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Selbstorganisation der Materie

geschrieben von seras 
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Selbstorganisation der Materie
01. September 2005 18:19
Ilya Prigogine und der Mythos der

Selbstorganisation der Materie

Im Bewusstsein der Tatsache, das der zweite Hauptsatz der Thermodynamik Evolution unmöglich macht, haben manche evolutionistischen Wissenschaftler trotzdem versucht, die Quadratur des Kreises hinzubekommen, um weiterhin behaupten zu können, Evolution sei möglich.

Einer der sich besonders hervortat bei dem Versuch, Thermodynamik und Evolution in Einklang zu bringen, ist der belgische Wissenschaftler Ilya Prigogine.

Ausgehend von der Chaostheorie, stellte Prigogine eine Anzahl Hypothesen auf, nach denen sich eine Ordnung aus dem Chaos entwickeln soll. Doch trotz aller Anstrengungen war er nicht in der Lage, Thermodynamik und Evolution in Übereinstimmung zu bringen.

Durch seine Studien versuchte er, irreversible physikalische Prozesse mit dem evolutionistischen Szenario des Ursprungs des Lebens in Verbindung zu bringen, doch es gelang ihm nicht. Seine Bücher, die ausschließlich theoretischer Natur sind und eine Vielzahl mathematischer Lehrsätze enthalten, die auf das reale Leben nicht anwendbar sind und deren Stichhaltigkeit nicht beobachtet werden kann, sind von Wissenschaftlern kritisiert worden, die als Experten auf den Gebieten der Physik, Chemie und Thermodynamik gelten und diese Wissenschaftler waren sich darin einig, dass Prigogines Vorschläge keine praktische Verwertbarkeit besitzen.

P. Hohenberg, Physiker und einer der Autoren von Review of Modern Physics (Kompendium der modernen Physik) der als Experte für statistische Mechanik und Musterentstehung gilt, kommentiert Prigogines Studien in der Mai-Ausgabe des Scientific American von 1995:

Ich kenne kein einziges Phänomen, dass von seiner Theorie erklärt wurde.370

Cosma Shalizi, theoretischer Physiker an der Universität von Wisconsin, sagt folgendes über die Tatsache, dass Prigogines Studien keine konkrete Schlussfolgerung oder Erklärung liefern:

... in den knapp unter 500 Seiten seines Buches Self-Organization in Nonequilibrium Systems (Selbstorganisation in ungleichgewichtigen Systemen) gibt es gerade mal vier Absätze, die reale Daten dieser Welt enthalten und keinen einzigen Vergleich eines seiner Modelle mit experimentellen Ergebnissen. Im übrigen haben seine Vorstellungen über Irreversibilität nicht das geringste zu tun mit Selbstorganisation, mit Ausnahme der Tatsache, dass beides Themen der statistischen Physik sind.371

Die physikalischen Studien des überzeugten Materialisten Prigogine geschahen auch in der Absicht, die Evolutionstheorie zu unterstützen, die sich in klarem Widerspruch zum Prinzip der Entropie bzw. dem zweiten thermodynamischen Hauptsatz befindet, der wie wir uns erinnern, besagt: Eine den natürlichen Bedingungen überlassene komplexe, organisierte Struktur tendiert zu abnehmendem Organisationsgrad, abnehmender Komplexität und zu Verlust an Information. Dagegen behauptet die Evolutionstheorie, ungeordnete, wahllos verteilte Atome und Moleküle hätten sich zusammengefunden und die Lebewesen mit ihren organisierten Systemen hervorgebracht.

Prigogine war entschlossen, Formeln zu finden, die diesen Prozess möglich machen sollten.

Doch all seine Anstrengungen erbrachten nichts.

Die beiden wichtigsten Theorien, die herauskamen, waren die Theorie der Selbstorganisation und die Theorie "dissipativer (verteilter) Strukturen". Erstere behauptet, einfache Moleküle könnten sich zusammenfinden und sich in komplexen, lebenden Systemen organisieren, die zweite besagt, komplexe Strukturen könnten in ungeordneten entropischen Systemen auftauchen. Leider haben beide Theorien keinen anderen praktischen und wissenschaftlichen Wert, als neue, imaginäre Welten für Evolutionisten zu schaffen.

Die Tatsache, dass diese Theorien überhaupt nichts erklären und keinerlei Resultate erbrachten, wird von vielen Wissenschaftlern zugegeben. Der bekannte Physiker Joel Keizer schreibt: "Seine angenommenen Kriterien zur Voraussage der Stabilität von ungleichgewichtigen, verteilten Strukturen sind falsch - ausgenommen bei jenen Zuständen, die sich bereits sehr nahe an einem Gleichgewicht befinden.372

Der theoretische Physiker Cosma Shalizi sagt dazu: "Zweitens, er versuchte als erster, eine präzise, wohlfundierte Studie über Musterbildung und Selbstorganisation vorzulegen. Es war ein Fehlschlag, doch gleichwohl ein inspirierender Versuch."373

F. Eugene Yates, Herausgeber von Self-Organizing Systems: The Emergence of Order (Selbstorganisierende Systeme: das Entstehen von Ordnung) fasst die Kritik von Daniel L. Stein und des Nobelpreisträgers Phillip W. Anderson an Prigogine in einem Essay so zusammen:

Die Autoren vergleichen Symmetriebrüche in thermodynamischen gleichgewichtigen Systemen (die zu Phasenübergängen führen) und in ungleichgewichtigen Systemen (wo sie zu dissipativen Strukturen führen). Daher glauben die Autoren nicht, dass die Spekulation über dissipative Strukturen und deren gebrochene Symmetrien zum gegenwärtigen Zeitpunkt für Ursprung und andauernde Existenz des Lebens relevant ist.374

Kurz gesagt, Prigogine's theoretische Studien sind wertlos für die Erklärung des Ursprungs des Lebens. Dieselben Autoren kommentieren weiter:

Im Gegensatz zu Darstellungen in einer Reihe von Büchern und Artikeln zu diesem Gebiet glauben wir, dass es eine solche Theorie nicht gibt und dass es sogar sein kann, dass es auch die von Prigogine, Haken und ihren Mitarbeitern als existierend angenommen Strukturen gar nicht gibt.375

Experten auf diesem Gebiet sind also im wesentlichen der Auffassung, dass keine der von Prigogine aufgestellten Thesen richtig ist und dass die von ihm vorausgesetzten dissipativen Strukturen vielleicht nicht einmal existieren. Pyridoxine's Annahmen werden sehr detailliert in Jean Bricmont's Artikel Science of Chaos or Chaos in Science? (Wissenschaft über Chaos oder Chaos in der Wissenschaft?) abgehandelt, in dem ihre Ungültigkeit deutlich wird.

Trotz der Tatsache, dass Prigogine keinen Weg fand, die Existenz der Evolution zu bestätigen, brachte ihm allein der Versuch dieses Unternehmens den allerhöchsten Respekt der Evolutionisten ein. Eine große Zahl Evolutionisten hieß Prigogine's Konzept der Selbstorganisation hoffnungsvoll und mit geradezu abergläubischer Voreingenommenheit willkommen. Prigogine's Theorien und Konzepte haben viele Zeitgenossen, die nicht viel von diesem Thema verstehen, dahingehend überzeugt, die Evolution habe das thermodynamische Dilemma überwunden, wohingegen Prigogine selbst seine Theorien als nur auf molekularer Ebene gültig ansah und sie nicht auf lebende Systeme angewendet sehen wollte:

Das Problem biologischer Ordnung umfasst den Übergang von molekularer Aktivität zur supermolekularen Ordnung der Zelle. Dieses Problem ist noch weit von einer Lösung entfernt.376

Solcherart sind die Spekulationen, denen sich Evolutionisten hingeben, ermutigt von Prigogine's Theorien, die dazu gedacht waren, den Konflikt zwischen Evolution und physikalischen Gesetzen beizulegen.
Mosquito
Re: Selbstorganisation der Materie
01. September 2005 18:42
Hi seras

>> ausgenommen bei jenen Zuständen, die sich bereits sehr nahe an einem Gleichgewicht befinden. <<

Denkst du, dass genau hier der Schlüssel liegen könnte? Allerdings benötigt Evolution bestimmt keine Gleichgewichte.

Bzw. was möchtest du ausdrücken? Gelangen dir griffigere Annahmen? Dann lass sie hören. Die Evolution ist ohne Zweifel. Erinnere dich an den Abfallhaufen der nicht genutzten Fragmente in der DNA. Die gezielte Nutzung und die gezielte Weglassung weisen auf bewusstes und intelligentes Handeln. Hast du ggf. Anhaltspunkte zu den ursprüngen?

Gruß
Mosquito
Re: Selbstorganisation der Materie
01. September 2005 18:55
Hier ist deine Antwort...Was willstdu noch sagen?
Evolution ist zusammengebrochen.Lies mal bitte das Buch ,,Die Widerlegung der Evolutionstheorie", von Harun yahya .umsonst unter www.harunyahya.die Kategorie : Die widerlegung des Darwinismus.Dann wirstnicht mehr sagen können:Evolution ist ohne Zweifel...


Der Unterschied zwischen organisierten und geordneten Systemen

Bei weiterer Betrachtung von Prigogine's Thesen und der Thesen anderer Evolutionisten fällt auf, dass sie alle in dieselbe Falle getappt sind. Um Evolution mit der Thermodynamik in Einklang zu bringen, versuchen Evolutionisten permanent, zu beweisen, dass eine gegebene Ordnung in offenen Systemen entstehen kann.

