chris
das Bewustsein
07. July 2005 14:00
Was passiert wenn man stirbt? Einige glauben an ein Leben nach dem Tod. Also an ein fortwährendes Bewusstsein. Andere wiederum nicht.
Gehen wir einmal davon aus, dass man nach dem Tod kein Bewusstsein hat. Also kein empfinden für sich selber oder den Ablauf der Dinge (Zeit) hat und demnach "nicht ist". Was ist das für ein Zustand? Wahrscheinlich kann man diesen Zustand mit Bewustlosigkeit vergleichen. Man säuft sich an einem Abend total zu und am nächsten morgen wacht man plötzlich auf und hat die Zeit dazwischen überhaupnicht erlebt. Man schläft also ein und wacht im nächsten Moment wieder auf in dem das Bewusstsein wieder anspringt. Jemand, der uns in disem Zustand der Bewusstlosigkeit erlebt schaut auf die Uhr und sagt uns am nächsten Morgen: "Du warst 10 Stunden nicht ansprechbar." Für denjenigen, der in diesem Zustand ist, ist auch diese Zeit von 10 Stunden Vergangen. Das Merkt man villeich an einem Bart den man am nächsten Morgen hat. Jedenfalls bemerkt man es körperlich. Was ist in dieser Zeit jedoch mit dem Bewusstsein Passiert? Die Antwort ist: Nichts! Der "Geist" war in dieser Zeitspanne nicht existent!

Gehen wir nun weiterhin davon aus dass der Ablauf der Dinge unendlich andauert. Dass in milliarden von Jahren das Unversum aufgrund der gegenseitigen Anziehung der Atome aufhört sich weiter auszudenen und dass es wieder in seine Ursprungsform zurück kehrt. Also dass es in vielen Milliarden Jahren wieder einen Urknall geben wird. Und danach wieder und wieder.

Nun ist es ein Fakt, dass in der sogenannten Unendlichkeit des Ablaufes der Dinge alle Wahrscheinlichkeiten auf 100% Ansteigen. Das Bedeutet im klartext würde man unendlich lange leben, hätte man unendlich viele Lottogewinne.

Ich will auf volgendes Hinaus: In der Unendlichkeit liegt die Wahrscheinlichkeit, dass man sein Bewusstsein auf irgendeine Art und Weise wiedererlangt bei 100%. Da unser Bewusstsein währens unseres Todes nicht existiert. Erleben wir also auch die Zeitspanne unseres Todes nicht. Mit anderen Worten: Man stirbt und erwacht im selben Moment wieder zum Leben. Natürlich ohne jegliche Erinnerung aus seinem Leben vorher weil Erinnerungen meiner Meinung nach auf Materie basieren und diese nach dem Tod in ihre Bestandteile zerlegt wird.

Weiterhin ist es sehr warscheinlich das man nicht nur irgendein Bewusstsein wiedererlangt sondern genau das gleiche Leben von vorhin noch einmal durchlebt. Denn angenommen in der Zeit des Todes kehrt das Universum wieder zu seiner Ursprungsform zurück, dann ist wieder alle Materie und Energie in einem Urpunkt versammelt. Und ich gehe davon aus, dass diese Anfangsbedingungen des Universums immer gleich sind. Und auf Grund dieser Gleichen Anfangsbedingungen müsste sich das Universum nach jedem Urknall gleich entwickeln. Irgendwann wird die Erde entstehen und irgendwann wirst du geboren und plötzlich bist du auf der welt und fragst dich was vorher war und entwickelst die komischsten Theorien.
Re: das Bewustsein
08. July 2005 02:08
Heim hat sich viel mit diesem Thema beschaeftigt:

http://www.engon.de/protosimplex/px_heimd.htm

Im Schlußwort greift Heim eine Metapher von ECCLES auf. Der Persönlichkeitskern spiele als Organist auf dem biologischen Körper (Orgel) eine Symphonie, die (wie auf einem Tonträger) im Geist mitgeschnitten wird. Nach dem letzten Akkord erhebt sich der Organist (Beginn des Todes) und überträgt die Symphonie unter Verwendung von Filtern auf eine Schallplatte. Im postmortalen Zustand reflektiert er über diese beliebig reproduzierbare Symphonie.
Die Symphonie ist einmalig, jedoch kann der Organist sie variiert erneut spielen. Wesentlich ist nur, daß zwar die Symphonien als Metapher für das Leben einmalig und vergänglich sind, nicht dagegen jedoch der Organist, der sich an diesen Symphonien weiter entfaltet.

ciao
richy



Beitrag bearbeitet (09.07.05 01:25)
chris
Re: das Bewustsein
09. July 2005 20:20
Bewusstsein ist, wenn man weiß, dass man ist.

