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Chaostheorie

geschrieben von Stephan Antares 
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Stephan Antares
Chaostheorie
02. February 2004 09:22
Hallo,
ich versuche physik, psychologie und philosophie unter einen hut zu bringen. bin also ein richtiger spassmacher und verägerer.

ich forsche etwa seit 20 Jahren.

für mich ist mittlerweile klar, ( bitte die gilt nur für mich) dass die chaostheorie deswegen ihre berechtigung hat, weil die ursache für JEGLICHE physikalische erscheinungen, das vorhandensein von bewusstsein voraussetzt. will heissen, dass die physikalischen erscheinungen die folgerichtige, aber verkürzte spiegelung von geistigen bewusstseinsinhalten sind.
Das bewusstsein kann nicht aus "toter" materie entstanden sein. die wahrscheunlichkeitsrechnung spricht allein schon dagegen.
das bewusstsein war zuerst da und die auswirkungen davon sind nichtlineare phänomene, da viele universen ineinander verschlungen sind und ständig durchbrüche von einem zum anderen geschehen. ein primitivbeispiel sind sogenannte Spuk und Geistererscheinungen.( siehe Institut für parapsychologie in Freiburg) hierbei handelt es sich aber lediglich um streunende, durchgebrochene energie aus anderen Systemen, welche durch unsere archetypischen, inneren bilder dann eben so auf unserer darstellungsschicht erscheinen wie wir es verstehen.

das Thema der Koordinationspunkte ist hierzu auch sehr interessant)

Über Antworten würde ich mich freuen.
Re: Chaostheorie
02. February 2004 13:48
Ich habe schon im anderen Thread geantwortet.

Mir fällt da noch etwas auf, du sagst, du versuchst Physik, Psychologie und Philosophie unter einen Hut zu bringen?

Ist es nicht eher so, dass du versuchst, Physik als Pseudowissenschaft, PARA-Psychologie und Pseudo-Philosophie + Esoterik + Mystik unter einen Hut zu bringen?

Das macht = Pseudowissenschaftliche gegen Kritik immunisierte Esoterik, kurz PgKiS.

Sorry, wenn das etwas hart klingt, aber ohne "Beweise" oder nachvollziehbare Argumente, wiederholbare Experimente....
Wenn mal Argumente kommen, sind sie oftmals weder beweisbar noch wiederlegbar, also Immun gegen jede Kritik.


Das daran auch geforscht wird, hat nichts zu bedeuten. Ich möchte nur an den Behaviorismus erinnern.... da muss man den Begründer nur mal analysieren und erkennt den Zusammenhang zwischen ihm und dieser Sichtweise, er war zu gar keiner anderen Sicht fähig...


Es gibt da diese Fälle mit den "Rückerinnerungen" an frühere Leben, alles bisher untersuchte ist doch Schwindel gewesen. Unser Gedächtnis ist ein verkappter Drehbuchautor.

Geh mal in irgendeine Disco und setze dich an die Bar. Dann begrüst du deinen Nachbar dort, irgendeinen Fremden. Wenn er sich wundert und fragt, ob ihr euch kennt, fragst du ganz ernst und nüchtern, ob er scherzt? Ob er dich nicht wieder erkennt? Bleib einfach dabei, tue so, als würdet ihr euch kennen, hättet das letzte mal etwas getrunken, sei vielleicht auch ein wenig enttäuscht... in den meisten Fällen wird die Person sehr nachgrübeln und glaubt dir vielleicht...
Es kommt natürlich auf den Menschen an, wie selbstsicher er ist und ob er den Manipulationsversuch durchschaut etc. Aber es geht, kannst es ja mal testen. :)

Von daher: Menschen sind relativ leicht zu manipulieren, das geschieht schon auf die Art und Weise wie man Fragen stellt.



Nachricht bearbeitet (02.02.04 14:22)
Stephan Antares
Re: Chaostheorie
02. February 2004 22:13
Hallo,
die Grenzen die sich ein Mensch selbst, setzt äussert er auch.
Ich für meinen Teil lasse es hiermit genug sein! Mit der Materie muss man vorurteilsfrei vertraut sein und sich selbst als Beweismittel einsetzen können. Das ist ein gewisses Risiko. Nur dann, aber wirklich nur dann, kann man sich die Realität selbst beweisen. Anderen beweisen will ich gar nichts. Nicht dass es mir gleichgültig wäre. Es wäre nur langweilig. Cut.
Mit freundlichem Gruss Stephan Antares
Re: Chaostheorie
03. February 2004 11:57
Aha, das ist natürlich Clever.... das erinnert mich irgendwie an die Rabulistik , diese Argumentationsweise - sie ist einfach nichtssagend.