Die Täuschung liegt in der absichtlichen Vermengung der Begriffe "geordnet" und "organisiert".

Wir können dies an einem Beispiel klarmachen. Stellen wir uns einen völlig flachen Meeresstrand vor. Wenn eine starke Welle auf den Strand trifft, bilden sich kleinere und größere hügelige Unebenheiten auf der Sandoberfläche.

Es handelt sich hier um einen "Ordnung" herstellenden Prozess. Der Strand ist ein offenes System und der Energiefluss, die Welle, kann einfache, sehr regelmäßig aussehende Muster im Sand erzeugen. Unter dem Gesichtspunkt der Thermodynamik wird hier eine Ordnung herbeigeführt, wo vorher keine vorhanden war. Doch es muss uns klar sein, dass dieselben Wellen niemals eine Sandburg am Strand bauen werden. Wenn wir eine solche Sandburg sehen, so haben wir keine Zweifel, dass diese von jemandem gebaut worden ist, denn eine Sandburg ist ein "organisiertes" System. Anders ausgedrückt, es besitzt ein klares Design, und es steckt Information in ihm. Jeder einzelne Teil der Sandburg wurde von einer intelligenten Entität geplant und umgesetzt.

Der Unterschied zwischen dem bloßen Sand und der Sandburg besteht darin, dass die Sandburg ein organisiertes komplexes Gebilde ist, während der Sand lediglich eine durch wiederholten Wellenschlag bewirkte Ordnung aufweist. Diese durch Wiederholung entstandene Ordnung entspricht in etwa jener Ordnung, die entsteht, wenn ein Objekt auf die Taste des Buchstabens "a" einer Computertastatur fällt - die Energiezufuhr - und dort liegen bleibt. Der dadurch hundertmal in der Form "aaaaaaaaaaaaaaaaaa..." auf dem Bildschirm erscheinende Buchstabe "a" enthält jedoch keinerlei Information und keine Komplexität. Um eine wirkliche Informationen enthaltende Buchstabenfolge hervorzubringen, einen Satz, einen Absatz oder ein Buch, bedarf es essentiell der Anwesenheit von Intelligenz.

Dasselbe passiert prinzipiell, wenn zum Beispiel ein Windstoss durch einen staubigen Raum bläst. Der soeben noch gleichmäßig auf dem Boden verteilt gewesene Staub kann sich nun in einer Ecke des Raumes abgelagert haben. Auch dies ist im Sinne der Thermodynamik eine geordnetere Situation, als sie vorher vorhanden gewesen war, doch können die einzelnen Staubpartikel sich nicht in organisierter Weise auf dem Boden zusammen finden und das Portrait eines Menschen bilden.

Dies alles bedeutet, dass komplexe, organisierte Systeme niemals als Ergebnis natürlicher Prozesse entstehen können. Die einfachen Ordnungen, die von Zeit zu Zeit entstehen, können eine bestimmte Grenze nicht überschreiten.

Evolutionisten aber verweisen auf diese in der Natur auftretenden Fälle von Selbstordnung als einen der wichtigsten Beweise für die Existenz von Evolution und stellen sie als Beispiele für Selbstorganisation dar. Aufgrund solch konzeptioneller Verwirrung schlagen sie vor, lebende Systeme könnten sich "aus eigenem Willen" durch Naturereignisse und chemische Reaktionen entwickeln. Die zuvor betrachteten von Prigogine und seiner Gefolgschaft angewandten Methoden und Studien bedienen sich dieser irreführenden Logik.

Doch wie wir zu Beginn geklärt haben, sind organisierte Systeme völlig andere Strukturen als lediglich geordnete Systeme. Während geordnete Systeme aus durch simple Wiederholungen entstandene Strukturen aufweisen, enthalten organisierte Systeme hochkomplexe Strukturen und Prozesse, die oftmals ineinander eingebettet sind. Damit solche Strukturen entstehen können, braucht es Intelligenz, Wissen und Planung. Jeffrey Wicken, ein evolutionistischer Wissenschaftler, beschreibt den prinzipiellen Unterschied zwischen diesen beiden Systemen so:

"Organisierte" Systeme müssen von "geordneten" Systemen genau unterschieden werden. Keines dieser Systeme entsteht zufällig, doch während geordnete Systeme durch simple Algorithmen beschrieben werden können, ihnen somit also die Eigenschaft der Komplexität fehlt, müssen organisierte Systeme Element für Element unter Befolgung eines externen "Verdrahtungsplans" mit hohem Informationsgehalt zusammengefügt werden... Organisation ist also funktionale Komplexität und enthält Information.377

Ilya Prigogine - vielleicht aus evolutionistischem Wunschdenken heraus - brachte die beiden Konzepte durcheinander und bezeichnete Beispiele der Selbstordnung von Molekülen unter Energiezufuhr als "Selbstorganisation".

Die amerikanischen Wissenschaftler Charles B. Thaxton, Walter L. Bradley und Roger L. Olsen erklären es in ihrem Buch The Mystery of Life's Origin (Das Geheimnis vom Ursprung des Lebens) so:

... in jedem dieser Fälle wird die zufällige Molekularbewegung in einer Flüssigkeit spontan durch ein einer höheren Ordnung folgendes Verhalten ersetzt. Prigogine, Eigen und andere haben vorgeschlagen, eine ähnliche Form der Selbstorganisation könne der organischen Chemie immanent sein und die für lebende Systeme notwendigen komplexen Makromoleküle hervorbringen. Doch solche Analogien sind nur wenig relevant für die Frage nach dem Ursprung des Lebens. Ein Hauptgrund dafür ist, dass sie nicht unterscheiden zwischen Ordnung und Komplexität...378

Dieselben Wissenschaftler kritisieren die auch die Oberflächlichkeit der Logik und die generelle Verzerrtheit der Behauptung, die Tatsache, dass Wasser zu Eis gefrieren kann, sei ein Beispiel für die spontane Entstehung biologischer Ordnung:

Es ist oft mit der Analogie argumentiert worden, so wie Wasser zu Eis kristallisiere, würden einfache Monomere zu komplexen Molekülen wie Proteinen und DNS polymerisieren. Die Analogie ist jedoch völlig unangebracht... Die Kraft der Atombindung zwingt die Wassermoleküle in ein geordnetes Kristallgitter, wenn die thermische Energiezufuhr, die die Entropie befördernde Kraft also, durch Temperaturabsenkung genügend reduziert wird. Organische Monomere wie Aminosäuren aber weigern sich standhaft, gleichgültig bei welcher Temperatur, überhaupt irgendeinen anderen Zustand anzunehmen, ganz zu schweigen von einer geordneten Struktur.379

Prigogine verbrachte seine gesamten Berufsjahre mit dem Versuch, Evolution und Thermodynamik in Einklang zu bringen, doch selbst er gab zu, dass es keine Ähnlichkeit gebe zwischen der Kristallisation des Wassers und dem Auftauchen komplexer biologischer Strukturen:

Der Punkt dabei ist, dass in einem nicht isolierten System bei genügend geringer Temperatur die Möglichkeit der Bildung einer wenig geordneten Struktur mit geringer Entropie besteht. Dieses Ordnungsprinzip ist verantwortlich für das Erscheinen geordneter Strukturen wie der Kristalle sowie für Phasenübergänge. Leider kann dieses Prinzip die Bildung biologischer Strukturen nicht erklären.380

Kurz, kein chemischer oder physikalischer Effekt kann den Ursprung des Lebens erklären und das Konzept der "Selbstorganisation von Materie" wird ein Phantasiegebilde bleiben.

Selbstorganisation: ein materialistisches Dogma

Die von Evolutionisten mit dem Konzept der Selbstorganisation vertretene Behauptung ist, unbelebte Materie könne sich selbst organisieren und ein komplexes Lebewesen hervorbringen. Dies ist eine völlig unwissenschaftliche Annahme: Beobachtung und Experiment haben unstreitig bewiesen, dass Materie über solche Eigenschaften nicht verfügt. Der berühmte englische Astronom und Mathematiker Fred Hoyle bemerkt, dass Materie ohne absichtlichen Eingriff von außen kein Leben hervorbringen kann:

Wenn es ein Grundprinzip gäbe, nachdem Materie organische Systeme beleben würde, dann müsste dessen Existenz leicht im Labor gezeigt werden können. Eine Flüssigkeit könnte beispielsweise die urzeitliche Suppe repräsentieren. Man fülle sie nach ganz nach Wunsch mit beliebigen Chemikalien nicht biologischer Natur auf. Man leite beliebige Gase über ihre Oberfläche oder durch sie hindurch und setze sie verschiedenen wiederum in das Belieben des Experimentators gestellten Strahlungen aus. Lassen wir das Experiment ein Jahr andauern, und sehen wir anschließend nach, wie viele der 2000 Enzyme (von lebenden Zellen hergestellte Proteine) in der Flüssigkeit aufgetaucht sind. Nun, ich kann die Antwort vorwegnehmen und ihnen die Zeit, Mühe und Kosten der tatsächlichen Durchführung des Experiments ersparen: Sie werden überhaupt nichts finden, ausgenommen möglicherweise einen Teerschlamm aus Aminosäuren und andere einfache organische Chemikalien.381

Der evolutionistische Biologe Andrew Scott bestätigt dies:

Nehmen Sie etwas Materie, erhitzen Sie sie unter umrühren und warten Sie. Das ist die moderne Version der Genesis. Die fundamentalen Kräfte Gravitation, Elektromagnetismus und die starke und die schwache nukleare Kraft sollen den Rest erledigt haben... Doch wie viel dieses wunderbaren Märchens ist konkret nachgewiesen und wie viel davon bleibt hoffnungsvolle Spekulation? In Wahrheit ist der zugrunde liegende Mechanismus jedes größeren Schrittes, von den chemischen Vorläufern bis zu den ersten erkennbaren Zellen, entweder Objekt kontroverser Diskussion oder vollständiger Verwirrung.382

Warum also hören Evolutionisten nicht auf, an Szenarien wie die Selbstorganisation von Materie zu glauben, die keinerlei wissenschaftliche Grundlage haben? Warum weisen sie so entschlossen die in lebenden Systemen klar erkennbare Existenz von Intelligenz und Planung zurück?