Das ist meine Definition.

Werde mir jetzt aber erst einmal die Links anschauen.
Re: das Bewustsein
11. July 2005 12:46
Für den Zustand nach dem Tot könnte es gleichermassen viel
Möglichkeiten geben wie Sterne am Himmel. Es liegt ausserhalb unseres
Vorstellungsvermögens was danach ist oder sein wird . Aber es ist ganz einfach die Lösung zu finden. Mann denke nur einfach der Zeit ganz weit zurück, wo wir "vor" der Geburt bzw. eigenen Entstehung waren, und da geht es dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch wieder hin. *smile*
Gandalf
Re: das Bewustsein
11. July 2005 21:22
Zitat chris: "Bewusstsein ist, wenn man weiß, dass man ist."

Das ist schon mal ein Ansatzpunkt: Selbstreflektion

(Ich würde das Ganze noch erweitern: Eine tatsächliche Wahl zu haben und darüber reflektieren zu können)

Ich sehe das so: Damit eine Selbstreflektion stattfinden kann, müssen wir (physikalisch) in der Lage sein das Universum 'in uns' abzubilden (zu simulieren), dadurch haben wir erst die Möglichkeit das Universum getrennt von uns zu sehen. Der Grad (/die Höhe) der Bewußtheit hängt also damit zusammen, wieviel wir 'vom außen' in uns abbilden können (bzw. umgekehrt!)

richy hat eine sehr schöne Metapher gebracht (Ich kenne B. Heim leider immer nur vom hörensagen, ich glaube ich muß mich mal näher damit beschäftigen), die auch für meine Begriffe in die richtige Richtung führt: Vielleicht ist unsere (scheinbar vergängliche) Existenz nur ein Teil einer multidimensionalen Persönlichkeit, die es zu erkunden gilt. Wobei der Zeitbegriff ausdrücklich KEINE Rolle spielt (auch hier wieder: Die Gesetze der Quantenphysik gelten in 'beide' Richtungen der Zeit - es gibt keinen 'Zeitpfeil')

Re: das Bewustsein
13. July 2005 15:14
Hi Gandalf
Hab mir den Link mal durchgelesen. Ist wirklich eine verstaendliche Zusammenfassung zu den Multiversentheorien. Die Versionen I und II sind mir allerdings irgendwie zu physikalisch.Vor allem auch die riesigen Zahlen nicht mehr vorstellbar. Interessant ist die Ergodenannahme, die die Versionen relativiert. Allerdings muessen fuer ergodische Prozesse gewisse Voraussetzngen erfuellt sein und es ist nur eine Annahme.
Stationaerer mittelwertfreier Prozess.
Ob dies bei Multiversen anwendbar,zutreffend ist ?
Die Vorstellung von Chris entspricht wohl Versionen I II. Oder besser zeitlich hintereinander ablaufenden Multiversen.

Ich bevorzuge die Vorstellung der Version III. Es ist fuer mich einfacher vorstellbar die Multiversen in zusaetzlichen Dimensionen anzusiedeln.
Vielleicht weil Heims Modell dies auch naheliegend macht.Allerdings tritt bei ihm das Wort Multiversum nicht direkt auf. Lediglich die Anschauung, dass die Wahrscheinlichkeitsfunktionen auf mikroskopischer Ebene nur ein Teil eines Ganzen sind, von dem wir nur ein Teil sehen, erleben koennen.
Lediglich bei seinen postmortalen Zustaenden scheint mir Heim den Moeglichkeiten seiner Informationsdimensionen einen gesammten Inhalt zuzuordnen. Also dass alle Moeglichkeiten auch real existieren.
Version III in platonischer Form liegt sehr nahe an Heims Weltmodell.
Kein Wunder. Seine Theorie ist ja rein mathematischer Natur.
Soweit , dass das "Urknaellchen" selbst durch eine Zahl, die 2, initiiert wurde.

