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Antimaterie

geschrieben von Teetrinker feat. Augno der 1. 
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Re: Antimaterie
07. August 2005 08:10
Super!!! Ich finds ja interessant, dass du das alles hingeschrieben hast...aber ich glaube hier gehts um Antimaterie!!!

Ich weiß nämlich, dass es einem gewissen Leonardo DaVinci schon einmal gelungen ist, zu berechnen mit welchen mathematischen Formeln und chemischen Verbindungen, man Antimaterie "herstellen" kann.
Nik
Re: Antimaterie
08. August 2005 11:59
Moin Moin Leute,

@Nessa

Du machst jetzt schon einen Spass, oder?

ZITAT: Leute...lest das Buch von dan Brown...das sind alles Tatsachen!!! Antimaterie herzustellen ist einfacher als ihr denkt....

Ist das so ein Test um herauszubekommen, wer auf deine Provokationen anspringt? Studierst du Psychologie?

Ich finde es immer wieder spannend, wenn Leute geschickt zusammengestellte Fakten in einem Roman kombinieren und dann Schlussfolgerungen ziehen, die fremd wirken. Wie alt bist du Nessa?

@Don Christiano
Sehr cool. Das klingt so richtig schön nach Verschörungstheorie a la Tachyonenconverter mit nordamerikanischem Ostküstenflair. Ich glaube nur, Nessa hat das falsch gedeutet. Solche Gedanken sind in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe in den USA sehr stark im kommen, schon seit Jahren. Kein Wunder, dass dieser sog. Ingenieur in den USA ist, denn in Russland haben die echt keine Zeit und Geld für solche Resourcenverschwendung.

Nik

Nikomachische Ethik:

"Glück ist die Tätigkeit der Seele in ihrer wesenhaften Tüchtigkeit" - macht weiter so
Re: Antimaterie
08. August 2005 13:16
@Nik

Nein, das war durchaus kein Scherz. Ich bin auf verschieden Internetseiten rumgetourt, um mich darüber schlau zu machen, und ich hab überall die gleiche Antwort auf meine Frage gefunden. Man kann Antimaterie herstellen.
Ich war auf der offiziellen Seite von CERN, dem Forschungsinstitut in der Schweiz und sie schreiben dort, dass es einem Proffesor von ihnen wirklich gelungen ist, Antimaterie herszustellen. Überhaupt beschäftigen sich die Professoren und Forscher an der CERN hauptsächlich damit, Materie, Antimaterie, Atome und ähnliches zu erforschen!

Ich studiere weder Psychologie, noch wollte ich damit irgendeine Provokation aussprechen. Ich beschäftige mich nur mit Themen, die mich interessieren und die meiner meinung nach wichtig sind.
Mein alter bleibt mein geheimnis, hier auf jeden Fall.
Re: Antimaterie
08. August 2005 13:24
@ Nik
sag mal wie Naiv bist du ???
Das du glaubst die Russen haben keine Zeit und kein Geld......
Wer Geld und Zeit hat ins Weltall zu fliegen hat auch Geld um solche Experimente zu machen!!!

Du weißt nicht was du da schreibst!!!

Wenn es um Venichtung, ich schreib das jetzt mal so Lapidar,hat jedes Land, jeder Kontinent Geld genug.


Auch wenn du dir die Werke des Aristoteles zu Gemüte führst, weißt du noch lange nicht wo wirklich die Fäden gezogen werden!!!


twigglchen
Re: Antimaterie
08. August 2005 13:30
@Nik (nochmal)

Ich hab gerade erst das mit den Russen gelesen.
Es geht nicht um die Russen, die Amerikaner forschen schon seit das erste Experiment mit Antimaterie bekannt wurde, daran, mit ntimaterie Waffen herzustellen.
Und wie twiggelchen so schön gesagt hat, wenn es um Waffen oder Vernichtung geht, haben selbst die ärmsten Länder und Nationen Zeit und Geld.
Nik
Re: Antimaterie
08. August 2005 16:18
@Nessa und twigglchennge

Wg. Russen. Da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Was ich meinte:
Es ist allgemein beobachtbar, dass solche abwegigen Theorien, wie der Ingenieur sie vertritt, in den USA dem Publikum sehr leicht zu verkaufen sind, weswegen er gerade da ist.

