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Ist der Raum in der Zeit oder ist die Zeit im Raum?

geschrieben von der antwortsuchende 
In diesem Forum können zur Zeit keine Beiträge verfasst werden. Bitte versuche es später noch einmal.
auch eine interessante frage die ich mir stelle ist die: Der Raum (1., 2. und 3. Dimension) ist das universum und alles andere, z.B. eine Kiste, sie hat eine länge, eine breite und eine höhe. das kann man messen, wiegen zählen und so weiter. aber wo ist die 4. Dimension?

Ist sie im Raum oder ist der Raum in der Zeit?

Ausserdem: Wie kann eine Zeitmaschine funktionieren wenn man gar nicht
weis wo man die maschine mit der zeit verbindet?

Mein Nachhilfelehrer hat mir erzählt, dass die zeit senkrecht auf den anderen dimensionen steht. aber irgendwie ist das unlogisch, denn die zeit orientiert sich ja nicht nach den anderen drei dimensionen. sie kann nicht lang sein und nicht im raum existieren, weil der raum schon aus den anderen drei dimensionen besteht.
kommt ganz drauf an was fuer dich die definition von zait ist

wie waers damit?: es gibt keine zeit weil es kein anfang un kein ende gibt
Re: Ist der Raum in der Zeit oder ist die Zeit im Raum?
06. June 2005 08:51
Ist die Breite in der Laenge oder die Laenge in der Breite ?
Scheint wohl schwer sein sich von der Vorstellung zu trennen, dass alles im Raum enthalten sein muss. Zeit ist die 4 te Dimension.Gerade weil die Zeitdimension senkrecht zu den Raumdimensionen steht ist sie unabhaengig von diesen.Zeitmaschine in die Zukunft gibt es. Der "Anschluss" an die Zeit erfogt bei dieser ueber die Geschwindigkeit. (Zwillingsparadoxon)
ciao
Hi,

Raum- und Zeitdimensionen unterscheiden sich schon ein bisschen.

Im Formalismus der Relativitätstheorie (Minkowsky-Raum) ist die "imaginäre Zeit" gleichberechtigt zu einer Raumdimension. Also i mal Zeit mal Lichtgeschwindigkeit wird als gleichberechtigte Raumdimension behandelt - fragt mich um Himmels Willen nicht, was man sich darunter vorstellen kann.

Einer "beliebigen Dimension", also einem Vektor im Minkowskyraum, kann man zuordnen, ob er raum- oder zeitartig ist. Ein raumartiger Vektor hat eine positives Skalarprodukt mit sich selbst, ein zeitartiger ein negatives (denn i*i = -1).

Spannend ist noch diese Frage:
Warum hat die Zeit eine Richtung?

Ob nun imaginär oder nicht, die Zeit der Relativitätstheorie hat keine ausgezeichnete Richtung. Man könnte einen Film drehen, wie die Planeten um die Sonne kreisen. Rückwärts gespielt sieht alles ganz normal aus - die Planeten folgen den physikalischen Gesetzen wie in "richtiger" Zeitrichtung. Genauso gibt es bei den anderen "exakten Theorien" keine ausgezeichnete Zeitrichtung: Quantenmechanik, Elektrodynamik, klassische Newtonsche Mechanik.

Die Eigenschaft der Zeit, gerichtet zu sein, wird im 2. Hauptsatz postuliert: >Die Zeit verläuft in die Richtung, in der eine bestimmte Größe, die Entropie, zunimmt.< Jetzt ist aber die Entropie eine statistische Größe vieler vieler Teilchen und taucht bei den "exakten Theorien" nicht mit auf.

Wieviele Teilchen braucht man, damit die Zeit gerichtet ist? 10? 1000? Wo erfolgt der Übergang? Bei 5000 Teilchen ist die Zeit halbgerichtet? Eigenartige Sache mit der Zeit....

@ Peter:

Du schreibst:

Spannend ist doch diese Frage:
Warum hat die Zeit eine Richtung?