Die Antwort auf diese Fragen liegt in der materialistischen Philosophie verborgen, dem Fundament, auf dem die Evolutionstheorie aufgebaut ist. Die materialistische Philosophie geht davon aus, dass nur Materie existiere, weswegen das Leben in einer auf Materie basierenden Weise erklärt werden müsse. Einer solche Erklärung führte zur Evolutionstheorie, und gleichgültig, wie sehr diese auch mit wissenschaftlich erbrachten Beweisen über Kreuz liegt, nur aus diesem Grund wird sie aufrechterhalten. Ein Chemieprofessor und DNS Experte der New Yorker Universität, Robert Shapiro, erklärt den Glauben der Evolutionisten an die Selbstorganisation von Materie und das ihm zugrunde liegende Dogma wie folgt:

Deswegen braucht man ein anderes evolutionäres Prinzip, dass uns über die Kluft zwischen einfachen natürlichen Chemikalien und dem ersten tatsächlichen Replikator hinweg hilft. Dieses Prinzip jedoch ist noch nicht im Detail beschrieben oder demonstriert worden, doch es wird vorausgesetzt, und man gab ihm Namen wie "chemische Evolution" und "Selbstorganisation von Materie". Die Existenz dieses Prinzips wird in der Philosophie des dialektischen Materialismus für selbstverständlich gehalten, wie es schon von Alexander Oparin auf den Ursprung des Lebens angewendet worden war.383

Die Fakten, die wir in diesem Abschnitt untersucht haben, zeigen deutlich die Unmöglichkeit der Evolution angesichts des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik. Das Konzept der Selbstorganisation ist nur ein weiteres Dogma, dass evolutionistische Wissenschaftler trotz aller Gegenbeweise am Leben zu erhalten versuchen.

mit freundlichen grüßen
seras
Mosquito
Re: Selbstorganisation der Materie
01. September 2005 19:28
Sorry, hier ist ja mein Post. @seras, hast du 2 mal das gleiche oder fast das gleiche geschrieben?

In der Tat, ich würde die Evolution keineswegs mit der Thermodynamik in Zusammenhang bringen. Die Evolution beruht auf Selbstorganisation. Biologen und Antropologen forschen sogar fleißig nach nach den Prinzipien. Natürlich tragen sie Beobachtungsdaten zusammen. Es ist niemals sinnvoll, Schlüsse zu früh zu ziehen.

Wieso gehst du in deinem zweiten Post wieder auf die Thermodynamik ein? Mein Post hatte gar keinen Inhalt? Oder hier:

>> Die widerlegung des Darwinismus. <<

Darwin war des MA. Seine Theorien sind out. Die Chaostheorie geht viel solider an die Problemstellungen heran. Sie liefert den bewährten Schulen einige solide Werkzeuge. Einsichten erfolgen heute nicht mehr unter den Tiefennebel des MA. Reste sind allerdings noch genügend zu verzeichnen.

Sei also nicht unbedingt ungeduldig oder gar alles abweisend. Forschung benötigt Zeit. Und im MA ward nun mal die Auffassung dank der klerikalen Machtvollkommenheit durchgesetzt, dass nach dem Erscheinen des Evangelisten alles bekannt und Forschung entbehrlich sei. Die Einschnitte sind enorm und bis heute sehr wohl spürbar.

Es kann also sinnvoll sein, sich der esoterik kritisch gegenüberzustellen. Sie will keinen Fortschritt und unterdrückt ihn, wenn sie kann. Doch du bist sicher nicht hier, um bei unterdrückungsversuchen mitzuhelfen. Vergiss ggf. Darwin, vergiss ggf. im Zusammenhang mit der Evolution die Thermodynamik. Betrachte unbefangen, wie es wirklich ist.

Gruß
Mosquito
Re: Selbstorganisation der Materie
01. September 2005 20:09
über was möchtest du diskutieren?
Mosquito
Re: Selbstorganisation der Materie
01. September 2005 20:48
>> über was möchtest du diskutieren? <<

In der Tat, das frage ich mich beim Lesen deiner Posts. Worauf willst du hinaus? Bring doch mal ein Beispiel aus deinen Überlegungen.
Skynet
Re: Selbstorganisation der Materie
03. September 2005 12:18
Hey seras,

also das was du da schreibst > Dies zeigt, dass Allah der jenseits von Zeit und Materie ist und unendliche Macht, Weisheit und Kenntnis besitzt, das Universum und alles, was sich in ihm befindet, geschaffen hat. <

LOL...............SO EIN SCHWACHSINN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Außerdem, wenn du hier was schreibst, wo ich ja nichts gegen habe, solltest du mal kürzere Texte verfassen!!! Man weiss, wenn man unten angekommen ist, garnicht mehr was du oben gesagt hast !!! :)

Ist echt lustig... mehr kann ich nicht dazu sagen!


P.S. : Immer diese Seite www.harunyahya.de..... also was ist das denn für ne totale komische Seite! Hab sie mir natürlich auch mal angeschaut... aber auch total unübersichtlich!! Hab sie mir genau 60 sek. angeschaut!!! :)


Skynet
Der Todgeweihte
Re: Selbstorganisation der Materie
17. October 2006 02:34
Sehr lustig ist es bei euch schon aber gut so will ich euch das dilema des Atheismus zeigen.
1. die Atheisten sind durch Philosophie stark geworden und nicht durch die wissenschaft ganz im gegenteil es ist sogar so das AAAALLLLLLLEEEEESSSSS was sie philosophiert haben als FALSCH bewiesen wurde oder einfach nur als Wunschvorstellung.
bsp 1) Die Staydie state Theorie 2)Evolution
1) Imanuel kant selbst propagierte das ewige universum es war natürlich falsch das universum wurde präszise geschaffen und ist nicht einmal die einzige dimension wie wir wiesen vergisst nicht albert einstein sagte : Gott würfelt nicht er hatte recht er meinte die schwarzen löcher der grund wieso er das sagte war klar wenn die anderen behaupteten das wurmlöcher chaos verursachen
ABER MANCHE WISSENSCHAFTLER glauben das das wurmlöcher portale in eine andere dimension sind also doch ein sin haben noch ein bsp Der grosse atheistische Astronom Fred Hoyle wurde am ende seiner tage Gläubig er selbst konnte nicht mehr an zufälle glauben er selber : es ist komisch das die Theorie des Schöpfers nicht angenommen wird obwohlm sie geradezu perfekt ist das hat sicherlich nur psychologische gründe . Noch dazu war der urknall ganz bestimmt keine Explosion sie war gezielt un zwar aufs Trillionstel den wenn es nur eine sekunde abweicungen häte dann wäre das universum heute eine einzige strahlen wolke oder zu langsam und wir währen zu wasserstoff.
2) Eine Theorie die unter primitive art und weisse enstanden ist sollte ich glauben bsp dachte man das die zelle primitiv ist ist sie aber nicht sie ist komplexer als jede andere maschine man weiss das alsom sagt mann irgendwann hätte es sich schon erschaffen obwohl es unmöglich ist. Michael Denton in sein Buch Evolution a theory in the crisis selbst sagt : das argument mit der zeit ist scheinheilig man kann es aber vergleichen nimm etwas metall und schütelle es i Milliarden Jahre und nacher kommt eine Armbanduhr natürlich ist das unmöglichc und eine Zele ist so komplex das es mehr verbindungen hat als eine grossstadt noch dazu hat sich in keinen laboratorium der welt eine zelle replotuziert. man könnte sagen das denton einm Christlicher Vernatiker ist doch er ist nicht einmal ein Christ nicht einmal religiös aber er glaubt an den kostrukteur nicht er weiss das es ihn gibt . So zu nden Palanthologen dazu muss man sagen das Palanthologen so oft gelogen haben Sprich Archeropteri´x Coelacanth nebraska mann ( man hat eine nebraska mann erfunden mit hilfe eines Unterkiefer später stellte sich heraus es war ein wildschwein unterkiefer und das ist nicht das Krasseste ) Neandertaler (er war ein MENSCH er ähnelt die Aborigins so sehr das es ein wunder ist) Piltown man ( man hat es als wichtigstes beweis in England gesehn bis es Klar wurde das es ein MEnschen kopf mit einen Orang utan Kiefer ist) etc etc etc etc.
Ausserdem wurde nie Evolution in den Fossielen funden bestätigt sogar wiederlegt
und zwar begann das leben sofort komplex und voll ausgewickelt BSP 505 Millionen Jahre begann das leben und zwar mit Der Kambryonische Explosion .
Das beweisst das das Leben erschafen ist.
dazu eine Internet seite :
2. Sowohl die Evolutionstheorie, als auch die biblische Schöpfungslehre sind zwei Denkweisen. Sie werden nur durch Glauben angenommen, beide fordern eine Glaubensentscheidung. Es handelt sich hier um zwei völlig entgegengesetzte Arten von Glauben. Welche der beiden Arten die richtige ist, kann nur durch die Wissenschaft und durch die persönlichen Erfahrungen des Menschen entschieden werden. Deshalb betrachten wir die beiden Richtungen im Lichte der Wissenschaft, mit dem Ziel, festzustellen, wo die Wahrheit liegt.
Letztendlich handelt es sich um die allerwichtigste Frage: nämlich um die Frage nach der Existenz Gottes. Jeder Mensch hat die Wahl sich in seinem Leben einmal "für" oder "gegen" Gott zu entscheiden. Und diese Entscheidung soll den Sinn, die Würde und das Ziel seines Lebens bestimmen.