Zitat "die Grenzen die sich ein Mensch selbst, setzt äussert er auch."

Welche Grenzen? Den gesunden Menschenverstand oder angebrachte Skepsis? Oder die Grenzen menschlichen Denkens?

Das ist doch alles nur Taktik, aber da bist du bei mir an der falschen Adresse.

Im übrigen ist dies eine ganz normale Vorgehensweise von Esoterikern: Naturwissenschaftliche Argumente werden einfach ignoriert und den Naturwissenschaftlern dann auch noch Ignoranz vorgeworfen.


Zitat:
--
Anderen
beweisen will ich gar nichts. Nicht dass es mir gleichgültig wäre. Es wäre nur langweilig. Cut.
--

Es gibt auch nichts, dass du beweisen könntest und das ist der Grund, warum du erst auf gar keine Diskussion eingehen würdest.
Du machst dich gegen Kritik einfach immun und jeder der kritisiert, ist ein dummer, ungebildeter Irgnorant.
Ist es nicht so?



@Stephan Antares, sagt dir St Antares etwas? Oder Seth? Die Wesenheit "Seth" müsstest du doch kennen? Diese Trancepersönlichkeit "Seth".

Zitat:
--
Jane Roberts (1929 - 1984) war zunächst 'normale' Schriftstellerin und schrieb u. a. Sciencefiction-Bücher. 1963 kam sie zum ersten
Mal in Kontakt mit einer Wesenheit, die sich selbst 'Seth' nannte und als 'Energiepersönlichkeit' bezeichnete. Seth diktierte durch Jane
Roberts als Medium in der Folge zahlreiche Texte von hohem philosophischen Anspruch, die in verschiedenen Büchern
zusammengefasst wurden und weltweit Aufsehen erregten.
--

Die hat ein Buch geschrieben: "Geschpräche mit Seth"

Zitat:
--
Klappentext
Dieses Buch hat Botschaften zum Inhalt, die das höchst sensitive Medium Jane Roberts von "Seth", einer faszinierenden
Trancepersönlichkeit, erhielt. "Seth" begreift das Bewusstsein als ein in steter Wandlung befindliches System, die Seele als
hochindividualisierte geistige Energie und multidimensionales Selbst, - beide unabhängig von Zeit und Raum. Der Mensch habe
Zugang zur universellen Welt höherer Realitäten, die menschliche Persönlichkeit selbst existiert in verschiedenen Realitäten zugleich.
Unter diesem Blickwinkel erscheint alles, was "Seth" zu Themen wie Lebens- und Todeserfahrung, das Leben nach dem Tode,
Reinkarnation, Bewusstseinszustände und die Bedeutung der Religion sagt, in einem erstaunlichen, neuen Licht. "Seths" Botschaften
haben das Leben unzähliger Menschen inspiriert und verändert, und wer immer dieses einzigartige Werk liest, wird sich der Fülle und
Faszination des behandelten Stoffs nicht entziehen können.
--



http://www.sethfreunde.org/forum/forum/topic.asp?TOPIC_ID=187

http://members.aon.at/alfseth/Seth_M.htm



Zitat:
--
Alles besteht aus Energie. Koordinationspunkte sind eher Durchflusspunkte der Energie, zwischen den Realitätssystemen. Ob sich Vögel daran orientieren? Glaub ich eher nicht.
--

Also wenn wir mit Burkhard noch an der Grenze zur Esoterik waren, sind wir jetzt mitten drin - und das richtig.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr sogar mit Rupert Sheldrake sympathisiert? Auch so einer von dieser ganzen "Garde".




Zitat:
--
Ruedi erzählte von Russischen Wissenschaftlern und vor allem von Hartmut Müller, welche s. g. Knotenpunkte entdeckten, an welchen Zeit
und Raum ganz andere Eigenschaften haben. Ich hoffe, dass ich dies so richtig verstanden habe. Man muss sich dies als eine stehende
Welle vorstellen, welche von oben nach unten schwingt. Spiegelt man nun diese Welle, dann überschneidet sich die nach unten
schwingende Welle mit der nach oben schwingenden Welle. An dem sich dabei ergebenden Schnittpunkt ist der Knotenpunkt, welcher mit
dem sethschen Koordinationspunkt identisch sein könnte. Ihr könnt Euch das auch wie eine liegende Acht vorstellen. Nachlesen kann man
davon unter www.raum-energie-forschung.de.
--


Zitat:
--
Z. Beispiel war es H. Müller möglich, auf dieser Basis, die Lotto-Zahlen vorherzusagen. Zwischenzeitlich werden diese aber nicht mehr live, sondern zu stets anderen Zeiten gezogen, so dass man diese auch nicht mehr berechnen kann. Auch entwickelt H. Müller derzeit ein
„Biohandy“, welches auf dieser Basis funktioniert.

