhalt. Dein Bewusstsein krabbelt... scheinbar.

Wie kan es denn krabbeln? Alle Googo-Folien und alle Hufeisen-Folien sind nicht zugänglich. Du hast auch keine Erinnerung an ein Wildschwein in der Linie...

... Äh, was war das eben? Erinnerung? Die ist unmöglich. Jede Folie stellt eine Erinnerungsebene dar. Verlässt dein Bewusstsein sie, verfügt es nur über die Erinnerung, die in der aktuellen Folie gespeichert ist = genau eine einzige Zustandsebene.

Ole, was hab ich denn dann in Wirklichkeit? Ich befinde mich doch innerhalb einer Folie. Von allem anderen weiß ich nichts. Es existiert also defakto nicht. Und so genügt das auch. Ich brauch mich nicht rumreißen und fragen, welche Folie mit etwas besetzt ist, das nicht zu mir passt. Ich als Ralle oder als Blechdose = *lach*. In meiner Folie ist eine komplette Erinnerung gespeichert. Mehr brauch ich doch nicht.

Klar, die Zukunft kann nicht gespeichert sein. Erfahrbar waren nur die Zustandssituationen der Vergangenheiten. Was geschah, ist aufgezeichnet. Aber das gibt es nicht als Realität. Es gibt doch nur das, was auch erfahrbar ist. Also gibt es nur eine Realität. Wo ist Platz für eine real existierende Vergangenheit? Wer kann sie mir zeigen?

Die QM zeigt mir was. Quantenobjekte ändern durch Quantenereignisse ihre Quantenzustände. Es ergibt sich eine Ebene der gleichzeitigen Erfahrbarkeit (die RT beschreibt es für den Makrobereich). Die Zustandsebene speicher ich in der Erinnerung, wenn sie anliegt und soweit sie für mich erfahrbar ist. Ja, ich muss nicht dopsen, ich hab selbst Erinnerungsspeicher. Und ich hab aktive Bewegungsmechanismen, kann also auf Aktionen Einfluss nehmen, was sich wieder bis hinunter ins Quantengeschehen auswirkt. So beobachte ich es, so ist es logisch, und so ist es beschrieben. Brauch ich was anderes?



Warum Leute immer wieder auf Multiwelten kommen? Sie denken sich das komplette zeitgeschehen als Block und wollen sich mit der Superpositionierung nicht abfinden. Dabei gibt es nichts natürlicheres und selbstverständlicheres als die Superpositionierung. Das Ding ansich kann ich nicht kennen. Ich kenne alles nur indirekt über die Wirkungen. was ich nicht messe, ist mir unbekannt, superpositioniert. Anders kann es überhaupt nicht denkbar sein. Oder doch? Ich kann es nicht anders denken...


...ein Mosquito
Mosquito
Re: theorie: parallele universen
14. September 2005 01:38
@richy

>> - Weil es eine der Interpretationen der heissenbergschen Unschaerferelation ist. <<

Mit Gewalt kann man ja alles frei interpretieren. Das hat meist mit Physik nicht das geringste zu tun:

Hier wird jeder Zustand zu 100% wahrscheinlich - im Detectierungsfalle. Notwendigerweise wäre der Zustand dann in allen anderen Welten = 0. Somit lösche ich durch Detectierungen Energie aus für mich nicht erfahrbaren Welten. Warum sind sie nicht erfahrbar? Ei weil sie via Detectierungen komplett gelöscht wurden, noch bevor sie richtig entstehen konnten. Denn zu einer richtigen Entstehung benötigt es die 100% Wahrscheinlichkeit.

>> - Weil dies eine Moeglichkeit darstellt, die unheimlichen Zufaelle in unserem Multiversum (z.B. Wert der Gravitationskonstante) durch evolutionaere Prozesse zu erklaeren. (antrophisches Prinzip) <<

Offenbar kennt jemand unheimliche Zufälle? Das antrophisches Prinzip stellt meist wohl Betrachtungen dar, die nach einem Zweck fahnden. Ich sag da einfach:

"Wäre der Kosmos so, dass kein Leben in im existieren könnte, dann könnte in ihm kein Leben existieren!"

Für die selbstverständliche Feststellung brauch ich überhaupt kein Prinzip. Ich kann also nicht nachvollziehen, was einige Leute da tun. Aus meiner Perspektive ergeben antrophische Betrachtungen keinen Sinn.

>> - weil diese eventuell nach unserem Ableben eine Rolle spielen koennten.
und sei es nur die Moeglichkeit, dass Petrus sich damit fuer jede Religion eine passende Kopfbedeckungen aussuchen kann :-) <<

Ach so. Du stellst nur wertfrei die Möglichkeiten dar. Jetzt versteh ich erst. ;-)

Doch ich versteh nicht, wieso man es dem armen Petrus durch die Plazierungen unendlich vieler welten unendlich schwer machen will. Meine Chance fällt doch, selbst zu Luzifer geschickt zu werden, wenn es unendlich viele Bewerber gibt.

Petrus hat mir auch noch nicht verraten, wieso meine Seele jetzt tot ist und erst nach meinem Tod leben wird. Er sagt es mir, oder es stimmt so gar nicht.


"superpositioniert"? Im Labor wird ein Phtonenereignis ausgesandt. Wo befindet es sich genau jetzt? Den Ort kann ich nur durch eine scharfe Ortsmessung erfahren. Vor der Messung kann ich nur angeben, wo ich das Ereignis zu 100% erwarte. An dem Punkt besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, es detectieren zu können. Man kann also nur eine Superpositin für seinen Aufenthalt angeben, es ist superpositioniert. - Das ist keine Erfindung von mir, der Ausdruck ist in der QT gebräuchlich. Spaltexpirimente, Doppelspaltexpirimente, dort kommt der Begriff immer wieder vor.