3. Die wissenschaftlichen Forschungen der letzten Jahrzehnte widerlegen immer wieder die Basissätze der Evolutionstheorie. Sie verliert unter den Naturwissenschaftlern immer mehr an Glaubwürdigkeit (siehe die angegebene Literatur). Wir müssen uns die Frage stellen: Ist die Evolutionstheorie überhaupt eine wissenschaftliche Theorie, oder ist sie eine atheistische Naturphilosophie, welche mit den Naturgesetzen und dem empirischen Bereich der Wissenschaft nicht übereinstimmt?
Viele Naturwissenschaftler sprechen heute von einem Zusammenbruch der Evolutionstheorie. Warum?

4. Im Bereich "Evolution und Schöpfung" gibt es enorm viel Fachliteratur. In einer Flut von Büchern, Lehrbüchern, Fachzeitschriften usw. werden meistens hochwissenschaftliche, komplizierte Kenntnisse angeboten, die für den einfachen Leser und Laien kaum verständlich sind. Unser Anliegen und besondere Motivation ist es, die hochspezifischen Informationen in einer allgemein verst ändlichen und zusammenfassenden Form darzustellen.

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5. Wir wissen, dass falsche Information schwere Folgen hat. Das betrifft jeden Bereich des menschlichen Lebens. Manchmal trägt die Menschheit die Konsequenzen Jahrhunderte lang. Das hat sogar mit der Ewigkeit des einzelnen Menschen, oder ganzer politischer Systeme zu tun. Sollte hier nicht die Evolutionstheorie als falsche Information bzw. Lüge betrachtet werden? Denken Sie nur an die grausamen Folgen des evolutionistischen Denkens im Bereich der Bioethik (Abtreibungen, Euthanasie, Rassismus etc.).

6. Das Thema ist wichtig, sowohl für Gläubige als auch für Atheisten. Ein Christ muss imstande sein, seinen Glauben entgegen falschen Lehren und Ideologien zu begründen und zu verteidigen. Auch ein Atheist sollte wissen, auf welchem Fundament er sein Leben aufbaut. Keiner sollte gleichgültig bleiben, wenn er in einem sog. Evolutionsmuseum äußerst attraktiv ausgestellte Museumsstücke sieht, welche mit der Realität und den wissenschaftlichen Fakten nichts zu tun haben. Aber sie beherrschen ganz schnell die Phantasie des Besuchers und beeinflussen sein Denken.

Wir beschäftigen uns mit dem Thema unter folgenden Aspekten (das Konzept):
1. Was sagt die Evolutionstheorie einerseits und die biblische Schöpfungslehre andererseits über:
a) Das Leben, die Entstehung der biologischen Arten und den Menschen?
b) Die Materie, das Universum und die Naturgesetze?
2. Werden diese Aussagen von der Wissenschaft bestätigt oder widerlegt?
3. Ungelöste Probleme und Folgen der Evolutionstheorie
4. Was bedeutet es, wenn die biblische Schöpfungslehre recht hat?
5
WIR BEGINNEN MIT DEM PHÄNOMEN "LEBEN"
A. Die Evolutionstheorie sagt, wir zitieren: "Leben ist ein materielles Ereignis, das sich von der unbelebten Natur nur durch seine Komplexität unterscheidet". Die Entstehung und die Entwicklung des Lebens ist eine Kombination von Zufall, Mutation, Selektion, Vermehrung, Stoffwechsel und Evolution im Sinne Darwins. Das Leben ist ein sich selbstorganisierendes, und selbstvermehrendes biologisches Phänomen, das durch Zufall aus lebloser Materie als einfache Form entstanden ist und sich durch einen sehr langsamen Prozess in höhere Lebensformen entwickelt - von den einfachsten Eiweißmolekülen bis zur äußerst komplizierten biologischen Form des Menschen. Nach diesem Modell besteht das Leben aus komplexer Materie+Energie (das sind physikalische Prozesse). Der Evolutionsprozess ist nicht gelenkt und seine Triebfedern sind Zufall, lange Zeiträume sowie Überlebenskampf. Nach der Evolutionstheorie ist das Leben wesenlos, ohne Schöpfer, ohne Willen, ohne Plan, ohne Ziel und darum ohne Sinn. Die Natur wird von einem Prinzip der ständigen Steigerung von Komplexität und Informationsinhalt gesteuert. Die Evolutionstheorie lehrt, dass die Materie die ewige Grundsubstanz des ganzen Universums ist und dass der Mensch keineswegs etwas Besonderes unter allen anderen Lebewesen darstellt. Er ist eine hochentwickelte biologische Form der selbstorganisierten und selbstgesteuerten Materie.
Soweit die Evolutionstheorie.

B. Das biblische Schöpfungsmodell setzt einen Schöpfer voraus, eine außerordentlich hohe Intelligenz, die das Leben geplant und geschaffen hat. Am Anfang wurde die Materie geschaffen. Sie unterliegt seither dem Zerfall. Die Materie ist nicht ewig, sie ist eine Erscheinungsform der Energie. Das Leben wurde spontan aus dem Nichts geschaffen, durch das Wort, durch Kraft, Weisheit und Wille. Es wurde zielorientiert geplant und ausgeführt. Darum ist es sinngebend. Die Bibel lehrt, dass das Leben einen Ursprung

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hat. Nach dem Schöpfungsmodell ist Jesus Christus die Quelle des Lebens und der Schöpfer alles Lebens. In der Bibel lesen wir: "In Ihm war das Leben" (J. 1,4). Das Schöpfungsmodell beantwortet nicht nur die Frage "Woher", sondern auch die Fragen nach dem "Weshalb" und dem "Wohin".
Soweit die biblische Schöpfungslehre.
Aus diesen zusammenfassenden Ausführungen ersehen wir, dass sich die Grundaussagen des Schöpfungsmodells den Grundaussagen des Evolutionsmodells diametral und unvereinbar gegenüber stehen. Wir müssen uns die Frage stellen:
"Wo ist die Wahrheit?"
Welches von beiden Modellen hat recht? Die Antwort lautet:
Dasjenige Modell hat recht, welches mit den Aussagen der Wissenschaft übereinstimmt.

WAS SAGT DIE WISSENSCHAFT ÜBER DAS LEBEN, DAS UNIVERSUM UND DEN MENSCHEN?
1. Die Wissenschaft bezeugt, dass die Entstehung des Lebens durch Zufall unmöglich ist. Keinem Laboratorium der Welt ist es je gelungen, aus unbelebten organischen Stoffen eine lebendige Zelle herzustellen, die imstande ist, sich zu vermehren. Ein biologisches System von solch hoher Komplexität der Struktur und Funktion und besonders des genetischen Apparats, wie das Leben es aufweist, kann niemals das Produkt des Zufalls sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein einziges Gen von sich selbst entsteht, ist 1 zu 10600 (eine Eins mit 600 Nullen)! Mathematisch gesehen ist das unmöglich. Eine Leberzelle besteht aus 53 Milliarden Proteinmoleküle. Die Chance, dass diese Moleküle durch Zufall eine bestimmte Anordnung


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annehmen, um als Zelle funktionsfähig zu sein, ist gleich Null. Man muss kein großer Experte sein, um zu dem Schluss zu kommen, dass dies unmöglich ist.
Die Entstehung unserer Erde durch Zufall wäre ebenso unwahrscheinlich, wie das Erscheinen eines vollständigen Wörterbuches nach der Explosion einer Druckerei.
Zufall und Komplexität sind zwei sich gegenseitig ausschließende Größen. Das betrifft die Komplexität der ganzen Schöpfung als Universum und Mikrostruktur.
Die Wissenschaft kennt keinen Zufall bei der Struktur und Funktion ihrer Systeme.
Das Zufallsprinzip der Evolutionstheorie widerspricht der Wissenschaft.

