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Butterfly Effekt

geschrieben von Yoyo(16)m 
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Butterfly Effekt
02. September 2005 08:37
Hallo! Ich bin neu auf dieser Site und habe seit kurzem fürdieses Thema interesse gefunden, Es würde mich interessieren was es nun mit dieser Chaostheorie auf sich hat? Also ich meine, ist es möglich, das der Flügelschlag eines Schmeterlings echt einen Orkan ausüben könnte oder so? Klingt ja ziemlich unwahrscheinlich, allerdings denke ich, dass es trotzdem möglich wäre, weil ja Albert Einstein schon mit seiner Relativitätsgleichung gesagt hatte:
E=mc² ( Energie= Masse x Lichtgeschwindigkeit²)
Das würde ja heißen, das z.B. ein Bleistift mit einer Masse von 20g ein Hochaus zum zusammenstürtzen bringen könnte, wenn ich das soweit richtig verstanden habe. Ich kann dazu leider auch nicht mehr sagen weil ich erst 10. Klasse bin und da lernt man solche Themen im normalfall leider nicht. Ich bin durch den Film Butterfly Effekt auf diese Thematik aufmerksam geworden und würde mich freuen wenn ihr vielleicht etwas mit darüber schreiben könntet.

Ist es echt möglich mit der Psyche vergangene Erlebnisse wiederzuerleben und zu verändern??????? Wie gesagt das ist sehr unwarscheinlich,denke ich?!?!?!? NAja schreibt mal darüber.
THX

de Buer
Re: Butterfly Effekt
02. September 2005 15:25
Hallo Yoyo,

zu dem Thema gibt es schon einen Thread. Nennt sich "Schmetterlingseffekt".

Wenn man den Bleistift in reine Energie umwandeln könnte, würde das locker reichen. Wären um die 500 Gigawatt.
Mosquito
Re: Butterfly Effekt
02. September 2005 17:34
Falls ich nichts überlesen hab, hatte niemand "die Herstellung" *g* eines Hurrikans beschrieben. Wir wissn, dass selegflieger gerne Thermen aufsuchen. Sie können sich in ihnen recht hoch schrauben. Aus Thermen können unter besonderen Bedingungen Korkenzieherbewegungen entstehen. Über heißem boden sehen wir das hierzulande ganz gelegentlich. In den Tropen haben wir krasse Gegensätze und höhere Energien. Ein Flügelschlag mag die asymmetrie in der Aufwärtsbewegung auslösen können, der Korkenzieher entsteht.

Das Hochhaus kann auch mit einem nichtenergetisierten bleistift umgestoßen werden. Doch die Chance dazu ist nahe 0%. Das Erdbeben wird nur ausnahmsweise so sein, dass das Haus gerade nicht zusammenfällt und der Bleistiftdruck den rest erledigen kann.

World Trade hat auf sehr traurige Art gezeigt, dass durchaus 2 solide Linienmaschinen nötig sind, ein Hochhaus zum Einsturz zu bringen. Die Voraussetzung ist das Treffen eines Trägers bzw. einer Ecke bei Massivbauweise.

Real hatte ich mal eine leere Bierflasche so auf einen soliden Holztisch "gestellt", dass sie in viele kleine scherben geriet, die Flaschenform aber beibehielt. Versucht es bitte nicht. Es besteht hohe Verletzungsgefaht mit kleinsten Splittern und entstand wirklich ohne jeden Hintergedaken. es kann real nicht gelingen.

Gruß und Chaos
ein Mosquito
Skyline
Re: Butterfly Effekt
05. September 2005 01:25
@yoyo
Es ist rein theoretisch(!) möglich, durch die Zeit zu einem früheren Zeitpunkt zurückzukehren.
Wenn die Geschwindigkeit eines Körpers (v) sich der Lichtgeschwindigkeit(s)
nähert, läuft für diesen Körper die Zeit langsamer.
Wenn s erreicht wird, müsste die zeit für diesen Körper stillstehen...
Demnach müsste bei Überlichtgeschwindigkeit die Zeit rückwärts laufen.