Ich stimme mit euch natürlich überein, dass auch arme Länder enorme Resourcen mobilisieren können, um Waffen zu entwickeln oder zu bauen.

Wg. Antimaterie herstellen: siehe Beiträge weiter oben, Probleme mit Lagerung...

Wg. Quantenphysik: daran forscht eigentlich jeder, habe ich nie in Frage gestellt

nochmal @twigglchennge: ganz konkret, was hälst du von dem Beitrag von PS. christian?

Greets
Sven
Re: Antimaterie
08. August 2005 20:27
@nessa Nein, das war durchaus kein Scherz. Ich bin auf verschieden Internetseiten rumgetourt, um mich darüber schlau zu machen, und ich hab überall die gleiche Antwort auf meine Frage gefunden. Man kann Antimaterie herstellen.



Kollege , Antimaterie herstellen wie bei CERN, oder Lagern , oder in grossen Mengen herstellen ist schon ein Unterschied. Mannnnnnn wenn solche Möglichkeiten existierten , dann wärn wa Energietechnisch ausm gröbsten raus. Und..........glaub nicht alles was du liesst ok?


MfG Sven
Re: Antimaterie
08. August 2005 21:58
@Sven

Tja...vielleicht solltest du dich mal im I-Net schlau machen, was das Thema angeht!

