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Das Nichts

geschrieben von TaR 
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Re: Das Nichts
13. February 2005 17:28
Hi,
schaut mal Mengenlehre Cantor vs. Russel nach.
Re: Das Nichts
27. March 2005 14:32
Das Nichts ist etwas anderes als das was wir sehen.
Das Nichts ist die Wahrheit und alles ist Illusion.
Nichts ist existent und alles ist nichts.
Das Nichts ist die Wahrheit in dessen Illusion wir leben.
Wer rausfinden will was das Nichts ist, der hat schon verloren.
Niemand weiss was das Nichts ist denn wenn darüber nachdenken kann man gar nicht. Man kann nur über etwas Existentes nachdenken. Dabei exisiteren wir selbst gar nicht, denn wir schauen nur mit den Augen der Illusion und suchen die Wahrheit. Erst wenn wir uns der Sinnlosigikeit und der Illusion bewusst sind, können wir einen neuen Standpunkt einnehmen der das Nichts zum Zentrum unseres Sein macht. Wir sind alle nichts aber sind gefangen in der Illusion und möchten immer mehr Illusionen schöpfen da wir den Sinn in der Existenz vermuten. Der übergeordnete Sinn ist jedoch die Sinnlosigkeit - das Nichts! Nur wer alles Existierende negiert kann zu sich selber finden, sprich nichts finden. Aber wer findet schon nichts? Vollständig nichts zu finden ist nicht möglich aber wenn wann man alles negiert kommt man schon sehr nahe ran...

Das Leben ist sinnlos bis auf die Sinnlosigkeit!


TaR geschrieben:

> DAS NICHTS
>
> Über das Nichts zu sprechen bzw sprechen zu können,
> bedeutet noch lange nicht, daß das Nichts existiert.
>
>
> __1. Definitionen:____________________________________________
>
> Man kann das Nichts unterschiedlich definieren - Wer das Nichts
> nicht als Nicht-Existenz definiert, definiert es als etwas
> Seiendes
>
> Man kann das Nichts unterschiedlich definieren
> Man kann es definieren wie ich es tue: Nichts = Nichtexistenz.
> Man kann das Nichts als Alles-Sein definieren: Nichts = Alles
> (es ist nichts, da es nichts Bestimmtes ist)
> Man kann auch etwas ganz Bestimmtes als Nichts bezeichenen:
> Nichts = Vakuum; Nichts = Raum
> Es gibt noch weitere Möglichkeiten der begrifflichen Definition
> des Nichts.
> Unabhängig aber davon, wie man das Nichts, und als was man es
> definiert, sobald man das Nichts, nicht als Nicht-Existenz
> definiert, definiert man es immer, als ein Sein;- sprich: als
> etwas Existentes
> Denn: Etwas, das KEINE Nicht-Existenz darstellt, ist etwas
> Existentes.
> Wer also dem Nichts, einen anderen Bedeutungsinhalt verleiht,
> als den der Nicht-Existenz, und für das Nichts fordert, daß es
> nicht-existent ist, kein Sein besitzt, widerspricht sich
> selbst.
>
> Wenn das Nichts, nicht als Nicht-Existenz definiert wird,
> stellt es auch keinerlei Gegensatz zum Sein dar
> Der einzige Gegensatz des Seins, ist das Nicht-Sein, die
> Nicht-Existenz
> Wer also das Nichts, einerseits als Gegensatz zum Sein
> definiert, und gleichzeitig, das Nichts, als etwas, in der
> objektiven Wirklichkeit, konkret Gegebenes, Existentes ansieht,
> gerät ebenfalls in Widerspruch
> Entweder, man definiert das Nichts, als Gegensatz der Existenz,
> oder als etwas, das in der objektiven Wirklichkeit konkret
> gegeben ist;
>
> Beides, ist (logisch) nicht möglich
>
> Nichts, ist nichts anderes als ein Name für
> „etwas“, das es nicht gibt.
> Selbst das, das es nicht gibt, wird also mit einem Namen
> bezeichnet: Und zwar, mit dem Namen „Nichts“
>
>
> __2. Dualismus:_____________________________________________
>
> Das Gegensätzliche des Seins -
>
> Sein, ist ohne Gegensatz
> Sein, ist in der objektiven Wirklichkeit, ohne Gegensatz
> Denn: Das Gegensätzliche des Seins, wäre das Nichts
> Das Nichts aber gibt es nicht, und, da es das Nichts nicht
> gibt, gibt es keinen Gegensatz zum Sein (im Sein, der
> objektiven Wirklichkeit)
>
> Um mit Shakespeare zu sprechen: Sein oder Nicht-Sein
>
>
> __3. Existenz:______________________________________________
>
> Existenz ist nicht nur ein Sein ohne Anfang, sondern auch, ein
> Sein ohne Ende - Existenz ist zeitlich unendlich
>
> Existenz ist etwas Unentstandenes, und in dieser Hinsicht ewig
> Diese Anfangslosigkeit der Existenz bedeutet jedoch nicht, daß
> sie auch ohne Ende ist
> Denn: Trotz ihrer Anfangslosigkeit könnte sie eines Tages
> aufhören zu sein
>
> Von der Anfangslosigkeit eines Seins läßt sich nicht
> zwangsläufig auf seine Endlosigkeit schließen;- und umgekehrt
> Wie aber verhält es sich mit dem Sein der Existenz ?
> Wird Existenz eines Tages aufhören zu sein ?
> Wird es eines Tages Existenz nicht mehr gegeben sein ?
> Oder: Handelt sich bei ihr nicht nur um ein anfangsloses,
> sondern auch um ein endloses Sein ?!
>
> So schwierig diese Frage scheint, sie ist recht einfach zu
> beantworten:
> Es gibt nur zwei grundlegende Seinszustände:
> Sein oder Nicht-Sein bzw Existenz oder Nicht-Existenz
>
> Wenn Existenz, aufhören würde zu sein, könnte an ihre Stelle
> nur das Nichts treten
> Sprich: Wenn es keine Existenz mehr gibt, „gibt“ es
> nur noch das Nichts
> Das Nichts aber ist die Nicht-Existenz, und etwas
> Nicht-Existentes kann nicht existieren;- es kann das Nichts
> nicht geben
> Sobald das Nichts existieren würde, wäre es keine
> Nicht-Existenz, kein Nichts mehr:
> Es wäre etwas Existentes
> Etwas Existentes aber ist kein Nichts
>
> Wenn also die uns heute bekannte Existenz eines Tages ein Ende
> finden sollte, wird es nicht nichts geben
> Es wird vielleicht, eine andere neue Form von Existenz ins
> „Leben“ treten;