2. Es gibt in der Natur viele sog. "nicht reduzierbare Systeme" (od. Komplexitäten). Das sind Systeme, welche in ihrer Struktur und Funktion die optimalste Leistungsfähigkeit besitzen und nicht weiter reduziert werden können. Um den Begriff zu veranschulichen sei hier als Beispiel die Glühlampe erwähnt. Sie besteht aus dem Glaskolben, dem Lampensockel aus Messing mit Isolation und Fusskontakt, dem Glasquetschfuss mit Glasträger und den Traggerüstdr ähten auf dem der Wolframglühwendel befestigt ist. Entfernen wir einen einzigen Teil dieser Konstruktion, dann ist sie nutzlos. In der Natur finden wir z.B. das Auge, das Gehirn, der Flugapparat der Vögel etc. Auch die menschliche Zelle ist ein phantastisches Beispiel eines nicht reduzierbaren Systems. Ihr Genom besteht aus 3,1 Milliarden Basispaaren (das entspricht Inhalt von ca. 1.000 Bibeln). Die Zellteilung selbst ist ein Wunder: das gesamte Genom wird vor der Zellteilung kopiert, beim Kopiervorgang wird alles kontrolliert. Die zufällige Entstehung eines solchen Systems, das von Anfang an voll funktionsfähig sein muss, ist ausgeschlossen.
Die Komplexität von Systemen, die aus einzelnen Teilen zusammengesetzt sind und beim Fehlen eines Teiles nicht mehr funktionieren können, bildet für die Evolutionstheorie ein großes Problem. Zum Beispiel ist ein Muskel ohne einen Nerv, der zum Muskel

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geht und ihn zum Zusammenziehen veranlassen kann, unbrauchbar. Beide, der Muskel und der Nerv sind nutzlos, wenn nicht ein kompliziertes Steuerungssystem im Gehirn existiert, das die Aktivität des Muskels koordiniert. Ohne das Zusammenspiel dieser drei wichtigen Teile haben wir nur unbrauchbare Einzelteile. Wie kann sich in einem graduellen, evolutionären Prozess eine solche Komplexität entwickeln?
Dieses Beispiel mit dem Muskel verblasst zur Bedeutungslosigkeit, wenn wir komplizierte Organe wie das Auge oder das Gehirn in Betracht ziehen. Diese enthalten viele voneinander abhängige Systeme, die aus einzelnen Teilen zusammengesetzt sind, welche ohne die Präsenz der anderen unbrauchbar sind. Im menschlichen Auge gibt es 100 Millionen lichtempfindliche Zellen, die über etwa eine Million Nervenfasern des Sehnervs Informationen ins Gehirn senden. Hier werden diese Informationen sortiert, analysiert und in ein verständliches Bild kombiniert. Das alles bedingt eine extrem komplexe Gruppe von gegenseitig voneinander abhängigen Einzelteilen. Doch der Sehprozess ist nur ein Teil unseres komplexen Gehirns. Es enthält 100 Milliarden Nervenzellen, welche durch 400.000 Kilometer Nervenfasern miteinander verbunden sind. Dass wir normal denken können, ist das Zeugnis eines wunderbar geordneten Komplexes von gegenseitig voneinander abhängigen Teilen. Wie könnten solch komplizierte Organe durch Zufall entstehen? Das sind wissenschaftliche Tatsachen, welche die Evolutionstheorie völlig widerlegen, was die Selbstentstehung und Selbstorganisation des Lebens aus unbelebter Materie betrifft.

3. Die Molekularbiologie sagt, dass es neben den beiden Bestandteilen des Lebens (Materie und Energie) eine dritte Grundgröße gibt, nämlich die Information, welche als zentrales Kennzeichen aller Lebewesen gilt. Die heutige Fachforschung hat deutlich erkannt und festgestellt, dass die Information die alles entscheidende Basis für die Existenz des Lebens ist. Hier sind nur einige Grundsätze der Informatik erwähnt:
- Es gibt keine Information ohne Sender und ohne Code.

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- Es gibt keine Information ohne ursprüngliche geistige Quelle.
- Es gibt keine Information ohne Willen und Ziel.
- Es gibt keine Information durch Zufall.
Die genetische Information (sog. Genetischer Code) verschlüsselt bei allen Lebewesen den eigenen Bauplan und sorgt dafür, dass er von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wie erklärt sich, dass es bei der Embrionalentwicklung nicht zu einem ungeordneten Zellwachstum, sondern zu einem systematischen, zeitlich abgestimmten und zielorientierten Vorgang kommt? Dem liegt eine Bauanweisung zugrunde, in der alle Phasen programmiert sind. Hier ist die Information der entscheidende Faktor. Es handelt sich um einen, durch Information gesteuerten Vorgang. Allein die Existenz eines Codesystems, wie im genetischen Code vorgegeben, setzt nach den Sätzen der Informatik eine nicht im System selbst liegende Informationsquelle voraus. Diese Informationsquelle liegt außerhalb der Materie. Und noch etwas Wichtiges: Die Materie kann keine Informationsquelle sein. Der weltbekannte Informatiker Prof. Werner Gitt schreibt: "Information ist nicht Materie, dennoch braucht Information die Materie zur Speicherung und Übertragung. Information ist nicht Leben, dennoch ist sie eine notwendige Voraussetzung für Leben. Leben ist weder Materie noch Information, dennoch sind beide Phänomene für das Leben notwendig".
Louis Pasteur hat im 1864 vor einer großen Versammlung von Wissenschaftlern in Paris einen (früher durch Harveus) grundlegenden und bis heute durch kein Experiment widerlegten Lehrsatz aufgestellt, der lautet: "Leben kann nur aus Leben kommen".
Da Leben nur von Leben entstehen kann (und dies ist biologisches Naturgesetz), bedeutet, dass das erste Leben erschaffen wurde. Auch die Existenz der biologischen Information in den Zellen der Lebewesen zwingt uns zur Annahme eines intelligenten Schöpfers.
Aufgrund des Kausalitätsprinzips, das lautet: "Jedes Ereignis hat eine Ursache" und nach dem Gesetz der Uniformität "Die Wirkung ist nicht größer als die Ursache", kommen wir zu dem logischen Schluss, dass dieser Schöpfer und Gesetzgeber das Leben
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in sich selbst beinhaltet, dass ER selbst das Leben ist. Eine einzige Person hat von sich selbst gesagt: "Ich bin das Leben". Das ist Jesus Christus.
Noch nie konnte eine zufällige Entstehung von Information, wie sie in den Lebewesen vorhanden ist, beobachtet werden. Computerprogramme haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Informationen der Lebewesen. Es ist undenkbar, dass ein Computerprogramm zufällig entsteht. Nur eine intelligente und ausgebildete Person kann ein Programm schreiben. Genauso wurden die Informationen in den Lebewesen von einem hochintelligenten Schöpfer geplant und geschaffen.
Der tierische Instinkt ist ein Verhaltensprogramm, welches den Lebewesen von Geburt an gegeben ist und das sich von einer Generation auf die andere vererbt. Die Tatsache, dass ein Programm eine intelligente Quelle haben muss, weist uns auch auf die Intelligenz des Programmierers hin.
Für einen natürlichen Ursprung der genetischen Information ohne Informationsgeber gibt es keinerlei wissenschaftliche Argumente.
Hier ist einer der schwächsten Punkte der Evolutionstheorie überhaupt. Das wird selbst von den Evolutionisten zugegeben. J. Monod schreibt: "Das größte Problem ist jedoch die Herkunft des genetischen Code und des Mechanismus seiner Übersetzung"
So ist festzuhalten: Die Evolutionstheorie widerspricht der Wissenschaft.
In dem Bereich der genetischen Information zeigen die Tatsachen klar und deutlich, dass die biblische Schöpfungslehre mit den wissenschaftlichen Kenntnissen völlig übereinstimmt.

4. Nach dem Evolutionsmodell ist das Leben (die ersten Makromolek üle, Zellen und Lebewesen) durch Zufall im Wasser entstanden. Später kam das Leben vom Wasser an Land. Wissenschaftlich bringt dieser Übergang eine Reihe von ungelösten Problemen mit sich. Davon nur einige:


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a) Warum sollten sie an Land gehen? Es liegt keine Notwendigkeit und kein Bedürfnis vor.
b) Wie konnte man das Eigengewicht des bestimmten Lebewesens dem Land anpassen?
c) Die Lebewesen benötigten ein total neues Atmungskonzept, Stoffwechselsysteme und Abfallbeseitigung.
d) Wie konnten sich die Lebewesen dem Temperaturwechsel an Land anpassen?
Der Evolutionsbiologe Georg Osche (1971) erkennt selbst diese ungelöste Problematik, wenn er zugibt: ?Lebewesen können ja während bestimmter Evolutionsphasen nicht wie ein Unternehmer den 12 Betrieb wegen Umbaus vorübergehend schließen?.
Hier ist die Evolutionstheorie mit der Wissenschaft unvereinbar.

5. Es ist bekannt, dass die Mitochondrien (Zellkoerperchen innerhalb der Zelle) eigene Erbinformationen (DNS) enthalten, die beim Menschen über die Mutter vererbt werden (Wieland, C., 1998; CEN Technical Journal). Derartige Erkenntnisse konnte die Evolutionstheorie nie haben, denn das widerlegt ihre eigene Grundaussage über die Selbstentstehung des Lebens an verschiedenen Orten der Weltozeane.
Auch hier steht die genetische Wissenschaft in absoluter Übereinstimmung mit dem biblischen Schöpfungsmodell.

6. Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der englische Wissenschaftler John Haldane und der russische Biologe Alexander Oparin folgenden Lehrsatz auf: "In einer oxidierten Erdatmosphä- re (das bedeutet sauerstoffhaltige Umwelt) kann Leben nur aus Leben entstehen. Eine nichtbiologische Entstehung von organischen Molekülen ist nicht möglich".
Von der Geophysik wissen wir, dass die Atmosphäre 23,13%, Lithosphäre 47,30%, Hydrosphäre 88,81%, Sauerstoff enthält.
Dieses biologische Gesetz einerseits und die wissenschaftliche Tatsache andererseits, bereitet den Evolutionisten enorme Probleme und zwar aus dem einfachen Grund: Unter diesen Umständen ist es unmöglich, dass Leben aus unbelebter Materie aus sich selbst

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entsteht. Außerdem gibt es Beweise durch Fossilien, dass Pflanzen und Tiere ziemlich gleichzeitig auftraten, was wiederum mit dem Schöpfungsbericht übereinstimmt.
Auch hier widerspricht die Evolutionstheorie der Wissenschaft.