Problem1: Es ist derzeit keine höhere Geschwindigkeit als s bekannt.
Problem2: Wie beschleunigt man einen Körper auf "v > s"
Problem3: Wie überlebt ein Mensch "v > s"
Problem4: Falls man die ersten 3 Probleme lösen könnte, würde man durch
eine Zeitreise auch die Erinnerung an die Zukunft verlieren
(logische Überlegung).
Problem5: Überlegung: Würde ein Körper mit "v > s" ein Loch in die
Raum-Zeit Dimensionen reißen bzw. sie stören?
Problem6: Sobald man die Vergangenheit verändert müssten
Parallelrealitäten zu existieren beginnen (kaum denkbar).

Ich setz die Problemliste nicht fort...
Das Ganze hat mit der Psyche nichts zu tun.
Der Film "stützt" sich nur auf die Chaostheorie.
kleine Aktion -> große Reaktion. Raum und Zeit sind hier irrelevant.

Grüße an die Denker!

gez. Skyline

Mosquito
Re: Butterfly Effekt
05. September 2005 18:25
Hmmm..., wenn ein Teilchen ein Photon absorbiert, existiert es dann mit und ohne Anregung?

Bei "ja" muss die Erhaltung berücksichtigt werden. Das Teilchen kann sich nicht duplizieren, damit es als all seine Zeitzustände existiert. Also wäre es schon in allen Zustandsformen vorhanden. Damit wäre die Zeitexistenz festgelegt. Jede Ebene wäre gleichberechtigt. Will sich ein Bewusstsein chronologisches Leben vorgaukeln, wird es sich die Ebenen chronologisch bewusst machen müssen (Filmbewusstsein).

Das soll jetzt für jedes Teilchen gelten. Denn keins ist vor den anderen ausgezeichnet (sagt jetzt aber nicht, GehirnProtonen haben Bewusstsein, Steinprotonen haben keins). Das Zeiterleben würde somit wohl im Zeitraster der Planckzeit permanent durchlaufen. Denn auch keine Zeitebene wäre besonders ausgezeichnet. Erleben würde für alle Ebenen gelten.

Dann wäre noch die Relativität zu berücksichtigen. Meine Füße sind dem Schwerpunkt näher als der Kopf. Damit durchleben sie in verlangsamter Eigenzeit. Die Objekte würden sich zeitlich auseinanderleben. Die Folge wäre eine nutzlose und so nicht beobachtete Zeitdurchmischungserfahrung. Der Begriff der Gleichzeitigkeit wird aber in einem Film als Darsteller der Relativität nicht funktionieren können.


So klappt das also offenbar nicht. Klar, ich muss jetzt auf die Schnelle nicht richtig interpretiert haben. Spielt aber keine Rolle, weil es so offenbar nicht ist.


Ein Teilchen hat "das Anrecht auf" Einmaligkeit. Jetzt ist sein Zustand... Nun nimmt es ein Photon auf... Nun ist es angeregt. Welcher Zustand war davor? Welcher wird folgen? Wegen der grundsätzlichen Ungebstimmtheit von Messungen (es können maximal die Helfte aller Eigenschaften (eine je Observablenpaar) scharf gemessen werden. Der aktuelle Zustand kennt den Zustand davor nicht scharf. Welcher Zustand als nächstes eingenommen wird, ist unbestimmt. Sandkornteilchen kennen nur den gerade aktuellen Zustand. Objekte mit Erinnerungsspeicher kennen auch vergangene Zustandssituationen und können sich an ganze Ensemble, an Zeitgeschehen erinnern.