Warum gibt es in der Quantenmechanik keinen Zeitpfeil ?
Meine Vorstellung.
Der Zeitpfeil folgt der Richtung der Entropie. Zur Messung einer Entropie wird aber grosse Anzahl von Elementarteilchen benoetigt. Ein makroskopisches Set. Bei einzelnen Teilchen ist der Begriff Entropie nicht sinnvoll.
Habe ich das richtig verstanden?
ciao
richy



Beitrag bearbeitet (13.07.05 16:42)
Gandalf
Re: das Bewusstsein
13. July 2005 22:48
Hallo Peter!

Das sich die Erde um sich selbst, bzw. um die Sonne dreht, lässt sich auch nur aus der 'Vogelperspektive' beobachten. Es gab ja bekanntlich vor Galilei Modelle, die ohne diese 'Annahme' auskamen. Ähnliches trifft auf 'schwarze Löcher' , 'gekrümmten Raum' und noch viele andere 'erfolgreiche Theorien' zu. Positivismus mag ja für bestimmte Situationen 'sinnvoll' sein, da wir aber wahrscheinlich die 'Wirklichkeit_an_sich' niemals direkt erfassen können, sondern immer nur Erscheinungen die wir mit unseren Sinnensorganen wahrnehmen, kann man durchaus auch die Dinge in Frage stellen, die ein Positivist 'beobachtet' und als 'sinnvoll definiert'. (Ich hab mal vor kurzem darüber gelesen, wie Boltzmann an dem Radikal-Positivisten Mach zerbrach, der konsequent die Existenz von Atomen abstritt)

Theorien (auch nicht belegbare) sind unverzichtbar dafür, wie wir unser Selbstbverständnis definieren, wir sollten nur offen für Falsifikationen sein.

bei c) irrst Du Dich: Diese Multiversen sind durchaus beobachtbar wie z.B. beim Dopelspaltexperiment oder mit dem Mach-Zehnder Interferometer u.ä.

Der Unterschied (aus meiner Sicht): die Kopenhagener Deutung 'verbietet' sich Gedanken darüber zu machen, wo sich ein Quant vor der Messung aufhält und geht von der 'zusätzlichen Annahme' aus, daß eine "Wahrscheinlichkeitswelle zu einem klassischen Zustand kollabiert" Wie Wahrscheinlichkeiten Wellen bilden und sogar kollabieren können sollen, bleibt diese Deutung natürlich schuldig (seltsamerweise haben aber die allermeisten Physiker diese ursprünglich mathematische Vorstellung mittlerweile unhinterfragt als 'Wirklichkeitsbegriff' übernommen)

Aus sich der Viele-WeltenTheorie stellt sich aber eine ganz einfache und simple Frage: Wie kann 'etwas' an einer Stelle auf dem Schirm hinter dem Doppelspalt ankommen, wenn nur ein Schlitz geöffnet ist, dieses 'Etwas' aber an gleicher Stelle NICHT ankommt, wenn ZUSÄTZLICHE Schlitze neben dem ersten Schlitz geöffnet werden? Was hindert das Quant daran?

Da hier offensichtlich eine Wechselwirkung mit Etwas erfolgt, daß - wie leicht nachzuweisen ist - die gleichen Eigenschaften hat, wie das in dieses System geschickte Photon/Elektron/etc. - kann man gar nicht anders als davon auszugehen, das dieses andere 'Etwas' ebenfalls ein Photon/Elektron/etc. ist. - Ein Quant aus einem Universum, daß unserem sehr sehr ähnlich ist, ein Universum, daß sich kurzzeitig aufspaltet und mit unserem interferiert.


@richy

Wie Du richtig bemerkt hast, gibt es in der QM keinen Zeitpfeil, weil die entsprechenden Naturgesetze in 'beide Richtungen' gleich gültig sind. Ich sehe jedoch überhaupt keine physikalsiche Grenze, an der man qm- von makroskopische Systeme trennen kann. Prof. Zeilinger (der Anhänger der Kopenhagener Deutung ist) von der Uni Wien übrigens auch nicht, der bereits das Doppelspaltexperiment mit Fullerenen erfolgreich durchgeführt hat. (Alles hat eine deBroglie Wellenlänge)

Wie lässt sich das Ganze also mit unseren (scheinbar sicheren) Erfahrungen von einem 'Zeitpfeil' vereinbaren?