Sethsche Grüße
--

Witzig oder?

Gibt es nicht genug Ufo-, Esoterik-, Sektenforen im Internet?



Nachricht bearbeitet (03.02.04 12:37)
Re: Chaostheorie
09. February 2004 13:12
Hi André,

ich habe eine Frage zur "Beweisbarkeit von Wahrheit(en)":

Nehmen wir einmal an, Du hättest am Samstag den lotto-Jackpot geknackt und zehn Millionen EURO gewonnen. Wäre das für Dich dann nicht wahr, wenn es Dir nicht gelingt, das zu wiederholen? Oder reicht Dir ein Blick auf Deinen Kontoauszug, um an Dein Glück zu glauben?

Nehmen wir einmal an, ich hätte einen Kontoauszug, der mir zehn Millionen EURO attestiert. Würdest Du dann selbstverständlich davon ausgehen, daß ich den Jackpot geknackt hätte? Oder würdest Du es wenigstens glauben, wenn ich es von mir behauptete?

Nehmen wir einmal an, ich hätte einen Kontoauszug, der mir zehn Millionen EURO attestiert. Ich behaupte, ich hätte sie im Lotto gewonnen; aber die Staatsanwaltschaft sagt, ich würde Drogengelder waschen. Was machst Du, wenn Du als Schöffe im Prozeß ein Urteil finden sollst?

Nehmen wir einmal an, Jesus war Gottes Sohn und ist von den Toten auferstanden? Wie willst Du diese Tatsache experimentell überprüfen?

Was ich damit sagen will: der Wahrheitsbegriff der Physiker ist unter Umständen genau soviel zu eng, wie der der Esotheriker zu weit. Oder, um mit Shakespeare zu sprechen: "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumt."

Nur wieviel - und welche -, das hat er leider nicht gesagt. Schade, sonst würde ich Anglistik studieren.

Grüße

Grägar
Re: Chaostheorie
11. February 2004 12:09
Hallo Grägar, hab mich ernsthaft schon gefragt wo du abgeblieben bist!

Ich habe deine "Message" schon verstanden... das ganze ist eine ziemliche Gradwanderung.

Das der Wahrheitsbegriff von Physikern zu eng ist, kann ich nicht so recht glauben - so wie sich zum Teil die populären Physiker wie Penrose, Wheeler, Hawking etc ihren Phantasien hingeben... die halten Phantome ja mittlerweile für real: Genau so sieht wohl eine philosophielose Wissenschaft aus.

Ich für meinen Teil bin mittlerweile fast davon überzeugt, dass man Physik und Kosmologie nicht wirklich zum Weltverstehen braucht.
Über die "Welt", in der wir leben, lernt man viel mehr durch Geschichte und Literatur.

Was ich auf keinen Fall damit sagen will, das Naturwissenschaft unnütz ist... ne, dafür bin ich im Herzen viel zu sehr Naturwissenschaftler. Aber wenn ich mir so etwas wie die "Viel-Welten-Interpretation" anschaue, oder Roger Penroses Aussagen über Bewusstsein... da fragt man sich ernsthaft, wann diese Leute das letzte mal an der frischen Luft im Wald gewesen waren. ;)

Hier ist der Bezug zur experimentellen Forschung, also der Verbindung zur Natur, die man eigentlich verstehen möchte, schon längst verloren gegangen.
Zum Teil werden bereits abstrakte Konzepte, die man über die Natur hat, mit der eigentlichen Natur (wie auch immer die sein mag) verwechselt.

[quote]Nehmen wir einmal an, Jesus war Gottes Sohn und ist von den Toten auferstanden? Wie willst Du diese Tatsache experimentell überprüfen?[/quote]

Eine meiner Grundannahmen lautet: Niemand war und niemand wird von den Toten wieder auferstehen.

Das kann ich natürlich nicht beweisen....