"Parallel-Universen" meint allerdings nicht Everetts Multiversum, das "Folienuniversum. Zur klaren thennung wurden allerdings schon Begriffsspielregeln angeboten. Universum beinhaltet alles und kann getrost unendlich sein. Kosmos stellt einen dynamischen Existenzbereich dar. Quantenvakuum (QV) representiert das nichtdynamische Basisuniversum.

Gut, man kann auch hier nicht sagen, ob es weitere Kosmen nun tatsächlich gibt. Doch man kann sagen, dass das QV nicht, nirgends und niemals perfekte Entropie zeigen kann. Nachdem unser Kosmos existiert, besteht Wahrscheinlichkeit, dass weitere Kosmen bestehen.

Wenngleich es ungewohnt sein mag, so stellt sich ein System ohne logischen Bruch dar. So kann es real auch unter Hochrechnung der Empire sein. Jeder anderen variante kann ich meist mühelos die Logikfehler zeigen. Echo bekomm ich nie darauf. Also sollte es mich verwundern, dass so viele dennoch versessen drauf sind. Ich bin ja bestimmt nicht der logischsten einer. Doch wenn ich es schon so leicht zerlegen kann, und es erfolgt kein Einwand...


ein Mosquito
Re: theorie: parallele universen
14. September 2005 18:54
Hi

> Mit Gewalt kann man ja alles frei interpretieren.
> Das hat meist mit Physik nicht das geringste zu tun:

Gerade auf atomarer Ebene bleibt dir aber nichts anderes uebrig und das Wort "Interpretation" ist dort sogar fast zu determinierend. Das Parallelweltmodell ist nicht "frei" interpretiert. Es ist eine Moeglichkeit die
Bellsche Ungleichung zu deuten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bellsche_Ungleichung

Gefaellt dir das Wort Kopenhagener Interpretation auch nicht ? :-)

In meinem Verstaendnis passt das Viel-Weltenmodell recht gut zu der erweiterten einheitlichen Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim. Und diese ist ebenfalls nicht frei interpretiert sondern aus der allgemeinen Relativitaetstheorie hergeleitet.

Was du dann beschrieben hast, daran zweifelt ja niemand. Du musst das aehnlich sehen wie bei der Wahrscheinlichkeitswelle. Die kann man direkt wohl niemals sehen :-) sondern man kann nur auf den Wellencharakter schliessen.

> Offenbar kennt jemand unheimliche Zufälle?
Wie erklaerst du dir die Tatsache, dass alle Naturkonstanten genau in einem Wertebereich liegen, die unseren Kosmos ueberhaupt moeglich machen ? Nur kleine Aenderungen und das ganze Universum wuerde in sich zusammenfallen, divergieren oder zerstrahlen. Ohne das antrophische Prinzip bleibt fast nur die Moeglichkeit, dass Gott die Naturkonstanten so gewaehlt hat. Allerdings schliesst das Prinzip einen Gott auch nicht aus. Es laesst ihn eben blos anders walten.
Ein einfacheres Beispiel waere die Frage:
Gibt es die 4 Grad Anomalie des Wassers damit es Fische geben kann ?
oder
Gibt es Fische weil es die 4 Grad Anomalie des Wassers gibt ?
Ich denke letzteres ist zutreffend. Aber damit schliesse ich keinen Gott aus, sondern blos eine fuer mich falsche Argumentationsweise fuer ihn.
Was waere eigentlich, wenn die Evolution gerade ein Argument dafuer ist, dass es einen Gott gibt ? In meinem Weltbild verhaelt es sich so.
Das Prinzip der Evolution muss ja ebenfalls einen Ursprung besitzen.
Ach so, ist ja alles Hoskuspokus. Der Zauberer :-)

> "Wäre der Kosmos so, dass kein Leben in im existieren könnte, dann
> könnte in ihm kein Leben existieren!"
Wenn a gleich b dann a gleich b
Klar aber das ist nicht die Aussage des AP.

ZITAT WIKEPEDIA
... dass das Universum, das wir beobachten, für die Entwicklung intelligenten Lebens geeignet sein muss, da wir andernfalls nicht hier sein und es beobachten könnten.
ENDE

> Petrus hat mir auch noch nicht verraten, wieso meine Seele jetzt tot ist > und erst nach meinem Tod leben wird.
da hast du wohl etwas unter dem Begriff Seele falsch verstanden :-)

> "superpositioniert"?
Ich verstehe immer noch nicht den Zusammenhang in dem du den Begriff verwendest.

> Man kann also nur eine Superposition für seinen Aufenthalt angeben
bedeutet:
Man kann also nur eine Ueberlagerung, (eine Summe, ein Integral) für seinen Aufenthalt angeben.
Um zu superpositionieren benoetigt man mehrere Dinge. Wie willst du ein einzelnes Ding (Photon) ueberlagern ? sorry, kann dir nicht folgen.

> Doppelspaltexpirimente, dort kommt der Begriff immer wieder vor.
Dort superpositionieren die Einzelschwaerzungen der auf dem Schirm ankommenden Elektronen zu einem Interferenzmuster. Meinst du das ?

ZITAT
Wenngleich es ungewohnt sein mag, so stellt sich ein System ohne logischen Bruch dar. So kann es real auch unter Hochrechnung der Empire sein. Jeder anderen variante kann ich meist mühelos die Logikfehler zeigen. Echo bekomm ich nie darauf. Also sollte es mich verwundern, dass so viele dennoch versessen drauf sind. Ich bin ja bestimmt nicht der logischsten einer. Doch wenn ich es schon so leicht zerlegen kann, und es erfolgt kein Einwand
ENDE

Muss ich das verstehen :-) ?
Deine Beitraege sind fuer mich teilweise recht schwer verstaendlich geschrieben.