> Existenz als solche aber wird IMMER sein;- in welcher Form auch
> immer
>
>
> __4. Metaphysik:____________________________________________
>
> 1. Gesetz der Metaphysik (Existenz-Gesetz)
>
> Das erste Gesetz alle Metaphysik lautet:
> Alles ist Sein bzw Existenz
> Das Nichts gibt es nicht
>
> Wie sollte es das Nichts auch geben ?
> Das Nichts, ist das Nicht-Existente
> Existiert das Nichts, ist es kein Nichts, sondern, etwas
> Existentes;- und damit, eine besondere Form, der Existenz
> Existenz, ist für das Nichts auzuschließen
> Da aber das Sein des Nichts, auszuschließen ist, führt dies die
> Konsequenz mit sich, daß ALLES, Existenz IST
> Wie sollte auch etwas sein, wenn es nicht existent wäre !
>
> 2. Gesetz der Metaphysik (Ursache-Wirkungs-Gesetz)
>
> Aus dem Nichts kann nichts enstehen, und nichts kann in das
> Nichts vergehen
> Denn: Das Nichts, das Nicht-Existente, ist nicht existent
>
> Aus etwas, das in seinem Sein nicht vorhanden ist, kann weder
> neues, anderes Sein hervorgehen, noch kann etwas, in dieses
> übergehen
> Jedes Entstehen, jede Veränderung und jedes Vergehen setzt
> Existenz voraus
> Es setzt die Existenz dessen voraus, aus dem etwas entsteht bzw
> in das es übergeht
> Jedes Entstehen, jede Veränderung und jedes Übergehen in einen
> anderen Zustand hat somit seine Ursache im Sein
> Und daher ist Entstehen, Veränderung und das Vergehen von Sein
> stets die seinmäßig-existenzielle Folge von Sein bzw Existenz
> Entstehung, Veränderung und Vergehen sind IMMER Ausdruck eines
> Ursache-Wirkungsverhältnisses
>
> Oder: Anderst ausgedrückt:
> Wo etwas ensteht, sich was verändert oder in seinem Sein
> vergeht, dort ist Existenz und das Sein von Ursache und Wirkung
> gegeben
>
>
> __5. Hypothetisches Gedankenspiel:_____________________________
>
> Eine Welt in der auschließlich Sein gegeben ist, und das Nichts
> nicht „exististiert“, ist eine sich
> nicht-wandelnde, unveränderliche, ewige Welt (ein
> hypothetisches Gedankenbeispiel)
>
> In diesem Gedankenbeispiel wird von einer hypothetischen Welt
> ausgegangen, in welcher ausschließlich Sein gegeben ist
>
> Alles in dieser Welt ist Sein
> Sein ist ALLES
> Dieses Alles-Sein des Seins schließt notwendigerweise das
> Nichts absolut aus
> Denn: Gäbe es das Nichts, so wäre nicht mehr ALLES Sein; und
> eine Welt in der auch das Nichts gegeben ist, ist eine andere
> als jene in unserem Gedankenbeispiel
>
> Dies führt die Konsequenz mit sich, daß in einer solchen Welt
> Sein ohne Gegensatz ist
> In einer solchen Welt mag es beispielsweise die Gegensatz-Paare
> schön und häßlich, hell und dunkel, usw usf geben: das
> Gegensatz-Paar Sein und Nichts, gibt es aber HIER NICHT
>
> Da das Sein in dieser Welt alles ist, ist dies eine Welt ohne
> Veränderung und Wandel
> In ihr verändert wandelt sich kein Sein
> Denn: Veränderung und Wandel ist immer ein Vegehen, ein Wandel
> hin zu etwas Anderem, Neuen
> Das was einmal war, hört durch Veränderung auf zu sein
> Aufgrund des Wandels ist es nicht mehr
> Etwas, das nicht mehr ist, ist etwas Nicht-mehr-Existentes und
> etwas Nicht- bzw Nicht-mehr-Existentes ist ein Nichts
>
> Der Wandel, die Veränderung, schafft nicht nur anderes, neues
> Sein;- darüberhinaus schafft er auch das Nichts
>
> In einer Welt aber, in der ausschließlich Sein gegeben und das
> Nichts, in welcher Form auch immer, nicht vorhanden ist, kann
> es daher, keinen Wandel, keine Veränderung geben
> Eine Welt also, in der ausschließlich Sein existent ist, ist
> eine sich nicht-wandelnde, unveränderliche Welt
>
> Etwas jedoch, das sich nicht verändert, ist in seinem Sein
> unvergänglich
> Doch: Das Unvergängliche ist ewig
> Eine Welt, in der sich nichts verändert, nichts vergeht, ist
> also eine ewig existente Welt
>
> „Wo nur Sein gegeben ist, herrscht Ewigkeit !“
>
> Ohne Veränderung und Wandel kann es aber auch kein Denken, kein
> Bewußtsein geben
> Denken ist ein Prozeß;- und damit: etwas Veränderliches
> Bewußtsein ist in seinem Sein ebenso veränderlich
> Aber: Nicht nur Denken und Bewußtsein ist in einer solchen Welt