[quote]

Nehmen wir einmal an, ich hätte einen Kontoauszug, der mir zehn Millionen EURO attestiert. Ich behaupte, ich hätte sie im Lotto gewonnen;
aber die Staatsanwaltschaft sagt, ich würde Drogengelder waschen. Was machst Du, wenn Du als Schöffe im Prozeß ein Urteil finden sollst?[/quote]

Der Staatsanwalt muss ja irgendwelche Beweise haben... wenn er keine hat und es weder Beweise für dich noch gegen dich gibt, dann würde ich unabhängig von dem, was ich persönlich glaube, für dich stimmen.


[quote]Nehmen wir einmal an, Du hättest am Samstag den lotto-Jackpot geknackt und zehn Millionen EURO gewonnen. Wäre das für Dich dann nicht wahr,
wenn es Dir nicht gelingt, das zu wiederholen? Oder reicht Dir ein Blick auf Deinen Kontoauszug, um an Dein Glück zu glauben?[/quote]

Hm, diese Frage hier ist etwas eigenartig. Du könntest das "Lotto-Spiel" auch als die Evolution betrachten und den Jackpot als den Menschen..

Genauso wenig wie ich zweimal hintereinander im Lotto den Jackpott gewinnen werde, genauso wenig wird die Evolution zwei mal hintereinander den Menschen hervorbringen.

Was gibt es hier zu beweisen? Ich kann zwar nicht das Ergebnis beweisen, aber die Spielregeln vom Lotto könnte ich "Beweisen" und objektiv untersuchen. Also reden wir nur über die Spielregeln, dass Ergebnis lassen wir weg. ;)

Von daher finde ich auch die "Chaos-Forschung" so interessant, oder allgemein Systemtheorien, weil es dabei eben um die Spielregeln geht.



Nachricht bearbeitet (11.02.04 12:17)
Re: Chaostheorie
11. February 2004 21:02
guten abend allerseits, also:- ich wünsche mir nach meinem tode eine
SEEBESTATTUNG mit MUSIK.
-dazu wird für meine asche ein gutgehendes spülklo und ein cd oder
kasettengerät benötigt, als musik wünsche ich mir santana mit
schlagzeugsolo um die positronen meiner asche in positive schwingungen
zu bringen. durch die negativladungen der kanalisation erhalten
meine aschepartikel mit santanageladenen bewußtseinsinhalten
eine ungeheure beschleunigung um in allerkürzester zeit dem
big ocean zuzustreben. in meinem früheren leben bei den wikingern
wollte unser boß immer zu den canaren um wasserski zu laufen, also dies war eine gewaltige schinderei, daher hoffe ich auf ein besseres leben.
mal sehen was es wird, habt ihr eine bessere idee?
vielen dank im voraus , hb
Re: Chaostheorie
16. February 2004 11:00
Ich würde vor allem das mit den positiv schwingenden Positronen lassen, denn es stoßen sich gleiche Ladungen ab, entgegengesetzte aber ziehen sich an.

Wenn also die Kanalisation wirklich negativ geladen sein sollte, würdest Du den Rest Deines Todes darin klebenbleiben.

Hoffe, ich konnte Dir helfen

Grägar
richy2
Re: Chaostheorie
19. February 2004 00:56
hi heinz
Als Musiker kann ich Dir bei der Seebestattung weiterhelfen :-) Santana ist fuer mich auf der Hammondorgel kein Problem, solange ich net rudern muss :-) Ich glaube ich war in meinem Vorleben agyptischer Tempelfloetist oder so. Komisch uebrigends, dass bei diesen Rueckfuehrungen die Kandidaten immer ganz tolle Berufe hatten. Tempeltaenzerin, Koenigin, chinesische Gelehrte u.s.w. Seltener indischer Steuerberater.
Ach ja bin nach langer PC Odyssee wieder online.
ciao
richy
Re: Chaostheorie
07. March 2004 14:11
Hallo,
vielen Dank für deinen Beitrag, ich fange gerade erst an mich für das Chaos Modell zu interessieren, da ich es ungeheuer faszinierend finde, das z.b. Ordnung vorhanden ist, aber diese nicht berechenbar ist.