Ich glaube, diese Frage ist falsch formuliert.

Wenn die Zeit eine Dimension ist, dann hat sie notwendigerweise (genau?) zwei Richtungen; wir können uns aber physisch nur in einer bewegen.

Es hat also nicht "die Zeit" eine Richtung, sondern "wir in ihr".

Frage: Liegt das an der Zeit - oder an uns?

Grüße

Grägar
Ja richtig. ;-)

Besser formuliert: Warum hat die Zeit einen RICHTUNGSSINN?

Welche Richtung WIR (komplexes thermodynamisches System mit Entropie) in der Zeit nehmen postuliert der zweite Hauptsatz -> immer Richtung Entropieerhöhung.
Doch an welcher Stelle genau erhält die Zeit ihren Richtungssinn? Irgendwo beim Übergang von wenigen Teilchen zu sehr vielen Teilchen muss das passieren.
@ Peter:

Zeit offenbart sich in Veränderung.

Veränderung offenbart sich in der Wahrnehmung.

Wahrnehmung ist eine Eigenschaft, die meines Wissens ausschließlich "komplexen thermodynamischen Systemen mit Entropie" vorbehalten ist.

Damit ist die thermodynamische Richtung der Zeit hin zur Entropie sozusagen definitorisch vorgegeben.

Zeit, wie wir sie kennen, kann von uns gar nicht anders gedacht werden.

Das heißt nicht, daß sie so ist.

Philosophisch ist dies der Unterschied zwischen dem Ding-an-sich und dem Ding-für-uns; und bereits Kant sagte: "Über die Dinge an sich können wir nichts wissen."

Grüße

Grägar
@ Grägar

G: Damit ist die thermodynamische Richtung der Zeit hin zur Entropie sozusagen definitorisch vorgegeben.

P: Wie wir die Zeit wahrnehmen ist dadurch vorgegeben, einverstanden.

G: Zeit, wie wir sie kennen, kann von uns gar nicht anders gedacht werden.

P: Nicht einverstanden. In den "exakten Theorien" wird die Zeit ja anders gedacht, nämlich ohne Richtungssinn.
Folgendes Experiment: Ich zeige dir einen Film mit irgendeinem physikalischen Vorgang und du sollst entscheiden, ob der Film vorwärts oder rückwärts läuft. Es soll also der Richtungssinn der Zeit im Film identifiziert werden, deine eigene empfundene Zeit beim Anschauen des Filmes läuft dabei selbstverständlich immer vorwärts.
Jetzt gibt es zwei Sorten von Filmen: Einmal, z.B. beim Zerdeppern einer Vase, kann man einen Richtungssinn identifizieren, beim Hochwerfen eines Balles aber nicht. Das komische ist, dass das Zerdeppern einer Vase auf mikroskopischer Ebene auch Gesetzen folgt, die keinen Zeitrichtungssinn kennen - an welcher Stelle also betritt der Richtungssinn das Geschehen?

G: Philosophisch ist dies der Unterschied zwischen dem Ding-an-sich und dem Ding-für-uns; und bereits Kant sagte: "Über die Dinge an sich können wir nichts wissen."

P: Ok, was Zeit-an-sich WIRKLICH ist, können wir prinzipiell nicht wissen. Dazu müsste man wissen, was sich Gott bei deren Erschaffung gedacht hat. Wir haben aber einen Alltagserfahrungsbegriff von "Zeit" und sind frei, theoretische Modelle zu basteln. Man kann Erkenntnisse über das Ding, das im allgemeinen "Zeit" genannt wird, sammeln.

Grüße,

Peter
Falls es jemanden interessiert...

ich schrieb oben: "Doch an welcher Stelle genau erhält die Zeit ihren Richtungssinn? Irgendwo beim Übergang von wenigen Teilchen zu sehr vielen Teilchen muss das passieren."