Und so langsam verlieren wir uns hier im philosophieren.
Wuerde gerne mal wieder mehr berechnen. Wie waers mit den Fibonacci Zahlen ?

ciao
richy



Beitrag bearbeitet (14.09.05 19:41)
Mosquito
Re: theorie: parallele universen
15. September 2005 01:03
Hi richy!

>> Gerade auf atomarer Ebene bleibt dir aber nichts anderes uebrig und das Wort "Interpretation" ist dort sogar fast zu determinierend. Das Parallelweltmodell ist nicht "frei" interpretiert. Es ist eine Moeglichkeit die
Bellsche Ungleichung zu deuten. <<

Ich muss da nix interpretieren. Ich soll sorgfältig unterscheiden, was ich kennen kann, was nicht. Ein Photon kann ich nun mal nicht kennen.

Bell interpretieren bedeutet, Möglichkeiten real sein zu lassen. Das geht aber wie gesagt nur oberflächlich betrachtet. Was sich hier zu 100% ereignet, löscht sich in allen anderen Ebenen zu 0% raus. 67% besteht hier als Möglichkeit. Warum soll es woanders real sein? Hier werden die 100% real. Ich erkenne also einen riesigen Bruch in Logik und Konsequenz.

Der Gag, ich bring das Beispiel öfter. Wirklich niemand war bisher in der Lage, die Situation nach der Multi-variante mal korrekt darzustellen, damit es auch gelten soll. In deiner Arbeit zum Thema hoffte ich, Aufschluss finden zu können. Doch noch ist die Zeit wohl nicht reif, dass irgendjemand belegen kann, was er da vertritt. Damit ist faktisch noch nicht mal die Theorie hergeleitet oder untermauert. Faktisch existiert nichts außer wertlosen Aussagen. Sorry, aber unbewiesen mutet es wie Glaubensbekenntnis an.

>> Gefaellt dir das Wort Kopenhagener Interpretation auch nicht ? :-) <<

Nachdem ich mich mal durch die landläufigen Verzerrungen durchgewühlt hatte, blieb das übrig, wie sie die Wirklichkeit beschreibt.

>> In meinem Verstaendnis passt das Viel-Weltenmodell recht gut zu der erweiterten einheitlichen Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim. Und diese ist ebenfalls nicht frei interpretiert sondern aus der allgemeinen Relativitaetstheorie hergeleitet. <<

Burkhard Heim kalkulierte auf 12 Dimensionen, nicht auf unendlich vielen Dimensionsblöcken. Beschreib vielleicht mal, wie Existenz in der Wirklichkeit nach Heim so vorkommt, dass sie zwar existiert, in meinem Dimensionsraum bekäme ich es jedoch nicht mit. Denn genau das ist die Situation. Ich bekomme es defakto nicht mit. Wie ist es organisiert, damit es so ist?



>> Was du dann beschrieben hast, daran zweifelt ja niemand. Du musst das aehnlich sehen wie bei der Wahrscheinlichkeitswelle. Die kann man direkt wohl niemals sehen :-) sondern man kann nur auf den Wellencharakter schliessen. <<

Das setze ich mal ab. Genau das ist der Fehler. Ich kann nicht auf etwas schließen, das ich nie kennenlernte und per Grundsätzlichkeit auch nicht kennen lernen kann. Ich will ja jetzt nicht messen. Also weiß ich auch nichts über eine Messsituation. Ich erfahre scharf, was ich scharf gemessen habe. Alles andere wurde unbestimmt gemessen oder eben nicht gemessen.

Kann ich etwas über den Lichtquant aussagen, dessen Superposition 5 cm vor meinem Auge liegt? Soll ich das jetzt in eine andere Folie verfrachten, damit es dort bekannt sei - hier aber immer noch nicht? Auch dort geht es nicht. Die Detectierung würde das Photon zerstören, seine detectierten Eigenschaften in einen Prozess aufnehmen.

Tut mir leid, ich höre nur Andeutungen, die noch dazu vollkommen entbehrlich sind, wenn man die Wirklichkeit zu verstehen sucht, wie sie ist. Sie zeigt sich weder im Makro noch im Mikro als klassisch. Sie zeigt sich nach Chaostheorie und QT.

Je mehr ich mich mit der Materie beschäftige, desto klarer zeigt sich, dass ich mich bereits im Kern streng nach der Kopenhagener Interpretation orientiere. Natürlich muss dazu die Volksglaubenverfälschung erkannt und abtrainiert werden. So auf die Schnelle gelingt das nicht.

Wie verstehst du z.B. den Begriff "Wellencharakter"? Was sagt er dir?



>> Wie erklaerst du dir die Tatsache, dass alle Naturkonstanten genau in einem Wertebereich liegen, die unseren Kosmos ueberhaupt moeglich machen ? <<

Nachdem Wertebereiche als Eigenschaften angelegt sind, werden unausweichlich auch konkrete Werte angelegt sein. Das geschieht nicht per Zufall und nicht per Weltenstreuung. Nimm an, ich befände mich in einer None-Welt-Situation. Ich würde mich bestimmt nicht wundern, in einer Nichtexistenz nicht zu existieren.

Will ich die Anlässe für genau die angetroffenen Werte in Erfahrung bringen, dann verfrachte ich nicht ersatzweise alle nicht realisierten Werte in andere Folien. In dem Fall bliebe ja die Frage, wie die bekannten Werte genau in der erfahrbaren Exiastenz angelegt sind, weiterhin unbeantwortet. Der richtige Weg ist, die Zusammenhänge zu erkunden. Vielleicht gelingt es, etwas in Erfahrung zu bringen.