Wenn Du einen Büchertip für mich als Einsteiger in diese Thematik weißt, freue ich mich sehr.
Also Dir alles Gute, bis dahin
Mona
Re: Chaostheorie
29. April 2004 15:51
Hi, Ich bin kein wisenschaftler oder irgend ein genie aber ich denke viel nach (vieleicht zu viel ) ich glaube an den ganzen magie selen quatsch denoch bin ich immer skeptisch was ich oft nicht ausstehen kann ist wen man technologie bzw wisenschaft von esotherik trent vieleicht läst sich manches mit eines aleine nicht erklären vieleicht gibt es für alles eine algemeine antword wen man beide sichtrichtungen betrachtet ich mag nicht inteligent sein noch irgendwas groses volbracht haben doch ist es nicht blöd nicht zu treumen ich meine ein pc gleicht dem Menschen sehr denoch ist er ohne software nützlos es muss ihm ein inteligentes wesen inteligenz progamieren doch woher kommt das wie konnten wir uns so entwikeln ?? ich weis ich führe jetzt dazu das noch mehrere fragfen entstehen doch ist das nicht der sinn des lebens macht uns das nicht zu menschen wen wir fragen stellen
Re: Chaostheorie
30. April 2004 12:09
Wie konnten wir uns so entwickeln? Siehe Anthropologie, Biologie, Soziologie, Geschichte und Evolution.

Ein Mensch und ein Computer haben eigentlich nicht sehr viel gemeinsam...

Und Esoterik und Wissenschaft muss man trennen, weil Esoterik keine Wissenschaft ist und die Vorgehensweise von Esoterikern unwissenschaftlich.

Ich bin der Meinung, wenn jemand ein Problem mit der Sichtweise der Wissenschaft hat, dann soll er sich eben mit etwas anderem beschäftigen.

Von mir aus kann er sich auch dem Vitalismus und einer Religion zuwenden, das ist doch ihm überlassen.
Re: Chaostheorie
01. May 2004 00:11
das ist genau das beispiel das ich meine.

Zuerst solte man esoterik sprch der bereich Magie genauer definieren für mich ist Magie einfach nur die Fähigkeit mit einer Energiequele sachen zu bewerksteligen die ein mensch aleine sehr schwer oder unmöglich ist sprich ist wisenschaft und technologie auch eine art magie doch menschen wurden faul das sind sie von natur aus was sie damals aleine nur mit den geist vermochten zu bewerksteligen tuen sie heute mit maschienen und strom aber eigentlich ist es der leiche alte prynzip ich bin davon überzeugt das beide eine einheit ergeben manche meinen es ist falsch wie du zb ich respektiere deine meinung doch als wisenschaftler solte man doch immer ofen für alles sein oder liege ich da fals ??
Re: Chaostheorie
01. May 2004 13:21
Technologie und Wissenschaft als "Magie" zu bezeichnen, ist ziemlich gefährlich.

Da aber bezogen auf die Menschheit zum Beispiel nur sehr wenige wissen, wie zum Beispiel ein Computer funktioniert, muss er dem Rest wohl wie "Magie" vorkommen - ich staune ja selbst manchmal, wie ich Fehler unter Windows behebe und mich im nachhinein frage, was ich anders gemacht habe als sonst, dass der Mist nun funktioniert.

Denn nach Richys Definition beinhaltet die heutige Technologie ja auch viel Geheimwissen. (Das bitte alles nicht so ernst nehmen)


Zitat: "doch als wisenschaftler solte man doch immer ofen für alles sein oder liege ich da fals ??"

Ja, das ist schon richtig, man sollte nicht ignorant sein. Aber sowohl die Esoterik als auch die Wissenschaft haben ihre eigene Geschichte und natürlich auch Querverbindungen in dieser Geschichte.
Doch die Wege haben sich nun einmal getrennt, und mit beiden ist ein ganz anderes Denken verbunden.

Ich persönlich sehe da keine große Einheit. Vor allem da man in der Esoterik oftmals auch nicht die Fragestellungen voneinander trennt.

Zum Beispiel fragen über das Licht. Es gibt Licht in der Physik, als elektromagnetische Wellen.
Das ist aber nicht das gleiche, wie das Licht wie ich es sehe und damit verbunden die Farben.
Die "Farben", die wir sehen, werden von unserem Gehirn erfunden, die gibt es ohne den Menschen gar nicht.
Solche "Fragestellungen" nennt man "psychologisch".
Eine Wissenschaft wie die Physik beschäftigt sich dagegen mit physikalischen Fragestellungen, betrachtet das Licht also aus einer ganz anderen Perspektive.

Wenn ein Blinder mit den physikalischen Fragestellungen sehr vertraut wäre, wüsste er dennoch nicht, was eine Farbe wäre und er könnte und würde es auch niemals anhand der Physik verstehen können.

Es ist einfach der Aspekt, dass eine "Beschreibung" etwas anderes ist, als es selbst zu erleben.

In der Wissenschaft geht es eben um "Beschreibungen". Aber psychologische Dinge lassen sich nicht beschreiben, die muss man erleben.