> nicht möglich
> Eine sich nicht-wandelnde, nicht-verändernde Welt, schließt
> Leben insgesamt in ihrem Sein aus
>
> Subjekte, Menschen, Tiere, Pflanzen, sie alle kann es hier
> nicht geben
> Denn: Das Herz muß schlagen, das Blut muß fließen
> Jedes Leben ist Veränderung; und wo sich nichts verändert, ist
> kein Leben
>
> Wo kein Leben herrscht, dort herrscht der Tod
> Und somit ist eine Welt, in der ausschließlich Sein gegeben, in
> der das Nichts nicht möglich ist und in der es keinen Wandel,
> Veränderung gibt, eine tote, leblose Welt
> Sie ist eine Welt, des Todes
>
> Man könnte nun vielleicht einwenden, daß eine sich nicht
> verändernde Welt, sehr spekulativ ist
> Dies ist schon richtig
> Dennoch aber, liegt es theoretisch, durchaus im Bereich des
> Möglichen, daß eines Tages alles Sein zum Stillstand kommt und
> Veränderung und Wandel nicht mehr ist.
>
>
> __6. Messung des Nichts:______________________________________
>
> Energie-Zeitunschärfe
> In einem leeren Raum befindet sich immer noch Luft.
> Nehmen wir einmal an der Raum ist so gut verschlossen, daß von
> Aussen kein neues Gas in den Raum gelangen kann.
> So ist es Vorstellbar in dem Raum ein Vakuum zu erzeugen, in
> dem man alle Luft aus dem Raum entfernt. (Obwohl dies praktisch
> sehr schwer durchzuführen ist.)
> In dem Raum befindet sich dann keine Materie mehr.
> Desweiteren seien die Wände auf den absoluten Nullpunkt
> abgekühl und es seien keine Öffnungen in der Wand durch die
> keine Strahlung eintreten kann.
> Der Raum ist dann in unserer Vorstellung wirklich leer.
> Doch was bedeutet dies Physikalisch?
> Ein Gegenstand hat eine Masse.
>
> Einer Masse kann man nach der berühmten Einsteinschen Formel:
> E = mc2
>
> Dabei ist:
> E die Energie
> m die Masse
> c die Lichtgeschwindigkeit
>
> eine Energie E zuordnen (c ist die Geschwindigkeit des Lichts).
> Dies bedeutet aber, daß in einem leeren Raum auch keine Energie
> vorhanden sein darf.
>
> Nach der Quantenmechanik gilt aber die Energie-Zeit Unschärfe:
> DEDt ³ h//2p
>
> Dabei ist:
> DE die Ungenauigkeit des Betrages der Zeitmessung.
> Dt das Zeitintervall zur Messung der Energie;
> h ist ein konstanter Zahlenwert, das sogenannte Planksche
> Wirkungsquantum.
>
> Diese Beziehung gilt aber auch, wenn man versucht das Nichts zu
> messen, also das Vorhanden sein von keiner Energie.
> Wenn man nur eine kurze Zeit mißt, so kann man nicht sagen ob
> der Raum leer ist oder nicht.
> Dieses Gesetzt ist sogar so fundamental, daß es erlaubt, daß
> kurzzeitig aus dem Nichts Teilchen entstehen und wieder
> verschwinden.
> Je kürzer der Zeitraum, um so massereicher können die
> entstehenden Teilchen werden.
> Man spricht in diesem Fall von sogenannten virtuellen Teilchen.
> Sie spielen in der modernen Physik eine fundamentale Rolle bei
> der Übertragung von Kräften.
> In der modernen Physik kann der klassische Feldbegriff durch
> das entstehen virtueller Teilchen ersetzt werden.
>
> Die Folge der Messung ist, dass man nicht Nichts mißt, sondern
> etwas existentes. Man wird also niemal nichts messen können, da
> das Nichts nicht existiert und demzufolge nicht messbar ist.
>
>
> __7. Zitate:_________________________________________________
>
> "Wenn jemand dahinter kommt wie das Universum funkioniert,
> welchen Sinn es hat und warum es da ist, wird es auf der Stelle
>
> durch etwas viel seltsameres und noch unverständlicheres
> ersetzt."
>
> Demokrit (ca. 460-375 v.Chr.)
> "Die Körper bestehen aus Atomen im leeren Raum."
> "Das Etwas ist nicht mehr als das Nichts."
>
> Sokrates (ca. 470-399 v.Chr.)
> "Ich weiß, dass ich nichts weiß."
> "Wie zahlreich sind doch die Dinge, deren ich nicht bedarf."
>
> Aristoteles (ca. 384-322 v.Chr.)
> "Zu sagen, dass das Seiende sei und das Nichtseiende nicht sei,
> darin besteht die Wahrheit.
> Die Wahrheit sagt, wer das Getrennte für getrennt, das
> Verbundene für verbunden hält
> Einen Irrtum hingegen begeht, wer sich in Gegensatz zur
> Wirklichkeit setzt."
>
> - AC /.
>
Alex
Re: Das Nichts
03. April 2005 12:02
Wir sind von Existenz "umgeben".