Für mich als 'Viel-Weltler' stellt sich das so dar: Mit jeder Entscheidung, die wir physikalisch treffen, verlieren wir Information (über die Universen, in denen wir eine andere Entscheidung getroffen haben). Der 'Sündenfall' aus der QM-Superposition findelt also ständig und JETZt statt. In der 'Nachhersage' lässt sich ein kausaler und deterministischer Zusammenhang der bereits getroffenen Entscheidungen durch unseren Verstand leicht konstruieren und in 'einem' Universum abspeichern - die Zukunft jedoch ist: offen!

Dadurch liese sich sogar 'Bewußtsein' physikalisch erklären: Das Multiversum beobachtet sich selbst.


Viele Grüße

Re: das Bewustsein
14. July 2005 01:53
Hi Peter

Mal Vorweg fuer mich ist nur Multiversum III interessant.
Zum Positivismus habe ich eine aehnliche Meinung wie Gandalf. Weiterhin : Fuer Fortschritt werden vor allem auch auch Visionen benoetigt Eine rein positivistische Denkweise waere mir da zu eingeschraenkt. Klar, am Ende muss schon eine Messung, Experiment entscheiden ob eine Theorie sinnvoll ist. Wie will ich aber wissen, welche Messung meine Theorie bestaetigen koennte, wenn ich diese Theorie von vornerein positivistisch nicht zulasse. Und :-) Wie misst du dein Bauchgefuehl ? :-)

> Etwas PRINZIPIELL nicht beobachtbares existiert nicht.

Wir versuchen gerade moegliche Ursachen des Teilchen-Welle Dualismus
zu finden ? Davor hat mein Physiklehrer schon gewarnt :-)
Die Existenz von Paralelluniversen scheint mir zwar auch eine sehr phantastische Vorstellung, aber existieren bei dem Dualismus nicht auch
schon 2 Zustaende nebeneinander ? (Teilchen, Welle) Es scheint doch
naheligend, dass die Ursachen des Dualismus durch paralelle Artefakte
verursacht werden. Paralelluniversen III so gesehen naheliegend.

Gerade die Quanteneffekte zeigen doch, dass diese Multiversen eventuell doch, wenn auch nur indirekt beobachtbar sind. Ein Quantenrechner wuerde sein Programm sogar gleichzeitig in allen Paralelluniversen ausfuehren.

Stichwort "anthropisches Prinzip":
***************************
Aha ich lerne immer mehr, wie meine Denkweisen vornehm heissen :-)
Dieses Prinzip ist fuer mich irgendwie selbstverstaendlich. Aufgrund eines Schluesselerlebnisses, dass ich in der Grundschule hatte. Dort schwaermte mein Lehrer davon wie wunderbar die Natur doch alles eingerichtet hat.
Da Wasser bei 4 Grad Celsius die groesste Dichte hat, friert ein See von oben zu, die Fische haben es unten schoen warm und erfrieren nicht.
Diese ganzen wunderbaren Zufaelle haben mich nie wieder so richtig losgelassen. Und irgendwann hatte ich sogar eine Erklaerung:
Das Wasser ist nicht nett zu den Fischen und hat sich an diese angepasst.
Die Loesung ist viel einfacher. Das Leben hat sich angepasst.
Es gibt Fische (in der aktuellen Form) weil Wasser bei 4 Grad die groesste Dichte hat !!!
Genauso "einfach" ist der Unwahrscheinlichkeitsdrive unseres Universums
zu erklaeren. In einem Universum in dem keine Lebensform irgendwelcher Art moeglich ist , die in der Lage ist ueber sich selbst und die Dinge an fuer sich zu reflektieren ... In dem wird auch keine Reflexion solcher Art stattfinden.
Nun koennte man fragen, ob sich nur die Fische an das Wasser angepasst haben oder auch das Wasser an die Fische. Letzteres wird man vorsichtig verneinen, denn Fische sind evolutionsfaehige Lebewesen und Wasser lediglich Materie. Unter der Voraussetzung, dass Universen, besser physikalische Gesetze, (oder Mathematik) nicht evolutionsfaehig sind scheint Peters Meinung plausibel. Es bleibt vielleicht die Erklaerung unseres Daseins durch eine abartige Anpassungsfaehigkeit des Lebens.
Um jetzt das anthropische Prinzip zu retten muesste man dem/n (Multi) Universum evolutionaere Eigenschaften zugestehen. Ich hatte dazu frueher die Vorstellung, dass dies moeglich ist, indem unser Universum wieder kollabiert und ein neuer Urknall ein neues Universum mit neuen Naturgesetzen hervorbringen wird. Ich bin also, weil ich beim richtigen Urknall mit dabei war :-) Eine sequentielle Denkweise.
Wenn ich es recht ueberlege. Da sind Paralelluniversern doch die weitaus elegantere Methode.
In Gandalfs Link gibt es eine sehr schoen Stelle. In diesem wird die Zeit als eine Aneinanderreihung von Paralelluniversen interpretiert.
Auch eine sehr elegante Vorstellung.