>> Nur kleine Aenderungen und das ganze Universum wuerde in sich zusammenfallen, divergieren oder zerstrahlen. <<

Sag es lieber vom lokalen Kosmos. Der ist unüberschaubar genug. Und zu ihm muss ich sagen, genau das geschieht ja. Die Kosmologische Konstante ändert sich sehr langsam, aber stetig. In 50 oder 150 MRD Jahren wird sich unsere Existenz zerstrahlen. Die Natur selbst zeigt uns also, dass sie keineswegs sklavisch an bestimmte Werte gebunden sei. Sie agiert. Bzw. in der Natur finden Aktionen statt. Daraus resultieren die Werte.

>> Ohne das antrophische Prinzip bleibt fast nur die Moeglichkeit, dass Gott die Naturkonstanten so gewaehlt hat. <<

Nö, das antrophische Prinzip stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Wichtigkeit. Offenbar existiert die Natur allerdings als Ganzes. Also stellt sie nicht den Mittelpunkt, nicht die Kulisse sondern das Ganze dar. Wer empfindet, dass eine schöpfende Kraft existiert, wird indes nicht falsch liegen. Für ihn ist es eben so. Er geht damit nicht hausieren, braucht es nicht, will es nicht. Die Persönlichkeit selbst enthält die Wirklichkeit für jeden einzelnen.

>> Allerdings schliesst das Prinzip einen Gott auch nicht aus. Es laesst ihn eben blos anders walten. <<

Siehste? Zentralistische Orientierung. Vom genutzten Prinzip hängt ab, wie sich die erklärt alles beherrschende Macht verhält.

>> ...oder
Gibt es Fische weil es die 4 Grad Anomalie des Wassers gibt ? <<

Der begriff "4 Grad Anomalie" sagt mir nichts. Ich denke aber, da eben jene Grad bestehen, besteht auch die Möglichkeit, dass diverse lebende Organismen darin existieren. Anaerobe Bakterien fühlen sich etwa bei 300°C wohl. Räume werden besetzt, sofern das gelingt.

>> Was waere eigentlich, wenn die Evolution gerade ein Argument dafuer ist, dass es einen Gott gibt ? In meinem Weltbild verhaelt es sich so. <<

Dann ist dein Weltbild für dich richtig. Mein Weltbild scheint auch richtig zu sein, für mich ist es richtig. Danach kann ich nur meine Erfahrbarkeit kennen. Alles mögliche andere bleibt agnostisch. Ich interpretiere jedenfalls nichts hinein oder heraus. Dort, wo ich agieren müsste, um es kennen zu können, kan ich nicht agieren. Also unterlass ich von Vornherein den Versuch.

>> Das Prinzip der Evolution muss ja ebenfalls einen Ursprung besitzen. <<

Für mich stellt es sich so dar, dass es genau das nicht muss. Evolution ergibt sich aus den Eigenschaften in der Natur. Für die Natur kann keine Grenzaussage möglich sein. Nach der QT kann sie unendlich sein, muss es aber nicht. Woran sollte ich jetzt Annahmen festmachen?

>> Ach so, ist ja alles Hoskuspokus. Der Zauberer :-) <<

Nö. Großer Geist oder Zauberer? Es ist nicht erfahrbar. Nur das zählt für mich.

>> Wenn a gleich b dann a gleich b
Klar aber das ist nicht die Aussage des AP. <<

Ach wo. Mein Spruch sagte,
wenn a = b, dann c = d
wenn a = e, dann c = 0

>> ... dass das Universum, das wir beobachten, für die Entwicklung intelligenten Lebens geeignet sein muss, da wir andernfalls nicht hier sein und es beobachten könnten. <<

Ja und? Das ist doch ohne Denkanstrengung von allein klar. Das kann assoziiert werden und drückt Wahheit aus.

>> da hast du wohl etwas unter dem Begriff Seele falsch verstanden :-) <<

Ich lern auch nicht auswendig, was mir andere an den Kopf donnern. Wie sind die Eigenschaften der Seele? Hat sie Beobachtungsmöglichkeit, Gedächtnisspeicher... Loslösebefähigung? Lebt meine Seele jetzt, kenne ich sie und kenne ihre Eigenschaften. Eine vorhandene Loslösebefähigung würde ich erkennen und nutzen können. Ich wüsste, dass ich mich dazu entscheiden kann, Lich zu werden. - Das meine ich nicht als Gag sondern real ernsthaft. Die vielen pauschalieten und contralogischen Aussagen hatten mich schon als Kind irritiert. Ich wollte das auf die reihe bekommen, denn ich wollte ja sehr gläubig sein. Doch meine Natur hat gesiegt. Bewusstsein ist unvergleichlich stärker als das Lügenzeug, das man mir als Glaubenspflicht einbläuen wollte.

>> > "superpositioniert"?
Ich verstehe immer noch nicht den Zusammenhang in dem du den Begriff verwendest. <<

Versuch mal, die Unklarheit möglichst treffend zu erfragen. Ich denke, ich hab es so anschaulich gesagt, wie es mir möglich war. Ich muss lernen, die Erklärung zu verbessern.

>> Man kann also nur eine Ueberlagerung, (eine Summe, ein Integral) für seinen Aufenthalt angeben.
Um zu superpositionieren benoetigt man mehrere Dinge. Wie willst du ein einzelnes Ding (Photon) ueberlagern ? sorry, kann dir nicht folgen. <<

Völlig falsch. Du orientierst dich klassisch. Danach wäre alles grundsätzlich bekannt und real. Was da an der Superposition existiert, falls es dort tatsächlich detectiert werden kann, wird niemals erfahrbar sein können.