Was aber ist die ursächlichste Ursache dieser, uns (heute) "umgebenden" Existenz?

Wie ist sie entstanden?

Woraus hat sie sich entwickelt?

Entstammt sie, wie manche glauben, dem absoluten Nichts?
Ist vielleicht das absolute Nichts, der eigentlichste Ursprung, ALLER Existenz?

Dass Existenz, dereinst, aus dem absoluten Nichts entstanden sein könnte, ist unmöglich.
Denn: Das absolute Nichts, die absolute Nicht-Existenz, ist - außer als Begriff - absolut nicht existent, und aus etwas, das absolut nicht existiert, kann nichts, auch keine, wie auch immer geartete Form von Existenz, entstehen.

Nur aus etwas Vorhandenem, aus etwas das es gibt, das existiert, kann etwas (anderes) hervorgehen!
Nur aus Existenz, kann (eine andere) Existenz entstehen!

Und da ausnahmslos aus Existenz, (eine andere, neue) Existenz entstehen kann, wird deutlich, dass die einzige und grundlegendste Ursache, für das Vorhanden-Sein von Existenz, sie selbst ist.

Existenz, ist ihre eigene Ursache!

Sie hat sich selbst erschaffen!

Etwas aber, das alleiniglich sich selbst erschaffen hat, und somit keinen anderen Ursprung kennt, als nur sich selbst, ist, im Grunde, unerschaffen.
Und: Etwas Unerschaffenes, ist ewig!

Existenz, hat somit immer schon bestanden!

Es hat sie immer schon gegeben!

lg Alex

Re: Das Nichts
13. April 2005 07:55
Die Lösung des Rätzels ist in meinen Augen ganz einfach: Nach dem Ursache Wirkungs Gesetz muss alles was ist aus etwas hervorgegangen sein. Demzufolge ist auch das Ursache Wirkungsgesetz auch etwas hervorgegangen. (Gesetzte sind in meinen Augen nur beobachtete Strukturen die sich erst entwickelt haben müssen um zu wirken.) Daher existiert es nur im Etwas und nicht im Nichts. Damit es nicht im Nichts existiert muss also demzufolge das Etwas aus dem Nichts entstehen. Und schon haben wir den Grund warum wie hier vor unseren Rechner sitzen und darüber nachdenken was vor dem Urknall war. (Dieser kann übrigens auch nur eine einfache lokale Explosion in einem viel größeren Universum sein, man hat auch mal geglaubt das es nichts größeres als unsere Sonne gäbe.) :)
jakob
Re: Das Nichts
14. April 2005 02:13
was nuetzt bei der frage die sache mit ursache-wirkung???

wenn aus dem nichts etwas entsteht ist das eine ursache ohne wirkung
--> heisst denkt euch was anderes aus

heisst auch wenn es besagtes gesetzt gaebe waere das ALL(nicht das universum) unendlich und es gaebe kein Nichts
Teetrinker
Re: Das Nichts
14. April 2005 20:19
Alles Seiende entspringt dem All-Einen
und bildet in sich wieder eine Einheit.
Alles Nicht-Seiende entspringt keinem Nichts,
weil es nicht ist. Und da es nie sein wird,
kann es auch nie eins sein.
Und niemals uneins.
So bildet das Seiende einen ewigen Gegensatz
zum Nicht-Seienden.
Anders als das Nichts, das existiert, obwohl
es niemals als Materie greifbar ist, so wird
das Nicht-Seiende nicht nur niemals greifbar,
es bleibt auch unbegreiflich.


Thema Ursprung des Universums:

Die Gaia-Theorie besagt, dass unser Mutterplanet, die Erde, genannt Gaia, ein lebendes Wesen sei.
Ich wende nun diese Theorie auf das gesamte Universum an, und sage das Universum sei ein lebendes Wesen.