Wir unterstellen im allgemeinen den anderen nur, dass sie die gleiche Erfahrung gemacht haben, dass sie unter den Farben das gleiche verstehen, wie man selbst.

Wenn man etwas über die psychologischen Fragestellungen zum Thema Licht wissen will, wendet man sich zum Beispiel an Goethes Farbenlehre und wenn man etwas über die Physik wissen will, zum an Newton. ;)


Die meisten Esoteriker, die ich kenne, trennen hier nicht.



Nachricht bearbeitet (01.05.04 13:31)
Re: Chaostheorie
06. May 2004 15:19
Zum Thema Unterschied von Wissenschaft und Esoterik (bzw. wissen und glauben) ein Beitrag aus dem sehr empfehlenswerten kostenlosen newsletter von wissenschaft online:

Bislang kein Dunkle-Materie-Teilchen im Untergrunddetektor [05.05.2004]

Das Experiment Cryogenic Dark Matter Search (CDMS II), das seit November letzten Jahres nach Teilchen Ausschau hält, die zur Dunklen Materie zählen, konnte bislang noch keines dieser Teilchen ausmachen. Die beteiligten Wissenschaftler sehen das jedoch entspannt und sind im Gegenteil erfreut, dass das sich Hintergrundrauschen durch von anderen Teilchen so gut unterdrücken lässt. Priscilla Crushman von der Universität von Minnesota hofft, dass die nächste Messreihe die gesuchten Teilchen offenbart.

Dunkle Materie macht vermutlich einen Großteil der Masse im Universum aus, leuchtet jedoch nicht selbst, noch absorbiert sie Licht. Als Träger der Dunklen Materie ziehen Wissenschaftler unter anderem äußerst schwach wechselwirkende, massebehaftete Teilchen, die so genannten WIMPs (weakly interacting massive particle), in Betracht. Bislang entziehen sich diese WIMPs jedoch den Elementarteilchen-Detektoren auf der Erde. Für Aufsehen sorgte zwar Anfang 2000 das italienisch-chinesische DAMA-Exoeriment, das durch eine vierjährige Messung im Gran-Sasso-Labor Hinweise dafür entdeckt haben will, dass es bei der Bewegung der Erde um die Sonne zu jahreszeitlich schwankender Streuung von WIMPs kommt. Doch bereits das erste CDMS-Experimemt konnte mit weit empfindlicher Messgenauigkeit keine Signale erfassen, sondern lediglich Neutronen aus der Detektorumgebung.

Mit CDMS II, einem noch empfindlicheren unterirdischen Detektor in rund 700 Meter Tiefe sind die Forscher jedoch recht zuversichtlich, dem Geheimnis Dunkler Materie auf die Spur zu kommen. Als WIMP-Kandidat gilt unter anderem das Neutralino - ein hypothetisches Teilen und Pendant zum Neutron im Rahmen einer Erweiterung des Standardmodells der Elementarteilchen - der so genannten Supersymmetrie. Der Nachweis eines solchen Teilchens würde also nicht nur viel über die Natur Dunkler Materie sagen, sondern gleich auch Unterstützung für dieses neue Modell der Teilchenphysik liefern.

© wissenschaft-online


Quellen

American Physical Society, April Meeting, Denver (1.-4.5.2004)
Physical Review Letters (im Druck)

Also, ist das nun Wissenschaft? Oder nicht vielleicht doch so eine Art Naturreligion?

Grüße

Grägar
Re: Chaostheorie
07. May 2004 03:43
Warum keine Naturwissenschaft ?
Die dunkle Materie ist eine Hypothese. Sie wird angenommen, weil die Galaxien ein anderes dynamisches Verhalten aufweisen wie es eigentlich zu erwarten ist ?
Um die Hypothese zu stuetzen sind Messungen notwendig. Hypothese => Theorie weiss die Reihenfolge net genau. Auch egal wie eine durch Messung gestuetzte Hypothese dann heisst. Jedenfalls ist das die wissenschaftlich korekte Vorgehensweise.
Was soll daran falsch sein ?
Physikalische Gesetzte koennen soundso niemals bewiesen werden.
Es sind durch viele Experimente gefestigte Hypothesen.
Es ist nicht beweisbar, dass ein Apfel vom Baum faellt. Es ist lediglich sehr wahrscheinlich, weil es bisher staendig so beobachtet wurde.
Dieser angesprochene Detektor. Bin mir nicht sicher, aber glaube das ist dieses verrueckte Teil, dass die Erde als eine Art Filter benutzt ?.
Er ist also nicht 700m nach oben ausgerichtet, sonder gerade in die andere Richtung. Durch die Erde durch, die als Filter fuer anderer Strahlung / Teichen genutzt wird.
Hi Hi das ist schon abgehoben.
Man sollte sich auch im klaren sein, dass die Zeiten eines Universalgenies wie Leonardi da Vinci (wird auch bezweifelt ob der ein solches war ) vorbei sind. Dafuer ist die heutige Welt einfach zu komplzier um das gesammte Wissen zu erfassen. Hmmm das www kann man vielleicht als Universalgenie betrachten. Schon in einer Disziplin reicht ein menschliches Leben meistens nicht aus um gerade mal an die Spitze des aktellen Standes zu gelangen. Dass manche Theorien dann abenteuerlich, ja geradezu esoterisch erscheinen ist somit auch verstaendlich.