@Sven & Nik

Antimaterie wird in speziellen Behältern gelagert, die auf Ladestationen stehen. In den Behältern herrscht Magnetismus. Die Anziehungskraft ist so hoch das die Antimaterie schwebt!!! Wenn der Behälter von seiner Ladestation runter genommen wird, entleert sich nach 24 Stunden der Akku. Wenn der Akku leer ist lässt die Anziehungskraft nach, und die Magneten werden praktisch ausgeschaltet. Dann fällt die Antimaterie auf den Boden des Behälters und es macht *BOUM*!!!
Soviel zum Thema Lagerung
Daniel K.
Re: Antimaterie
09. August 2005 09:44
Ok Nessa, das mag von mir aus möglich sein, aber nur in geringen Mengen.
Ansonsten wäre die Kraft, mit der sich die Antimaterie abstößt, zu groß und die Magnete könnten sie nicht mehr "halten".
Somit wäre nur die Lagerung kleiner Mengen möglich!
Re: Antimaterie
12. August 2005 02:11
Antimaterie gibt es in unserem Universum nicht. Ich bin zwar überzeugt das es ein bestimmtes Gleichgewicht gibt, zwischen Antimaterie und Materie, doch ich denke nicht das wir irgendwann mehr davon erfahren werden, als die Vermut7ung das es eine geben könnte. In naher Zukunft wird die Welt entweder durch Sauerstoffmangel, Kriegswaffen oder wegen mangelndem Trinkwasser (2 % auf der ganzen Erde) sowieso untergehen. Wir verfügen über nicht gerade viel mehr Energie um die Welt so weiter zu führe, wie es gerade ght, darum.... scheiss auf Antimaterie.!
Nessa
Re: Antimaterie
25. August 2005 23:30
Wissenschaftler vom CERN, dem Europäischen Labor für Teilchenphysik, haben sich keine geringere Aufgabe gestellt, als die Frage nach dem Warum des menschlichen Lebens neu zu beantworten. Dazu wird in einer Fabrik in Genf das wohl explosivste und gleichzeitig exotischste Produkts auf der Welt hergestellt: Antimaterie. Nichts ist aufwändiger zu produzieren und schwieriger zu handhaben, denn: Kommt Antimaterie mit Materie in Kontakt, wird in einem Riesenknall alles in Energie umgewandelt. Science-Fiction-Liebhaber kennen das Phänomen: Das Raumschiff Enterprise und die Star-Wars-Raumkreuzer werden mit Antimaterie betrieben - dem effizientesten Raketenantrieb. Doch dies ist Fiktion. Der spannende Stoff kann heute nur in geringsten Mengen hergestellt werden, er ist aber für die Wissenschaft hochinteressant. Denn die Untersuchung von Antimaterie soll die Frage beantworten, warum es uns überhaupt gibt. Dazu wollen die Forscher Antimaterie im Labor in winzigen Mengen herstellen. Beim Urknall vor fünfzehn Milliarden Jahren müssen riesige Mengen von Antimaterie entstanden sein. Laut Theorie hätten sich Materie und Antimaterie wieder vernichten müssen. Anstelle von Galaxien mit Sternen und Planeten wie der Erde und uns Menschen wäre der Raum bloß von Licht erfüllt.
Warum wir Menschen materielle Wesen sind und keine Lichtteilchen, die durchs Universum treiben - dies ist die Frage, der die Wissenschaftler nachgehen, wie Rolf Landua, Physiker am CERN, erläutert. Um die Welt der Antimaterie zu verstehen, müsse man sich einen ganz speziellen Spiegel vorstellen, der nicht nur rechts und links vertausche, sondern auch die Zeit rückwärts laufen lasse und die Ladungen der Teilchen vertausche. Der Spiegel trete immer dann in Aktion, wenn Energie in Materie verwandelt werde. Immer wenn dies passiere, werde ein Teilchen produziert, etwa ein Proton und gleichzeitig ein Antiproton, also ein Anti-Teilchen. Dieses Antiteilchen stelle das Spiegelbild des eigentlichen Teilchens dar. Das CERN hat Erfahrung mit Antimaterie. 1995 gelang den Forschern in Genf erstmals die Herstellung von Antiwasserstoff. Doch die wenigen Atome zerfielen zu schnell wieder, um Messungen durchführen zu können. Das wollen die Wissenschaftler jetzt nachholen. Im September lieferte die neue Maschine erstmals Daten über die Welt der Antimaterie, die identische, aber entgegengesetzte Werte aufweist wie die Materie. Ein Gramm Antimaterie würde heute Trillionen Dollar kosten, denn schon die Herstellung eines einzelnen Anti-Atoms ist äußerst schwierig. Mit ihren neuen Maschinen am CERN wollen die Forscher mehrere Anti-Wasserstoff-Atomen pro Sekunde produzieren und so eine Art Spiegelwelt zu unserer normalen Welt studieren. Rolf Landua betont, dass Antimaterie nicht aus irgendwelchen Bergwerken gewonnen werden könne wie beispielsweise Uran oder Erdöl. Antimaterie müsse vielmehr erst hergestellt werden - ein recht ineffizienter Prozess, denn zuerst müsse Energie investiert werden, um sie anschließend wieder zurückzugewinnen.
Treffen ultraschnelle Teilchen auf Metall, so wird daraus gemäß Einstein Energie - es entstehen neue Teilchen und ihre Antiteilchen, Protonen und Antiprotonen: Bausteine von Atomen und Anti-Atomen. In einem Ring entlang der Experimentierhalle bremsen die Forscher die schnellen Anti-Protonen, um sie unter Kontrolle zu bringen und einfangen zu können. Um Anti-Atome herzustellen, braucht es aber nicht nur Anti-Teilchen für den Atomkern, sondern auch Teilchen für die Atomhülle: statt Elektronen, wie normal, Positronen. Doch wie stellt man daraus Anti-Wasserstoff her? Rolf Landua vergleicht das Verfahren mit einem Cocktail-Mix. Eine Flasche wird mit Antiprotonen angefüllt. Eine weitere Flasche wird mit Positronen gefüllt. Alles zusammen wird nun in ein drittes Gefäß gegeben und gut durchgeschüttelt. Die Hoffnung ist, dass dabei Antiwasserstoff herauskommt. Die Flasche mit Anti-Protonen ist kompliziert gebaut. Starke Magnetfelder verhindern, dass die Teilchen an der Gefäßwand zerstrahlen. Eine radioaktive Quelle erzeugt die Positronen, die zu den Antiprotonen geleitet werden. Jetzt kommt es darauf an, dass die Teilchen lange genug im Innern der Magnetflasche gefangen bleiben. Denn: Nur wenn sich ein Positron mit einem Antiproton verbindet, entsteht ein Anti-Wasserstoff-Atom. Das genau ist der erhoffte Prozess zur Herstellung von Antimaterie. Die Anti-Atome haben ein kurze Lebensdauer. Treffen sie auf die Gefäßwand, zerstrahlen sie. Doch die Energie wird von Detektoren registriert. Sie geben den Forschern Aufschluss über das, was passiert ist. Die Spiegelwelt der Antimaterie erforschen und Unterschiede zur Welt der Materie finden: Das ist das Ziel der Physiker am CERN. Noch dieses Jahren hoffen sie, auf die geglückte Herstellung der ersten Antiwasserstoff-Atome anstoßen zu können.
Mosquito
Re: Antimaterie
26. August 2005 00:18
>> sondern auch die Zeit rückwärts laufen lasse <<