Das Photon überlagert sich nicht in der Superposition sondern ggf. im Doppelspalt. Es befindet sich nicht entweder in a oder in b. Das wäre klassisch und falsch. Es befindet sich wahrscheinlich in a und in b. Anders könnte es nicht mit sich selbst interferieren. So ist QT.

Die Superposition stellt wie gesagt eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit dar. Das bedeutet die Möglichkeit, dort detectiert werden zu können. Für die Superposition gibt die formale Berechnung wirklich nur die Aufanthaltwahrscheinlichkeit an.

>> Dort superpositionieren die Einzelschwaerzungen der auf dem Schirm ankommenden Elektronen zu einem Interferenzmuster. Meinst du das ? <<

Nein. Man kann nur statistisch, also mit Wahrscheinlichkeiten vorhersagen, wann an welchem Ort ein Ereignis stattfinden wird. Man kann Bereiche angeben, wo die Detectierung sehr unwahrscheinlich sein wird, andere, wo sie sehr wahrscheinlich ist. Die Vorhersagen werden bestätigt, aber eben nur statistisch. Man errechnet also eine Superposition, eine favorisierte Position.

Für das Multiversum würde eine einzelne Aufenthaltswahrscheinlichkeit grauenhaft viele Folien benötigen. Ich konnte zeigen, dass es für keine Folie eine ausgezeichnete Folgefolien und ausgezeichnete Nichtfolgefolien geben kann. Ob der unvorstellbar viele Wahrscheinlichkeiten, die parallel existieren, halte ich es für von Vornherein nicht machbar, dass ein Bewusstseinsimpuls immer seine Fortsetzung findet. Niemand hat bisher zu erklären versucht, wie sich der Wechsel denn überhaupt gestalten soll. Die Vorgangsbeschreibung ist aber wesentlicher bestandteil einer Theorie.

>> Muss ich das verstehen :-) ?
Deine Beitraege sind fuer mich teilweise recht schwer verstaendlich geschrieben. <<

Zunächst solltest du deine eigenen Argumente verstehen. Dann kannst du sie auch darstellen. Ich höre an vielen Plätzen Multiversum, Multiversum, aber niemand ist in der Lage, es zu beschreiben. Wie kann ich andere Gedanken verstehen, während ich die eigenen noch gar nicht kenne? Ich werde auch die QT oder die RT noch lange nicht verstehen können, wenn ich zunächst nur mal grob reingelesen hab. Dass nur ganz wenig vages Chaostheorie-Hintergrundwissen zusammengetragen wurde, entnehmen ich sehr vielen Beiträgen. Ich versuche, verständlich zu schreiben. Doch selbst, wenn es tatsächlich gelingt, kann es nicht verstanden werden, wenn eine Idee den Kopf blockiert. Das eigene muss weiter verarbeitet sein, dann hat zum Vergleich auch parallel weiteres Platz.

>> Und so langsam verlieren wir uns hier im philosophieren.
Wuerde gerne mal wieder mehr berechnen. <<

Das wenigste, das ich geschrieben hab, stellt für mich Philosophie dar. Philosphieren hieße z.B., ein Photon beschreiben zu wollen. Aber wer will das schon? :p Vor allem kann das auch niemand. Bei der Messung wird das Photon zur Anregungsenergie einer Zustandsänderung. Wann sollte also die Möglichkeit sein, es zu beschreiben?

Rechnen kann man natürlich nur sinnvoll, wenn man den formalen Zusammenhang begrifflich beschreiben konnte. Sonst kann man ja die Qualität der Berechnung gar nicht beurteilen. Ich bin ohnehin auf Sprachalgor spezialisiert. Da seh ich, was ich tue. Die Mathe braucht sehr viel Übung.

Gruß
Mosquito
Re: theorie: parallele universen
15. September 2005 11:56
Hi
Vorweg:
Ich mochte nicht wissen und noch viel weniger darueber streiten, ob es einen Gott gibt oder nicht . Mich interessiert lediglich wie die Welt denn so funktionieren koennte.

4 Grad Anomalie des Wassers bedeutet, dass das Wasser bei dieser Temperatur seine groessete Dichte hat. In einem See sinkt es damit im Winter nach unten und die Fische haben es schoen warm :-) Ein See friert daher auch von oben her zu. Ist das nicht ein ungeheurer Zufall wie "gut" das Wasser zu den Fischen ist ? Solche Zusammenhaenge werden gerne als direkter Beweis fuer einen Gott angefuehrt. Alles passt so gut zusammen, Wie durch ein WUNDER. Das ist ja ein schoener und troestlicher Gedanke, der aber uebersieht, dass die Welt dynamisch ist, sich staendig veraendert und sich staendig neu organisieren muss. Wenn dieser Schoepfer sich eine Welt gewuenscht haette, wie sie in den Koepfen der Menschen rumgeistert, die die Evolution nicht sehen, dann haette er es sich viel einfacher machen koennen. Er haette einfach die Zeit weggelassen. Ein Bild gemalt und keinen Film gedreht.

Fuer mich gibt es also Fische weil es die 4 Grad Anomalie des Wassers gibt und die Evolution. Zuerst war das Wasser da und dann die Fische !
Und ich wuesste nicht warum dies nicht genauso ein WUNDER sein sollte.

Nochmal zum AP. Die Grundaussage ist wirklich nicht spektakulaer.
Wir sind eben zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Das Interessante daran ist die Frage, dass es diesen unwahrscheinlichen Zusatand ueberhaupt gibt. Da bin ich jetzt aber selbst auf ein Paradoxon gestossen.