Kann was dran sein? Die Zeit fließt nicht. Länge fließt ja auch nicht. Beides kennen wir als Koordinatendimensionen. Wenn man 4 senkrecht zueinander stehende Dimensionen definiert, kann jeder Raumzeitpunkt eindeutig bestimmt werden. Das bedeutet aber nicht, dass alles statisch und gleichzeitg existiert. Die Aufträge im Koordinatengitter stellen eine Chronik dar. Genau so wie zwischen Köln und Frankfurt nicht ~-300 km sein können, kann auch keine Minuszeit aufgetragen werden. Aufträge sind immer positiv. Man kann nur vermerken, welcher Auftrag früher, welcher später erfolgte. Durchnummerieren genügt. Doch bei Chaos denkt man wohl sowieso täglich an Selbstänhlichkeit und mag annehmen, so erfolgt auch das Archivierungssystem. Spezialisten sind an der Erforschung.

Es braucht Einstein gar nicht, um das mit der Zeit zu regeln. Jedes Objekt ist ein Unikat und ändert seine Zustände. Ist es relativ schnell, ... nehmen wir einfach die Domglocke A. Sie wird relativistisch schnell transportiert und schwingt einmal. Die zuhause gebliebene Domglocke B ist relativ zu A langsam und schwingt innerhalt einer A-Schwingung vielleicht 3 mal. Glocke A sieht Glocke B mit unnatürlich hoher Geschwindigkeit agieren. Da auch die Längen synchron verändert beobachtet werden, sollte ein gleichberechtigtes, die Relativität gegenseitig ausgleichendes Dimensionensystem existieren...


Gruß
Mosquito
Nik
Re: Butterfly Effekt
06. September 2005 15:10
@de Buer

<<Wenn man den Bleistift in reine Energie umwandeln könnte, würde das locker reichen. Wären um die 500 Gigawatt.>>

Da hast du dich wohl verschrieben. Watt ist schliesslich eine Leistung. MfG
de Buer
Re: Butterfly Effekt
06. September 2005 17:17
@ Nik

Stimmt, da habe ich doch glatt "-stunden" unterschlagen. Wollte mich kurzfassen und in einer vorstellbaren Größe ausdrücken - war zu kurz.

Nach E=mc² steckt in einem Gramm Materie eine Energie von 9x10^13 J. Das ist zwar SI-konform aber viele können sich darunter nicht viel vorstellen.

Daher etwas ausführlicher (und hoffentlich fehlerfrei):
Diese Energie entspricht 2,1 x 10^10 Kilokalorien
Bei einem Verbrauch von 2100 kcal täglich würde das 10.000.000 Tage oder ca. 27400 Jahre reichen.

Ich persönlich würde jedoch den Vergleich mit dem Verbrauch elektrischer Energie vorziehen. Dann beinhaltet ein Gramm Materie 25 Mio. Kilowattstunden. Den 'Stromverbrauch' meines Haushalts würde das die nächsten 3425 Jahre decken, oder einer mittelmäßigen Kleinstadt ein Jahr reichen.

Der 20 g Bleistift reicht dann entsprechend länger.

Wenn ich jetzt mal weiterspinne, bei einem derzeitigen Strompreis von 0,16 Cent hätte ein Gramm von egal was einen Wert von 4 Mio. €. Dann hätte ich ja einen Gegenwert von ... ok lassen wir das.

de Buer
Re: Butterfly Effekt
06. September 2005 17:39
Bevor jemand fragt woher ich meinen Strom beziehe, es hätten natürlich 16 Eurocent oder 0,16 € sein sollen.

Außerdem hat dieses Thema aber auch rein gar nichts mit dem angesprochenen Butterfly-Effekt zu tun.
Re: Butterfly Effekt
11. September 2005 17:34
Hi !!!

Die Chaos Theorie ist einfach genial .
Man kann sich das auf der einen Seite sehr gut vorstellen und dann auch wieder nicht.
Fazinierend!

Ich bin auf das Thema durch den Film "Butterfly Effect"
gekommen.
Dieser Film ist wirklich sowas von geil gemacht .... !
Er erkläert und zeigt die komplexität dieses
Themas!!!!!

JEDER der sich hiermit beschaftigt, sollte das einmal
in seinem Leben gesehen haben.
Danke!!

P.S. Es freut mich zu sehen , dass sich doch eine ganze Menge damit beschäftigt !!!!!!!!!!!!

Patrick Möller 16 Jahre