Hi Nessa,

ist bei der Quelle auch ein Autor genannt? Sorry, aber nach der Anregung eines Orbitalzustandes eine Absorption anzunehmen, übersteigt meine Phanthasie. Im Verlauf der Versuchsbeschreibungen wird auch nicht erklärt, wie man das anstellt. Bis heute ist es nicht gelungen, Prozesse rückwärts laufen zu lassen. Aber Antimaterie entsteht bei jedem Betazerfall.
Peter
Re: Antimaterie
26. August 2005 13:19
>> sondern auch die Zeit rückwärts laufen lasse <<

gemeint ist die CPT-Invarianz der Quantenfeldtheorie (die besagt, dass die Gleichungen unveraendert bleiben (=invariant), wenn zugleich Ladung (C), Parritaet (=Haendigkeit) und Zeit (T) das Vorzeichen wechslen)
Mosquito
Re: Antimaterie
26. August 2005 14:53
Dank dir, Peter. Ich begreif nur nicht, aus welchem Grund man das Vorzeichen für t überhaupt ändern will. Durch welche Naturbeobachtung wäre das veranlasst? Geschehen irgendwo Ereignisse, bevor sie ausgelöst wurden?
Nik
Re: Antimaterie
26. August 2005 16:05
Ich glaube Peter meint, dass eine Quantenfeldtheorie-konforme These (unter anderem) dann gültig ist, wenn sie den CPT-Invarianz Test besteht. Die CPT-Invarianz ist also eine notwendige Bedingung. Wenn du eine neue Theorie hast, drehst du die Vorzeichen um und schaust ob sie dann immer noch stimmt.
Mosquito
Re: Antimaterie
26. August 2005 19:09
Ach so. Dank auch dir, Nik. Unwissend nahm ich an, die CPT-Invarianz sei ein Fossil des Mittelalters und würde nicht mehr gepflegt. Chaosformeln z.B. sind ja grundsätzlich nicht mehr zeitumkehrbar. Eine dynamische Formel, die die Wirklichkeit beschreiben soll, darf es auch tatsächlich nicht sein. Für statische Beschreibungen spielt die Zeit allerdings keine Rolle. Man betrachtet ja nur ein Bild, eine Momentaufnahme.

Was soll das also? Tut sich die Wissenschaft an genügend Stellen deswegen so schwer? Man kann die Wirklichkeit nur mit der Wirklichkeit beschreiben, nicht gegen sie.

Und ein irritierter
Mosquito
Peter
Re: Antimaterie
29. August 2005 14:53
Mit der Invarianz gegen Zeitumkehr und negativer Zeit (in diesem Kontext) hat es folgende Bewandnis:

Nehmen wir der Anschaulichkeit wegen erst mal die klassische reibungsfreie Kollision zweier Billardkugeln. Zeitumkehrinvarianz heisst, dass wenn ich die Kollission mit einer Kamera aufnehme und den Film rueckwaerts laufen lasse, auch beim Rueckwaertslaufen die physikalischen Gesetze ganauso gelten, als liefe der Film vorwaerts. Die klassische Mechanik ist also zeitumkehrinvariant.

Jetzt zur QFT. Laesst man hier den Film rueckwaerts laufen, dann ist der Vorgang nur dann im Einklang mit den physikalischen Gesetzen, wenn sowohl Ladung als auch Paritaet der beteiligten Billardkugeln das Vorzeichen wechseln.

Fazit: Die Zeitumkehrinvarianz (und damit verbunden der Begriff der negativen Zeit) beschreibt eine Symmetrie der Gleichungen, ist also ein abstraktes Hilfsmittel zur Charakterisierung von mathematischen Modellen. Was die negative Zeit physikalisch bedeuten wuerde ist uninteressant.