7. Nun kommen wir zu einer der wichtigsten Voraussetzungen der biologischen Evolution, nämlich der Mutation. Sie gilt als Grundsatz, als Doktrin (Axiom), als Motor und als Kriterium der Existenz des Lebens. Die beobachtete Vielfalt der Lebewesen erklärt die Evolutionstheorie durch eine zufällige, spontane, oder künstlich ausgel öste Änderung im Erbgut der biologischen Arten. So definieren die Evolutionisten das Phänomen Mutation.
Was sagt die Wissenschaft dazu?
a) Sicherlich gibt es Mutationen. Man findet sie aber nur innerhalb der biologischen Art - das heißt horizontal. Noch nie wurde eine vertikale Mutation beobachtet, das heißt die Umwandlung von einer Art in eine andere.
b) Grundsätzlich kommen Mutationen sehr selten vor.
c) Genetiker (Erbforscher) haben jahrzehntelang eingehend versucht, bei Lebewesen mittels Bestrahlung oder chemischer Behandlung eine Mutationen zu erreichen. Auf diese Weise sollten neue biologische Arten entstehen. Die bisherigen Ergebnisse deuten jedoch auf das Gegenteil hin.
d) Mutationen sind, wie die großflächigen Untersuchungen gezeigt haben, zu 99,90% negativ und schädlich für den Organismus. Sie sind nie nützlich und oft tödlich, weil sie ihren Trägern durch Verlust genetischen Materials immer Nachteile bringen, so gesehen aus der Position der entsprechenden biologischen Art. Ein bekannter Evolutionist, Th. Dobzhanski erklärt, dass der Mutationsprozess allein zu Degeneration, Ausrottung und Absterben ganzer biologischer Arten führen würde. So erklären sich jedoch die sog. "positiven " Mutationen nicht als biologische Vorwärtsentwicklung (Evolution), da sie Verluste beinhalten (Kopierfehler im Erbmaterial).
Letztendlich geht es gar nicht darum, ob es vorteilhafte Mutationen

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gibt, sondern ob echtes neues Erbmaterial, neue genetische Information und neue Strukturen entstehen, die eine neue biologische Art hervorrufen können. Jedoch genau das wurde nie in der Natur beobachtet. Im Gegenteil: Durch Mutation nimmt die vorhandene genetische Information immer ab und führt zu negativen Erscheinungen der biologischen Art. Durch Mutation wird die vorhandene genetische Information immer negativ beeinflusst. Eine solche evolutionistische Aussage ist vergleichbar mit der Argumentation einer erfolglosen Firma, welche behauptet, sie würde große Gewinne machen, obwohl sie laufend Geld verliert.
Der israelische Erbforscher Lee Spenter berichtete beim 8. Kreationisten-Kongress in Schweden (2003): "Zufällige Mutationen können keine Evolution hervorbringen. Alle bisher auf der molekularen Ebene untersuchten Mutationen reduzieren die genetische Information. Dies spreche gegen die Evolutionstheorie".
e) Das von Lamarck und Darwin postulierte Prinzip, dass erworbene Eigenschaften vererbt werden können und so eine Evolution ermöglichen, wurde später durch die Entdeckung der Erbgesetze von Johann Gregor Mendel als Irrtum und Spekulation aufgedeckt.
f) Die evolutionistische Annahme, dass aus einfacheren Bauplänen durch Mutation komplexere Baupläne entstehen können, ist informationstheoretisch vollkommen falsch. So etwas wurde nie beobachtet, vielmehr ist es umgekehrt.
Und noch etwas: Einer der wichtigsten Grundsätze der Molekulargenetik lautet: Der genetische Code ist der stabilste und der am wenigsten veränderbare Bestandteil des Lebens. Die Evolutionisten selbst geben zu, dass sich der genetische Code in den letzten zwei Milliarden Jahre nicht verändert habe.
Die Wahrheit ist also sehr einfach: Ohne neue Information keine neuen biologischen Arten. Das bedeutet, dass die Lebewesen in klar voneinander abgegrenzten Gruppen (Grundtypen) -ein jegliches nach seiner Art- geschaffen wurden. Auch hier stimmt der biblische Schöpfungsbericht mit der Wissenschaft vollkommen überein.
g) Wenn die Mutation ein Motor für eine Evolution der biologischen Lebewesen wäre, so würde das bedeuten, dass es in der Vergangenheit,
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aber auch heute, zahlreiche Übergangsformen gegeben hätte. Zwischen den größeren Gruppen von Lebewesen fehlen Übergangsformen, sowohl in der heutigen Welt als auch unter den fossil enthaltenen Organen. Selbst Darwin erkannte das als Problem und schrieb in "Über den Ursprung der Arten": "Warum ist nicht jede geologische Formation und jede Schicht voll von solchen Zwischengliedern?" Vielleicht ist dies der offensichtlichste Einwand, der gegen meine Theorie vorgebracht werden kann." Wir werden uns später mit den Fossilien näher beschäftigen.

8. Für die Evolution ist neben der Mutation und dem Zufall die natürliche Selektion (Auswahl, Auslese) der drittwichtigste Antrieb (Mechanismus). Dieser Grundsatz natürlicher Selektion wurde der Garantiestempel der Evolution, der die Neuentwicklung von Lebensformen ohne Hilfe einer übernatürlichen Ursache gestattet. Die Selektion korrigiert den Zufall und fördert die Mutation. Die Auslese (Selektion) wird folgendermaßen definiert: "Ausmerzung schwächerer, weniger gut an ihre Umweltbedingungen angepasster Individuen und Überleben der am besten angepassten". Die Auslese arbeitet blind, ziellos und wirkungsvoll. Die Evolution der Lebewesen wird bestimmt durch den "Kampf ums Dasein", und die nat ürliche Selektion (Auslese) führt zur Höherentwicklung der Lebewesen. Bei diesem Kampf überleben nur die Tüchtigsten und Stärksten und die Schwachen bleiben auf der Strecke.
Die Idee vom erbarmungslosen "Kampf ums Dasein" übernahm Darwin von Thomas Maltus und Ernst Häckel. Beide formulierten diese Idee folgendermaßen: "Die geistig höher stehenden müssen die tiefer stehenden und minderwertigen Rassen ersetzen?Das geschieht durch natürliche Auslese, die nach dieser Theorie das einzige wissenschaftliche Prinzip ist, das die Entwicklung des Lebens, der Gesellschaft und des Geistes beherrscht". Viel deutlicher bringt Darwin die Idee vom "Überleben des Tüchtigsten" (survival of the fittest) in seinem Buch "Über den Ursprung der Arten" zum Ausdruck: "Letztendlich wird die natürliche Selektion die Wildrassen (Unterrassen) ausmerzen müssen, um auf diese Weise den Weg zu einer hochentwickelten Menschenrasse freizumachen".

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Soweit die Evolutionstheorie über die natürliche Selektion.
Dazu die Stellungnahme der Wissenschaft und der menschlichen Erfahrung.
a) Es ist bekannt, dass die Variabilität der biologischen Arten durch die Umweltbedingungen verändert werden kann. Durch künstliche Selektion können zielgerichtet verschiedene Varianten erzeugt werden. Äußerlich unterscheiden sie sich erheblich von den Ausgangformen, sind aber genetisch verarmt und einseitig geworden. Es wird aber dabei keine neue biologische Art erzeugt, sondern aus Vorhandenem das Geeignete ausgelesen. Hier handelt es sich um sog. Mikroevolution, oder Evolution im Rahmen ein und derselben biologischen Art. Deshalb kann weder die künstliche, noch die nat ürliche Selektion als Beweis einer höheren Entwicklung (Makroevolution) gewertet werden. Mit der Selektionstheorie hatte Darwin zwar Recht, sie erklärt jedoch nicht die Höherentwicklung der Lebewesen.
b) In seiner Evolutionstheorie schreibt Darwin über die Analogie von der Auswahl (Selektion) durch den Züchter und der Auswahl in der Natur. Wir wissen von der heutigen Genetik, dass in den entscheidenden Aspekten - Ziel, Ablauf, Abweichung, Überleben etc. - natürliche und künstliche Selektion nicht Analogien, sondern genauer Gegensatz sind.
c) Die evolutionistische Selektionslehre hat im Bereich des Soziallebens, der Moral und Ethik der Menschheit grausame Konsequenzen hinterlassen, welche die Welt bis heute erschüttern: Rassismus und Förderung der sog. "hochentwickelten Rassen" hat Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Ausbeutungspolitik in der Dritten Welt, Rücksichtslosigkeit, Egoismus, Atheismus, und Euthanasie sind nur einige der bitteren Früchte des evolutionistischen Denkens und Handelns des modernen Menschen heute. Der deutsche Arzt Alfred Plötz schreibt in seinem Buch "Rassenhygiene": "Da die natürliche Auslese nicht immer so funktionierte, wie es höherstehende Rassen gerne hätten, muss sie durch eine künstliche Auslese verstärkt werden ... unwertes Leben muss vernichtet werden"...
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Sicher konnte Darwin die falsche Entwicklung seiner Idee nicht voraussehen, aber es ist geschehen. Und es konnte nur deshalb geschehen, weil Darwin nur die halbe Wahrheit gesagt hatte. Was Darwin damals verschwieg, wird heute weiter verschwiegen: Viele Tatsachen sprechen gegen den Mythos vom "Überleben des Tüchtigsten" (Altruismus, Symbiosen etc.) und Darwin war sich dessen sehr wohl bewusst. Und wie steht der heutige moderne Mensch zu Darwins "Selektions"-Idee? Denken Sie nur an den gnadenlosen Konkurrenzkampf oder die Euthanasie! Der heutige Mensch ist bereit über Leichen zu gehen, um seine Ziele zu erreichen...
Also kann die Frage nach der Ethik mit der Evolutionstheorie nicht beantwortet werden. Das Überleben des Stärksten allein kann nicht die Grundlage für unsere Ethik sein. Wenn der Mensch ein weiterentwickeltes Tier wäre, dann würde es keinen Grund dafür geben, überhaupt eine Ethik und Moral aufzustellen, denn entscheidend für das Fortschreiten der Evolution ist einzig und allein das Überleben des Stärksten bzw. des am besten Angepassten. Wie kann man nach Ethik fragen, wenn die Maxime des tierischen Verhaltens (der Mensch ist nach der Evolutionstheorie ein hochentwikkeltes Tier) der egoistische Überlebenstrieb ist? Leben oder Tod, Sein oder Nicht-Sein, alles ist gleichgültig, weil alles zufällig und damit ohne Plan und ohne Ziel ist. Eine sinn- und ziellose Evolutionsethik kann nie das Fundament sein, um ethische Verpflichtungen zu begründen. Die Evolution anerkennt keine höhere Autorität. Ethik ohne eine höhere Autorität gibt es nicht. Der Evolutionist Th. Huxley gibt zu: "Ich muss bekennen, wie verwirrt ich war, als ich eine Grundlage suchte zu einer moralischen Verhaltensweise für unsere chaotische Zeit, ohne die Bibel zu gebrauchen".