Nehmen wir an, das Universum dehnt sich in alle Richtungen aus. Irgendwann reicht die Energie nicht mehr, um sich auszubreiten und es gelangt an einen Punkt wo die Expansion stopt. Was ist dann???
Bleibt das Universum konstant in ihrer Form????
Nein, es kolabiert und zieht sich wieder zusammen, bis das gesamte Universum in einem Punkt komprimiert und verdichtet ist. Und dann ---> erneuter Urknall und Expansion

Dieser Vorgang könnte sich Unendlich wiederholen.
Ich nenne diesen Vorgang, das Atmen des Universums, und schließe daraus, dass das Universum theoretisch ein lebendes Wesen sein kann.

Ausdehnung = Anspannung = Einatmung
Zusammenziehen = Entspannung = Ausatmung
jakob
Re: Das Nichts
18. April 2005 03:15
nach deiner theorie ist das universum ist unendlich
es gibt aber trotzdem (schon allein wenn sagt : es gibt das nichts nicht)
ein/etwas nicht(s)
Re: Das Nichts
19. April 2005 14:53
Das Nichts ist einfach die Grenze des Universums . Das Universum ist
nicht unendlich sondern in sich geschlossen , wie eine 4-dimensionale
Kugel . (Die Stringtheorie geht teilweise sogar von 11 Dimensionen aus)
Mathematisch sind unendlich viele Dimensionen möglich , in der Praxis
ist aber spätestens nach der 11 . Dimension schluss , und in der 12
Dimension ist dann nichts , auch kein leerer Raum .
jakob
Re: Das Nichts
20. April 2005 02:47
erklaer dir erst mal was die 1ste und 2te dimension ist oder die dritte (und zwar nicht mit worten) und wie dann die 4te darein passt
bevor du mit 12 ankommst
Re: Das Nichts
20. April 2005 04:52
Morgen
ne, Ameise hat schon recht. Die Grenze des Universums besteht wohl aus nichts. Ist aber dimensionslos.
Die vierte Dimension ist natuerlich die Zeit.
Mit 4 Dimensionen kann man aber die Elementarteilchen nicht erklaeren.
Deshalb die zusaetzlichen Dimensionen in der Stringtheorie.
Bei Burhardini sinds 6 bzw. 12 Dimensionen.
Wenn man sich bischen damit beschaeftigt ist auch einsichtig, dass 4 Dimensionen nicht ausreichen, um diese Welt zu beschreiben.
ciao



Beitrag bearbeitet (21.04.05 13:56)
André_
Re: Das Nichts
20. April 2005 14:26
Hallo,

zumindest in der modernen Physik gibt es kein "Nichts". Zumindest ist der Begriff im Zusammenhang mit Quantenfeldtheorie leer.

Zitat:
--
Das Universum war mal kleiner als heute. Vielleicht 91 cm gross oder auch eine Singularitaet. Aussenrum war jedenfalls NICHTS. In dieses NICHTS breitet sich das Universum aus.
--

Solche Argumentationen sind ebenfalls fehlerhaft. Du beziehst dich hier auf Naturwissenschaft... ohne dir genau anzuschauen, was dazu in den Naturwissenschaften wirklich gesagt wird.

1. Das Urknall-Modell beinhaltet keinen Urknall im Sinne einer Singulatität.
2. Ist das Urknall-Modell schon seit den 70igern um die Inflationstheorien erweitert worden.

Sagen dir "verschiedene Vakuumzustände" etwas?

Natürlich muss man die Sache nicht mit der Naturwissenschaft angehen... von daher ist jedem irgendwie selbst überlassen, was er denken will, solange er es nicht als Wahrheit verkauft

Tschüss, André
Re: Das Nichts
21. April 2005 13:39
Hi Andre

> Vielleicht 91 cm gross oder auch eine Singularitaet.

Vielleicht !
Die Ausgangsgroesse spielte in dem Zusammenhang gar keine Rolle.
Nur dass sich das Universum ausdehnt.

Ich glaube nicht, dass jeder hier im Zusammenhang mit dem Urknall,
sofort an die Inflationstheorie denkt, also wie das quantenmechanisch gesehen ablief, so wie Du.

Das Universum war mal kleiner und es dehnt sich aus .
So stellt der Normalbuerger sich den Urknall vor oder ?
Und ich unterstelle mal, dass die meisten hierbei einen kleinen
Denkfehler machen:

Unter Ausbreitung versteht man gewoehnlich, dass sich etwas in den
Raum hin ausbreitet. Ein f(x,t)
Also nehmen die meisten da erstmal eine allgegenwaertige Raumzeit an.
Damit sich da ueberhaupt etwas ausbreiten kann.
Welche Groesse bleibt in dem Modell noch uebrig, die sich als Universum
ausbreiten koennte ?
Klar Materie.