Der Missing Link heißt "Flukuationstheorem", ist von 1993 (Evans et al., Phys. Rev. Lett. 71 (15), 2401 (1993)), also noch relativ frisch. Das Theorem gibt an, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich in einem Nichtgleichgewichtssystem kurzzeitig die Entropie veringert (der 2. Hauptsatz also verletzt wird). Bei kleinen Systemen passiert das relativ oft (2. Hauptsatz gilt nicht => Zeit nicht gerichtet), bei großen Systemem wird es sehr sehr unwahrscheinlich (2. Hauptsatz gilt => Zeit ist gerichtet). Eigentlich ganz einleuchtend, und man hätte es bloß mal aufschreiben müssen... ;-)

Grüße,

Peter
Zeit und Raum sind nicht voneinander getrennt, sondern vereinigen sich zur Raumzeit.
Der Raum selbst ist homogen und grafisch darstellbar oder abstrahierbar.
Die Zeit ist nicht homogen und auch nicht grafisch darstellbar oder abstrahierbar.
ich versuchs mal einach

raum wie zeit wird wahrgenommen
und verbunden durch das gefühl
in die richtung gezwängt durch den verstand

also so gesehen ist DIE zeit nur in unseren köpfen/bewusstsein
Da muss ich dir widersprechen oX, Raum und Zeit funktionieren unabhängig von der Existenz eines Bewusstseins.
Raum und Zeit sind physikalische Größen.

Raum und Zeit benötigen KEIN Bewusstsein, aber ein Bewusstsein BENÖTIGT Raum und Zeit.
Wer sagt denn, dass die Zeit die vierte Dimension ist.
Vielleicht ist die Zeit nur ein Bestandteil der dritten Dimension.
In der vierten Dimension ist die Zeit aufgehoben.
Zeit benötigen wir um Abläufe verstehen zu können.
Alles auf einmal würde unser Gehirn und Nervensystem nicht verkraften.
Ich denke die vierte Dimension ist das innere in einem selber.
Die Mitte finden.
Wir haben in einer dreidimensionalen Welt leben nur ein zweidimensionales Sehen.
Wir können in keinen hineinschauen.
Die Reise ins Innere bietet ungeahnte Möglichkeiten weil Fragen entstehen mit denen man im Normalfall nie konfrontiert wird. Das Erkennen und Handeln verändert sich.
Mit diesen Veränderungen stabilisiert man langsam das Nervensystem, einfach weil immer mehr Rückschlüsse gewonnen werden.
Mit jedem Betrachten eines Zustandes, nennen wir es einmal Träumen, Wünschen oder Erwartungen, verändert sich dieser Zustand.
Will man sich selber seiner Möglichkeiten nicht berauben sollte man tunlichst damit aufhören.
Das heißt:“ Leben für den Augenblick, Leben um des Leben willens.
Dafür brauche ich keine Zeit mehr.
Ich versuch es noch mal, das auch der letzte es versanden hat.
Zeit und Raum sind physikalische Größen die ohne Bewusstsein funktionieren.
Leute, ihr dürft nicht physikalische Größen und Zusammenhänge mit Wünschen oder Bewusstsein verknüpfen.
Bei physikalischen Vorgängen existieren Sinn und Zweck nicht.

Wir nehmen Zeit und Raum war weil sie existieren. Unser Gehirn benutzt Raum und Zeit als Werkzeug, damit wir überleben können.
Raum und Zeit waren vor dem Bewusstsein da, und benötigen kein Bewusstsein um zu existieren.

Also, Raum und Zeit existieren nicht weil wir ein Bewusstsein haben, sondern weil sie am Anfang entstanden sind.
Wo kommt denn Raum und Zeit überhaupt her?
Woraus ist Raum und Zeit entstanden?


Atome bestehen aus unsichtbarer Energie.
Energie kann nicht erzeugt und nicht vernichtet werden.
Physische Atome bestehen aus Energie Wirbel.
Atome bestehen aus unsichtbarer Energie nicht aus Materie.
Zerlegen wir ein Atom weiter, ein Atom das keine Materie mehr ist, kommen wir zu den
4 Grundkräften die bei der Entstehung des Universums vorhanden waren.