BTW
In Astrophysik kratze ich auch nur an der obersten Oberflaeche :-)
aber rein gefuehlsmaessig glaube ich nicht dass man dunkle Materie finden wird.
ciao
richy


c



Nachricht bearbeitet (08.05.04 15:24)
Re: Chaostheorie
07. May 2004 14:43
Hi richy,

das Problem ist, glaube ich, daß (zumindest im populären Wortgebrauch) Wissenschaft die Existenz von "Dingen" nicht anerkennt, wenn sie sich nicht beweisen lassen.

Dunkle Materie gibt es danach also im Grunde erst dann, wenn sie nachgewiesen ist. Das ist bis jetzt noch nicht der Fall.

Trotzdem fangen die Forscher schon an, ihr neue Kräfte zuzuschreiben und sie transportierende Teilchen zu erfinden.

Das ist ein bißchen so, als hätte Tolkien behauptet, Mittelerde läge irgendwo im Universum, und sein Buch sei dessen authentische Geschichte, die ihm überlichtschnell mitgeteilt worden sei. Auch das ist theoretisch möglich, aber noch nicht bewiesen; trotzdem kann man ja schon mal munter weiterspekulieren.

Wenn man Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft trennen will, ohne die Grenze zwischen wissen und Glauben zu ziehen (weil es zwischen Wissen und Glauben keinen qualitativen Unterschied gibt, sondern nur einen quantitativen im Grade des Überzeugtseins), dann kommt man mächtig ins Schwimmen.

Es bleiben eigentlich nur die Denkgesetze; aber denkbar ist vieles (das hat, glaube ich, schon Kant gesagt (Er sagte auch: "Das <ich glaube> muß alle meine Vorstellungen begleiten können". Trotzdem weise ich lieber öfter mal ausdrücklich darauf hin.)).

Magie und Hexerei verletzen ja das Kausalitätsprinzip nicht (ganz im Gegenteil zu den biologischen Theorien über die Entstehung des Lebens?); sie postulieren nur neue, zusätzliche, bloß noch nicht "wissenschaftlich nachgewiesene" Wirkmöglichkeiten.

Und Religion macht es ebenso: sie führt einen Gott in die Physik ein, schreibt ihm eine Elementarkraft namens Macht Gottes zu, über deren Übertragungswege wir noch nichts wissen ("Gottes Wege sind unergründlich"), und erklärt damit Beobachtungen, die anderweitig nicht erklärbar sind, wie z. B. die wundersame Brotvermehrung, die Wandlung von Wasser zu Wein, die Wiedererweckung des Lazarus etc.

Religion ist also nichts anderes als eine Erweiterung des Standardmodells der Physik hin zu einer allumfassenden und allerklärenden Theorie, nur noch im Stadium der Hypothese.

QED: Es gibt keinen Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Religion.

Grüße

Grägar
Re: Chaostheorie
08. May 2004 15:49
Hallo Graegar
Ich verstehe Deinen Einwand jetzt. Du meinst, dass eben zu oft auf nicht verifizierten Hypothesen aufgebaut wird.Das kann naturwissenschaftlich aber durchaus sinnvoll sein. Vieleicht ergeben sich, indem eine Hypothese weiterentwickelt wird, neue Moeglichkeiten, die durch ein Experiment nachgewiesen werden koennen. So beruht Einsteins spezielle Relativitaetstheorie auf der Annahme, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vacuum ein konstanter Grenzwert ist. Seine Theorie beschaeftigt sich mit der Frage, welche Konsequenzen sich anhand dieser Annahme auf Raum Zeit Masse ergeben. Verifiziert wurde die Theorie schliesslich anhand dieser Konsequenzen. Rotverschiebung, Fixsterne bei Sonnenfinsternis ...