Mein Lotto Paradoxon :
Herr Hans im Glueck hat einen Lotto Sechser. Kann er daraus schliessen,
dass es sehr viele Lottospieler gibt ? Jein. Nach den Gesetzten der Wahrscheinlichkeitsrechnung sind diese fuer seinen Tipp nicht relevant.
Niemand fuellt einen Lottoschein aus, weil Millionen andere das auch tun.
Dabei ist dass der einigste Grund, dass es ueberhaupt einen 6 er Treffer
geben kann. Und dass Geld das Herr Hans im Glueck gewinnt muss ja auch
irgendwo herkommen.
Glueck, der Eintritt eines unwahrscheinliche Falls ist solange kein Wunder bis es einem selber trifft :-) Und wenn ein ganzes Universum den Hauptgewinn gezogen hat, ist es kein Wunder, dass sich dessen Insassen wundern :-) Das AP besagt aber: Leute wundert euch nicht, denn dass ihr das ueberhaupt koennt liegt daran, dass dies mit zum Hauptpreis gehoert.

@Mosquito
Zuerst kritisiert du das Wort "Interpretation", dann befuerwortest du die Kopenhagener Interpretation. Sehr bestaendig sind deine Meinungen nicht.
... und obwohl du meist wenig konkretes ausdrueckst enthaelt auch dein letzter Thread weitere Wiedersprueche.

z.B:
> Genau das ist der Fehler. Ich kann nicht auf etwas schließen,
> das ich nie kennenlernte und per Grundsätzlichkeit auch nicht
> kennen lernen kann.

Zitierst aber mit Vorliebe die Quantenmechanik, Wahrscheinlichkeitswelle.

ZU DEN MULTIVERSEN
> Wirklich niemand war bisher in der Lage, die Situation nach der Multi-
> variante mal korrekt darzustellen ....

Du meinst konkret nicht korrekt ?
> Damit ist faktisch noch nicht mal die (Multiversen) Theorie hergeleitet ...
Heims herleitung geht ueber 700 Seiten, sorry da musst du dich schon selber bemuehen. Benoetigst dafuer Kenntnisse in der Tensorrechnung.

>
Beschreib vielleicht mal, wie Existenz in der Wirklichkeit nach Heim so vorkommt, dass sie zwar existiert, in meinem Dimensionsraum bekäme ich es jedoch nicht mit.
>

Zumindestens das traue ich mir zu. Es geht hier nur um den 6D Raum. Zum einen sind die Multiversen wie die Zeit i*C*t im Minkowskiraum mit der imaginaeren Einheit versehen. Zeit ist aber trotzdem fuer uns erfahrbar.
Fuer den folgenden Text solltest du diese Seite betrachten:
http://www.rodiehr.de/g_01_heim_droescher.htm
(ignoriere einfach mal den Ausdruck Quantenmedizin)

Der 6D Raum in Heims Modell ist strukturiert. Unser Minkowskiraum ist ueber Nulltensoren gegenueber den Dimensionen x5 und x6 abgegrenzt.
Es ist daher kein direkter Energie oder Informationsaustausch dorthin moeglich. Alleine die Zeit ist beiden Unterraeumen gemeinsam. Eine weitere Verbindung stellen die Elementarteilchen dar. Heim kann ein Photon sehr wohl zumindestens mathematisch Beschreiben. Es stellt eine dynamische Geometrisierung der Komponenten Zeit,x5,x6 dar.
Mit Heims Modell lassen sich die Eigenschaften incl Existenzzeiten aller Elementarteilchen berechnen. Uebereinstimmend zum Experiment.

Wegen folgender Bemerkung wollte ich den Thread hier eigentlich kuerzer halten:

> Burkhard Heim kalkulierte auf 12 Dimensionen, nicht auf unendlich vielen > Dimensionsblöcken.

Du diskutierst hier wie selbstverstaendlich ueber Multiversen und hast noch nichteinmal begriffen, dass fuer diese Erweiterung dazu nur eine einzige zusaetzliche Dimension erforderlich ist.
Du denkst es sind dazu unendlich viele Dimensionen notwendig.
Werde dir erstmal ueber diesen Sachverhalt im klaren, dann koennen wir zu diesem Thema weiterschreiben.

ciao
richy



Beitrag bearbeitet (15.09.05 13:25)
Mosquito
Re: theorie: parallele universen
15. September 2005 13:30
Hi richy!

>> Ist das nicht ein ungeheurer Zufall wie "gut" das Wasser zu den Fischen ist ? <<

Dann kannst du auch gleich noch das Erdinnere Loben. Tatsächlich werden im Novemver die höchsten Bodentemperaturen gemessen. Die Erdwärme beträgt im Schnitt 12°C. Die Reihenfolge liegt auf der bedingung. Dann passen sich lebewesen drauf an - sofern sie es können. Dein Argument gilt ja auch für den höchsten Punkt auf dem Mount Everest.

Na ja, ich kann gar nicht mit einem Schöpfer argumentieren. Wenn, dann hätte er die Natur geschöpft. Bei größeren Perspektiven ist unerheblich, was sich Menschen vorstellen. Will man Absicht unterstellen, kann man auch davon ausgehen, die Welt wäre so ermöglicht worden, um Schwarze Löcher studieren zu können. Das wären dann schon hinreichende Größenordnungen. Das meint, ich sehe in der Natur nur die Möglcihkeit, Absichten haben und verfolgen zu können. Ihr eigentlicher möglicher zweck kann mir nur für immer unbekannt bleiben.

>> Fuer mich gibt es also Fische weil es die 4 Grad Anomalie des Wassers gibt und die Evolution. Zuerst war das Wasser da und dann die Fische !
Und ich wuesste nicht warum dies nicht genauso ein WUNDER sein sollte. <<

Du kannst es als Wunder auffassen. Die ganze Natur kann als Wunder, als was besonderes aufgefasst werden.

