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Chaostheorie - Schmetterling

geschrieben von see 
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see
Chaostheorie - Schmetterling
27. May 2004 19:37
Hallo,

für mein Diplomthema bin ich auf der Suche nach einen Video. Irgendwann hat Universum auf ORF einen Beitrag zum thema Sturm? ausgestrahlt. Sie handelte von einem Schmetterling der durch seinen Flügelschlag eine leichte Brise auslöst die man kaum spührt sondern nur auf dem Feld zum Beispiel sehen kann, entwickelt sich dann fort, liefert Energie, Sürfer erfreuen sich --- bis hin zum vernichtenden Sturm irgendwo auf dieser Welt.

Ich finde absolt nichts mehr darüber.

Kennt jemand den Film und klann mir noch einiges darüber schreiben? Links etc. bitte alles anbieten wer hat !


danke !
Caspar Clemens Mierau
Re: Chaostheorie - Schmetterling
22. June 2004 00:03
Leider nein. Ich hoffe, Du untermauerst damit aber keine naturwissenschaftliche Diplomarbeit, sondern eher eine kulturtheoretische, linguistische oder künstlerische. Das Schmetterlingsparadigma ist wirklich schon zu sehr "abgenutzt" und wirklich *sehr* populärwissenschaftlich.
Viel glück beim suchen!!!!!!!!!!!!!!!!! HDL
TwiS
Re: Chaostheorie - Schmetterling
31. August 2004 21:23
biddeschön mehr weiß ich auch nich

Schmetterlingseffekt

Als Schmetterlingseffekt bezeichnet man den Effekt, dass in manchen Systemen kleine Ursachen große, meist unvorhersehbare Wirkungen haben können.
Die Bezeichnung Schmetterlingseffekt stammt von einer bildhaften Veranschaulichung dieses Effekts von Edward N. Lorenz am Beispiel des Wetters:

Der Schlag eines Schmetterlingsflügels im Amazonas-Urwald kann einen Orkan in Europa auslösen.

(Oft werden auch andere Orte, wie z. B. New York und Tokyo etc. und andere Wettererscheinungen wie Regen oder Taifune genannt.)

Dieses Phänomens beruht auf der Tatsache, dass manche komplexe Systeme (wie etwas das Wetter) langfristig gesehen sehr empfindlich (instabil) gegenüber Änderungen sind. Im Gegensatz dazu bezeichnet man Systeme, die indifferent gegenüber Störungen sind, als stabil. Der Effekt der Störungen kann sich soweit auswirken, dass instabile Systeme von einem Zustand in den anderen übergehen (Phasenübergang, Bifurkation).

Eine Konsequenz dieses Effekt für instabile, komplexe Systeme ist, dass es unmöglich wird, das Verhalten solcher Systeme für längere Zeiten vorherzusagen oder zu berechnen, obwohl dies kurzfristig sehr wohl möglich ist. (Das Wetter kann für einen Tag relativ genau prognostiziert werden, eine Vorhersage für einen Monat ist kaum möglich).


Der Schmetterlingseffekt wurde 1963 vom Meteorologen Edward N. Lorenz entdeckt, als er eine Berechnung zur Wettervorhersage mit dem Computer machte. Bei seiner ersten Berechnung gab er einen Startwertwert für eine Iteration auf sechs Dezimalstellen genau an (0,506127), bei der zweiten Berechnung auf drei (0,506), und obwohl diese Werte nur um etwa 1/1000 voneinander abwichen, also einer Differenz, die mit dem vom Flügelschlag eines Schmetterlings erzeugten Windhauch vergleichbar ist, wich im weiteren Verlauf diese Berechnung mit der Zeit von der ersten stark ab.
Die einprägsame Formulierung des Schmetterlingseffekts stammt aus einer Arbeit von Lorenz aus dem Jahre 1963 (in seiner ursprünglich Form verwendete er allerdings den Flügelschlag einer Möve statt des Schmetterlings).

Der Schmetterlingseffekt tritt nicht nur beim Wetter auf, sondern zum Beispiel auch wenn man den Verlauf der Geschichte betrachtet. Eine einzige, unbedeutende Entscheidung, als 1914 der Chauffeur des österreichischen Kronprinzen Ferdinand eine falsch abbog, führte dazu, dass beide ermordet wurden, worauf sich in einer fatalen Kettenreaktion der erste Weltkrieg entfaltete. Allerdings war dieses Ereignis nur ein Auslöser, denn dem Krieg lagen viele tieferliegende Spannungen zugrunde.

Der Schmetterlingsseffekt sollte aber nicht allzu wörtlich genommen werden, es gibt keinen Möglickeit zu beweisen, dass ein kleiner Flügelschlag einen Sturm auslösen kann - der Effekt kann auch (und wird in vielen Fällen auch) einfach verpuffen. Es ist jedoch allgemeiner Konsens - und die Wettermodelle bestätigen dies, dass gewisse kleine Störungen langfristig tatsächlich zu unverhersehbaren Ereignissen führen können
S.W.M.
Re: Chaostheorie - Schmetterling
25. June 2005 14:20
Der sogenannte "Schmetterlingseffekt" kommt auch bei den Menschen vor. Er wird von Ärzten als "schwarzes Syndrom" bezeichnet und sagt aus, dass z.B. ein kleiner Tumor im Gehirn, später zu einem riesigen Tumor mit Todesfolge heranwachsen kann. Es ist wie eine Kettenreaktion, die der Mensch kaum oder garnicht verhindern kann. Sie passiert einfach und kann schlecht eingeschätzt werden. Der "Schmetterlingseffekt", wie mein Vorredner schon gesagt hat kann zu emmensen Außwirkungen führen, da die Welt sehr instabil ist. Dies jedoch führt auch dazu, dass der Welt in der Hinsicht nur schwer Schaden zugeführt werden kann. Es ist wie ein Netz aus Eisenwolle, stabil und schwer zertrennbar. Doch wenn man es erhitzt sofort anfängt zu brennen und instabil wird.

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