Die Materie unseres Universums breitet sich in den allgegenwaertigen Raum (Zeit) Vacuum aus.
Ich weiss es ist eine Unterstellung.
Aber so stellen sich die Meisten das vor oder ?

Was hat TAR in Punkt 6 seiner Ueberlegungen getan ?
Er hat einen Vaccum erzeugt. Aus einem Behaelter (Raumzeit)
einfach die Materie entfernt. Fertig ist das NICHTS.

> Sagen dir "verschiedene Vakuumzustände" etwas?

Ausser "Grundzustand" vor allem, dass diese Vacuumzustaende wohl irgendwelche Messungen innerhalb unseres Universums, also bei Vorhandensein von Raum/Zeit darstellen.
Man pumt die Materie weg und fertig ist .... (Wiederhole mich)

Dass die Vorstellung: "Materie breitet sich im Raum aus" nun wirklich
ein zu einfaches Modell fuer den Urknall ist, sind wir uns sicherlich einig.
Eben dass dieses Modell zu einfach ist wollte ich hier darstellen, mehr nicht.

Satz a)
> von daher ist jedem irgendwie selbst überlassen, was er denken will,
> solange er es nicht als Wahrheit verkauft ...

Ist das auf mich bezogen ?
Wann und wie verkauft man etwas als Wahrheit ?
Soll ich deinen Satz a) so verstehen , dass er eine Wahrheit ist ?
Deine Aussage sollte ja auch fuer Deinen Satz selbst gelten.
Wenn Du aber keinen Anspruch auf den Wahrheitsgehalt von deinem Satz a legst, ist er eigentlich sinnlos und du koenntest ihn auch weglassen.
So gesehen koenntest du alle deine Threads weglassen oder am besten
loeschen wir gleich alles in dem Forum hier.

ciao
richy

Die Inflatiostheorie kann man anscheinend auch als selbstindiziertes Huhn betrachten :-)
http://www.hjp.ch/GEO/Geo1/056_Heike_01.htm
Ok das ist ne religioese Seite.
Anscheinend scheint fuer manche der Faktor "Gott" immer wieder Probleme zu machen. Gott-sei-dank hab ich da keine Probleme. hehe
uups die Leute auf der Seite bezweifeln auch, dass es chaos gibt.

Bei Heim hat man uebrigends mit der Matrerie keine Probleme, da sie nicht
aus dem NICHTS entsteht, sondern durch geometrische Relationen des Raumes.
Am Anfang geb es nur Hyperraum.
Vorher nur die ungeraden Primzahlen.
Bleibt nur die Frage wer die Zahl 2 erschaffen hat.

Muss ich hinzufuegen, dass das auch glattweg falsch sein kann ?



Beitrag bearbeitet (21.04.05 15:00)
André_
Re: Das Nichts
22. April 2005 10:37
Hallo Richy

Zitat: "Ist das auf mich bezogen ?"

Dies war nur auf Fragen wie dem nach dem "Nichts" bezogen... auf Fragen, die sich meist nicht beantworten lassen. Ich meine, ich kann niemanden zwingen... wenn jemand eine philosophische oder auf Naturwissenschaft gestützte Argumentation nicht schlüssig findet...

Eine Diskussion ist deswegen ja nicht unsinnig, wenn man sich auf einen bestimmten Rahmen einigt, in dem diskutiert wird... oder wie siehst du das? D.h. ich diskutiere die Frage nach dem Nichts zum Beispiel innerhalb der Naturwissenschaft... bzw. beziehe ich mich auf sie.

Davon abgesehen kann man die Frage aber noch ganz anders angehen... es gibt zum Beispiel bestimmte Philosophien in denen einfach gesagt, das "Nichts" ein Unding ist.