Im esoterischen Bereich, ist die Motivation dagegen anders.
Es werden zunaechst irgendwelche meist zweifelhaften Behauptugen postuliert. Meist um irgendwelche Gedanken oder Produkte zu vermarkten.
Dann wird (wohl im stillen Kaemmerlein) "zurueckgerechnet" an welche Stelle sich dadurch ein logischer Fehler ergibt. Der Fehler wird dann
mit einer moeglichst unauffaelligen Behauptung die als bewiesen angesehen wird ueberpinselt. Nachdem dies erledigt ist folgt dann immer ein sehr bestimmendes "Daher" oder "Daraus folgt" Macht immer wieder Spass diese falschen Grundannahmen aufzuspueren.

Keine Katze hat 2 Schwaenze !
Eine Katze hat einen Schwanz mehr als keine Katze !
Daraus folgt :
Eine Katze hat 3 Schwaenze ! :-)


ciao
richy
Re: Chaostheorie
10. May 2004 12:39
Ich habe übrigens neulich irgendwo gelesen, daß die Lichtgeschwindigkeit für unterschiedlich schwere Partikel unterschiedlich ist.

Ist ja auch irgendwie einsichtig, war mir aber bisher noch nicht so klar.

Das heißt aber m. E., daß die von Einstein postulierte Größe c eine imaginäre ist, die sich in der Natur so nicht finden läßt. Die Natur kennt nur eine hinreichend genau Näherung an c.

Ich such die Quelle noch mal raus; war bestimmt in wissenschaft online.

Eigentlich ein faszinierender Gedanke; bei einer Sternenexplosion würden sich dann die emittierten Partikel wie bei einer Chromatographie mit fortschreitender Entfernung fraktionieren.

Grüße

Grägar
Re: Chaostheorie
11. May 2004 03:47
Hi Graegar
Diese ruhemassenabhaengige Formel fuer die Lichtgeschschwindigkeit koennte wohl so etwas neumodisches sein :-)
Durchaus denkbar.
Aber gemaess den Maxwellgleichungen ist c0 alleine abhaengig vom Ausbreitungsmedium. Mit etwas formaler Kenntnis bezueglich partieller Differentialoperatoren ist es eher einfach aus den Maxwellgleichungen die Telegraphengleichung herzuleiten.
Und aus deren Loesung folgt eben, dass die Lichtgeschwindigkeit
eine Naturkonstante ist, die lediglich mit dem Ausbreitungsmedium
variiert.
I) c=1/sqrt(e0*e_r*y0*y_r)
wobei e_r die Permittivitaetszahl des Mediums als Vorfaktor zur elektrischen Feldkonstante darstellt.
sowie yr die relative Permeambelitaet des Mediums als Vorfaktor zur
magnetischen Feldkonstante.
Eine Aenderung von I) entspricht einer Aenderung der Maxwellgleichungen.
Naja ich bin E-ing. So leicht lass ich da niemanden an meinen Maxwell-
Gleichungen rumpfuschen. Hoechstens vielleicht der Burkhardini :-)

Einstein hat zu recht fuer seine SRT keinen besonderen Preis bekommen.
Die ganzen Gesetzte der SRT waren zu der Zeit ja schon alle bekannt.
Die SRT basiert im Grunde genommen auf Schulmathematik.
Mehr als das den Satz von Phytagoras enthaelt die Theorie nicht.
Oder doch mehr ?
Erinnere mich gerade daran als ich so 12 Jahre alt war , da fragte ich
mich: Woher wissen diese Meteoriten, dass sie sich lediglich relativ mit moderater Geschwindigkeit zu uns bewegen, um uns nicht zu schaden ?
ART verstehe ich nicht . Aber SRT hat viele meiner Probs geloest.
Es muss doch eine gemeinsame Basis im Universum geben !
Yepp ist C0.
Die gemeinsame Basis hier in diesem Universum ist die Lichtgeschwindigkeit !
Das ist die zentrale Aussage in der SRT.
Muesste mal nachschauen, in der quantisierten ART, die von Heim.
Ich denke ich verstehe Deine Einschaetzung Graegar.
Die Sachen die Dir zu kopliziert sind leugnest Du einfach.
Schiebst Du in die Esoterik Ecke.
Aber Esoterik ist schon ein relativer Begriff.

ciao
richy



Nachricht bearbeitet (11.05.04 17:25)