Dein Paradoxon ist wirklich interessant. Dabei passt doch alles zusammen. Die Art der Betrachtung macht, dass es paradox erscheint, oder nicht. Das AP würde dann den Auftrag erteilen, sich nicht zu wundern? Es gehört zum Hauptpreis dazu? Na ja, ohne AP wird es erst gar nicht so persönlich auf sich bezogen.


>> Zuerst kritisiert du das Wort "Interpretation", dann befuerwortest du die Kopenhagener Interpretation. Sehr bestaendig sind deine Meinungen nicht. <<

Es kommt auf den Zusammenhang an. Das gleiche Wort allein macht noch nicht die gleiche Wichtung. In der Tat versuche ich, ohne Interpretation auszukommen. Welche Wahlfreiheit hast du aber, wenn eine Theorie unvollständig erscheint?


>> > Genau das ist der Fehler. Ich kann nicht auf etwas schließen,
> das ich nie kennenlernte und per Grundsätzlichkeit auch nicht
> kennen lernen kann.

Zitierst aber mit Vorliebe die Quantenmechanik, Wahrscheinlichkeitswelle. <<

Realer geht es nun mal nicht. Die Erfahrbarkeit stellt die maximal mögliche Realität dar. Ich habe eine Emission und eine Messung. Zwischen beidem besteht ein Zusammenhang. Doch was dort ist, lässt sich nicht in Erfahrung bringen. Das Ding ansich bleibt unbekannt. Man gibt Aufenthaltwahrscheinlichkeiten an.


>> Du meinst konkret nicht korrekt ? <<

Genau genommen meine ich beides. Ich kenne nur die Benennung, ein paar vage Ebenendarstellungen, dass sich darin etwas bewegen soll... doll ist die Ausbeute wirklich nicht.

>> Heims herleitung geht ueber 700 Seiten, sorry da musst du dich schon selber bemuehen. Benoetigst dafuer Kenntnisse in der Tensorrechnung. <<

Heim arbeitet mit 12 Dimensionen, nicht mit unendlich vielen Weltebenen wie Everett. Und ich muss mich auch nicht bemühen. Mich interessiert die Erfahrbarkeit. Da kommt für mich sowas nicht vor. Wenn es für andere erfahrbar ist, werden sie es ja wohl mit wenigen Worten beschreiben können. Wenn das nicht drin ist, erübrigt sich jede Unterhaltung.

>> Du diskutierst hier wie selbstverstaendlich ueber Multiversen und hast noch nichteinmal begriffen, dass fuer diese Erweiterung dazu nur eine einzige zusaetzliche Dimension erforderlich ist. <<

Das ist vielleicht nach deiner Esoterikseite so.

Ich habe das komplette Werk Heims hier. Es ist wirklich schwer, reinzufinden. Und du mutest mir derart überhebliche Sprache zu? Du kennst Heim defakto nicht. Niemand ist zu verspotten, der sich mit der Materie jahrelang auseinandersetzen muss. Das ist normal. Nach dem, was du so darstellst, trau ich dir nicht mal ansatzweise zu, Heim verstehen zu können.

Eine Superposition ist eine Überlagerung von Zuständen? man kann auch Möglichkeiten überlagern. Überlagern heißt übrigens nicht, sie auf verschiedene Weltfolien zu verteilen.

Wo sind die Folien? Wissenschaft ist der Empire. Sie kann nur beschreiben, was erfahrbar und reproduzierbar ist. Was nicht erfahrbar sein kann, braucht niemanden zu tangieren. Ex existiert nicht.
Re: theorie: parallele universen
15. September 2005 14:55
Hi

> Ihr eigentlicher möglicher zweck (der Natur) kann mir nur für immer
> unbekannt bleiben.

In der Beziehung sind wir uns ja einig ...

> Die Art der Betrachtung (Lottogewinn) macht, dass es paradox
> erscheint, oder nicht.
Ich denke mal ja
Vielleicht noch ein anderes Beispiel :
Eine Anzahl von Personen schlaeft in einem Raum. Mittels Zufallsgenerator waehlst du eine Person aus und weckst sie. Soll sie sich darueber wundern, dass sie es gerade ist ? Es ist nur eines klar, die anderen koennen sich darueber nicht wundern. In der Form ist das AP irgendwie wirklich quatsch. Ich verstehe es lieber unter dem Aspekt mit Fischen und der 4 Grad Anomalie.
allerdings ...:
Nimm an der Lottospieler kennt das ganze Prinzip des Lottospiels nicht.
Er soll fuer 1 EUR 6 Zahlen ankreuzen. Stimmen die gibt es paar 10e6 EUR.
Das waere doch ein sinnloses Spiel. Er wuerde schliessen, dass dieses
Spiel nur mit mehreren Mitspielern einen Sinn macht.

Im Prinzip bist du auch ein Viel Weltler. Ja die Naturkonstanten veraendern sich anscheinend. Das waere eben eine sequentiell keine parallel Viel-Welt.

> Die Erfahrbarkeit stellt die maximal mögliche Realität dar.
Wenn man seine Phantasie also Gedankenmodelle ausschliesst.
Dann ja und du scheinst auch wie ich die Meinung zu vertreten, dass es fuer uns nur einen begrenzten Erfahrungsbereich gibt. Der Makrokosmos.
Die atomare Ebene kann nicht zu unserem Erfahrungsbereich gehoeren !
Und ich verstehe eben nicht warum du dann so gerne Beipiele aus diesem Bereich waehlst. Eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit ist PRINZIPIELL nicht direkt wahrnehmbar. Sobald du sie erfassen willst. Plopp kollabiert sie.
Hmm na so langsam verstehe ich vielleicht doch was du meinst.
Die Wahrscheinlichkeitswelle als rein hypothetisches Objekt. Aber indirekt koennen wir eben doch zumindestens auf den Wellencharakter schliessen,ansonsen gaebe es ja kein Interferenzmuster beim doppelspaltversuch. Wir tappen also nicht ganz im Hypothetischen.
Gedankenmodelle stufe ich als erfahrbar ein.