Hey... ich bin einfach nur ein klein wenig toleranter geworden... ;)
Re: Das Nichts
23. April 2005 18:20
Eine Diskussion aus wissenschaftlicher Sicht interessiert mich auch am Meisten. In der Chaostheorie werden ja aber auch ganz gerne mal nicht wissenschaftliche Betrachtungen angestellt. Wichtig ist, dass man beides nicht vermischt. Bei diesem NICHTS hilft wohl keierlei Betrachtungsweise so richtig weiter.
"Nulldimensionalitaet" reicht fuer mich auch aus. Philosoph bin ich ja net.
ciao



Beitrag bearbeitet (23.04.05 18:24)
Skynet
Re: Das Nichts
23. April 2005 20:35
Was ist mit "Nulldimensionalitaet" genau gemeint, sprich was bedeutet sie???
Rayne
Re: Das Nichts
01. May 2005 12:53
ich bin ein freund der theorie dass das existierende "alles" das wir erfassen (könnten) eine illusion ist da auch gesagt wurde dass nichts von diesem "alles" wirklich existiert weil es endlich ist und nur abstrakte nicht erfassbare "wirklich" ist zudem braucht das nicht existente nicht "keine dimension" um "nicht" zu existieren .Dazu reicht eine dimension... so könnte das das WIRKLCH existiert auch mit nur einer dimension zurechtkommen und wäre gleichzeitig für uns "nicht existent" diese "einzig wirklichen" "dinge" wären eine linie die durch unsere "wirklichkeit"(die ich mir vorstelle als vom mittelpunkt nach außen fließende kugel-wodurch sich alles wiederholt) verläuft aber nicht wirklich mess oder erfassbar ist.
Re: Das Nichts
01. May 2005 19:52
Hallo Rayne ,

ich glaube du verwechselst da was , mit Nulldimensionalität ist wirklich
Nichts gemeint . Eine eindimensionale "Parallelwelt " wäre für uns nicht
erfassbar , aber eben auch nicht Nichts , weil in ihr ja zumindest längen
existieren würden . Und wenn so eine Parallelwelt wirklich existieren würde , was macht sie dann wirklicher als unsere ?
Re: Das Nichts
02. May 2005 00:45
Denke sein NICHTS ist sogar etwas gegenstaendliches. Das macht natuerlich keinen Sinn, ausser man mag Widersprueche.
Das mit der Nulldimensionalitaet habe ich angefuehrt um die Existenz aller Dinge im NICHTS auszuschliessen.
ciao



Beitrag bearbeitet (02.05.05 15:42)
paninaro
Re: Das Nichts
02. June 2005 22:58
Also das NICHTS durch uns Menschen zu erklären, die wir ein Bestandteil des Systems mit dem NICHTS ja darstellen, fragt nach der Sinnesgrenze/Dimensionsgrenze unseres eigenen menschlichen Systems.
Als Grenzwertproblematik erscheint das NICHTS unerreichbar, aber notwendig, da ansonsten keine Grenzwertbetrachtungen existieren könnten. Das NICHTS sehe ich als eine Naturkonstante an, die Bestandteil des Gesamtsystem ist oder NICHT.
Die Frage ist ob NICHTS = NICHTS ist, d.h. gibt es unterschiedliche Formen oder Arten des NICHTS (die wir mit unserem Denken nicht erfassen können).
Wie verhalten sich NICHTS-Systeme zueinander. Ist das NICHTS (die NICHTS) eine Art Äther unseres Systems? Ist das NICHTS das Tor zu einer anderen Dimension, die unbegreiflich (unerreichbar) erscheint. Würde das NICHTS nicht existieren, wäre das existierende aus meiner Sicht unvollkommen, da dann Teilchen an jeder Stelle des Raumes existieren müssten.
Zu guter letzt ist die Frage, ob sich das NICHTS vergrößern/verkleinern kann, bzw. beliebig vergrößern kann, da es ja theoretisch frei von Materie ist, also NICHTS zum Vergrößern/Verkleinern benötigt.
jakob
Re: Das Nichts
03. June 2005 03:44
an der 0(null) sieht man das es ein nix gibt von dem man etwas abziehen bzw hinzufuegen kann
aber wie kann es sein das wenn es nix gibt etwas hinzugefuegt wird
(urknall) ----> also muss etwas undendlich existieren und folglich kann es kein nix geben da etwas selbst wenn es von nix umgeben ist , umgeben ist

naja zu hoch fuer uns