Die klassische Physik sagt: Um mich herum ist eine Welt. Die ist da, egal ob ich Beobachte oder nicht.
Die Wirklichkeit ist die Realität.
Die Realität besteht aus Materie.
Was machen wir jetzt mit dem Menschen und seinem Geist.
Er ist der von Gott befohlene Überwacher des ganzen.
Wie das, besteht nicht alles aus den 4 Grundkräften?

Im inneren der Sonne verschmelzen Wasserstoffkerne zu einem Heliumkern.
Der Heliumkern ist ein klein wenig leichter als die Wasserstoffkerne es waren.
Materie verschwindet nicht, Energie ist das Ergebnis, das Energieäquivalent.
Genauso kann man Energie in Materie umwandeln.

E= mc² hinschauen.
Der Doppelspaltversuch hat aber eine andere Realität aufgezeigt.
Wenn man einen quantenmechanischen Vorgang nicht beobachtet existieren nur Wahrscheinlichkeiten.
Wenn man einen quantenmechanischen Vorgang direkt beobachtet, wird aus der Vielzahl aller Wahrscheinlichkeiten nur eine realisiert, und die löst eine erkennbare Messung aus.

Materie ist, bildlich gesehen, nichts anderes als eingefrorene Energie.
Nach dem Urknall war die Energie soweit runtergekühlt das aus einen teil der Energie Materie wurde.

Im Quantenvakuum gibt es immer Schwankungen der so genannten Nullpunktenergie.
Schwankungen definieren eine Welle, Wellen können sich versänken und auslöschen.
Diese Schwingungen können so stark werden, dass spontan Materie - Antimateriepaare entstehen.
Raum und Zeit benötigen kein Bewusstsein.
Raum und Zeit funktionieren unabhängig von der Existenz eines Bewusstseins.

Die Nullpunktenergie ist die Energie die noch vorhanden ist wenn der absolute Nullpunkt unterschritten wird.
Es dürfte eigentlich keine molekulare Bewegung mehr stattfinden.
Der Tod ist nicht der Tod.

Unser Gehirn, unser zentrales Nervensystem benötigt Zeit und Raum.
Die Datenmengen die ohne Zeit und Raum da wären könnten wir nicht verkraften.

Unter dem Bewusstsein verstehe ich jedoch das „seelische“.
Das, das unter dem Nullpunkt liegt und weit darüber hinausgeht.
Das, das uns hilft wachsen zu wollen indem wir uns mit diesen Fragen beschäftigen.
Energie schafft Materie, wir sind nicht das was wir zu sein scheinen.

Wenn man einen Quantenmechanischen Vorgang nicht beachtet existieren nur Wahrscheinlichkeiten.
Wenn die „Mitte“ gelebt wird ist alles Möglich.
Die Mitte leben zu können bedeutet: Möglichkeiten gelebt zu haben, diese von allen Seiten betrachtet und Gefühlt zu haben, um Transformieren zu können.
Dieses so erworbene Datenpaket flexibilisiert. Es entstehen mehr Rückkopplungen die das Nervensystem insgesamt stabilisieren.
bewusstsein ist verarbeite energie
also raum und zeit existieren nicht ohne bewusstsein
naiv koennte man fast sagen
raumzeit ist EIN spiegel des universalen bewusstseins
in das wir individualisiert hineinblicken
Da muss ich die widersprechen Ox, Raum und Zeit existieren seit dem Urknall.
Raum und Zeit sind rein physikalische Größen. Wie schon gesagt, unser Gehirn benutzt Raum und Zeit als Werkzeug.

Selbst wenn kein Lebewesen in diesem Universum existieren würde, existieren Raum und Zeit trotzdem.
Unser Gehirn benutzt Raum und Zeit als Werkzeug.
Ich sage: zuerst Energie dann Materie.
Erst Energie und dann Materie bedeutet, wir sind gedacht.
Wer soll Raum und Zeit denken ohne existierende Wesen welche Raum und Zeit als Werkzeug benutzen.