dazu nur eine einzige zusaetzliche Dimension erforderlich ist. <<
> Das ist vielleicht nach deiner Esoterikseite so.
Die Seite gehoert nicht mir. Ok ich probiers mal:
Zeit ist eine Dimension. Eine einzige Dimension !
Wieviele Zeitpunkte gibt es ? Unter der Annahme dass die Zeit nicht quantisiert ist, unendlich viele. Zu jedem Zeitpunkt existiert unser Universum in einem anderen Zustand. Es gibt unendlich viele zeitliche Zustaende unseres Universums. Unendlich viele Folien basierend auf einer Dimension ! Wie die Einzelbilder eines Super 8 Films.
Jetzt fuege dem Minkowskiraum noch eine Dimension hinzu. Zu jedem Punkt auf dieser neuen Dimension existiert ein anderer Zustand des Minkowskiraumes. Ein komplettes Parallel Universum inclusive Zeit. Kannst du das gedanklich nachvollziehen ? Ist doch einfach.
Das ist keine Esoterik sondern einfach ein Gedankenmodell..
Und wenn ich das mal weiterueberlege, dann ist jedes Weltbild, dass mit zusaetzlichen Dimensionen arbeitet Ein Viel-Welten Modell. Oder liege ich da falsch ? Darueber bin ich auch nicht gerade gluecklich und Heims Modell enthaelt eben 2 bzw 8 zusaetzliche neue Dimensionen. Ist das auch der Grund warum die Stringtheorie ihre zusaetlichen Dimensionen unter die Plank Laenge zusammenrollt ? Quasi versteckt ? Das ist doch aber auch keine Loesung.
Eine zusaetzliche Dimension bei der unsere physikalische Welt fuer alle Punkte auf dieser Dimension gleich ist. Was soll diese fuer einen Nutzen haben ?

> Ich habe das komplette Werk Heims hier
Und ? Dann verstehe ich nicht deine Aussage:

> Beschreib vielleicht mal, wie Existenz in der Wirklichkeit nach Heim so
> vorkommt, dass sie zwar existiert, in meinem Dimensionsraum bekäme
> ich es jedoch nicht mit.
Du meinst die Ordnungsdimensionen x5 x6.

Es ist die Strukturierung des Raumes. Die Tensoren mit der Belegung Null.
Die gelben Kaestchen mit der Aufschrift Null auf dieser Seite:
http://www.rodiehr.de/g_01_heim_droescher.htm

Sie lassen uns x5 und x6 nicht direkt erfahren.
Die Erfahrbarkeit liegt in der Zeit (hier ueberlappen sich die Unterraeume) und den Elementarteilchen. Bzw deren Projektion auf x1..x4
Bosonen z.B. Photonen werden z.B. durch x4 x5 x6 gebildet. "Verbiegungen" in diesem Unterraum. Mal ganz einfach ausgedrueckt. Sie betreffen unseren Raum also auch nur in der Zeit.
Das passt doch. Die Lichtgeschwindigkeit ist unabhaengig vom Beobachtersystem. Die Zeit ist an die Negentropie x5 gekoppelt. Auch das passt.
Heim hat x5 und x6 uebrigends nicht als Parallelweldimensionen bezeichnet sondern als organisatorische Koordinaten. Negentropie sowie eine Art Selektordimension.

Stimmt, ich bin weit davon entfernt Heim verstanden zu haben.
Aber wer koennte das auch von sich behaupten ?
Den Ansatz habe ich aber schon verstanden. Diskretisierung der Grundgleichung der ART. Dabei wird die Diskretisierung motiviert durch Heims Massenformel die wiederum auf der Annahme basiert, dass wegen dem Aequivalenzprinzip E=m*c*c auch dem Gravitaionsfeld selbst ein Gravitationsfeld zugesprochen werden muss. Was letztendlich zu einer kleinesten (orientierten) Flaeche dem Metron fuehrt, dessen Seitenlaenge im Bereich der Plank-Laenge liegt. Die Grundgleichung der ART wird damit zu einem Eigenwertproblem. Und ab da muss ich auch passen und kann nur noch Heims Ergebnisse verifizieren, interpretieren , eben glauben oder nicht.

Ach ja noch etwas kannst du dir i=Wurzel(-1) vostellen ?
Ich nicht, aber das hindert mich nicht daran damit zu rechnen.
Ich rechne schon so lange mit komplexen Zahlen, dass ich gar
nicht mehr darueber nachchdenke was das sein soll. Denn wuerde
ich darueber auch noch anfangen zu philosophieren haette ich
ueberhaupt keine Zeit mehr damit zu rechnen.
Mir reicht zu wissen, dass wenigstens i*i= etwas rationales ist.
EIne mathematische Abbildung macht aus etwas Unvorstellbarem etwas Vorstellbares. Praktisch oder ?

Das waere meine Antwort und deine ?

ciao

Wo sind die Folien?
Du kannst sie anhand der Unschaeferelation erahnen, falls es sie gibt.
oder aufgrunde der Tatsache, dass alle Autos versichert sein muessen.
Zufall scheint uns ungerecht. Warum Hans im Glueck und nicht ich ?
Wir wollen Sicherheit. Kooperation , bilden von Ensembles, die Autoversicherung ist das Gegenstueck zum Zufall. Auf der anderen Seite
sollte der "freie Wille" irgendwie mit dem Zufall korelliert sein. Das ist alles so widerspruechlich, ich denke wir werden da niemals eine sichere Erkenntnis gewinnen.



Beitrag bearbeitet (15.09.05 22:43)