> Nehmen wir an, Paul Müller hat im Lotto gewonnen. Kann man daraus
> schließen, dass er schon ziemlich viel gespielt hat ?
Ja !
Das alte Problem der a priori und a posterio Wahrscheinlichkeit :-)
Wenn Du einen beliebigen Lottogewinner herausgreift ist es wahrscheilicher, dass dies ein Vielspieler ist, als ein Spieler der nur selten spielt. Als Extrembeispiel: Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit einen Nichtspieler herauszugreife ? Natuerlich hat auch ein Vielspieler
bei jeder Ziehung die selbe Gewinnchance wie ein AbundZu Spieler.
A priori gesehen aber wird er aufgrund seiner haeufigeren Versuche
eher einen Gewinn erlangen. (Kann man auch ausrechnen)
Die Wahrscheinlichkeit mit einem Wurf eine 6 zu wuerfeln ist 1/6.
Die Wahrscheinlichkeit in 6 Versuchen eine 6 zu wuerfeln ist natuerlich nicht 1. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit bei 6 Wuerfen mindestens eine 6 zu wuerfeln gleich dem Gegenteil keine 6 zu wuerfeln. P(Keine 6) bei einem Wurf ist 5/6. Dies 6 mal hintereinander (5/6)**6 und damit ist die Wahrscheinlichkeit bei 6 Wuerfen mindestens eine 6 zu wuerfeln 1-5/6**6= 0.9998928326 .

Oder noch eine andere Form der Begruendung, die den Vielspieler wahrscheinlicher macht. Wir wollen 20 mal eine Muenze werfen.
Adler Zahl.
17 mal lassen wir Peter die Muenze werfen.
3 mal lassen wir Hans die Muenze werfen
Peter gewinnt 7 mal . Fuer jeden Gewinn werfen wir einen Zettel mit der Aufschrift Peter in einen Hut.
Hans gewinnt einmal. Wir werfen also einen Zettel mit der Aufschrift Hans in den Hut .
Zuehen wir nun einen Zettel aus dem Hut, so ist die Wahrscheinlichkeit dass darauf Peter steht 7/8 also 0.875 die fuer Hans nur 0.125.

Durch haeufiges probieren wird die Wahrscheinlichkeit ein gewisses Ziel zu erreichen natuerlich schon groesser.
Na reicht erstmal :-)

Man koennte statt wuerfelt Gott also auch fragen:
Wuerfeln die Universen :-)
ciao
richy



Beitrag bearbeitet (15.07.05 02:45)
Querdenker
Re: das Bewustsein
22. April 2008 13:35
Haben eigentlich Tiere Bewustsein. Ich denke ja.
Abgestuft natürlich. Jedes Tier nach seinen körperlichen Voraussetzungen und Notwendigkeiten die sich im Laufe der Evolution ergeben haben.

Aber wo zieht man die Grenze? Haben Affen Bewustsein ? ja ok. Und Halbaffen, warum nicht. Alle Säugetiere? Was ist mit den Vögeln? Was ist....
Ich glaube der Übergang ist fliessend.

Nur wenn der Übergang fliessend ist könnte es da nicht sein das Bewustsein bzw. die Möglichkeit zu Bewustsein eine Grundeigenschaft der Materie ist?
Eine Grundeigenschafft so wie die Gravitation?
Bei der Gravitation ist ist die Menge und der Abstand der Materie entscheident.
Beim Bewustsein wäre dann entsprechend die Komplexität der Materie entscheident.
Aber das hatten ja schon andere lange vor uns entdeckt. Zumindestens gibt es Glaubensgemeinschaften die aus diesem Grund keinem Tier etwas zu Leide zu tun.