9. Die Evolutionstheorie lehrt, dass die Ähnlichkeiten (Homologien) der Lebewesen als besonders wichtiger Nachweis für eine gemeinsame Abstammung der Arten gelten. Sie gehören auf diese Weise zu den wichtigsten Stützen der Evolutionslehre. Hierfür wird das Beispiel der Ähnlichkeit im Körperbau, Stoffwechsel und Erbgut zwischen Affen und Menschen angeführt. Weil Affen und Menschen

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gemeinsame Vorfahren gehabt haben sollen, wird behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt. Dies ist heute allgemein geltendes Denken.
Was sagt die Wissenschaft und die menschliche Erfahrung dazu?
a) Es gibt abgestufte Ähnlichkeiten unter den Lebewesen. Wichtig ist es aber, eine Antwort auf die Frage zu suchen: Woher kommen die Ähnlichkeiten und was zeigen sie?
Die Auffassung, dass der Mensch vom Affen abstammt, ist weder wissenschaftlich nachweisbar, noch ist sie durch Beobachtung belegt, sondern sie ist Ausdruck der evolutionistischen Glaubensüberzeugung.
b) Ähnlichkeit ist viel mehr ein Indiz für einen gemeinsamen einzigen Schöpfer. Das kann man leicht anhand von Vergleichen aus der Technik oder der Kunst klar machen. Ein "Trabi" und ein "Mercedes" haben viel Ähnliches, doch niemand würde sagen, dass der "Mercedes" ein hochentwickelter "Trabi" sei. Automodelle derselben Firma zeigen typische Ähnlichkeiten, welche ein Hinweis auf denselben Konstrukteur sein können. Solche Ähnlichkeiten sprechen viel mehr gegen die Evolutionstheorie. Z.B. ist das Bein eines Pferdes etwas ganz anderes als das des Menschen, aber beide zählen zu den Säugern. Das Bein eines Frosches ist dem menschlichen viel ähnlicher, aber der Frosch ist ein Amphibium, weit entfernt vom Menschen. Wie kommt das? Hier handelt es sich nicht um Wissenschaft, sondern um reine Spekulation.
c) Die Ähnlichkeit des Erbguts zwischen Affen und Menschen sagt nicht unbedingt etwas über die Ähnlichkeit der Baupläne des Schöpfers aus. Ein Vergleich soll das deutlich machen: Eine Kirche und ein Gefängnis sind sehr verschieden gebaut (verschiedene Baupl äne). Doch das Material, mit welchem sie gebaut sind, kann sehr ähnlich sein (Backsteine, Türen, Ziegel, Fensterglas usw.). Das Erbgut entspricht den Baumaterialien, nicht aber dem Bauplan. Nicht die Ähnlichkeit und die Anzahl der Chromosomen (der Träger) ist entscheidend, sondern die Qualität der auf ihnen niedergelegten genetischen Information.
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Der Bauplan der Lebewesen und seine Entstehung (die codierte Information) gehört zu den größten Geheimnissen der Biologie.
d) Zwischen Mensch und Tier gibt es eine tiefe unüberbrückbare Kluft. Nur einige Beispiele: Das Gehirn des Menschen verfügt über Qualitäten, die im Tierreich keine Parallelen finden. Das Kommunikationssystem, die Religion, die Ehe und die geistigen und schöpferischen Fähigkeiten beim Menschen sind Phänomene, welche die Tierwelt nicht kennt. Der Mensch als biologische Art besitzt Qualit äten, welche ihn von der Welt der Tiere total unterscheiden und ihn seinem Schöpfer ähnlich machen.
e) Ein weiterer Hinweis gegen die gemeinsame Abstammung der Arten (auch Affe - Mensch) ist durch das vollständige Fehlen von Übergangsformen ersichtlich, sowie durch die unüberschreitbaren genetischen Barrieren zwischen den einzelnen biologischen Arten. Vom Beginn ihres Auftretens in der Erdgeschichte gab es bereits größere Gruppen von Lebewesen in zahlreichen unterschiedlichen Formen. Wenn während Millionen von Jahren eine graduelle Entwicklung von primitiven zu höheren Lebewesen stattgefunden hätte, müssten die Zwischenformen mindestens teilweise in den Fossilien vorkommen.

10. Die Evolutionisten suchen die heute fehlenden "Bindeglieder" (Missing links) zwischen Affen und Menschen, aber auch zwischen den anderen Grundgruppen, in den biologischen Versteinerungen, sog. Fossilien. Um dieses Problem zu lösen, müssen diese Fossilien erstens Millionen Jahre alt sein und zweitens Zeichen von zwei sich gleichenden biologischen Arten aufweisen. Wenn diese wichtigen Voraussetzungen fehlen, dann werden sie geschaffen.
Was sagt die Wissenschaft dazu?
a) Es gibt viele Hinweise, dass die Gesteinsschichten nicht enorm lange Zeitperioden repräsentieren, wie behauptet wird. Die dort gefundenen Fossilien wurden komplett in tiefen, schnellfließenden Wassern abgelagert.
b) Die sog. "Polystraten Fossilien" (das sind Baumstämme), welche in mehreren Schichten vorkommen, zeigen, dass

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die Schichten sehr rasch aufeinander folgend abgelagert wurden. Wäre dies langsamer geschehen, so wären die Baumstämme längst verfault, bevor sie vollständig eingebettet wurden.
c) Die Existenz vieler "lebender Fossilien" hinterfragt ebenfalls die angeblichen Hunderte von Millionen Jahren "Erdgeschichte". So werden beispielsweise Fossilien von Seesternen, Brahiopoden und Schnecken von den Evolutionisten auf 530 Millionen Jahre datiert. Doch sehen diese Fossilien ganz genauso aus, wie heute lebende Exemplare! Also keine Spuren von Entwicklung dieser Arten in mehreren Millionen Jahren.
d) Es gibt viele Hinweise, dass Menschen und Dinosaurier zur etwa gleichen Zeit lebten und nicht in einem Abstand von 65 Millionen Jahren, wie Evolutionsvertreter annehmen. Weitere Befunde zeigen unmineralisierte Dinosaurierknochen, welche sogar noch Blutzellen enthalten. Wie sollten diese Knochen 65 Millionen oder mehr Jahre alt sein?
e) Die molekularbiologische Forschung müsste in der Lage sein, eine fortlaufende Entwicklung nachzuweisen. Wissenschaftler stellen fest: "Jede biologische Klasse ist auf der molekularen Ebene einzigartig isoliert und mit anderen durch keine Zwischenformen verbunden. Es fehlen die Zwischenformen auf der molekularen und fossiliaren Ebene. So zeigen die Moleküle ebenso wie die Fossilien, keine Übergänge von einer biologischen Art zu anderen Arten. Auf der molekularen Ebene gibt es keine "Vorfahren", "Primitive" oder "Höherentwickelte", so der Molekularbiologe Michel Denton.
f) Voraussetzung für die Fossilienbildung ist die schnelle Einbettung abgestorbener Lebewesen, sodass sie nicht verwesen (5 Stunden), gefressen oder durch äußere physikalische oder chemische Kräfte zerstört werden. Eine langsame Ablagerung, wie die Evolutionisten bis heute behaupten, ist bei der Bildung von Fossilien unmöglich. Nur Lebewesen, die sehr rasch unter Ausschluss von Luft und Wasser eingeschlossen wurden, können zu Fossilien werden. Das bedeutet, dass die daran beteiligten Schichten sehr schnell gebildet wurden. Die Fossiliengeschichte ist gekennzeichnet durch Katastrophen (Erdrutsch, Erdbeben, Überschwemmung). Man nimmt

Und nur ein letzter spruch von Pythagoras : Naturwissenschaft ist der Weg zur gotteserkenntnis.
@seras:
Bin der Meinung, dass Evolution und Thermodynamik gleichberechtigt nebeneinanderstehen und sich nicht wiedersprechen. Man darf der Evolution keine Absicht unterstellen, mit zielgerichteten Prozessen, das Leben auf Erden perfektionieren zu wollen. Selbstorganisation ist wohl so zu verstehen, dass ungleichgewichtige Prozesse ablaufen, die durch Selektionsprozesse immer organisiertere Lebensformen hervorbringen. Die kontinuierliche Zunahme der Entropie, wie sie im 2. Hauptsatz der Thermodynamik beschrieben wird, kann dabei sogar hilfreich sein, weil sie neue Strukturen schafft, die sich nunmehr der Selektion unterziehen können. Sofern man Selektion nicht als intentionalen Prozess begreift, der sich dem Paradigma der Entwicklung des menschlichen Wesens hin zur „Krone der Schöpfung“ unterordnet. Somit also dynamische Ordnung inmitten von Chaos.
....
Re: Selbstorganisation der Materie
14. November 2006 20:16
der sinn dieses forums sollte es nicht sein missionieren zu gehen ..
Auch wenn der Thread schon ziemlich alt ist, muss ich doch noch ein paar Sachen anmerken.