Andere Beispiele:
- was bedeutet z.B. die Zahl 4 physikalisch? 4 Hunde? 4 Brote?
- fuer den Schafhirten ist die Bruchrechnung rein akademischer Mummenschanz. Auf seine Schafe kann er sie nicht anwenden.
Re: Antimaterie
29. August 2005 15:15
Peter geschrieben:


> Andere Beispiele:

> - fuer den Schafhirten ist die Bruchrechnung rein akademischer
> Mummenschanz. Auf seine Schafe kann er sie nicht anwenden.

*grins* Zumindest nicht solange sie noch am Leben sind.



gruß
Alldaris
Mosquito
Re: Antimaterie
29. August 2005 19:38
Hi Peter!

Es ist halt ungeschickterweise so, dass selbst die rein formale Umkehrbarkeit nur in ausgesuchten Fällen gegeben sein kann.

Mit den Billardkugeln erhalte ich ein lineares System. Die Umkehrung hat hier lediglich die Konsequenz, dass der Impuls nicht aufgebraucht sondern aufgeladen wird, Umkehr eben.

Beim Essen als Versuchssituation erhalte ich bei der Umkehr nichts realisierbares mehr. Immerhin kann es mit hohem Aufwand beschrieben werden. So wird es aber brotloses Tun sein.


Leider erweist sich die Frage, was die negative Zeit physikalisch bedeuten würde, nicht als uninteressant. In "Eine kurze Geschichte der Zeit" beschreibt Stephen Hawking, seines zeichens Fürst im Physikszenario die defakto rückwärts laufende Welt und erwartet sie sogar nach der damals noch angenommenen Umkehr der Expansion. Wie auch immer, er mutet derartgen Nonsense aller Fachwelt und allen Laien als reale Zukunftsperspektive zu.

Im MA war man defakto von der realen Umkehrbarkeit der Zeit überzeugt. Die RT blieb klassisch, breitete aber das ende der Düsterphase vor. 1960 wurde die Chaostheorie anerkannt. Seitdem gilt jede versuchte Umkehrpraxis als pure Scharlatanerie, Ignoranz und Barbarei.


Also es sollte so sein, dass die Umkehrbarkeit einer spielerischen Gefälligkeit dienen kann. In der Wissenschaft hat so etwas nichts zu suchen. Die Mathematik ist sehr wohl der ernsten Wissenschaft. Wird eine Formel nicht weitfrei (mathematisch) genutzt, stellt sie wie im Beispiel der Physik eine Beschreibung der Wirklichkeit dar. Genau dafür wurde die Formel entwickelt. Zur Wirklichkeit gehört allerdings auch die Reißbrettsituation. Man schreibt dem Bauhandwerker nicht vor, dass er etwa erst die Tür plazieren soll, danach wird der Maurer die Aussparung in der Wand von Mauerwerk freihalten. Noch nicht mal in schilda geht man derart weit. Aber bitte, Physiker dürfen es natürlich tun.



Äh, was, wie wo? Hör ich was von Bruchrechnung und Schafen? mag mitschmunzeln. *g*

Gruß
Mosquito
Peter
Re: Antimaterie
30. August 2005 12:20
Hi Mosquito,

ich geben mal Deine Aussage mit eigenen Worten wieder, damit ich darauf antworten kann.

M: Zeitumkehrinvarianz ist nicht gegeben, Bsp. Essen.

P: Korrekt. Sobald Entropie im Spiel ist (makroskopisch) ist die Zeit gerichtet. Erstaunlicherweise sind jedoch die Wechselwirkungen auf mikroskopischer Ebene zeitumkehr- bzw. CPT-invariant.

M: Negative Zeit ist interessant, denn Hawking findet sie interessant.

P: Negative Zeit heisst fuer mich in diesem Kontext: den Film rueckwaerts laufen lassen. Mit der Realisierung von Zeitumkehrern hat das nichts zu tun.

M: Zeitumkehr ist MA, gerichtete Zeit Moderne.

P: Kann ich nicht beurteilen, wuerde aber intuitiv eher andersherum tippen: Im (europaeischen) Mittelalter Entwicklung der Welt von Schoepfung bis Apokalypse, neuer die Idee von Zeitreisen usw.

...was du mit der Formel und der Mathematik sagen willst, habe ich nicht verstanden: Also in Schilda laesst der Mauerer eine Aussparung, ...waehrend bei vernuenftigen Leuten das Loch nachtraeglich in die Mauer gehauen wird ??? ;-)

Gruss,

Peter