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chaotische systeme

geschrieben von tyler 
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chaotische systeme
30. November 2004 22:18
ich bin programmierer und beschäftige mich mit systemen, welche oft chaotisch anmuten, jedoch immer gewissen regeln syntaktischer art zB folgen.
beim programmieren geht es grundsätzlich um die simulation natürlicher phänomene. praktisch jede instanz aus einem quellcode entspricht einem realen gegenstück. es gibt jedoch methoden (es sind die schnellsten und kompaktesten überhaupt) welche zwar beim ausführen sinn machen, aber nicht nachvollziehbar sind mit (egal wie aufwändigem) studium des quellcodes.

was ich sagen will; chaos ist das perfekte system. ein spontanes sich selbst generierendes system, das run-time parallel mutiert. möglich ist das nur, wenn jemand ohne zeiteinfluss auf dieses system einwirkt. jemand sind wir (unter anderem)... eine einheitliche kosmische intelligenz, das allwissen. wir sind nur nicht fähig das system hinter der unberechenbarkeit zu sehen, weil wir zeitbedingt und physisch dominiert an das problem herangehen.

nicht des schmetterlings flügelschlag ist auslöser für den sturm am anderen ende der welt... auslöser ist ein gedanke daran
Re: chaotische systeme
01. December 2004 06:55
Hi

Ich war auch mal Programmierer. Meine Taktik war es immer alle Kriterien zu erfuellen, die ein Rechenverfahren gegen eine physikalisch sinnvolle Loesung streben lassen.
Moeglichts ohne Chaos. So was hat auch nen Namen. Konsitenz. oder ?

Den zweiten Teil von deinem Thread verstehe ich nicht so ganz.
... jemand ohne Zeiteinfluss
... kosmische Intelligenz
... das allwissen

> nicht des schmetterlings flügelschlag ist auslöser für den sturm am
> anderen ende der welt... auslöser ist ein gedanke daran

Das ist sehr schoener Satz ...
Man unterschaetz oft wie stark Gedanken sein koennen.

ciao



Beitrag bearbeitet (01.12.04 14:41)
Raffnix
Re: chaotische systeme
01. December 2004 18:03
Hm also wenn ich das kleine bisschen Gedankengut , das ich im Kopf trage mal verbalisieren darf würde das so ausfallen:

Also Chaos ist doch etwas , was entsteht wenn Systeme ins unberechenbare übergehen undzwar genau dann , wenn eine Kritische Marke übeschritten wurde.

Ein schönes Beispiel finde ich ist ein Beispiel, das ich aus einem Physikbuch habe:

Hängt man an ein einen (befestigeten) Faden einen Magneten und befestigt darunter am Tisch einen umgekehrt gepolten magneten kann man das stück ein wenig schwingen lassen ... es wird über dem magneten aufhören.(Determinismus)

Das selbe mit 2 , 5 oder gar 6 Magneten bringt andere Ergebnisse nun kann man nichtmehr prophezeien wo das "Pendel" seinen Weg beendet.
EGAL wie genau man die Stelle mißt wo der Magnet die Reise starte er endet "zufällig"(was heißt das eigentlich genau?). Die Magnetfelder "zerquetschen" sich gegenseitig es entstehen so genannte fraktale Dimensionen (und zwar zwischen grad 1 und 2)... wenn man die vergrößert findet man wieder fraktale!! (egal wie genau ma guckt)
Kein Übergedanke, kein Zeitloses Wesen , kein Gott kann dieses Problem umgehen - oder?