Besucht doch mal unser Philosofie Forum
http://www.ureda.de/php/forum/list.php3?f=1
Re: das Bewustsein
02. October 2008 22:56
Ist das Wissen nicht zu euch gekommen ? Lies den Koran dort findest du die Antwort.
Re: das Bewustsein
08. October 2008 16:54
Gehirnforscher gehen davon aus, dass das Gehirn ein Weg gefunden hat die Quantenwelt und die reale Welt miteinander zu verbinden.
Ein Gehirn soll in einem Chaotischen System wie es die Quantenwelt ist, trotzdem die mathematische Ordnung erkennen.
Gedanken sind einfach ausgedrückt, nichts anderes als kontrollierte Wechselwirkungen.

Der Tot ist nichts anderes als ein Informationsverlust von 100%.
Dieser Informationsverlust ist permanent und kann durch nichts rückgängig gemacht werde.

Mathematisch gesehen ist es natürlich möglich, das zwei Gehirne exakt identisch sind.
Wenn das Universum schon immer expandiert und kontrahiert, ohne Anfang und ohne Ende, bedeutet das, dass alle realisierbaren Möglichkeiten auch realisierbar sind oder sogar schon realisiert worden.
Re: das Bewustsein
08. October 2008 22:05
Nach dem Tod herrscht Chaos !
Re: das Bewustsein
10. October 2008 13:28
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+++++++++++++++++++


Was soll das eigentlich bedeuten ?

Kann dieser Blogschreiber nicht mal eine Telefonzelle kaputtmachen ?

Muß er immmer in dieses forum ?
Re: das Bewustsein
13. October 2008 14:12
Wichtig ist die Frage :

Was ist noch da, wenn man verstorben ist ?

Vorhanden sind noch :


- Die Zahlen

- Die Naturgesetze

- Vielleicht noch ein vererbtes Haus ( Aber das
auch nur noch ein paar Jahrzehnte lang )

- Eigene Philosophie ( wie bei Karl Marx )

- Nicht mehr Dein Lächeln !
Re: das Bewustsein
19. October 2008 17:51
Sehr gute Antwort, Mortimer.

" Was passiert wenn man stirbt? Einige glauben an ein Leben nach dem Tod..... "

Da geht man doch mal in die Kirche zum Beichten.

Außerdem wir man nach dem Tod von Maden angefressen.
Re: das Bewustsein
23. October 2008 17:15
Der MVV sagte der Polizei, ich sei 15 ( !!! ) mal schwarz gefahren - und hätte die Strafe von 15 * 40 = 600 Euro nicht zahlen wollen.


Ich bekam NIE Bafög !

Meine Schulklasse ließ extra meine Mutter
vergewaltigen, damit sie für immer mundtot ist
und sie mir also auch nach Duzenden " heftigen " Nachfragen
meinerseits NICHT ihre Verdienstnachweise rausrückte.

( Unbedingt notwendig für den Bafögantrag ! )


Nicht umsonst demonstrieren die Wiener Studenten dauernd für Bafög-Erhöhung und
gegen Studiengebühren, damit die dreckigen Ölscheichs
endlich ihr schwarzes Gold BILLIGER verkaufen !


Ob Fischi auch so denkt ?
ich
Re: das Bewustsein
13. October 2014 20:21
Hey, sehr gute theorie die du hier geschrieben hast.
Ich kann dir auch in einigen punkten zustimmen wie zum beispiel dass wir immer und immer und immer wieder kehren. So wie ich hier schon zich mal dir diese nachricht geschrieben habe und vermutlich wider schreiben werde.
Aber es ist immer das selbe, haar genau sogar. Wir sind nicht im stande etwas zu ändern, alles ist vorprogrammiert worden von uns selbst. Wir sind wie marionetten unser selbst und wir merken es nicht einmal.
Alles was wir bis jetzt und in zuckunft begreifen werden wussten wir immer schon da wir uns ewig im kreis bewegen. Einen kreis den wir uns selbst geschaffen haben und nicht mehr realisieren. Was wir glauben zu wissen ist 0,001% des gesammtwissens, wenn überhaupt. Und solange wir nicht anfangen uns zu ändern und uns als eins mit allem zu sehen, als "kinder des universums" werden wir diesenkreislauf auch nicht durchbrechen können.
Viele werden jetzt sagen: warum etwas durchbrechen wass immer war?
Ganz einfach deswegen, dass hinter dieser gränze die antworten für alles liegen und wir sie nur verstehen und begreifen können, wenn wir mit unserer unsterblichen seele die gränzen dieses kreises erreichen und darüber gehen.
Die antworten liegen in uns für alles was wir brauchen.
Mit freundlichen grüssen
das universum