1. Prigogine wiederspricht nirgends dem 2. HS der Thermodynamik. Dieser Hauptsatz beschränkt seine Gültigkeit nämlich selbst auf geschlossene Systeme, also solche Systeme denen weder Energie zugeführt noch entzogen wird.

2. Im gegensatz zu seras' Thesen können die Arbeiten Prigogines heute getrost als harte Fakten bezeichnet werden. Sie sind bestens dokumentiert und reproduzierbar. (unzählige male schon überprüft)
Natürlich ist der Nobelpreis kein wissenschaftliches Kriterium, er wurde aber bisher bestimmt noch nicht für windige Theorien vergeben.

Natürlich steht es jedem frei, zu glauben in der Schöpfung könne es nicht mit "naturgesetzlichen" Dingen zugegangen sein (weil eben nicht sein kann was nicht sein darf).
Ich finde auch als religiöser Mensch allerdings nichts anstößiges an der Annahme dass die Schöpfung vollkommen ohne die "Hand Gottes" auskam.
Im Gegenteil - ich finde es sehr viel attraktiver an einen Gott zu glauben, der von allem Anfang an alles gedacht hat, als an einen, der (wie ein blutiger Anfänger) in seinem eigenen Werk nachträglich herumpfuschen muss, um es zum laufen zu bringen.
Schliesslich sagen uns die Naturwissenschaften lediglich wie einzelne Teile unserer Welt funktionieren. Warum diese Gesetze so sind wie sie sind (und anscheinend bilden sie ein perfektes, entwicklungsfähiges Gleichgewicht), darüber kann keine Naturwissenschaft Auskunft geben.

lg
taurus
Re: Selbstorganisation der Materie
13. July 2008 18:38
Selbstorganisation :

Der Professor sagt, ein Proton sieht immer gleich aus, auch wenn es aus Trümmern entstand - wieso ?
[quote]
Der Professor sagt, ein Proton sieht immer gleich aus, auch wenn es aus Trümmern entstand - wieso ?
[/quote]

Ein Proton "sieht nicht aus"! Kein bildgebendes Verfahren kann ein Proton wirklich visualisieren. Alle Eigenschaften die dein "Prosfessor" meinen könnte, sind abstrakt und nicht visueller Natur.
Re: Selbstorganisation der Materie
17. July 2008 17:23
Woher willst Du das wissen ?

Hast Du das Rastertunnelmikroskop erfunden ?
Der erste und der zweite Hauptsatz der Thermodynamik gelten für geschlossene Systeme. Es ist doch die Frage zu stellen, ob wir uns tatsächlich in einem geschlossenen System befinden ? Außerdem wird hier der Punkt Ordnung nicht korrekt dargestellt. Wenn an einem spezifischem Ort Ordnung entsteht und dafür an einem anderen Ort mehr Ordnung verloren geht spricht man von einer Zunahme der Entropie und damit einer Abnahme der Ordnung im Gesamtsystem.
Robert schrieb:
-------------------------------------------------------
> Der erste und der zweite Hauptsatz der
> Thermodynamik gelten für geschlossene Systeme. Es
> ist doch die Frage zu stellen, ob wir uns
> tatsächlich in einem geschlossenen System befinden
> ?

Diese Frage ist skalenvariant (abhängig von der Größe)
Beziehen wir uns auf das ganze Universum befinden wir uns wohl in einem geschlossenen System. Alle Skalierungen darunter sind mehr oder weniger offen (d.h. mit Energiedurchsatz). Die Frage in Bezug auf Prigogines Thesen sind
1. Befindet sich das betrachtete System so weit vom Gleichgewicht entfernt, dass Ordnung aufgrund der Dissipaton entstehen kann. Ist das betrachtete System der Planet Erde, würde ich mit einem klaren JA antworten.
2. Wo wird der "Preis für die Ordnung" bezahlt? Will sagen: Wo im Universum nimmt die Entropie zu, um den 2. HS der Thermodynamik nicht zu verletzen? Langfristig vielleicht in der Sonne?
Halte ich zumindest für möglich! Macht auch Sinn weil die Sonne die Energie für den irdischen Energieumsatz liefert.

zu den Protonen: nur weil man eine Eigenschaft irgendwie visualisieren kann, heisst das noch lange nicht diese Eigenschaft sei visuell. Visualisierung bedeutet Übertragung ins visuelle.

lg
taurus
Re: Selbstorganisation der Materie
18. July 2008 18:19
Ich weiß nie, ob ein Fragender was wissen will, oder ob er eine Fangfrage stellt und sich dann über die Antworten lustig macht.


" Bildgebende Verfahren " - diesen Ausdruck verwendet nur ein Studierter.


Außerdem : Wieso bringt der Themenersteller den " 2. Hauptsatz der Thermodynamik " ........... das ist echt sinnlos, weil der selbst für Studenten unglaublich schwer zu beweisen ist.

Da geht es erst mal um das " starke und schwache Gesetz der großen Zahlen ".

( Übrigens : Wenn die Stoppuhr eine große Zahl anzeigt ( etwa 5 Milliarden Jahre ), dann ist die Erde verglüht ! )
Re: Selbstorganisation der Materie
19. July 2008 22:48
.... und " physikalische Gesetze " sind für mich auch nur ein Teil der Gesellschaft wie irgendwelche anderen Gesetze.

Viel Spaß macht es mir, die ( Grundlagen der ) Mathematik als solche
anzuzweifeln:

Euklid'sche Geometrie - wenn das Universum endlich ist, dann kann es doch keine parallelen Geraden geben....??!!

Chaos kann ja nur mit guten PCs dargestellt werden - also gab es vor 100 Jahren kein Chaos.

Bildgebende Verfahren : Die entscheidende Aufgabe der zukünftigen Software wird Mustererkennung sein (z.B. : " Sage mir, wieviel Bäume auf meinen 10000 Fotos sind ! " ).
gd-udsi schrieb:
-------------------------------------------------------
> " Bildgebende Verfahren " - diesen Ausdruck
> verwendet nur ein Studierter.
>
tja, knapp daneben is auch vorbei!

> Außerdem : Wieso bringt der Themenersteller den "
> 2. Hauptsatz der Thermodynamik " ........... das
> ist echt sinnlos, weil der selbst für Studenten
> unglaublich schwer zu beweisen ist.
>
dat is ja det witzige. Er ist nicht zu beweisen! Er wird als eine Art Axiom angenommen.

> Euklid'sche Geometrie - wenn das Universum endlich ist, dann kann es doch keine
> parallelen Geraden geben....??!!

Da bist du nicht der Erste. Das Parallelenaxiom ist einer der umstrittensten Sätze der Mathematik.
Allerdings verstehe ich deinen Einwand nicht ganz. Da in der Mathematik prinzipiell alle Geraden unendlich lang sind, kann es nach deiner Sichtweise überhaupt keine Geraden geben.
Eigentlich müsstest du die komplette Infinitesimalmathematik anzweifeln?!
Na dann viel Spaß!

taurus
Wenn ich den Nahmen Harun Yahya lese oder höre, dann kriege ich so ein Hals, ihr macht euch keine Vorstellung.

Harun Yahya vergleicht in seinen so genannten Theorien Äpfel mit Birnen.

Die Evolutionstheorie widerspricht doch nicht der Thermodynamik.
Thermodynamik und Evolution sind Dinge die man nicht vergleichen kann.

Im Universum gibt es Kräfte die dem Universum Struktur verleihen und Kräfte die Struktur zerstören.
Gravitation, Elektromagnetismus, Starke- und Schwache-Kernbindungskraft verleihen dem Universum Struktur.
Die Expansion und Entropie zerstören Struktur oder besser gesagt sie ordnen alles anders an.
Das bestreben der Elemente ist es den Edelgaszustand zu erhalten, das geht nur wenn sich Atome in Molekülen neu anordnen.
Das bestreben der Atome und Moleküle besteht darin, ein Zeustand niedrigerer Energie zu erhalten, das geht auch nur wenn sich aus einfachen Molekülen komplexere Molekülketten bilden.
Wie will man ohne Evolution erklären, dass die einfachen Lebewesen früher da waren als komplexere Lebewesen.
Ob Evolution sprunghaft oder fließend sich vollzieht, das ist etwas ganz anderes.

Tatsache ist Evolution ist notwendig und etwas vollkommen normales.